February 2020
  • Day15

    Nachlese...

    February 24 in Germany ⋅ ☀️ 4 °C

    Die Ereignisse auf der Hin- wie auch auf der Rückreise zeigen mir ziemlich deutlich, wie klein wir Menschen doch eigentlich sind und wir auch nur einfache Lebewesen in dieser einen Welt sind. Wir sind unteilbar der Natur verbunden. Trotz aller technischen Errungenschaften sind wir Menschlein den Naturgewalten untertan und unverändert ausgeliefert.
    Vielleicht begreifen diese Tatsache auch irgendwann die Industriellen, Banker und Politiker, wer weis...
    Aber da ist durch uns Menschen etwas losgetreten worden, was nur durch Feingefühl und Vernunft für unsere Umwelt abgemildert werden kann. Ich mache mir echte Sorgen um meine Kinder, Enkel und die nachfolgenden Generationen.

    Und damit endet der Canaren-Bericht mit einem weinendem Auge... dürfen wir mit dem Flugzeug Tomás und Puri überhaupt noch besuchen???
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  • Day14

    Heimreise

    February 23 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach einer wie immer emotionalen Verabschiedung von Tomás & Puri fahren wir zum Flughafen.
    Viele Menschen campieren auf Decken des Roten Kreuz, manche auf Pappen, einige haben Stühle erwischt. Seit gestern Nachmittag sind zahlreiche Flüge wegen der Wetterlage gestrichen worden. Sogar die Medien in Deutschland berichten darüber.
    Mit einer Stunde Verspätung sitzen wir dann auch in unserem Flieger EW 2263. nach weiteren zwanzig Minuten sind wir mit einigen Hopsern und Schlenkern in der Luft. Nach etwa zwei Stunden Flug gibt es die üblichen Infos aus dem Cockpit u.a. aber auch die, dass gerade alle Flughäfen auf den Kanaren wegen des Wetters geschlossen wurden.
    In Stuttgart angekommen, wird uns eine anderthalbstündige Verspätung unseres Weiterfluges nach Dresden angekündigt - Grund: nicht angegeben. Und dann noch einmal 35 Minuten drauf. Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Deutsche Bahn 😉. Eine weitere Viertelstunde sind wir in den Wolken. Beim Landeanflug in Dresden wird das Flugzeug heftig durchgeschüttelt, das Auf und Ab und Hin und Her wird immer heftiger. Im Gedanken, das geht wohl schief, startet die Maschine kräftig durch und kurz darauf erklärt uns der Pilot per Bordansage, dass wegen der heftigen Seitenwinde eine Landung in Dresden unmöglich war. Ihm sei das in seiner fast vierzigjährigen Laufbahn auch noch nicht passiert. Kurz und gut, wir fliegen zurück nach Stuttgart. Dort gelandet, bekommen wir unser Gepäck und die Information, dass wir auf einen Flug morgen früh um 06:20 Uhr umbuchen können. Nach etwas gestresster Beratung in der „Reisegruppe“ entschließen wir uns jedoch wieder einen Mietwagen zu nehmen und gleich nach Hause zu fahren.
    Dort kommen wir gegen dreiviertel Fünf in der Früh an, stellen das Mietauto samt Gepäck einfach ab. Einfach nur noch schlafen. Halb acht melden wir die Kinder von der Schule ab, ich sage kurz auf Arbeit Bescheid... weiterschlafen!
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  • Day13

    Abschied

    February 22 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute ist unser letzter Tag auf der Insel... nun gut morgen fliegen wir erst heim, aber zum Abschied nehmen.
    Die Nacht über wurde Doro von Bauchschmerzen geplagt, es gesellte sich Durchfall dazu, ich hab mich gestern wohl etwas verkühlt...
    Dennoch fahren wir noch einmal ans Meer. Und als ob sich Gran Canaria auch von uns verabschieden wöllte, dreht um die Mittagszeit der Wind und der Calima kehrt heftig zurück. Die Bilder zeigen es eindrucksvoll.
    Johanna weint beim Abschied vom Wasser, heute fanden beide Kinder kein rechtes Ende beim Baden. Es dauert dann ja auch wieder einige Monate, bis das dann auch zu Hause möglich ist.
    Dann Koffer packen und ein letztes Mal bei Tomás und Puri essen.
    Der Urlaub neigt sich dem Ende entgegen. Hoffentlich geht morgen unser Flug, denn wegen des Staubes und des heftigen Windes wurden heute doch einige Flüge gestrichen, na mal sehen.
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  • Day12

    Fataga und Taurito

    February 21 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    So sollte es werden.
    Da Richard aber seit gestern über merkwürdige Bauchschmerzen klagt, die durchaus an eine Blinddarmreizung denken lassen, müssen wir umplanen!Hin und her, Centro salud aufsuchen oder nicht... jedenfalls entscheidet sich Richard für unseren Dünenstrand, Krankenhaus 🏥 kommt für Ihn derzeit nicht in Frage. Dennoch machen wir uns Sorgen.
    Aber wir denken auch, solange das Handy mit zahlreichen heruntergeladenen Filmen noch in Bauchlage und bei ausgestreckten Beinen Mittelpunkt des Interesses ist, sind es wohl doch eher die vielen, von ihm gegessenen Garnelen 🦐. Blinddarm scheint vom Tisch zu sein.
    Am Vormittag fahren Doro, Johanna und ich kurz nach Fataga, um noch einmal nach Mitbringseln zu stöbern. Richard holen wir auf dem Rückweg ab und fahren dann ans Meer.
    Der Wind weht frisch, im Wasser ist es fast wärmer als draußen. Richard geht es besser, er freut sich sogar auf die so sehr gewünschte Paella 🥘, die wir für heute Abend bestellt haben und dann mit Heißhunger verspeisen. Nach Aussage der Betreiberin des kleinen Kunstgewebeladens in Fataga die beste Paella der Welt ... so viele Paellas haben wir noch nicht gegessen, um uns ein Welturteil zu erlauben, aber die von Tomás muss man probiert haben! Allein die Tatsache, dass die Muscheln, der Tintenfisch und die Garnelen fangfrisch verarbeitet werden (Tomás holt die Zutaten immer taggleich entsprechend der Vorbestellung), kann von keinem „deutscher“ Spanier geleugnet werden. Hier kommen die Ingredienzen zwangsläufig aus dem Froster.
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  • Day11

    Cactualdea (La Aldea de San Nicolás)

    February 20 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Doro hatte sich für dieses Jahr eine Autotour in den Westen der Insel gewünscht. Dort haben wir noch nicht all zu viele Ortschaften gesehen und auch noch nicht die Landschaft so richtig „vorerkundet“.
    Also auf ins Auto, die Autobahn bis zum Abzweig Mogán und dann die GC-200 gen Norden. Die Städtchen am Weg kennen wir. Kurz vor La Aldea de San Nicolás wird auf den größten Kakteengarten der Welt hingewiesen... den schauen wir uns an. 1995 von einer dt. Familie angelegt und von Einheimischen betrieben. Für Gartenfreaks und Samenmitnehmer wie uns, eine kurzweiliger Besuch. Frisch gepresster Saft aus Kaktusfrüchten, Papayas und frische Tomaten als Snack zwischendurch.
    Dann bei La Aldea ein kurzer Abstecher ans Meer.
    Für die Heimfahrt wollen wir die alte Westküstenstraße nehmen, doch diese endet plötzlich am Aussichtspunkt Anden Verde. Die neue Umgehungsstraße (in unseren alten Karten nicht eingezeichnet) wollen wir aber nicht nutzen. So fahren wir zurück und nehmen die „Abkürzung“ ab La Aldea über die GC-210 und GC-606. Landschaftlich spektakulärer geht’s nicht. Selbst im Auto peinigt mich meine Höhenangst, aber überwältigender kann sich die Gegend nicht präsentieren. Selbst der Teide auf Teneriffa scheint hier zum Greifen nah.
    Am Abend koche ich schnell ein paar Spaghetti und die Soße, dann noch eine Runde Rommé und ein Weinchen.
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  • Day10

    Strand mit Miniwanderung

    February 19 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Wegen Doro‘s Bandverletzung wollen wir es nicht übertreiben und laufen etwas weiter östlich durch die Dünen. Hier sind sie nicht so hoch und der Weg zum Wasser ist etwas kürzer. So kommen wir an die Südspitze von Gran Canaria und laufen dann den Strand in westlicher Richtung zu unserer Badestelle. Der in der Wetter-App angekündigte Starkwind bleibt aus, es ist nur etwas kühler.
    Am späten Nachmittag fahren wir auf der Suche nach ein paar Mitbringseln ins Einkaufszentrum CITA und auf dem Heimweg zur am Wege liegenden Aloe-Vera-Farm.
    Abendessen gibt’s bei Tomas & Puri.
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  • Day9

    Palmitos Park

    February 18 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Auf einzelnen Wunsch der Kinder besuchen wir heute Palmitos Park.
    In einer Schlucht hinter Maspalomas entstand ein interessanter Tierpark mit reichlich Touristen-Nepp, aber letztendlich kurzweilig und immer wieder die eigene Ambivalenz anregend, ist so etwas gut und richtig oder sollte so eine Einrichtung abgelehnt werden. Ich meine das in Bezug auf die angebotenen Papageien-Dressuren, ein riesiges Delphinarium (zur eigenen Beruhigung: die Delphine wurden in menschlicher Obhut geboren und kennen die Freiheit der Meere nicht... 🥴) und eine letztlich beeindruckende Show freifliegender Papageien und Raubvögel. Daneben ist reichlich Getier und Pflanzenwelt in umweltnaher Umgebung zu sehen. Die Ambivalenz zumindest bleibt, auch bei unseren Kindern.
    Am Abend köcheln wir wieder selbst: Bohnen mit Speck, Hash browns und Koteletts...
    Wie es die nächsten Tage weitergehen wird, hängt von Doro‘s Fuß ab... blau, dick angeschwollen und „schmerzfrei“ dank IBU.
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  • Day8

    Roque Nublo und San Mateo

    February 17 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute ist endlich wieder ein Wandertag. Leichte Schleierwolken am Himmel und ein frischer Wind weht. Wir machen uns auf zum Roque Nublo (Wolkenfelsen). Für mich der Versuch, ob der Weg mit reichlich Tiefblicken inzwischen geht. Leider nein, die Füße werden zunehmend unsicher und bleiben an der Stelle stehen, wo es auch in den vergangenen Jahren nicht weiter gehen sollte. Ich bin ziemlich enttäuscht, aber letztlich sagt das alte Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmermehr.“ Es ist nunmehr so und ich muss mir eingestehen, daß das Hochgebirge ohne mich auskommen muss.
    Ich warte derweilen auf Doro und die Kinder. Als die Drei zurückkehren, eröffnet mir Doro, mit dem linken Fuß böse umgeknickt zu sein, es tut etwas weh, aber laufen geht noch.
    Und so entscheiden wir nach einem Blick auf die Landkarte, das Örtchen Vega de San Mateo anzuschauen. Berühmt ist das Städtchen durch seinen am Wochenende abgehaltenen Mercadillo (Wochenmarkt mit allerhand Klimbim, aber auch lokalen Produkten der Landwirtschaft und des Kunsthandwerks). Die gepriesene Gofio-Mühle haben wir leider nicht gefunden, aber wieder reichlich typische Fotomotive.
    Die Rückfahrt dann hinab nach Telde, entlang der GC-100 nach Ingenio/Agüimes und wieder in die Berge zurück über Santa Lucía und San Bartolomé.
    Zu Hause angekommen zeigt sich Doro‘s Fuß blau angeschwollen, Johanna präsentiert eine Blutblase an der Ferse ... Erste Hilfe ⛑ 🩹 👨‍⚕️🔨🔪🗡🩺🩸ist angesagt ... na mal sehen, wie das sich so weiterentwickelt 😉.
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  • Day7

    Fataga

    February 16 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute Nacht endlich 13 Grad und deutlich feuchtere Luft, am Morgen strahlend blauer Himmel - Calima endlich zu Ende.
    Bevor wir doch noch mal ans Meer fahren, machen wir einen Abstecher in unser Bergdörfchen Fataga. Hier ist das ursprüngliche und traditionelle Gran Canaria zu sehen. Strahlend weiß getünchte Häuschen, schmale und verwinkelte Gässchen, eine winzige Kirche. It‘s fototime. Ein bissel shoppen im Künstlerladen, die Kinder ein Eis und dann für zwei Stunden ans Wasser. Leider werden wir immer wieder vom Roten Kreuz aus dem Wasser vertrieben ... die Unterströmungen seien zu stark.
    Auf dem Rückweg kaufen wir schnell in San Fernando im Hiperdino noch ein paar Lebensmittel und Getränke, dann noch ein Sprung in der kühlen Pool und dann geht’s an‘s kochen 🥘.
    Morgen rufen dann endlich wieder die Berge ⛰.
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  • Day6

    Pigmente zum Angeben holen

    February 15 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Heut gibt’s nicht viel zu berichten, wie der Titel es verheißt.
    Wir waren am Strand. Der zunächst heftige, den Sand ordentlich durch die Dünen wehende Wind legte sich am frühen Nachmittag und so konnten ein paar Pigmente gewonnen werden und der Vitamin-D-Spiegel Fahrt aufnehmen.
    Unter der Dusche zeigt sich dann, wieviel Sand wir doch noch am Körper haben. Essen gibt’s heut wieder bei den Wirtsleuten.
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