• Von Bravoplaya nach Valencia

    October 15 in Spain ☁️ 22 °C

    Heute kommt endlich der Mechaniker des mobilen Wohnmobilservice zu uns. Er hat sich für 10.30 Uhr angekündigt und ist pünktlich. Er braucht nicht lange, um die Ursache zu finden. Die Dachluke wurde vermutlich vom Vorbesitzer irgendwann ausgetauscht. Dabei hat man nicht beachtet dass Luke und Eindeckrahmen press aufeinander sitzen müssen. Der Abstand war zu groß und der somit entstehende Luftraum wurde mit Dichtmasse zugekleistert. Die ist aber nicht für so etwas gedacht und reisst dann irgendwann.
    Er entfernt die alte Dichtmasse (grosse klebrige Schweinerei), säubert alles, sägt die überstehenden Noppen etwas ab und setzt das Fenster wieder ein. Nach 90 min ist er fertig. Die Rechnung fällt mit 130 Euro erfreulich moderat aus. Wir sind optimistisch dass das Problem damit behoben ist.
    Nach einer Stunde Trockenzeit wollen wir weiter reisen, zuerst zu Mercadonna, noch mal einkaufen.
    Doch das Ausrangieren auf dem engen Platz mit den niedrigen Ästen ist sehr kompliziert. Vera steckt fest. Vorne eine Hecke, hinten ein Zaun mit Hecke, das Vorderrad vor einem Bordstein. Vorne und hinten nur noch max. 10 cm. Nichts geht mehr.
    Zusammen mit einem Nachbarn drücken wir die Hecke zurück und Vera nimmt einen neuen Anlauf - diesmal entgegen gesetzt der Einbahnstraße. Nach über 30 min. haben wir es geschafft, wieder auf den Hauptweg zu gelangen.
    Weiter zum Einkaufen und dann 100 km bis nach Valencia zum dortigen Camper Park. Ein Wohnmobilstellplatz den wir bereits gut kennen. Für 14 Euro übernachten wir. Die Abkühlung im Pool darf genauso wenig fehlen wie die Spezialität des Campingbistro: Tortilla. Einmal mit Zwiebeln und Pilzen für Vera, für mich mit Käse und Thunfisch.
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