- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 14
- Sunday, November 1, 2009 at 11:56 AM
- ☁️ 29 °C
- Altitude: 96 m
CubaAeropuerto Internacional José Martí22°59’14” N 82°24’51” W
Cubana – first Class Fluggesellschaft

31.10. – 01.11. Flug Havanna – Paris
Cubana Airlines – first Class
Okay, Cubana ist meine neue Lieblingsfluggesellschaft. Ich glaube, ich stehe noch vor etwa sechs sehr geruhsamen Stunden, in denen ich vielelicht sogar mal schlafen kann… Das kann ich eigentlich im Flugzeug nie. Nun sitze ich hier mit ausgestreckten Beinen und einem Baileys auf Eis und tippe ein wenig in mein Netbook.
Erst war ich ziemlich sauer auf den Schaltermitarbeiter bei Cubana, der meinte, mein Handgepäck wiegen zu müssen, 11,6 Kilogramm. Okay schwer, gebe ich zu, aber was soll man machen.
Dazu mein Koffer 20,6 KG…. bei 30 Kilo die laut Airline direct für diesen Cubana Flug zugelassen waren, bedeutete dieses 2,6 Kilo Übergewicht… Pro Kilo wollte der Mann 10 CUC haben, machte bei ihm 50 CUC…. ÄÄÄÄHHH? Wie diese Rechnung zustandekam, verstehe ich zwar nicht, aber er bot mir an, für 150 CUC in die erste Klasse zu upgraden und dann soviel Gepäck mitnehmen zu können, wie ich wollte…
Über ein Upgrade in die erste Klasse hatte ich eh die letzten Tage schon nachgedacht, dauert, mein Weg Havanna Paris Berlin doch schlappe 19 Stunden.. Irgendwie dann aber doch verworfen… Nun ging ich allerdings auf den Vorschlag ein und upgradete auf die erste Klasse von Cubana… Und da sitze ich nun.
Lecker Essen aus drei Menüs auswählbar Hühnchen in meinem Fall mit Nudeln und Spinat, dazu Salat, heisse Brötchen, Ananas, zwei Garnelen und Sesamcracker, etwas Kuchen, eine Käseplatte und eine Praline, dazu allerhand zu trinken… btw. Warum gibt eine Kubanische Airline eigentlich Coca Cola aus??? Und nicht Tukola? Bestimmt nur in der ersten Klasse. Egal.
Die Sitze bequem, und weit auseinander und die Decken warm… obwohl ich meine eigene habe.
Die Iljuschin. Vor der ich ein wenig Respekt hatte, erwies sich als das neuere Modell und offensichtlich auch da als nicht die älteste der Cubana Flotte. Auf deutsch: es gibt absolut nichts zu meckern und dieses first Class Upgrade, wenngleich nun ein wirklich teurer Flug, könnte sich als eine der besten Ideen meiner Reise erweisen…
nun erstmal gute Nacht und Happy Halloween.
….Upgrade.
Diese 150 CUC waren wirklich die bestausgegebenen Geldscheine meiner Reise. First Class fliegen ist große Klasse. Ich bin vollgefressen und konnte erstmals in einem Flugzeug richtig gut schlafen und komische dinge träumen:
Ich träumte von einem winterlich verschneiten, weihnachtsdekorierten Hamburg, der Alster, dem Jungfernstieg, dem Hanseviertel. Später träumte ich, in einem Bus in Berlin zu sitzen, was ja schon mal garnicht sein kann. Soetwas würde ich nie tun und das wusste ich wohl im Schlaf, also nahm ich meine Schlafbrille ab und…. saß noch immer im Bus…. das konnte aber noch immer nicht sein, also nahm ich nochmal meine Schlafbrille ab und… saß nun im Flugzeug von Cubana Airlines… Erstaunlich, denn eigentlich habe ich weder die erste noch die zweite Schlafbrille angenommen, sondern träumte all dieses selig, während ich schlief. was das wohl in einer Traumdeutung bedeuten würde… Egal.
Vollkommen entspannt kam ich auf jeden Fal zum Zwischenstopp in Paris und dort sitze ich nun und schaue raus auf den Regen der Stadt.Read more
- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 14
- Sunday, November 1, 2009 at 6:49 PM
- 🌧 16 °C
- Altitude: 33 m
FranceEiffelturm48°51’30” N 2°17’40” E
(sehr) Kurzurlaub in Paris

011.2009 – Frankreich – Paris
Kurzurlaub in Paris
Nein, ich bin nicht in Paris, aber ich habe noch einen letzten Urlaubsbericht offen.
Paris Orly, 1.11.2009 am frühen Nachmittag, die Iljuschin der Cubana Airlines setze planmäßig auf dem Pariser Flughafen auf und ich musste erkennen, wie extrem Europa von Kuba entfernt ist. Es regnete und es war kalt. Europa eben und nicht mehr die Tropen und Kuba. Damit bin ich auch zugleich wieder zwar sanft in Paris aber hart im Echten Leben gelandet.
5 ½ Stunden am Flughafen Paris Orly, genug Zeit, das Gepäck irgendwo abzugeben und nach Paris herein zu fahren…. So dachte ich zumindest. Denkste. Ich wartete ohne Flachs 80 Minuten, bis mein Koffer endlich auf der Gepäckausgabe ankam. Keine Ahnung, was die damit noch so alles angestellt haben, das Warten auf das Gepäck, war auf jeden Fall extrem nervig, wollte ich doch wie gesagt etwas Zeit in Paris verbringen….
Okay auf mit dem Koffer zur Gepäckverwahrung und abgegeben… nix da, Es gibt zwar eine Gepäckaufbewahrung am Flughafen Paris, die allerdings hat nur bis 18:00 auf. Eine wunderbare Einrichtung in einem internationalen Durchgangsflughafen, also nix mit Gepäck abgeben…. Drum kaufte ich eine Tageskarte und machte mich mit einem Koffer und einem Handgepäckstück mit zusammen 32,6 Kg auf den Weg ins öffentliche Pariser Verkehrsnetz.
Ich war mir sicher, dass ich bestimmt am ersten, zweiten oder dritten Umsteige U-Bahnhof schon irgendwo ein Schließfach finden würde. Selbstverständlich fand ich nichts und die Franzosen waren auch nicht bereit mir in irgendeiner Art zu helfen.Ich wette, die KÖNNEN alle Englisch sprechen.
Ich musste dann anderthalb Stunden suchen, bis ich am Gare Montparnasse ein Schließfach fand. Und endlich ohne Gepäck weiter zum Eiffelturm fahren konnte. Leider war es da zeitlich so fortgeschritten, dass ich zwar im Regen AM Eiffelturm stand, aber keine Zeit mehr hatte, dort auch noch hoch zu fahren. ENTTÄUSCHEND. Sehr enttäuschend. Zumindest ein Bild vom Eiffelturm habe ich noch eben machen können und ein Crepe esssen können. Für ein Besuch in der Galeries Lafayette blieb leider ebenso keine Zeit mehr, ich musste ja den ganzen Weg wieder zurück und mein Gepäck noch holfen.
Rechtzeitig kam ich dann am Flughafen Orly an um zu erfahren, dass mein Flug anderthalb Stunden Verspätung hat. Na danke! Da hätte ich ja doch noch auf den Turm steigen können…
Auf jeden Fall war das ein harter Paris Schnelldurchlauf im Regen. Ich bin also vollkommen in Europa wieder angekommen.
Erstaunlicherweise waren die Herren am Siocherheitsterminal am Flughafen, die einzigen von 11 Sicherheitschecks, die sich an meinen Silikonbrüsten störten und genau wissen wollten, was das sei, dass o komisch auf dem Bildschirm aussah. Ausgepackt – Moo Card gegeben, alles gut.
Nun bin ich wieder in Berlin, nach 3 Wochen und 18 Ankünften oder Abflügen in 7 Ländern. Ich muss gestehen, dass ich mich wirklich auf mein eigenes Bett gefreut habe. Und die ersten Tage Arbeiten danach waren echt hart.Read more