Ausflug zur Burg von Alanya
September 15 in Turkey ⋅ ☀️ 28 °C
Heute statten wir der Burg von Alanya einen Besuch ab.
Sie thront majestätisch 250m hoch mitten auf der vorgelagerten Halbinsel direkt vor der Stadt und liegt in der Nähe des Hafens. Von unserem Strandabschnitt haben wir einen tollen Blick auf diese Festung mit ihren Burgmauern, die sich quer über die Halbinsel schlängeln. Unterhalb befindet sich eine alte Schiffswerft und ein Wachturm direkt auf Meereshöhe. Alles wurde im 14. Jahrhundert erbaut und ist ziemlich gut erhalten.
Nach dem Frühstück machen wir uns gut mit Sonnenschutz eingecremt auf den Weg, solange die sengende Hitze noch ein wenig auf sich warten lässt.
Der Weg führt uns direkt über die Strandpromenade bis zum Hafen. Hier reiht sich ein Piratenschiff für Touriausflüge ans nächste, eins phantasievoller ausgebaut als das vorherige. Busse voller Touristen werden richtig angekarrt und es ergießt sich ein Schwall Menschen über den gesamten Hafen.
Wir bahnen uns im Zickzack einen Weg durch die dichte Menge und freuen uns als wir es endlich heraus geschafft haben.
Bevor wir am alten Wachturm vorbei und den Burgmauern entlang uns auf den Weg nach oben zur Festung begeben, machen wir noch einen Abstecher zum Leuchtturm. Den kleinen Geocache, der sich hier in der Mauer versteckt, nehmen wir selbstverständlich auch noch mit.
Der Aufstieg ist steinig, staubig und steil. Wir kommen vorbei an kleinen typisch türkischen Restaurants und Gasthäusern, die sich eng aneinander reihen.
Je höher wir kommen desto schöner wird der Ausblick auf die Küste und das Meer. Die Sonne glitzert wie millionen kleine Spiegel auf dem blauen Wasser.
Die Piratenschiffe setzen mittlerweile die nicht vorhandenen Segel zu Klängen wie „Cheri Cheri Lady“ und anderen Gassenhauern. Leider schallen diese Lieder über die friedliche Stille hinweg uns entgegen.
Nach knapp einer halben Stunden stehen wir vor den Toren der Burg und machen direkt am Kassenhäuschen wieder kehrt.
Der normale Eintritt kostet eigentlich 280 TL (umgerechnet 5€), aber was nirgendwo geschrieben steht ist, dass dies der Preis für Einheimische ist. Ausländer bezahlen fast das Dreifache.
Wir finden, dass die alten Mauern von außen auch sehr schön zu betrachten sind. Das reicht uns für heute allemal, denn die Sonne brennt mittlerweile gnadenlos vom Himmel auf uns herab.
Auf dem Rückweg kommen wir an der Seilbahn vorbei, die die Menschen von der anderen Seite der Halbinsel nach oben befördert.
Wieder in den Straßen hinter dem Hafen angekommen, kommen wir an unzähligen kleinen Läden vorbei, die im fast gleichen Abstand immer wieder dieselbe Ware verkaufen. Gefolgt von Aufforderungen wie: „Hey Bro!, Hey Brother!, Boss!, Chef!, Shopping?!“ schlängeln wir uns durch die Gassen, bis wir wieder die Strandpromenade erreichen. Die Verkäufer sprechen übrigens nur Aron an und ignorieren Lara, aber keiner von Beiden ist bei der Hitze in Shoppinglaune.
Nach insgesamt 16km Fußmarsch kommen wir total verschwitzt wieder an unserem Hotel an, wo wir uns nur noch auf die Abkühlung im Pool freuen. Für heute haben wir genug getan…Read more



















