• Karstquellen Doubs und Saine

    February 20 in France ⋅ ☁️ 2 °C

    Temperatur ca. 2 Grad Celsius
    Regen in unterschiedlicher Intensität

    Wie schon angekündigt ging es am Morgen eine kleine Runde zu Fuß zur Quelle des Doubs. Der Weg ist zum Teil leicht überflutet, da sich der Doubs aufgrund der anhaltenden Niederschläge mächtig ausbreitet. Die Karstquelle die aus einem unterirdischem Höhlensystem gespeist wird, sprudelt wie ein unversiegbarer Quell aus der schroffen Felswand. Sogleich bildet sich der erste schöne Wasserfall und der Doubs begibt sich auf seine Reise. 473 Kilometer schlängelt er sich unentschlossen durch das Jura bevor er in die Saone mündet und weiter über die Rhone in das Mittelmeer gelangt.
    Zurück an der Hoppetosse führt unser Weg nach Foncine le Haut. Dort erwartet uns ein Naturschauspiel der Extraklasse. Die eher unbekannte Source de la Saine hat uns mächtig überrascht. Am Talschluss stehen wir vor einer riesige Felswand. Im Gegensatz zum Doubs zeigt sich die Quelle nicht, in dem sie aus einer Höhle fließt, sondern hier dringt sie durch das feste Felsgestein an die Oberfläche. Je nachdem, wie der unterirdische Wasserstand ist, dringt das Quellwasser an mehreren Stellen ans Tageslicht. Nach nur 20 km fließt die Saine in die Ain. Stundenlang könnten wir an diesem Ort verweilen und dieses Naturwunder bestaunen.
    Doch wir haben noch etwas vor. Die Gorges de la Langouette stehen noch auf unserem Programm. Auf dem Weg dorthin halten wir an mehreren Aussichtspunkten an, um die Gorges de la Saine zu bestaunen, die bei höherem Wasserstand als Wildwassergebiet genutzt wird.
    Die Gorges de la Langouette liegen am Grund eines 40 Meter hohen, sehr engen Canyons. In mehreren Wasserfällen stürzen die Wassermassen hier hinunter. Entlang dieses Canyons gibt es einen wunderschönen Wanderweg, auf dem wir einige Zeit verweilen und uns diesen imposanten Flusslauf anschauen.
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