• Auf in die Cederberge

    November 13, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute standen zuerst noch einmal 3,5h Fahrt von Montagu in die Cederberge auf dem Plan. Die Fahrt führte uns wiedereinmal durch wunderschöne Berglandschaften mit wilden Tälern und Schluchten. Wir haben bereits viel Fels für mögliche Klettertouren entdeckt, das behalten wir uns aber mal in der Hinterhand. So verging die Zeit wie im Flug - nur einige langsame LKWs brachten Marias Geduld ins wanken.
    Die Straße wechselt von gut auf schlecht, später auf Schotter und noch später mischt sich auch Sand dazu. Ein letzter Pass und schon schwenken unsere Blicke in eine riesige, karge und steinige Hochebene mit unzähligen Felsblöcken und -türmen in allen Größen und Formen. Zugleich prasselt die Sonne ohne eine einzige Wolke bei 28 Grad auf uns herab. Zeit zum Wandern!
    Wir holen uns schnell die Wandergenehmigungen beim Ranger und auf geht’s in ein Paradies für felsaffine Outdoorer. Auf unseren Wegen zeigen sich uralte Felsmalereien, noch ältere Wohnhöhlen der San (Buschmenschen), allerlei kleines Gekreuch und Gefleuch, etliche blühende Büsche und unzählige Felsformationen, die alle noch auf eine Namensgebung hoffen. Phantasievolle Wanderer können sich hier schnell im Formenlabyrinth verlieren. Nach gut 4 Stunden Wanderung sind wir dann für heut auch platt.
    Jetzt nur noch schnell zu unserem Camp. Wir haben natürlich eine ziemlich günstige Unterkunft gewählt - dafür wird hier auch entsprechendes geboten. Ein etwas verrückter Hillbilly-Typ in unglaublich kurzer Hose begrüßt uns an der Rezeption und hält uns einen kurzen Vortrag über die Vorteile der Apartheid… naja wir haben nun einmal gebucht. Der Weg zum Häuschen entpuppt sich als die spannendsten 500m Fahrstrecke des gesamten Urlaubs - mal schauen wie wir hier morgen früh wieder rauskommen. Und in der Unterkunft ist bereits ein Bewohner anwesend - Ursula - eine ca. handtellergroße Spinne begrüßt uns munter über der Tür.
    Egal - jetzt gibt‘s erstmal lecker Essen und dann heißt es Äuglein zu bis zur morgigen größeren Wanderung.
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