• Jack the Ripper und Susi the Stripper

    November 12, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C

    Weil das Abendessen gestern so lecker war, wollten wir heute wissen wo es herkommt. Zuerst muss aber noch die Hauskatze der Unterkunft bespaßt werden, wodurch geringfügig Verzögerung entsteht.
    Wir kommen auf die Minute pünktlich auf der „HighGate“ Straußenfarm an - wo wir quasi nahtlos vom Autositz zur Farmführung übergehen. Es ist die älteste Straußenfarm Südafrikas.
    Eines der Zuchtpärchen wurde uns als erstes vorgeführt. Er - schwarz, riesig, schöne Federn, aus Simbabwe, genannt „Jack the Ripper“ und sie - grau, klein, bestes Fleisch, aus Namibia, genannt „Susi the Stripper“. Hier wird ununterbrochen „gearbeitet“. Strauße legen immer exakt 15 Eier, bevor mit dem Brüten begonnen wird. Nimmt man eins weg, wundert sich Frau Strauß nicht, sondern legt einfach nach. Unser Guide meinte nur - es sind nicht die klügsten Tiere, Licht sei an, aber keiner Zuhause…
    Nach kurzem Schmücken mit unglaublich flauschigen Straußenfedern, ging’s zum Highlight. Wir durften frisch geschlüpfte Straußenbabys knuddeln - unglaublich niedlich. Zu Abschluss wurde noch spektakulär gefüttert - man legt am besten alles ab, was ein Strauß in den Schnabel bekommen könnte. Brillen, Uhren, Gebisse, Ohrringe und Ketten werden jetzt als „ausgiebig gebraucht“ auf der Farm angeboten.
    Für den restlichen Tag gab es noch zwei kleine Wanderungen in der Karoo-Halbwüste, bevor wir unsere Fahrt fortsetzten.
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