• Ab durch die Mitte

    February 25, 2025 in Morocco ⋅ ⛅ 14 °C

    Da mittlerweile feststeht, dass ich alleine nach Hause fahren werde, habe ich einfach entschieden, dies nun auch directement und citissime anzugehen. Besichtigungen oder Besuche besonderer Orte stehen auf der Strecke und alleine nicht mehr an, also aus Aourir raus, nach Agadir und auf die Autobahn. Durch Agadir durch ist immer ein Erlebnis. Immer Chaos, aber das muss man den Marokkaner zu gute halten, niemals aggressiv. Ob Fußgänger, Radler, Esel- oder Pferdetreiber oder Autofahrer, ganz gleich welcher Verkehrsteilnehmer, es wird immer Rücksicht genommen, wiewohl es anfangs etwas schwierig ist alles in ein großes Ganzes einzuordnen. In der Stadt selbst, Armut und Reichtum schön getrennt. Slumartige Viertel, die zunehmend verschwinden, Neubaubereiche mit Mehrfamilienhäusern und etwas außerhalb moderne und teilweise mondäne Villen in hergebrachter Bauweise und darüber hinaus an Bauartstil angelehnt. Und dann das Grande Stade de Agadir, das 2013 eingeweihte Fußballstadion, das es mit europäischen Stadien locker aufnehmen kann.
    Es geht wieder, wenn auch etwas schneller, über die Ausläufer des Anti Atlas mit seinen typischen Bergen mit tiefen Tälern und die Bodenbeschaffenheit in allen erdenklichen braun und ocker Farben.
    Und dazwischen in schöner Regelmäßigkeit Sendemasten mit allerlei Aufbauten, die wie eigentlich in ganz Marokko für den guten Ton im Internet und dem Telefon sorgen.
    Dann langsam abwärts in die riesige Hochebene von Marrakesch. Blick nach links, fast graugelber Sand, alles eben und im Hintergrund nichts und rechts weites Tal und im Hintergrund schneebedeckte Gipfel des Atlasgebirges.
    Alles beeindruckend und die fast 400 Kilometer werden nicht langweilig. In Mohammedia auf den bereits im letzten Jahr besuchten Campingplatz Ocean Blue und am Strand noch etwas die Beine vertreten
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