• Tetouan und Martil

    January 9 in Morocco ⋅ ⛅ 14 °C

    Tatsächlich ging die lautstarke Hochzeitsfeier irgendwann zu Ende. Da sich im Gelände niemand mehr regte, konnten wir sogar etwas ausschlafen und sind dann nach Tetouan aufgebrochen. Die Medina mit Soukh, Weltkulturerbe, war unsere erste Anlaufstelle. Danach bummelten wir noch durch die Stadt inklusive Königspalast und wollten dann weiter durch' s Rifgebirge nach Chefchaouen. Ein Blick zum Himmel mit drohenden, schwarzen Wolken und dann vertiefend in die Wetter-App ließ uns den Plan ändern. Enge Straßen mit massenhaft Kurven und einem ständigen Rauf und Runter braucht man bei Starkregen und Nebel nicht unbedingt.
    Also zurück nach Martil, einer Urlaubsstadt am Mittelmeer, wenige Kilometer von Telouet entfernt. Die Stadt besteht eigentlich aus mehreren Teilen. Stadt- und dann Touristenviertel und -strände, die sich wiederum teilen in die für normale Urlauber und solche, die nicht wissen wo sie mit ihrem Geld hin sollen.
    Nach einer ausgiebigen Wanderung stehen wir nun auf einem großen Parkplatz, haben 2 Euro gegen Quittung Parkgebühren bezahlt und erleben ein weiteres Highlight marokkanischer Kultur.
    Auf dem großen Nebenplatz ist Public-Viewing angezeigt. Zig Fahrzeuge stehen wie im Autokino vor einer riesigen Leinwand und schauen Viertelfinalspiele des Afrika-Cups. Teilweise haben wir uns vom Womo aus das Spiel Mali gegen Senegal angeschaut. Vor allem sind die Kommentatoren ordentlich laut und so bekommen wir alles gut mit. Es hapert zum Verstehen nur etwas an der ungeübten arabischen Sprache.
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