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Marokko III

Unsere dritte Reise nach Marokko über Frankreich und Spanien, dieses mal allerdings zurück über Portugal und die spanische Atlantikküste, oder doch wetterbedingt über Spanien und mittelmeer Read more
  • Trip start
    December 26, 2025

    Quer durch Frankreich

    December 27, 2025 in France ⋅ ☁️ 9 °C

    Was kann der Camper-Driver nicht ausstehen? Genau: Staus und Stoßstangenkuscheln, Starkregen mit Überschwemmungen und Eiseskälte.
    So war heute neben der Karte auch der Wetterbericht angesagt.
    Zunächst also bei - 1 Grad in Tournus gestartet und auf der A 6 bis Villefranche. Langsam und vorsichtig. Viele Belgier und Holländer können jedenfalls nicht mehr Zuhause sein! Auf schönen Landstraßen in Richtung St. Etienne und dann weiter in und durch die Cevennen. Eine tolle Landschaft, in der Stefan auch auf seine Wanderwege am Stevenson Trail stieß. Die A 75 gequert und daneben bis Millau. Daneben weil sie wegen Überschwemmungen und Hangrutschen gesperrt ist.
    Hinter Millau dann auf die Autobahn bis Béziers, wo wir einen Stellplatz von Camping Car Park anfuhren. Complet! So ging es gottlob noch auf drei weiteren. Jetzt stehen wir kostenlos in Serignan auf einem Parkplatz des Carrefour, der in der Winterzeit für Wohnmobile geöffnet ist. Scheinen nur die Franzosen zu wissen. Wir sind unter 40 Womos die einzigen mit D Kennung.
    Kein Stau, super Landstraßen, kein Stress, kostenloser Stellplatz und jetzt am Abend 8 Grad.
    Passt.
    Und morgen geht es gaaaanz gemütlich weiter in Richtung Austern und Salvatore Dali.
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  • leere Flaschen

    December 28, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 10 °C

    In der Nacht gab die Heizung den Geist auf. Nicht defekt, aber die falsche Gasflasche im Womo gelassen. Die Volle steht jetzt Zuhause in der Garage. Macht nix. Habe ja zum Kochen noch eine kleine 800-Gramm-Dose. Die ist allerdings von Weber und nicht kompatibel mit Brennern von Campinggas. Was gelernt. Aber ich habe noch einen Brenner mit Kartusche im Kofferraum. Kurz das Kaffeewasser erhitzt. Aber für die Eier hatte es nicht mehr gereicht. Aber der kluge Mann hat schließlich Ersatz. Nur gut, dass die Nacht recht mild war.
    Nebenbei bemerkt, zwei Weinflaschen waren auch leer.
    Im Carrefour noch zwei große Flaschen Wasser und einen vin de Medoc gekauft und ab ging die Post Richtung Spanien.
    Was liegt auf dem Weg? Genau, Leucate. Und dort die Hochburg der Austernzucht. Also eine Stunde Pause ist locker drin. 12 huitres et un Demi de Muscat.
    Gemütlich weiter in Richtung Figueras. Zum Flaschentausch, Cepsa leer gegen voll, haben wir verzweifelt nach der Grenze eine Cepsa- Station gesucht, bis wir dann endlich in einem Kaff neben Figueras fündig wurden. Merke, Cepsa ist jetzt Moeve. Und davon haben wir ab der Grenze einige gesehen.
    Frische Cepsa Propan im Womo, ein kostenloser Stellplatz im kleinen Dörfchen Vilabertran, Nudeln mit Hackfleisch, Wein rot und weiß, und vor allem 15 Grad und kein Regen.
    La vie est belle!
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  • Salvador und Calella

    December 29, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 9 °C

    Zunächst liefen wir heute Morgen die rund 2,7 km vom Stellplatz zum Museum Dali in Figueras. Entgegen allen internetbasierten Unkenrufen bekamen wir auch problemlos zwei Eintrittskarten, sogar ermäßigt für "pensionistas", die uns den Eintritt für 3 Stunden Staunen und Abenteuerland ermöglichten. Der Mann war wirklich genial und "unsterblich". Kein Wunder, dass jährlich fast 2 Millionen Besucher das Dali-Imperium aufsuchen.
    Danach ging es dann weiter zum gebuchten Campingplatz Bellsol in Pineda de Mar, wo wir die nächsten drei Tage bleiben werden. Und natürlich stand auch ein Besuch in der uns bereits seit drei Jahren bekannten "Barca-Kneipe" an.
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  • Barcelona

    December 30, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 8 °C

    Heute ging es der Küste entlang im überfüllten Zug, Stefan stehend, von Calella nach Barcelona. Entschädigung kam dann in Form von azurblauem, wolkenlosem Himmel und 16 Grad.
    Zu Fuß zunächst rund 3 Kilometer zur Basilika Sagrada Familia, die seit unserem letzten Besuch vor zwei Jahren noch etwas aufgestockt hat. Seit 1882 wird nach den Plänen von Antoni Gaudi an der Kirche herum gewerkelt. Mittlerweile hat sie auch schon den höchsten Kirchturm der Welt, ist aber (vermutlich noch lange) nicht fertig. Entgegen unserem gestrigen Tag war uns das Eintrittsglück nicht hold. Only online, und das Wochen vorher.
    Wanderweg in Richtung Altstadt mit einer längeren Einkehr in der Monumental, der riesigen Stierkampfarena. Beeindruckendes Bauwerk mit rund 20 tausend Sitzplätzen, in dem von 1914 bis 2011 Stierkämpfe durchgeführt wurden. Seit 2011 ist die Tierquälerei auf Grund eines Volkentscheides beendet. Die Arena steht aber noch.
    Weiter zu Fuß zum Triumphbogen, wo zu Bier, licor de hierbas, boquerones en vinagre und Café con leche einkehrten,
    Bevor es dann langsam dunkel wurde schnell zurück über die Rampla zur Bahnstation an dem Plaza Catalunya.
    In der Barca Bar in Calella noch zwei Estrella und der Tag ging zu Ende.
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  • Pineda de Mar und Calella

    December 31, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 6 °C

    Letzter Tag des Jahres. Zunächst Aufbruch nach Pineda de Mar bis zum zentralen Plaza de Catalunya. Etwas herum geschlendert und tatsächlich ein Gaskartusche von Campinggas gefunden, die uns die kleinen Gasgeschäfte vereinfachen wird. Noch etwas Gemüse für morgen und zurück.
    Nach einem ausgiebigen Sonnenbad nach Calella. Und wie könnte es anders sein, Einkehr in der Barca Kneipe und zum Feierabend um 17.00 Uhr raus.
    Das Sechs-Gänge - Silvester-Menü in Angriff genommen und morgen geht die Berichterstattung weiter.
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  • Kalt und windig

    January 1 in Spain ⋅ ⛅ 8 °C

    Nach einem ausgedehnten 6 Gänge Menü haben wie heute lange geschlafen und das neue Jahr erst gegen 10.00 Uhr im hellen erlebt.
    Mucho frio hat die Reinigerin an den Sanitäranlagen gemeint und so war es auch.
    Zunächst wurde heute die Garage aufgeräumt. Alles raus, die deutsche Gasflasche aus dem Gasraum, halt schon mal Platz für die marokkanische gemacht, und auch sonst einiges ordentlich geräumt, inklusive mehrerer Paar Schuhe, die der Schuhhalter nicht mehr fassen konnnte.
    Danach bei 12 Grad und kaltem Starkwind am Strand vorbei in Richtung Calella, durch die ziemlich leblose Stadt zurück nur durch einen kurzen Cervesa-Stop unterbrochen.
    Morgen geht es dann weiter. Die alte Römerstadt Tarragona steht auf dem Plan.
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  • Tarragona

    January 2 in Spain ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute ging es wiederum weiter in Richtung Süden. Nach rund 140 Kilometern suchten wir einen Parkplatz in Tarragona auf, auf dem man übernachten kann und fußläufig die Sehenswürdigkeiten erreicht. Zunächst zum römischen Amphitheater, das die UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben hat, weiter vorbei am alten Torre und dann zur Kathedrale, die auf den Ruinen römischer Bauten errichtet ist. Fast zwei Stunden liefen wir durch die Kirche, die durch ihre karge Schlichtheit im Mittelbau und den einzelnen Kapellen in den Seitenbauten genau so wie mit den Räumen und dem Garten des ehemaligen Klosters beeindruckt.
    Danach noch die alte Stadtmauer, weitere römische Überbleibsel, und dann zum Hafen, wo wir zu einer ersten Paella einkehrten. Nach insgesamt etwas 11 Kilometern Wanderung zwischen den Jahrhunderten ist jetzt Ruhe angesagt. Morgen schau'n ma mal, wo es uns hinführt. Grober Plan ist mal Denia.
    Nebenbei bemerkt, es wird langsam wärmer und der Wind ist auch eingeschlafen.
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  • Los Alcazares

    January 3 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

    Zunächst ging es heute rund 380 Kilometer nach Denia. Nur Autobahn und sehr wenig Verkehr ließen uns gut durchkommen, so dass wir schon gegen 15.00 Uhr am Ziel ankamen. Der gewohnte Stellplatz ist nicht mehr offen und so sind wir zu einem Platz am Strand gefahren, der allerdings halb unter Wasser stand und der Boden arg lädiert ist.
    Da der Wetteronkel für den Abend starke Niederschläge mit bis zu 25 Litern pro m² , prognostizierte, und das über Stunden, gingen wir kurz zum Hafen, tranken zwei Bier und einen hierbas und führen weitere rund 180 Kilometer und stehen jetzt auf dem Camper Area de Los Alcazares auf Teerboden. Da wird das auch hier angekündigte Wasser hoffentlich ordentlich ablaufen.
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  • Mucho frio y mucha lluvia

    January 5 in Spain ⋅ ☁️ 11 °C

    Jetzt stehen wir den zweiten Tag in Los Alcazares. Gelegentlich pausiert sogar der Regen etwas und wir können die Zeit zu einem kleinen Spaziergang mit noch kürzerer Einkehr verbinden. Ansonsten Heizung an und lesen. Haben Spanien um diese Zeit schon besser erlebt. Aber es wird nicht gejammert, ist ja schließlich Winter!Read more

  • frio y mucho viento

    January 6 in Spain ⋅ 🌙 8 °C

    Nachdem die Großwetterlage weiter südwärts regenfreie Zone meldete, haben wir uns heute in diese Richtung aufgemacht. Nach rund 400 Kilometern durch die Obst- und Gemüsekammer Spaniens, zunächst zig Kilometer weit Zitrusbäume und dann noch viele, viele Kilometer mehr plastikbewehrte Gewächshäuser, stehen wir nun in Torrox am Straßenrand der Hauptstraße. Die registrierten Stellplätze sind alle totalissime completo. Für eine Nacht wird's gehen.
    Morgen nehmen wir dann Algeciras in Angriff.
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  • Etwas Abenteuer

    January 7 in Spain ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute machten wir uns relativ früh von Torrox auf den Weg. Zunächst hielten wir in Torre del Mar und gingen zum örtlichen Aldi noch das Nötigste einkaufen und die mittlerweile leere Gasflasche gegen eine volle zu tauschen. Danach gemächlich weiter Richtung Algeciras, einen Stau auf der A 7 weiträumig umfahrend. Ging zwar nicht so schnell, hatte aber den Nachteil, das wir an unserer gewohnten Balearia-Verkaufsstelle nicht vorbei kamen und die weiteren leider geschlossen waren. Macht nix, im Hafen gibt es ebenfalls Balearia. Zum uns bekannten Stellplatz am Hafen und zu Fuß zum Balearia Stand im selben. Alles gut, alle Daten aufgenommen. Beim Preis sind wir allerdings nicht handelseinig geworden. 374 Euro wollte der gute Verkäufer, was wir dann dankend ablehnten. Zurück zum Auto und etwa eine Viertel Stunde zum berühmten Carlos. Dort für 250 Euro das Ticket erstanden, wieder zurück, 2 große Bier und morgen früh geht's nach Afrika
    Lehre: Wer nach Marokko mit Balearia will muss das Ticket unterwegs an der Autobahn oder bei Carlos kaufen.
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  • Endlich Marokko

    January 8 in Morocco ⋅ ⛅ 11 °C

    Die Fähre um 10.01 Uhr sollte es sein. Um 09.15 Uhr waren wir im Hafen und wunderten uns schon über die doch wenigen Marokkofahrer. So gegen 11.00 Ihr war dann klar, wir warten auf die Fähre um 13.01! An solche Gepflogenheiten gewohnt, ließen wir uns nicht verdrießen, liefen etwas rum, lasen und spielten Rummikub. Gegen 14 Uhr etwas ging es dann tatsächlich los. Was aber nicht viel zu bedeuten hat. In Marokko angekommen musste noch einmal alles auf seine Richtigkeit überprüft werden. Aber wie der Volksmund weiß, alles hat ein Ende.
    Heute fuhren wir zum ersten Mal an der Mittelmeerküste vorbei. Durch eine traumhafte Landschaft mit ganz viel Grün und durch die Ausläufer des Rif-Gebirges.
    Und jetzt, man glaubt es nicht: wir stehen in einem Vorort von Tetouan auf dem Parkplatz eines Hotels. Ein sicherer und ruhiger Platz, ruhig aber nur wenn nicht im 300 Personen fassenden Festsaal gefeiert wird. Und was ist? Genau: Hochzeit mit Gesang und Tanz, traditionell bis zum Morgengrauen.
    Aber auch das geht vorbei und läßt uns nicht verdrießen!!!
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  • Tetouan und Martil

    January 9 in Morocco ⋅ ⛅ 14 °C

    Tatsächlich ging die lautstarke Hochzeitsfeier irgendwann zu Ende. Da sich im Gelände niemand mehr regte, konnten wir sogar etwas ausschlafen und sind dann nach Tetouan aufgebrochen. Die Medina mit Soukh, Weltkulturerbe, war unsere erste Anlaufstelle. Danach bummelten wir noch durch die Stadt inklusive Königspalast und wollten dann weiter durch' s Rifgebirge nach Chefchaouen. Ein Blick zum Himmel mit drohenden, schwarzen Wolken und dann vertiefend in die Wetter-App ließ uns den Plan ändern. Enge Straßen mit massenhaft Kurven und einem ständigen Rauf und Runter braucht man bei Starkregen und Nebel nicht unbedingt.
    Also zurück nach Martil, einer Urlaubsstadt am Mittelmeer, wenige Kilometer von Telouet entfernt. Die Stadt besteht eigentlich aus mehreren Teilen. Stadt- und dann Touristenviertel und -strände, die sich wiederum teilen in die für normale Urlauber und solche, die nicht wissen wo sie mit ihrem Geld hin sollen.
    Nach einer ausgiebigen Wanderung stehen wir nun auf einem großen Parkplatz, haben 2 Euro gegen Quittung Parkgebühren bezahlt und erleben ein weiteres Highlight marokkanischer Kultur.
    Auf dem großen Nebenplatz ist Public-Viewing angezeigt. Zig Fahrzeuge stehen wie im Autokino vor einer riesigen Leinwand und schauen Viertelfinalspiele des Afrika-Cups. Teilweise haben wir uns vom Womo aus das Spiel Mali gegen Senegal angeschaut. Vor allem sind die Kommentatoren ordentlich laut und so bekommen wir alles gut mit. Es hapert zum Verstehen nur etwas an der ungeübten arabischen Sprache.
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  • Chefchaouen

    January 10 in Morocco ⋅ ⛅ 8 °C

    Unsere Überlegungen von gestern erwiesen sich als richtig. So kamen wir heute trockenen Reifens nach rund 75 Kilometern, gestartet auf Meeresniveau, nach eifriger Kurvenfahrt auf sehr gut fast durchgängig vierstreifig ausgebauter Straße auf 770 Meter Höhe auf dem Campingplatz Azilah in Chefchaouen an.
    Die Gegend ist fast überall bewaldet und die Berge mit tiefen Schluchten beeindrucken, zumindest die Beifahrerin.
    Den Plan, zwei Tage zu bleiben, änderten wir nach Ansicht der Sanitäranlagen wieder.
    Zu Fuß ging es dann in die alte Medina, die mit ihren Häuser- und auch Gehwegbemalungen den Namen "Blaue Stadt " begründet.
    Fast vier Stunden liefen wir durch das Gewirr kleiner und kleinster Gässchen, kehrten ein, allerdings nicht zu Bier oder Wein. Ab hier sind Kaffee, Tee und Säfte angesagt.
    Morgen schaffen wir uns dann gemütlich weiter in Richtung der alten Königsstadt Meknes und schau'n mal wo wir ankommen werden.
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  • auf nach Mèknes

    January 11 in Morocco ⋅ 🌙 9 °C

    Gegen 11.00 Uhr starteten wir in Richtung der alten Königsstadt Meknes, rund 200 Kilometer entfernt. Der Weg führte uns über die gut ausgebaute N 13 durch üppiges Grün aus Wäldern und bewirtschafteten Feldern. In dieser Gegend stehen zigtausende von Olivenbäumen. Weite Felder dienen dem Anbau verschiedener Kornarten, die auch eifrig gedüngt und gespritzt werden. Allerdings von Hand, wie wir das aus den fünfziger Jahren von zuhause kennen.
    In Quezzane machten wir nach etwa 70 Kilometern zwei Stunden Pause und liefen durch die Medina der "grünen Stadt", wie sie wegen ihrer häufig genutzten Farbe für Anstriche aller Art genannt wird.
    Nach dem Besuch des Mausoleums Moulay Thami ging es dann weiter zum Tagesziel.
    Zwischendurch boten sich noch zwei Zwischenstopps an. Beim ersten gab es einen Liter Olivenöl und zwei mal 500 Gramm Honig für zusammen 26 Euro und beim zweiten eine 11 kg Gasflasche für 5 Euro. Flasche plus Inhalt, wohlgemerkt.
    Apropos Öl. Momentan ist die Olivenernte voll im Gange und wir sahen am Wegesrand mehrere Ölmühlen, in die Männer Oliven rein bzw. in großen Gebinden Öl heraus trugen.
    Ab Quezzane ließ die Straße allerdings zu wünschen übrig. Tiefe Schlaglöcher galt es zunächst mal zu erkennen und dann möglichst geschickt zu umfahren. Unebenheiten, die offensichtlich wanderndem Untergrund zuzuschreiben sind, konnten Dank Luftfederung ihre Gefahr etwas genommen werden,
    Dann die Krönung des Tages: in Mèknes haben wir einen Stellplatz mitten in der Stadt, direkt an der Stadtmauer gegenüber der Königsniederlassung, herausgesucht. Als wir der Mauer ansichtig wurden war vollkommen klar, da ist nix mit Parkplatz. Einige Wohnmobile hatten wohl vorher mehr Glück und standen umringt von PKWs an der besagten Mauer. Dann kam der Weiterfahrt der parkwächter zuvor. Ob wir über Nacht bleiben wollen? Pas de problème. Deux minutes! Als erster für dann Polizist Nr. 1 sein Auto vor den anderen weg, dann Polizist Nr 2 sein Auto in der Parkreihe. Die so entstandene schmale Lücke wurde verbreitert, indem das Womo des Holländers in die dadurch breiter werdende Lücke nach links versetzte und der Wächter himself sein Auto rechts daneben weg fuhr, wir dort rückwärts rein und Voilà. Dann stellten Polizisten und Wächter ihre Autos vquer vor die Womos und alles war gut. 5 Euro bis morgen Nachmittag und dafür einen Parkplatz sowie zwei Polizisten 10 Meter auf der anderen Straßenseite.
    Kurz die Beine vertreten bis zum bekannten Al-Hadeem-Square und Feierabend!
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  • Meknes

    January 12 in Morocco ⋅ 🌙 10 °C

    Nach dem Frühstück haben wir uns dann aufgemacht, die Stadt zu besichtigen. Was heißt "die Stadt" bei fast 600 tausend Einwohnern. Also der historische Teil der Königsstadt. Los ging es dabei mit einem Besuch des Mausoleums von Moulay Ismail, kaum 300 Meter vom Stellplatz entfernt. Das Grab beherbergt den zweiten Sultan der bis heute regierenden Alawiden-Dynastie, der hier 1727 nach einem angeblichen Leben als grausamer, sadistischer und zügelloser Herrscher in einem weißen Sarkophag über seine Schandtaten nachdenken kann.
    Um zur Medina zu gelangen mussten wir zwangsläufig an dem berühmten Stadttor Bab Mansour vorbei, das mit Keramikfliesen versehene Tor gehört zu den schönsten Toren weltweit und stammt aus der Zeit oben angeführten Herrschers. Zur damaligen Zeit und auch später wurden vor dem Tor die Gerichtsverhandlungen durchgeführt, Strolche (und wer weiß) gehenkt und ihre Köpfe aufgespießt.
    Über den Platz El Hedim liefen wir dann durch die Medina, vorbei an zahlreichen Moscheen und allem, was eine Medina zu bieten hat, verwinkelte Gässchen, Handwerker und Händler und auch schöne Riads, die teilweise als Hotels betrieben werden.
    Zudem befindet sich mittendrin auch das Lokal "Aisha" in das wir einkehrten und bestes Essen aus der Berberküche serviert bekamen.
    Unser Fazit nach zwei Tagen. Eine bemerkenswerte Stadt, vergleichbar mit Marrakesch, allerdings bedeutend weniger Touristen und vor allem bedeutend weniger Hektik.
    Jetzt stehen wir nach gut zweieinhalbstündiger Fahrt über die N 13 und R 712 in Khenifra auf dem Parkplatz des Carrefour, den der Betreiber nachts zu einem Teil für Wohnmobile zum Parken frei gibt. Was will man mehr.
    Morgen wollen wir dann nach Marrakesch und auf einem dortigen Campingplatz mal zwei/drei Tage ruhen
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  • Camping Le Relais de Marrakesch

    January 13 in Morocco ⋅ ☁️ 11 °C

    Ziemlich früh sind wir nach einem kurzen Einkauf im Carrefour gestartet. Der Weg führte uns fast ausschließlich über die meist gut ausgebaute N 12. Teilweise waren aber die Ränder der Teerstraße abgebrochen und daneben haben sich tiefe Furchen eingegraben. Meistens verursacht von LKWs, die dem Gegenverkehr nach rechts ausweichen. Wenn man dort rein gerät, au weia. Entweder man kippt gleich um, oder man kommt noch mal raus, je nach Tiefe der Rille, was aber oft ein oder zwei rechte Reifen kostet, da die scharfen Kanten die Reifenwände aufschneiden. Also, toujours attention!
    Die Landschaft wechselte jetzt von leicht hügelig und grün in eben und ockerfarben in einigen Schattierungen. Das Hochplateau von Beni Mellal bis Marrakesch ist bekannt für seine großen Obstplantagen und landwirtschaftlichen Flächen. Auch heute sahen wir wieder die Oliventransporteure und Bauern, die händisch ihre Saat ausbrachten.
    Und links von der N 12 der Blick auf das Atlasgebirge mit seinen tief verschneiten Bergen.
    Jetzt sind wir auf einem Campingplatz einige Kilometer vor Marrakesch, werden einige Tage bleiben und wenn es uns überkommt werden wir auch einen Tag im Trubel verbringen.
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  • Marrakesch

    January 15 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Gestern haben wir auf dem wirklich gutem Campingplatz "Relais de Marrakesch" mal relativ wenig in Angriff genommen. Das heißt nicht, nix machen. Wäsche waschen lassen, das Wohnmobil aufräumen, insbesondere die Garag,e Wasser rein, Toilette reinigen usw. Die marokkanische Gasflasche zeigt eine große Schwäche. Sie hat so wenig Druck, dass nur ein kümmerliches Flämmchen am Herd entsteht, Heizung und Kühlschrank ist jedenfalls Fehlanzeige. Der Platzingenieur meinte, das konne an der niedrigen Temperatur liegen, weil eben Butan- und kein Propangas. Die Stromversorgung auf dem Platz funktioniert jedenfalls super, also nutzen wir, flexibel wie wir sind, die Elektrizität.
    Heute war dann zunächst ein March zum gut drei Kilometer entfernt gelegenen Wohnviertel "Palmeraie" angesagt. Dort, so die Chefin, kann man Wohnungen und Häuser zum Überwintern mieten, was ja mal eine Option wäre. Das Viertel entpuppte sich als ziemlich mondäne Einrichtung, die man normalerweise nicht in Marokko erwartet. Da wir nicht Golfen und auch Skat dem Bridge vorziehen, wird es jedenfalls mit dem Winter im Palmeraie nichts.
    Um 15.45 Uhr zurück auf dem Platz und 16.00 Uhr mit einem Taxi, das gerade noch zwei Fahrgäste suchte, ins Stadtzentrum. Wir wollten unsere Auftragseinkäufe bei dem uns bekannten Händler im Soukh erledigen. Ohne unseren Freund Moulay (siehe Marokko eins und zwei) ein unmögliches Unterfangen. Da wir dessen Namen auch nicht wussten, war auch nichts mit fragen. Und leider konnte uns Moulay die Visitenkarte erst kurz vor neun schicken als wir bereits am Taxi zu rückfahrt standen. Wir haben ja noch Zeit!
    Wegen einer zu erwartenden Regen- und Kaltfront über Marrakesch werden wir morgen weiter Richtung Süden nach Aourir neben Agadir fahren, wo angeblich die Sonne scheint.
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  • Aourir

    January 16 in Morocco ⋅ 🌙 14 °C

    Tatsächlich sind wir gegen Mittag los und entgegen unserer Gepflogenheiten auch über die Autobahn nach Aourir gefahren. Zunächst noch die Hochebene mit den schneebedeckten Bergen des Hohen Atlas links und immer mehr trockener Steppenlandschaft rechts. Danach die Ausläufer des Gebirges mit seinen tiefen Einschnitten und den in allen Brauntönen leuchtenden Farben. Der Moloch Agadir, vorbei am Stadion und mehreren ganz neu errichteten Stadtvierteln bis zum Gegenstück Aourir, einer Kleinstadt in der im Uferbereich mittlerweile ebenfalls Touristensiedlungen entstehen, aber das Dorf selbst noch ziemlich "marokkanisch" geblieben ist.
    Hier wollen wir mal einige Tage bleiben. Da der Ort selbst etwa 5 Kilometer vom Platz entfernt ist werden wir morgen mal los marschieren und schauen ob es tatsächlich Fahrräder zum mieten gibt. Ich glaube, letztes Jahr so was gesehen zu haben!
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  • Wandertag

    January 17 in Morocco ⋅ ☁️ 11 °C

    Gegen Mittag sind wir nach einer Runde Boule, unterstützt von einem Kätzchen, vom Campingplatz in den etwa 5 Kilometer entfernten Ortskern los gewandert. Zunächst einen Kaffee getrunken und dann zum Strand marschiert, an dem vermutlich wegen des starken Windes nicht viel los war. Den Surfern war der Wind wohl zu stark, jedenfalls waren keine da.
    Die Gegend um Aourir ist bekannt für ihre Honig- und Arganöl Produktion. Im Dorf sind wir dann zum ersten Ölhändler gegangen, dem allerdings seine Warel mittlerweile ausgegangen ist. Beim nächsten wurden wir dann fündig und erstatteten für 115 Euro einen Liter huile cuisine und einen halben Liter huile cosmetique. Beim Händler etwas weiter 15 Eier, die er uns fachmännisch verpackte und lange gesuchte Apfelsinen Marmelade. Mit ihm unterhielten wir uns dann angenehm über Fußball, Marokko möge morgen den Africa Cup gewinnen, wenn nicht, ist auch nicht schlimm, die Senegalesen sind angenehme Menschen und Hauptsache Algerien ist nicht mehr dabei. Unser Arganöl hat er auch kontrolliert und es für absolut top befunden.
    Bei der Rückkehr zum Platz zeigte Komoot 13,1 gelaufene Kilometer an.
    Die Nacht und morgen früh soll es regnen. Dann ruhen wir aus vom Ausruhen.
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  • Agadir

    January 20 in Morocco ⋅ 🌙 15 °C

    Nach zwei Tagen auf dem Campingplatz sind wir heute nach Agadir gestartet. Da wollten wir eigentlich gestern schon hin, aber der Bus wollte nicht wie wir. Also kurz nach 13.00 Uhr zu einem Espresso und einem "Nuss-nuss", Kaffee mit Milch, halbe-halbe, ins kleine Café neben der Bushaltestelle und gemütlich gewartet. Gegen 13.40 kam der Bus aus der falschen Richtung, fuhr 300 Meter weiter und machte eine Viertel Stunde Pause. Dann ging es los für 1,2 Euro ins 20 Kilometer entfernte Agadir, wohlgemerkt für 2 Personen. I
    Dort sind wir dann am Strand entlang und zur Altstadt, die sich in Agadir zwangsläufig ziemlich neu präsentiert, wurde doch fast die ganze Stadt nach dem verheerenden Erdbeben 1960 neu aufgebaut.
    Auf unserer Suche nach einer eventuellen Überwinterungswohnung liefen wir zum Viertel Talbourjt, das zu den belebtereren gehören soll, zumindest am Abend. Dort haben wir im Restaurant Ibtissam gut und günstig gegessen, gemischter Fisch- und gemischter Fleischteller für je 7 Euro.
    Zurück ging es dann am Strand vorbei und mit dem Bus wieder zurück, allerdings nur bis Ortseingang Aourir, da eine andere Linie. Die restlichen 5 Kilometer dann mit Taxi für 5 Euro. Preise sind halt unterschiedlich☺️
    Morgen schauen wir uns dann mal in die andere Richtung um, in Taghazout.
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  • Taghazout

    Jan 21–25 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute sind wir wie vorgesehen von Aourir aus in die andere Richtung nach Taghazout. Ab der Ortsmitte wieder mit dem Bus zum gleichen Preis wie gestern.
    Taghazout und Umgebung sind einer der größten Touristenhotspots an der marokkanischen Atlantikküste. Surfer, Hippies und betuchte Gäste von Neuseeland bis Amerika und allen Ländern Europas treffen sich dort, Unterkünfte gibt es reichlich, von einfachen Buden über tolle Neubauten für Einzel- und Mehrparteienhäuser, einfachen Hotels bis zu einem Ableger der Familie Hilton.
    Gleich nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen waren, wurden wir auf Deutsch angesprochen, ob wir eine Unterkunft suchen. Mit dem freundlichen Mann kamen wir dann auch ins Gespräch. Er könne uns viele Ferienwohnungen anbieten. Urlaub in einer Ferienwohnung sei auf jeden Fall günstiger als mit dem Wohnmobil, womit er sicher recht hat. Und weil der gute Mann wohl auch ein ehrlicher ist, riet er uns lieber in Aourir eine Wohnung zu suchen. Die seien bedeutend billiger, das Dorf bedeutend ruhiger und wenn man in den Trubel wolle, ab in den Bus und entweder nach Agadir oder in die andere Richtung. Auch gab er uns eine Adresse von einem Bekannten in Aourir, den wir mal fragen sollen.
    Durch den Trubel liefen wir dann über eine alte Strandpromenade, schauten den Surfern zu, tranken einen Weißwein!, liefen wieder zurück und fuhren mit irgend einem Sammelbuschen wieder zurück.
    Den Kumpel gesucht und gefunden. Er vermietet nur tageweise und nicht Langzeit. Also morgen weiter suchen.
    Hier in Aourir haben wir dann noch festgestellt, dass viele Autos, meist älterer Jahrgänge, auf Winkzeichen anhalten und einen mitnehmen. So sind wir dann für 2 Euro heute zum Campingplatz gekommen.
    Zum Carado. Gestern haben die Lampen und 12 Volt Steckdosen im Schlafbereich den Geist aufgegeben, genau wie die neue Gasflasche kein Gas in die einzelnen Verbraucher schickt. Ich vermute einen defekten Druckregler. Morgens nach den Sicherungen geschaut und das Licht leuchtet wieder. Die Überwurfmutter zum Gasschlauch mit Silikonspray eingesprüht und abends ließ sie sich tatsächlich trennen.
    Morgen früh wird getestet und wenn dann nix geht, geht's im Dorf zu Ali, in dessen Hof rund 20 Wohnmobile aus ganz Europa zur Reparatur stehen. Termin ist dann um 15.00 Uhr. Schau'n ma mal.
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  • Niederdruckregler

    January 22 in Morocco ⋅ ⛅ 15 °C

    Die Lampen im Schlafbereich und damit auch die Lademöglichkeiten für unsere elektronischen Geräte funktionieren seit gestern wieder. Fehlt noch der Niederdruckregler, der offensichtlich den Geist aufgegeben hat und weswegen ich heute eigentlich zur Werkstatt sollte. Aber, oh Wunder, der Regler, ordentlich durchgespült und -geblasen, funktioniert wieder.
    Das Wetter versprach auch Recht wenig. Die Vorhersage kündigte zwar Sonne an der Küste an, aber auf der Höhe des Platzes war man nur einige Meter unter der Wolkendecke, was mit leichtem Nieselregen und etwas Kälte einherging. Und später im Tal tatsächlich Sonne und etwas wärmer.
    Zu Fuß zu Ali, um den Termin abzusagen und nach einem neuen Regler fragen, man kann ja nie wissen!
    Einen neuen Regler hat er nicht, also noch einen Café au lait und dann zum "Immobilienbüro". Das erwies sich als kleines Kämmerlein, in dem drei Männer ein Schwätzchen führten. Meine Frage, ob sie denn Wohnungen vermieten,wurde korrekt mit "Oui, mais tout complet" beantwortet. Nicht jetzt, nächstes Jahr! So lange könne man nicht voraus planen. Auch ne Geschäftsgrundlage.
    Zurück auf dem Campingplatz wurde dann deutlich, dass Wunder nicht ewig halten. Kein Gas in den Leitungen!
    Morgen wollen wir weiter in den Süden und dann werden wir unterwegs einen neuen Regler besorgen. Heute nur noch alles ordentlich eingeräumt und im kleinen Restaurant Tajine mit Kefta verspeist.
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  • Aglou

    January 23 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Wie vorgesehen machten wir uns heute auf zur Weiterfahrt. In Agadir zum Bricolage und einen zumindest teilweise passenden Niederdruckregler erstanden. Dazu noch ein Wasserkesselchen mit Pfeife und eine robuste Fußmatte.
    Der Weg führte uns mitten durch Agadir, vorbei am Königspalast-Gelände, hoher Zaun mit gold bemalten Spitzen und alle 50 Meter ein Soldat, der vermutlich aufpasst, dass niemand da drüber klettert. Jedenfalls schieben alle sichtlich Langeweile. Den ganzen Tag nur aufs Handy gucken ist ja jetzt auch nicht so der erfüllendste Job.
    Langsam wechselt das Landschaftsbild von grün und landwirtschaftlicher Nutzung hin zu ocker-braun und trockener Steppenlandschaft mit gelegentlichen plastigbezogenen Gewächshäusern.
    Am Campingplatz Aglou angekommen ging es dann unverzüglich an die Gasversorgung. Der defekte Regler musste vom Verbindungsschlauch abgeschnitten und der neue Regler dann mit Hilfe einer Schlauchklemme dran montiert werden. Hat geklappt! Alles funktioniert prächtig!
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  • Aglou

    Jan 27–Feb 1 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C

    Die letzten Tage verbrachten wir auf dem Campingplatz Aglou Plage. Ein angenehmer Platz mit allem was man so braucht. Wir machten einige Wanderungen, unter anderem zu vor Jahren im Sturm zerstörten Wohnungen, von denen einige noch rudimentär stehen, aber die in den Fels ragenden Teile gelegentlich noch bewohnt sind, bzw. als Lager genutzt werden.
    Interessant war für uns die Beobachtung der Brandung, die sich fast täglich anders zeigte und heute Abend fast vollständig in Flugsand gehüllt war.
    Morgen früh wird zunächst mal das Wohnmobil für 7 Euro einer Handwäsche unterzogen und dann geht's weiter über Tiznit, wo wir einen Stopp einlegen, nach Tafraout, einer unserer Lieblingsorte in Marokko.
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