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Marokko III

Unsere dritte Reise nach Marokko über Frankreich und Spanien, dieses mal allerdings zurück über Portugal und die spanische Atlantikküste Read more
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    🇲🇦 Sidi Hajjaj Oued Hassar ⵙⵉⴷⵉ ⵃⵊⵊⴰⵊ ⵡⴰ…

    Agroud, Imsouane und Sidi Kaouki

    March 2 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C

    Auf in Richtung Essaouira. Nach nur rund 20 Kilometern Fahrt bogen wir dann von der N 1 ab und erreichten auch schon nach wenigen zig Metern das kleine, aber bekannte "Bunte Dorf", der offizielle Name dürfte Agroud sein. Auch hier, wie an der ganzen Küste, eine Surfschule nach der anderen. Irgendwer muss mal die fixe Idee gehabt haben, die häuser alle irgendwie bunt und jedenfalls alle andersfarbig anzupinseln. So haben wir damit auf unserer Reise neben der blauen und grünen Stadt, jetzt auch das Bunte Dorf erlebt.
    Nicht genug der Surfer. Wieder einige zig Kilometer weiter hielten wir in dem alten Fischerdorf Imsouane. Ein Hafenbecken mit zahlreichen trocken liegenden Fischerboten, mehrere Fischrestaurants und Cafés boten den meist jüngeren Jahrgängen der Touristenschar ein herzliches Willkommen. An einem Strand läuft die angeblich längste Welle von Marokko auf. Sie kann bis zu 900 Meter Länge erreichen und ein Surfer ist gut zwei Minuten auf diesem Wunder der Natur unterwegs.
    Nicht genug der Surfer, wir haben sie nicht gezählt, aber ab Agadir waren es weit, weit über tausend, stehen wir jetzt auf einem Campingplatz in der nächsten Hochburg Sidi Kaouki. Ebenfalls ein kleines Nest, in dem sich bedeutend mehr Surfgäste aufhalten als es Einwohner gibt.
    Morgen geht es dann weiter. Wenn es nicht regnet, mit einem Zwischenstopp in der Hafen- und Kunststadt Essaouira.
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  • Stammtisch, Dritter Akt

    March 1 in Morocco ⋅ 🌙 16 °C

    In Aourir gemütlich gefrühstückt, Wasser getankt, Abwasser entleert und über die Hügel wieder nach Agadir. Da wir etwas früh da waren, promenierten wir noch etwas am Strand vorbei und schauten uns die einzelnen Restaurants an. Alle gut gefüllt, ausschließlich mit Touristen. Die Einheimischen halten sich offensichtlich an die Vorschriften des Ramadan.
    Zum Stammtisch, telefoniert, Wohnung angeschaut und los in grobe Richtung Tanger. Gekommen sind wir bis Tamraght, wo wir wieder die Nacht verbringen werden. Noch was gegessen am Strand, war aber nicht der Rede wert. Noch nicht mal satt geworden. Ramadan!
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  • Aourir, Agadir, Tamraghd, Taghazout,

    February 28 in Morocco ⋅ ☁️ 23 °C

    Diese Woche waren wir zunächst bis Mittwoch auf dem Campingplatz in Aourir. Mittwoch Nachmittag wieder zum Stammtisch nach Agadir, zwei Bier getrunken, Adressen bekommen und über Aourir weiter nach Tafraoute, wo wir uns auf einem freien Platz niederließen. Donnerstag durch Tamraght und dann im Womo einen ziemlich heftigen Sandsturm erlebt, der nicht nur das Wohnmobil zum wackeln brachte sondern seine Sandmassen über's Mittelmeer bis nach Deutschland wehte. Am Freitag 13,5 km zu Fuß nach Taghazout. Dieser ganze Küstenabschnitt ist ein einziges Surferparadies, was natürlicherweise zu einem jüngeren Publikum führt, das vornehmlich in Hostels und teilweise abenteuerlichen Gefährten wohnt. Daneben steigt allerdings auch Publikum ab, das sich die Luxusbuden mit 4 Sternen aufwärts und durchschnittlichen übernachtungspreisen von über 200 Euro leisten kann.
    Der ganze Strandabschnitt, eigentlich die ganze Region um Agadir hat mit dem ursprünglichen Marokko nur noch im Hinterland was zu tun. Entsprechend sind auch die Lebenshaltungskosten hier erheblich höher als sonst im Land. Hat uns aber trotzdem sehr gefallen.
    Heute waren wir noch "dringende Einkäufe" im riesigen Soukh von Agadir erledigen, haben tatsächlich trotz Ramadan ein Bier bekommen und stehen jetzt wieder auf unserem fast Lieblingsplatz in Aourir.
    Morgen kommt dann Stammtisch, Dritter Akt, und dann geht's Richtung Norden.
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  • Auf nach Agadir

    February 22 in Morocco ⋅ ☀️ 27 °C

    Gestern Abend schon alles verpackt, Frühstück im Freien, Tisch und Stühle weg, Geschirr gespült und um kurz nach 10 ging es ab in Richtung Agadir. Dort finden sich Sonntags um 14.00 Uhr im Lokal Nil Bleu, direkt am belebten Strand, deutsche Residenten und Touristen ein. Mit denen mal über eine Wohnung fern von überteuerten Gebühren reden.
    Von Tafraoute ging es dann in Richtung Agadir/ Ait Baha, zunächst ein Stück durch das mittlerweile bekannte Ammelntal und dann über die D 105 über den Anti Atlas, durch und vorbei an kleinen Dörfchen, die wie Schwalbennester an den Berghängen kleben. Manche erkennt man erst beim genauen Hinsehen. Bekannt ist die Region für ihre leider immer mehr verfallenden Agadire, ehemalige Speicher, in denen die Dorfbewohner alles mögliche, Saatgut, Waffen, Urkunden und sonstigen Familienbesitz sicher unterbrachten.
    Eine mächtige Wehrburg/Agadir steht in der Nähe von Tizourgane auf einem Bergkegel, erbaut im 13. Jahrhundert, diente sie als Rückzugsort für die Bevölkerung bei kriegerischen Auseindersetzungen, die gelegentlich vorkamen. Ein herrlicher Anblick. Jetzt beherbergt die Burg ein Hotel und man kann durch die alten Mauern laufen.
    Es ging wieder ordentlich nach oben auf engen, teilweise stark ausgefranste Teerstraße, die sich in engen Kurven durch die Bergwelt windet.
    Ab Ait Baha ging es dann durch die Ebene bis zur Metropole, die wir fast pünktlich zum Meeting erreichten.
    Mit netten Leuten haben wir geredet, einige von ihnen wohnen seit 40 Jahren in Agadir. Übereinstimmend sagten sie uns, die Gebühren bei den Internetangeboten seien wie die Preise selbst total überzogen, wir sollten Mittwoch wieder kommen und dann schauen wir weiter. Inch Allah.
    Der Campingplatz am Meer ist überfüllt und so stehen wir wieder in Aourir.
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  • Tafraoute

    Feb 17–22 in Morocco ⋅ 🌙 13 °C

    Die letzten fünf Tage haben wir wieder in Tafraoute verbracht. Irgendwie ist die Stadt, das Herz des Anti-Atlas, neben den sowieso vorhandenen Touristen so etwas wie eine Wohnmobilhochburg. Auf einer Strecke von etwa 3 Kilometern Länge und etwa 200 bis 400 Metern Breite stehen rund 5 bis 600 Wohnmobile zwischen Palmen auf mehr oder minder ebenem feinkiesigem Boden. Von Uralt Selbstbau bis zu Linern aller Fabrikate ist alles vertreten. Es gibt eine Entsorgungsstelle kurz nach dem Ortseingang, die auch ständig genutzt wird. Die Ortspolizei weist durch Flugblätter auf drohende Strafen bei Umweltsünden hin, das Ordnungsamt kassiert allabendlich 15 Dirham, weniger als 1,5 Euro, der Bäcker "Bred, Bred, Boulangerie etc." rufend kommt allmorgendlich mit frischem Brot, das Stück für 20 Cent, der Ziegenhirte führt seine Herde über den Platz und die Tiere freuen sich über die Fütterung mit Obst, Gemüse und Brot, Frauen kommen vorbei und bieten Essen an, das sie nach Bestellung bringen und das Geschirr Tags drauf abholen oder bieten an die Wäsche zu waschen, die dann in einem Sack mitgenommen wird und gebügelt wieder zurück kommt, der Friseur "Schnapp-Schnapp" bietet seine Dienste an und Kinder versuchen, Eier und sonstiges an die Touris zu bringen. Ein Wagen mit einem großen Wassertank füllt den Tank oder verkauft Gas, sein Kumpel hat eine fahrbare Womo-Waschanlage zu bieten.
    In der Stadt selbst gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Womo Reparatur und Lackierung, Ausflugsangebote und Restaurant an Restaurant.
    Ansonsten ein aufgeräumter Ort mit neuen Schulen und Sporthallen, einem großen Betriebshof und allem, was man braucht.
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  • Außergewöhnliche Route

    February 17 in Morocco ⋅ 🌙 15 °C

    Der heutige Tag führte wie vorgesehen durch den Anti Atlas bis nach Tafraoute. Die meiste Zeit fuhren wir in Höhen von 14 bis 17 hundert Metern. Einige Pässe gingen dann auch locker über 1800 Meter. Außergewöhnlich war heute allerdings nicht nur die phänomenale Umgebung, die Bilder von ständig wechselnden Gesteinsformen und Bergansichten, die trockenen Flussbette mit ihren Oasen, die Palmengärten und insbesondere die tausende von Mandelbäumen mit ihren Blüten von weiß bis zu hellem rosa, die kleinen Bergdörfer mit ihren fröhlich winkenden Einwohnern, Außergewöhnlich war auch die Strecke von etwas vor Imgoun bis Ighrem. Auf einer Strecke von etwa 50 Kilometern mit ständigem Wechsel hin und her über mal schmales und mal breites Wadi. Der Starkregen im Winter hat fast alle Brücken und auch die Betonbahnen über die Flüsse zerstört. Jedes Mal musste der arme Carado von der selbst schon erbarmungswürdigen Straße auf im Flussbett angelegte notdürtige Umfahrungen , auf der einen Seite runter, ins Flussbett, auf der anderen Seite wieder hoch. Das Ganze etwas 20 mal. Die Freude hielt sich in Grenzen, insbesondere als ich zu Fuß erst mal eine längere Strecke abgehen musste, um zu klären, ob es nach den Kurven überhaupt weiter geht.
    Das Ganze war uns in Ighrem jedenfalls einen Kaffee wert.
    Danach ging es locker weiter, wie gehabt Hochebene, die dann circa 10 Kilometer vor Tafraoute in einem längeren Rutsch auf nunmehr rund 1000 Meter abfiel.
    Und jetzt stehen wir wieder auf dem riesigen Platz, genau am selben Fleck wie letzte Woche und schauen mal, wie lange unsere Aufbaubatterie ihre Arbeit verrichtet.
    Normalerweise sind 4 bis 5 Tage mit Batteriestrom machbar. Aber wie gesagt, das müssen wir jetzt mal testen.
    PS: heute beginnt der Ramadan, Deswegen wurde in Marokko am Samstag die Uhr eine Stunde zurück gestellt. Da muss man erst mal drauf kommen, wenn man plötzlich drei Uhrzeiten hat, MEZ auf Armbanduhr, auch Marokkozeit bis Samstag, GMT automatisch auf Handy und neue Marokkozeit, und aus Faulheit vor ständiger Umstellerei MESZ auf der Tachoanzeige!
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  • Kobald, Safran und Spargel

    February 16 in Morocco ⋅ 🌙 13 °C

    Gestern starteten wir wie vorgesehen in Richtung Safrananbaugebiet, genauer in die Sanfranhauptstast Taliouine. In Taznakht legten wir eine Pause ein und schauten uns das Pico Bello saubere Dörfchen etwas an. Dort werden vor Ort Berberteppiche aus Schafswolle mit den typischen Berberzeichen, Rauten und Zickzackmuster, hergestellt. Ab dort ging es dann auf gut und etwas weniger gut ausgebauter Landstraße ständig höher in den Anti Atlas, über drei Pässe mit jeweils mehr als 1800 Metern, um dann in Taliouine auf 1050 Metern anzukommen.
    Unterwegs hielten wir erstens kurz an, um zwei Imkern beim Leeren ihrer Bienenstöcke zuzuschauen, und zweitens schauten wir uns einbergbaugebiet an, das von einem hohen Förderturm überwacht wird. Das Internet hat es dann verraten. Wir standen vor einer der größten Kobaldgruben der Welt, die das Kobald bis in mehrere hundert Meter Tiefe abbaut. Angeblich auch der einzige Ort, an dem Kobald fast vollkommen rein abgebaut werden kann.
    Etwa 10 Kilometer vor unserem Ziel fiel uns aber ein Schild mit dem Hinweis Safranverkauf vom Erzeuger oder so auf. Halt gemacht und mal geschaut. Der Safranbauer höchstpersönlich hat uns dann in seinen Verkaufsraum geführt und uns seinen Familienbetrieb erklärt. Auch über den Safrananbau und das ganze drumherum hat er uns erzählt und dass jeden Samstag geführte Womo-Touren bei ihm halt machen.
    Vor ihm auf dem Tisch lagen in einem größeren Glasbehälter etwas 2 bis 3 tausend Euro, nicht in bar, aber in Safran. Daraus nahm er zwei Fädchen und bewies durch zerdrücken und zerreiben die Qualität. Safrantee schmeckt auch gut! 40 Euro wollte er für 10 Gramm.
    Wie wir uns vorher erkundigt haben, haben die Produzenten einen gemeinsamen Preis, eben die 40 Euro. Wer billiger anbietet, betrügt!
    Preisnachlässe gibt es so ab einem Kilo. So viel wollten wir dann doch nicht mitnehmen.
    20 Gramm gekauft und weiter.
    Auf dem Campingplatz Toubkal legten wir dann einen Waschnachmittag ein.
    Heute kam Teil zwei der Wäsche dran und wir machten uns auf zu einer Wanderung in das 2 Kilometer entfernte Städtchen. Am Wegesrand sahen wir Pflanzen stehen, die uns irgendwie bekannt vorkamen. Auch hier half Dr. Chat. Wilder Spargel, der nach Auskunft der KI so nur in der Gegend um Taliouine vorkommt und ein echter Leckerbissen sei.
    Morgen geht's wieder nach Tafraoute. Dort wollen wir auf dem großen Freiplatz mal schauen was die Batterie so meint. Es hat den Anschein, dass sie ihre Tätigkeit einstellen will. Schauen ma mal.
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  • Agdz

    February 14 in Morocco ⋅ 🌙 9 °C

    Zuerst zum Campingplatz: der beste Platz, den wir bislang in Marokko gesehen haben. Alles tip-top, und das für 90 MAD, also knapp unter 9 Euro. Sehr empfehlenswert.
    Und dann ging es wie vorgesehen durch das Tal des Draa nach Agdz. Der Fluss Draa entspringt irgendwo im Atlas, wird dann bei Quazazate gestaut. Nach der Schneeschmelze oder nach heftigen Regenfällen führt er Wasser, zumindest bis Zagora, teilweise noch weiter, trocknet aber danach spätestens ab Zagora ganz aus und "fließt" unterirdisch weiter bis zum Atlantik. (auch Hassi&Smara fördern ihr Wasser daraus) Das ganze trockene Tal stellt eigentlich eine einzige große Oase dar, unterbrochen von vielen kleinen Dörfern und zahlreichen verfallenen oder im Verfall befindlichen Ksars und Kashbas. Aber auch hier wachsen die neuen Steinhäuser wie die Pilze aus dem Boden.
    In Agdz haben wir dann festgestellt, dass wir vor zwei Jahren schon mal auf dem Campingplatz waren.
    Man verliert langsam die Übersicht. -;)
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  • Wieder in Zagora

    February 14 in Morocco ⋅ 🌙 15 °C

    Irgendwie stimmt das mit der Wettervorschau nicht so richtig. Bei etwas Wind sind wir heute Morgen gestartet, unterwegs war es teilweise windig und in Zagora beim Einkaufen noch etwas stärker windig. Das war's dann aber auch für den Rest des Tages. Windig, aber weit weg von Sturm. Wie vorgesehen stehen wir nun auf dem Campingplatz Oasis Palmier und der erste Eindruck ist hervorragend.
    Dann werden wir noch etwas rumlaufen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
    Morgen geht's dann weiter bis voraussichtlich nach Agdz. Nur keinen Stress.
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  • Kein Sturm in Mhamid

    February 12 in Morocco ⋅ 🌙 23 °C

    Entgegen der Vorhersage entschied sich der Sturm noch einen Tag zu warten.
    So konnten wir auch heute einen Gammeltag bei 32 Grad einlegen und vom nix tun so richtig ausspannen.
    Dann geht's halt morgen zurück nach Zagora. Dort werden wir mal den zweiten Platz in Amezrou anfahren. Der ist ebenfalls ummauert und dann kann der Sturm sich austoben.Read more

  • Bei Hassi und Smara

    February 11 in Morocco ⋅ 🌙 23 °C

    Jetzt sind wir den dritten Tag im Wüstencamp bei Hassi und Smara und könnten eigentlich noch bleiben. Außer einem längeren Spaziergang durch die Dünen und lesen, respektive Nix tun, haben wir nicht viel gemacht. Einfach idyllisch hier.
    Der Spaziergang war so etwas wie eine kleine Bildungstour, zunächst Blick auf den Boden und dann entweder zur Fauna-Flora App oder zur KI. Spuren von Scarabäus und Echsen, Behausungen der Wüstenspringmaus und Schlangen, die üblichen Akazien und nur alle Jahre nach ordentlich Regen wachsende "Vampir der Wüste", zu deutsch Wüstenhyazinthe.
    Ab morgen wird die Idylle allerdings für drei Tage unterbrochen. Sturm ist angesagt. Nach der Vorhersage ist eigentlich ganz Marokko mehr oder weniger betroffen. So soll die Windstärke fast flächendeckend gelegentlich auf über 100 km/h steigen.
    In der Wüste ist das nicht so prickelnd. Der Sand dringt unaufhaltsam durch die kleinsten Ritzen und man hat Wochen später noch Spaß damit.
    So werden wir dann notgedrungen morgen von hier aufbrechen und einen ummauerten Campingplatz in Zagora anfahren.
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  • Armer Carado

    February 9 in Morocco ⋅ ☀️ 23 °C

    Von Zagora/Amezrou fuhren wir heute Richtung Wüste. Zwei Camps haben wir uns im Vorfeld angeschaut, in denen wir dann zwei/drei Tage verbringen wollen. Desert Camp Amazigh, im Plan nur unweit der Nationalstraße und das Majorelle Camp Desert, wohin auf dem Plan eine richtige Straße eingezeichnet ist.
    Ersteres liegt zwar unweit der Straße, aber einen direkten Weg dahin gibt es nicht. Einige Kilometer zurück und auf die ausgewiesene Route, keine Straße, eine Schotterpiste. Dieser drei Kilometer gefolgt und dann kam leider eine nicht umfahrbare Sprungschanze. Umfahrbar im Tiefsand eventuell mit 4x4. Mit Müh und Not gedreht und zurück.
    Neuer Entschluss: wir fahren wieder zum Camp Hassi&Smara, wo wir 24 schon mal waren.
    Und da stehen wir jetzt. Zum Abendessen gibt es Tajine poulet et citron.
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  • Drei Tage Amezrou

    February 8 in Morocco ⋅ ⛅ 24 °C

    Die letzten drei Tage haben wir wieder auf dem Campingplatz Palmeraie de Amezrou direkt unterhalb von Zagora verbracht. Ein halber Tag Ankunft, ein Tag Wanderung nach Zagora und Einkauf, ein Tag Spaziergang durch die Palmen mit neu gebauten und auch renovierten Hotels und Restaurants. Und wie letztes Jahr kamen wir an einem Platz an, an dem sich massenhaft Männer versammelt hatten und durch einen großen Vorhang abgetrennt in einer Nebenstraße die Frauen in ihrer schwarzen Trachtenkleidung. Es wurde wieder jemand, wie uns einer erklärte, ein Hoher, zu Grabe begleitet.Read more

  • Foum Zguid

    February 5 in Morocco ⋅ 🌙 19 °C

    Wie vorgesehen sind wir heute weiter in Richtung Süden los gefahren. In Tissint legten wir die übliche Pause mit zwei Nusnus ein. Wieder fuhren wir fast alleine die rund 130 Kilometer über die gut ausgebaute Landstraße, begleitet von den jetzt nur noch als Hügel sichtbaren Ausläufern des Anti Atlas und mehreren Dromedar- und Schafherden.
    Am Geldautomaten mussten wir etwas warten, durften dafür aber zusehen wie er repariert und gefüllt wurde und ihn dann testen. Positiv.
    Glück haben wir mit dem Wetter. Hier heute 25 Grad, aber nachts doch starker Sturm.
    Anders sieht es im Norden aus. Dort wurden wegen Unwetter und Überschwemmungen und weiterer drohender Regenmassen und befürchteter Dammbrüche bereits 100 tausend Einwohner evakuiert.
    Da bleiben wir die nächsten Wochen mal weg. Müssen den Helfern ja nicht in den Füßen rumstehen.
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  • Tata

    February 4 in Morocco ⋅ ☁️ 17 °C

    Jetzt sind wir seit zwei Tagen in Tata, Oasenstadt am Rande des Anti Atlas. Gestern wanderten wir vom Campingplatz durch die große Oase, in der noch kleine Wohngebiete inmitten von einer Unmenge von Palmen zu finden sind. Teilweise sind die Douars verlassen und verfallen langsam aber sicher, was ziemlich schnell geht, sind sie doch mit Lehm gebaut. Zwischendrin stehen allerdings noch einige Wohnhäuser, die von ihrer schieren Größe und den modernen Sonnenkollektoren auf nicht ganz so arme Bewohner schließen lassen.
    Ein Großteil der Datteln wird offensichtlich sich selbst überlassen. Meistens trocken, fallen sie herunter und dienen höchstens noch als Dünger.
    Aus diesem alten Teil sind wir dann durch das fast gänzlich ausgetrockneten Flussbett zum belebten Teil der Stadt mit einem Regen geschäftlichen Treiben, kleinen Läden, Cafés und Restaurants, Auto- und Mopedwerkstätten und was man sonst noch alles finden kann.
    Auch an dem Campingplatz, auf dem wir die letzten beiden Jahre waren, kamen wir nichtsahnend vorbei. Die Erinnerung hatte uns ein kleines Schnippchen geschlagen.
    Heute liefen wir nochmals durch die Stadt, kauften Lebensmittel und trotzten dem starken Wind, der den ganzen Tag heftig blies.
    Morgen geht's wieder weiter. Etappenziel Foum Zguid.
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  • Nomaden und Löwenkopf

    January 30 in Morocco ⋅ ☁️ 13 °C

    Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg. Das Ammelnental war unser Ziel, was hieß über einen Berg, ins Tal der Ammeln und dann weiter nach Tafraoute wieder auf der Landstraße zurück. 14 Kilometer.
    Der Weg ging in der Tat zwar nicht über Stock aber ausschließlich über Stein, und das in jeder Form.
    Der Granit, der hier die Berge bildet, zeigt sich in allen erdenklichen Farben und Schattierungen, bis hin zu dunklem blau. Es überwiegt allerdings rosa und alle Schattierungen davon.
    Vorbei ging es an einer Nomadensiedlung, in der allerdings auch Kunststoff leider die sonst üblichen Wollplanen verdrängt hat.
    Nach einer etwas abenteuerlichen überquerung eines kleinen Flussbettes ging es nach dem Berg direkt durch das Tal auf das Dorf Ammelne zu. Über die Landschaft wacht der "tête du lion", ein gern gesehenes und gesuchtes Steinrelief, das an einen 🦁kopf erinnert.
    In Ammelne gab es dann einen Café-Besuch und einen weiteren Aufenthalt in Tafraoute nach 12 Kilometern krönten wir mit zwei Bier.
    Erwähnenswert auch unser heutiger Führer. Vom Start weg bis kurz vorm Ziel begleitete uns ein offensichtlich herrenloser Hund.
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  • Schlappen und Kräuter

    January 29 in Morocco ⋅ ☁️ 12 °C

    Erst spät am Vormittag machten wir uns auf zu einem Spaziergang nach Tafraoute. Gemütlich schlenderten wir durch die belebte Stadt, nahmen aber diesmal eine andere Richtung aus der Stadtmitte und gelangten so zunächst zu einem Autoschrauber und - lackierer, der die doch abenteuerlichsten Gefährte am Straßenrand stehen hatte und danach zu einem Hotel-Restaurant, dessen tatsächliches Ambiente sich durch einen langen Flur blickend erahnen ließ. Einfach mal rein und schon saßen wir für über eine Stunde in einem gepflegten Hof mit Pool und verspeisten zwei Omelette.
    In die andere Richtung und zum uns seit drei Jahren bekannten Schuhmacher, der sich vorgeblich freute, uns wiederzusehen und dem wir zwei Paar Hausschuhe abkauften.
    Noch Tee und sonstige Kräuterlein und dann ging es bis 18.00 Uhr durch Gestein bis zu einem einsamen Cafe, wo wir noch ein Säftchen genossen. Gegen 19.00 Uhr war der kleine Spaziergang dann beendet!
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  • Tiznit und weiter

    January 28 in Morocco ⋅ ⛅ 10 °C

    Das Womo strahlt wie schon lange nicht mehr. Die Waschmänner auf dem Campingplatz haben sich alle Mühe gegeben und das Ergebnis ist perfekt.
    Nach dem Waschgang fuhren wir nach Tiznit und liefen zwei Stunden durch die Medina mit ihren sauberen und aufgeräumten Straßen sowie durch den Soukh und zur von ehemaligen Sklaven im schwarzafrikanischen Stil erbauten Minarett und der blauen Quelle.
    Danach ging es weiter zum Tagesziel Tafraout, der Hauptstadt des Anti Atlas, der Region, die von Vielen als schönste Region Marokkos angesehen wird. Der Meinung schließen wir uns übrigens an, nicht umsonst sind wir jetzt zum vierten Mal hier.
    Gestartet auf nN führte uns der Weg langsam ansteigend in unzähligen Kurven auf rund 1330 Meter und dann wieder langsam absteigend auf jetzt rund 1000 Meter Höhe.
    Nach dem Abstellen auf einer riesigen Freifläche und dem Bezahlen von 20 MAD Standgeld liefen wir noch etwas durch das Städtchen und genehmigten uns noch ein marokkanisches Abendmahl zu dem es sogar eine Flasche Wein gab, die allerdings unter dem Tisch ihrer Stellplatz fand. Jetzt ist sie leer.
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  • Aglou

    Jan 27–Feb 1 in Morocco ⋅ ☁️ 15 °C

    Die letzten Tage verbrachten wir auf dem Campingplatz Aglou Plage. Ein angenehmer Platz mit allem was man so braucht. Wir machten einige Wanderungen, unter anderem zu vor Jahren im Sturm zerstörten Wohnungen, von denen einige noch rudimentär stehen, aber die in den Fels ragenden Teile gelegentlich noch bewohnt sind, bzw. als Lager genutzt werden.
    Interessant war für uns die Beobachtung der Brandung, die sich fast täglich anders zeigte und heute Abend fast vollständig in Flugsand gehüllt war.
    Morgen früh wird zunächst mal das Wohnmobil für 7 Euro einer Handwäsche unterzogen und dann geht's weiter über Tiznit, wo wir einen Stopp einlegen, nach Tafraout, einer unserer Lieblingsorte in Marokko.
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  • Aglou

    January 23 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Wie vorgesehen machten wir uns heute auf zur Weiterfahrt. In Agadir zum Bricolage und einen zumindest teilweise passenden Niederdruckregler erstanden. Dazu noch ein Wasserkesselchen mit Pfeife und eine robuste Fußmatte.
    Der Weg führte uns mitten durch Agadir, vorbei am Königspalast-Gelände, hoher Zaun mit gold bemalten Spitzen und alle 50 Meter ein Soldat, der vermutlich aufpasst, dass niemand da drüber klettert. Jedenfalls schieben alle sichtlich Langeweile. Den ganzen Tag nur aufs Handy gucken ist ja jetzt auch nicht so der erfüllendste Job.
    Langsam wechselt das Landschaftsbild von grün und landwirtschaftlicher Nutzung hin zu ocker-braun und trockener Steppenlandschaft mit gelegentlichen plastigbezogenen Gewächshäusern.
    Am Campingplatz Aglou angekommen ging es dann unverzüglich an die Gasversorgung. Der defekte Regler musste vom Verbindungsschlauch abgeschnitten und der neue Regler dann mit Hilfe einer Schlauchklemme dran montiert werden. Hat geklappt! Alles funktioniert prächtig!
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  • Niederdruckregler

    January 22 in Morocco ⋅ ⛅ 15 °C

    Die Lampen im Schlafbereich und damit auch die Lademöglichkeiten für unsere elektronischen Geräte funktionieren seit gestern wieder. Fehlt noch der Niederdruckregler, der offensichtlich den Geist aufgegeben hat und weswegen ich heute eigentlich zur Werkstatt sollte. Aber, oh Wunder, der Regler, ordentlich durchgespült und -geblasen, funktioniert wieder.
    Das Wetter versprach auch Recht wenig. Die Vorhersage kündigte zwar Sonne an der Küste an, aber auf der Höhe des Platzes war man nur einige Meter unter der Wolkendecke, was mit leichtem Nieselregen und etwas Kälte einherging. Und später im Tal tatsächlich Sonne und etwas wärmer.
    Zu Fuß zu Ali, um den Termin abzusagen und nach einem neuen Regler fragen, man kann ja nie wissen!
    Einen neuen Regler hat er nicht, also noch einen Café au lait und dann zum "Immobilienbüro". Das erwies sich als kleines Kämmerlein, in dem drei Männer ein Schwätzchen führten. Meine Frage, ob sie denn Wohnungen vermieten,wurde korrekt mit "Oui, mais tout complet" beantwortet. Nicht jetzt, nächstes Jahr! So lange könne man nicht voraus planen. Auch ne Geschäftsgrundlage.
    Zurück auf dem Campingplatz wurde dann deutlich, dass Wunder nicht ewig halten. Kein Gas in den Leitungen!
    Morgen wollen wir weiter in den Süden und dann werden wir unterwegs einen neuen Regler besorgen. Heute nur noch alles ordentlich eingeräumt und im kleinen Restaurant Tajine mit Kefta verspeist.
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  • Taghazout

    Jan 21–25 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute sind wir wie vorgesehen von Aourir aus in die andere Richtung nach Taghazout. Ab der Ortsmitte wieder mit dem Bus zum gleichen Preis wie gestern.
    Taghazout und Umgebung sind einer der größten Touristenhotspots an der marokkanischen Atlantikküste. Surfer, Hippies und betuchte Gäste von Neuseeland bis Amerika und allen Ländern Europas treffen sich dort, Unterkünfte gibt es reichlich, von einfachen Buden über tolle Neubauten für Einzel- und Mehrparteienhäuser, einfachen Hotels bis zu einem Ableger der Familie Hilton.
    Gleich nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen waren, wurden wir auf Deutsch angesprochen, ob wir eine Unterkunft suchen. Mit dem freundlichen Mann kamen wir dann auch ins Gespräch. Er könne uns viele Ferienwohnungen anbieten. Urlaub in einer Ferienwohnung sei auf jeden Fall günstiger als mit dem Wohnmobil, womit er sicher recht hat. Und weil der gute Mann wohl auch ein ehrlicher ist, riet er uns lieber in Aourir eine Wohnung zu suchen. Die seien bedeutend billiger, das Dorf bedeutend ruhiger und wenn man in den Trubel wolle, ab in den Bus und entweder nach Agadir oder in die andere Richtung. Auch gab er uns eine Adresse von einem Bekannten in Aourir, den wir mal fragen sollen.
    Durch den Trubel liefen wir dann über eine alte Strandpromenade, schauten den Surfern zu, tranken einen Weißwein!, liefen wieder zurück und fuhren mit irgend einem Sammelbuschen wieder zurück.
    Den Kumpel gesucht und gefunden. Er vermietet nur tageweise und nicht Langzeit. Also morgen weiter suchen.
    Hier in Aourir haben wir dann noch festgestellt, dass viele Autos, meist älterer Jahrgänge, auf Winkzeichen anhalten und einen mitnehmen. So sind wir dann für 2 Euro heute zum Campingplatz gekommen.
    Zum Carado. Gestern haben die Lampen und 12 Volt Steckdosen im Schlafbereich den Geist aufgegeben, genau wie die neue Gasflasche kein Gas in die einzelnen Verbraucher schickt. Ich vermute einen defekten Druckregler. Morgens nach den Sicherungen geschaut und das Licht leuchtet wieder. Die Überwurfmutter zum Gasschlauch mit Silikonspray eingesprüht und abends ließ sie sich tatsächlich trennen.
    Morgen früh wird getestet und wenn dann nix geht, geht's im Dorf zu Ali, in dessen Hof rund 20 Wohnmobile aus ganz Europa zur Reparatur stehen. Termin ist dann um 15.00 Uhr. Schau'n ma mal.
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  • Agadir

    January 20 in Morocco ⋅ 🌙 15 °C

    Nach zwei Tagen auf dem Campingplatz sind wir heute nach Agadir gestartet. Da wollten wir eigentlich gestern schon hin, aber der Bus wollte nicht wie wir. Also kurz nach 13.00 Uhr zu einem Espresso und einem "Nuss-nuss", Kaffee mit Milch, halbe-halbe, ins kleine Café neben der Bushaltestelle und gemütlich gewartet. Gegen 13.40 kam der Bus aus der falschen Richtung, fuhr 300 Meter weiter und machte eine Viertel Stunde Pause. Dann ging es los für 1,2 Euro ins 20 Kilometer entfernte Agadir, wohlgemerkt für 2 Personen. I
    Dort sind wir dann am Strand entlang und zur Altstadt, die sich in Agadir zwangsläufig ziemlich neu präsentiert, wurde doch fast die ganze Stadt nach dem verheerenden Erdbeben 1960 neu aufgebaut.
    Auf unserer Suche nach einer eventuellen Überwinterungswohnung liefen wir zum Viertel Talbourjt, das zu den belebtereren gehören soll, zumindest am Abend. Dort haben wir im Restaurant Ibtissam gut und günstig gegessen, gemischter Fisch- und gemischter Fleischteller für je 7 Euro.
    Zurück ging es dann am Strand vorbei und mit dem Bus wieder zurück, allerdings nur bis Ortseingang Aourir, da eine andere Linie. Die restlichen 5 Kilometer dann mit Taxi für 5 Euro. Preise sind halt unterschiedlich☺️
    Morgen schauen wir uns dann mal in die andere Richtung um, in Taghazout.
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  • Wandertag

    January 17 in Morocco ⋅ ☁️ 11 °C

    Gegen Mittag sind wir nach einer Runde Boule, unterstützt von einem Kätzchen, vom Campingplatz in den etwa 5 Kilometer entfernten Ortskern los gewandert. Zunächst einen Kaffee getrunken und dann zum Strand marschiert, an dem vermutlich wegen des starken Windes nicht viel los war. Den Surfern war der Wind wohl zu stark, jedenfalls waren keine da.
    Die Gegend um Aourir ist bekannt für ihre Honig- und Arganöl Produktion. Im Dorf sind wir dann zum ersten Ölhändler gegangen, dem allerdings seine Warel mittlerweile ausgegangen ist. Beim nächsten wurden wir dann fündig und erstatteten für 115 Euro einen Liter huile cuisine und einen halben Liter huile cosmetique. Beim Händler etwas weiter 15 Eier, die er uns fachmännisch verpackte und lange gesuchte Apfelsinen Marmelade. Mit ihm unterhielten wir uns dann angenehm über Fußball, Marokko möge morgen den Africa Cup gewinnen, wenn nicht, ist auch nicht schlimm, die Senegalesen sind angenehme Menschen und Hauptsache Algerien ist nicht mehr dabei. Unser Arganöl hat er auch kontrolliert und es für absolut top befunden.
    Bei der Rückkehr zum Platz zeigte Komoot 13,1 gelaufene Kilometer an.
    Die Nacht und morgen früh soll es regnen. Dann ruhen wir aus vom Ausruhen.
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  • Aourir

    January 16 in Morocco ⋅ 🌙 14 °C

    Tatsächlich sind wir gegen Mittag los und entgegen unserer Gepflogenheiten auch über die Autobahn nach Aourir gefahren. Zunächst noch die Hochebene mit den schneebedeckten Bergen des Hohen Atlas links und immer mehr trockener Steppenlandschaft rechts. Danach die Ausläufer des Gebirges mit seinen tiefen Einschnitten und den in allen Brauntönen leuchtenden Farben. Der Moloch Agadir, vorbei am Stadion und mehreren ganz neu errichteten Stadtvierteln bis zum Gegenstück Aourir, einer Kleinstadt in der im Uferbereich mittlerweile ebenfalls Touristensiedlungen entstehen, aber das Dorf selbst noch ziemlich "marokkanisch" geblieben ist.
    Hier wollen wir mal einige Tage bleiben. Da der Ort selbst etwa 5 Kilometer vom Platz entfernt ist werden wir morgen mal los marschieren und schauen ob es tatsächlich Fahrräder zum mieten gibt. Ich glaube, letztes Jahr so was gesehen zu haben!
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