• Taghazout

    Jan 21–25 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute sind wir wie vorgesehen von Aourir aus in die andere Richtung nach Taghazout. Ab der Ortsmitte wieder mit dem Bus zum gleichen Preis wie gestern.
    Taghazout und Umgebung sind einer der größten Touristenhotspots an der marokkanischen Atlantikküste. Surfer, Hippies und betuchte Gäste von Neuseeland bis Amerika und allen Ländern Europas treffen sich dort, Unterkünfte gibt es reichlich, von einfachen Buden über tolle Neubauten für Einzel- und Mehrparteienhäuser, einfachen Hotels bis zu einem Ableger der Familie Hilton.
    Gleich nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen waren, wurden wir auf Deutsch angesprochen, ob wir eine Unterkunft suchen. Mit dem freundlichen Mann kamen wir dann auch ins Gespräch. Er könne uns viele Ferienwohnungen anbieten. Urlaub in einer Ferienwohnung sei auf jeden Fall günstiger als mit dem Wohnmobil, womit er sicher recht hat. Und weil der gute Mann wohl auch ein ehrlicher ist, riet er uns lieber in Aourir eine Wohnung zu suchen. Die seien bedeutend billiger, das Dorf bedeutend ruhiger und wenn man in den Trubel wolle, ab in den Bus und entweder nach Agadir oder in die andere Richtung. Auch gab er uns eine Adresse von einem Bekannten in Aourir, den wir mal fragen sollen.
    Durch den Trubel liefen wir dann über eine alte Strandpromenade, schauten den Surfern zu, tranken einen Weißwein!, liefen wieder zurück und fuhren mit irgend einem Sammelbuschen wieder zurück.
    Den Kumpel gesucht und gefunden. Er vermietet nur tageweise und nicht Langzeit. Also morgen weiter suchen.
    Hier in Aourir haben wir dann noch festgestellt, dass viele Autos, meist älterer Jahrgänge, auf Winkzeichen anhalten und einen mitnehmen. So sind wir dann für 2 Euro heute zum Campingplatz gekommen.
    Zum Carado. Gestern haben die Lampen und 12 Volt Steckdosen im Schlafbereich den Geist aufgegeben, genau wie die neue Gasflasche kein Gas in die einzelnen Verbraucher schickt. Ich vermute einen defekten Druckregler. Morgens nach den Sicherungen geschaut und das Licht leuchtet wieder. Die Überwurfmutter zum Gasschlauch mit Silikonspray eingesprüht und abends ließ sie sich tatsächlich trennen.
    Morgen früh wird getestet und wenn dann nix geht, geht's im Dorf zu Ali, in dessen Hof rund 20 Wohnmobile aus ganz Europa zur Reparatur stehen. Termin ist dann um 15.00 Uhr. Schau'n ma mal.
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