Kloster Montserrat
March 23 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C
Zunächst sind wir zwei Stunden inklusive Einkehr durch die schmalen und verwinkelten Sträßchen des Weilers Monistrol gelaufen. Danach ging es dann mit der Zahnradbahn auf den Berg. Wir hatten ein Kloster mit etwas drumherum erwartet, fanden uns aber in einem kleinen Dörfchen wieder. Ein Rundgang mit einer phänomenalen Aussicht. Angeblich bei gutem Wetter bis nach Barcelona. Jedenfalls hat uns die Bergregion einige Bewunderung abverlangt.
Danach zur Basilika, bei deren Besuch wir offensichtlich einen kleinen Fehler machten. Statt durch das Hauptportal gingen wir durch einen Nebeneingang, den uns ein etwas verdutzter Wächter auch anstandslos öffnete und uns mit Handweisung geradeaus los schickte und uns mit Finger vorm Mund anhielt nur ja leise zu sein. Wir also am Hauptschiff vorbei durch verschnörkelte Gänge, die Kirche voll gestopft mit Christen bei einer Messe auf Englisch, die der Mitra tragende Abt höchst persönlich hielt. Zielstrebig weiter, ein enges Treppchen hoch und so standen wir dann mutterseelenallein vor der Hauptperson des ganzen Primboriums um uns herum. Die schwarze Madonna mit dem schwarzen Jesuskind. Nur langsam, damit die Madonna auch von der Kirche aus sichtbar ist, ist der Raum zum Kirchenschiff geöffnet und befindet sich mit einer Balustrade abgetrennt genau über dem Altar. So haben wir dann zwischen Madonna und Messebesuchern genau über des Abtes Mitra gestanden, was von unten auch einigen auffiel.
Nicht dran gestört, einige Bilder gemacht und auf der anderen Seite wieder treppab, noch in einen toll ausgeschmückten Gebetsraum mit Madonna von hinten, auf der anderen Seite wieder zurück und durch das Hauptportal in die Kirche, in der der Abt gerade seinen Schlusssegen gab.
Dann merkten wir auch, warum gelegentlich geschrieben steht, man brauche viel Geduld der Madonna ansichtig zu werden. Es bildete sich bereits in der Kirche ein großer Klumpen Menschen, die nacheinander durch eine Tür in der Kirchenmitte ins Seitenschiff gingen und dann hinter oben beschriebener Balustrade wieder sichtbar wurden.
Wir haben nicht warten müssen!
Danach noch ins Museum mit Bildern aus den letzten beiden Jahrhunderten, insbesondere von spanischen Malern, aber auch einige aus dem späten Mittelalter.
Insgesamt ein Tag, den wir gerne mit den über 2 Mio Besuchern jährlich teilen.
Montserrat ist jedenfalls einen Besuch wert.
Jetzt stehen wir wie auf der Hinfahrt wieder in Pineda de Mar und legen zwei Tage Renovierung ein.Read more



























Traveler
So steil, da habe ich lieber meinen Füßen vertraut 😅🤭
TravelerDas nennt man Glück 👍 und bleibt bestimmt lang in Erinnerung 😉
TravelerToll 🤩