• Novi Sad

    1. juli, Serbien ⋅ ☁️ 28 °C

    Von unserem rustikalen Stellplatz ging es in Richtung Novi Sad, wo wir neben einer Stadtbegehung auch eine serbische SIM-Karte erstehen wollten.
    Zwischendurch machten wir allerdings Station im Wein- und Kulturdorf Sremski Karlovci.
    Wein, weil an jeder Ecke ein Winzer zur Weinverkostung einlädt und auch einige Lokale denselben lobpreisen.
    Kultur, weil sich neben einem der ältesten Gymnasien Serbiens noch drei Kirchen unterschiedlicher Konfessionen und mehrere Museen befinden.
    Weiter in die zweitgrößte Stadt Serbiens. Wir haben schon viele Städte auf unseren Reisen kennengelernt. Aber eine Stadt in der man nach fast einstündiger Rundfahrt und Zuhilfenahme einschlägiger Apps und KI keinen Parkplatz für ein Wohnmobil findet noch nicht.
    Ziemlich außerhalb ergatterten wir dann auf dem Parkplatz eines Möbelhauses einen Platz und konnten in einem angrenzenden Café mit Internets Hilfe zwei Telefonanbieter finden, die wir dann auch mit Googlekarte und Navipunkt ansteuern konnten. Praktischerweise liegen sie nur hundert Meter auseinander. In einer engen Nebenstraße haben wir dann gegen jegliche Verkehrsregeln geparkt und nach einer längeren Wartezeit bei A1 sind wir seit etwa 16.00 Uhr wieder mit der Welt verbunden.
    Nix wie weg. Die Kleinstadt Ruma, nach einem Bier im Café mit Blick auf das Womo, bei Maps eingegeben und ab.
    Just als wir am Eingang zur Altstadt vorbei fuhren, ein Parkplatz in einer Nebenstraße. Kein großer, zwei normale hintereinander. Schnell hin, eingeparkt, Auto abgesperrt und noch in das alte Viertel, in dem neben der Kirche noch viele alte Häuser erhalten sind, meistens allerdings jetzt mit hochpreisigen Läden versehen.
    Danach über die Landstraße nach Ruma, wo wir jetzt mutterseelenallein auf einem Platz neben dem Friedhof stehen und übernachten wollen. Jedenfalls kann man davon ausgehen, dass aus dieser Richtung wenig Lärm zu erwarten ist.
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