• Auf in den Süden

    7. juli, Albanien ⋅ ☀️ 31 °C

    Auf klare Anweisungen der Reiseleiterin starteten wir heute in den Süden Albaniens, genauer nach Ksamil, fast der letzten Stadt im Lande, einige Kilometer von der griechischen Insel Korfu entfernt.
    Aber natürlich nicht direkten Weges, nein zuerst über den Llogara-Pass zum dortigen Aussichtspunkt.
    Der erste Teil, bis etwa Fier, führte uns über eine gut ausgebaute Landstraße, meist mit großen Oleanderbäumen gesäumt.
    Danach eine Autobahn und dann der wirkliche Hit, eine Küstenstraße wie aus dem Bilderbuch.
    "Die albanische Küstenstraße (Teil der Nationalstraße SH8) erstreckt sich als spektakuläre Panoramaroute von Vlorë nach Sarandë. Sie führt über den 1.027 Meter hohen Llogara-Pass und vorbei an der „Albanischen Riviera“ mit ihren malerischen Bergdörfern und Traumstränden. Die reine Fahrzeit für die rund 120 Kilometer beträgt 3 bis 4 Stunden." So weit KI, wir benötigten die 4.
    Die Aussicht auf dem Pass ist phänomenal.
    Wir sind auf unseren Reisen schon viele Kurven gefahren. Diese Straße übertrifft alles!
    Ksamil selbst ist eine Touristenhochburg, die den Vergleich zu anderen europäischen Touristenzentren nicht scheuen muss, was allerdings, auch berechtigt, nicht jedermann gefällt.
    Angeblich versucht auch die Regierung Auswüchse baulicher Art zu verhindern. Hoffen wir mal, dass es nützt.
    Noch am Rande; seit etwa Serbien begleiten uns Tag und Nacht die Grillen mit ihrem unermüdlichen Zirpen.
    Jedenfalls trifft die weibliche Logik den Kern. Jetzt können wir gemütlich die Rückreise antreten und noch die Dinge links und rechts ansehen, die uns noch einfallen. 18 Tage bleiben nur noch.
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