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Marokko III

Unsere dritte Reise nach Marokko über Frankreich und Spanien, dieses mal allerdings zurück über Portugal und die spanische Atlantikküste, oder doch wetterbedingt über Spanien und mittelmeer Read more
  • Toledo

    March 11 in Spain ⋅ 🌙 9 °C

    Wie vorgesehen marschierten wir heute Morgen nach Toledo. Die Stadt ist ein einziges Museum aus Mittelalter und Neuzeit. Sie zu beschreiben eigentlich unmöglich. Wir waren begeistert. Der Plan, so viel wie möglich heute zu erkunden ging spätestens in der Kathedrale nicht mehr auf. Ein zufällig gefundener QR Code eröffnete uns eine App, die das Kirchlein bis in einzelne Details erklärte. Die Kathedrale gehört wohl zu den größeren und prunkvolleren, die wir in den letzten Jahren besichtigt haben. Man fragt sich öfters, wer hat das alles mit den damaligen Mitteln errichtet und was würde man sich heute in all den Städten eigentlich Relevantes ansehen?Read more

  • Toledo und El Greco

    March 12 in Spain ⋅ 🌙 10 °C

    Wenn man in Toledo ist muss man natürlich auch einem der bedeutendsten Maler des Mittelalters, Ende 16., Anfang 17. Jahrhunderts, seine Aufwartung machen. Und so liefen wir dann die fast 4 Kilometer vom Stellplatz über ein Teilstück des GR 113 in die Stadt und dann ins Museo del Greco. Dort sind neben einigen anderen sehenswertem Bildern vom Künstler selbst und anderen die Bilder eines seiner Apostel Zyklen ausgestellt. Diese Bilder sind, so wird jedenfalls behauptet, alle original seit Ende 1610 erhalten. Jedenfalls sind sie absolut beeindruckend. Und weil wir den Vorteil der frühen Geburt haben, durften wir das Museum sogar kostenlos betreten.
    Nicht so bei den Katholiken. In der Kirche Santo Tomé mussten wir 8 Euro entrichten und durften dafür nebst dem Kirchlein, eine ehemalige Synagoge, Grecos groß dimensioniertes Meisterwerk, "Das Begräbnis des Grafen von Orgaz" bewundern.
    Morgen geht's weiter in die Mancha, mal nach Don Qichotes Windmühlen schauen.
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  • La Mancha

    March 13 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute führte uns der Weg in die Region La Mancha. Zunächst fuhren wir unendlich lange durch ein Gebiet mit gefühlt Millionen von Oliven- und Obstbäumen, um diese dann durch etwas genau so viele Weinstöcke im weiteren Verlauf zu ersetzen. Eine schöne Gegend, die jetzt im Frühjahr ihre grüne Zeit zeigt, während im Sommer die Sengende Sonne die Region regelrecht austrocknet.
    Einen ersten Halt machten wir in Consuegra, wo alte Windmühlen auf einer Anhöhe wie an einer Schnur aufgezogen nebeneinander stehen.
    Einen längeren Halt machten wir in Campo de Criptana und schauten uns nicht nur die gut erhaltenen, respektive renovierten Windmühlen sondern auch das Dörfchen selbst an.
    Die gestern in Toledo gekauften Tabletten gegen Erkältung haben ihre Wirkung bislang noch nicht entfaltet. Stefan tränen die Augen, die Nase läuft, Husten und Schnupfen. Wie man bei uns sagt, 'richtich die Fregg". Offensichtlich war der Regen mit durchnässter Kleidung, nassem Kopf und Wasser in den Schuhen etwas zu viel. Wir hätten besser mal zwei Schirme mitgenommen.
    Wir fuhren noch weiter bis La Gineta. Dort zeigte Campercontact einen großen Stellplatz mit Strom und Wasser direkt neben der Polizei. Dort stehen wir jetzt mal. Morgen schauen wir weiter.
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  • Bétera bei Valencia

    March 15 in Spain ⋅ 🌙 13 °C

    Unser großer Parkplatz blieb auch die weiteren Tage ausschließlich für uns. Ein mal kamen kleine Kinder zum spielen, aber denen war es wohl zu kalt. Wir hatten die Heizung zwei Tage morgens und abends an und genossen unsere Ruhe. Stefan im Bett und Birgit mit lesen.
    Heute fuhren wir dann trotz nicht wieder hergestellter Gesundheit zum Stellplatz in Bétera bei Alicante. Auf dem Platz angekommen kurz eingecheckt, Standplatz bezogen und gleiches Spiel von vorne. Eigentlich wollten wir noch in den nächsten Tagen zu den Fallas in Valencia. Mal sehen.
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  • Peniscola

    March 18 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg ins rund 135 Kilometer entfernte Peniscola.
    Vom Stellplatz La Brisa liefen wir über ein Biotop zur Strandpromenade und dann zur Katharerburg. Auf dem Burghügel mit seinen kleinen, verwinkelten Sträßchen und alten Häusern liefen wir dann hin und her und schauten uns die sehenswertem teile der Festung an. Auch zu einem kleinen Essen, Calamares frittos und pulpo a la gallega, nebst zwei Bier kehrten wir ein. So langsam entwöhnen wir uns auch notgedrungen den marokkanischen Essenspreisen😑
    Wo es morgen hin geht? Der Weg ist das Ziel, zumindest noch für zwei Wochen.
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  • Von der Kultur zur Natur

    March 19 in Spain ⋅ 🌙 12 °C

    Heute machten wir uns auf den Weg zum Ebro Delta, das wir bereits zwei Mal angefahren haben, aber die damaligen Wetterverhältnisse nicht sehr einladend waren. Heute sollte es also klappen.
    Direkt im ersten Ort nach unserem Start sahen wir auf dem Plaza Mayor wie einige Männer über den ganzen Platz verteilt ein Feuerwerk aufbauten. Also nach einem Parkplatz Ausschau gehalten, eingeparkt und zurück. Wie wir erfuhren ist gerade heute der letzte Tag der Falla in Benicarló mit Umzug nach der Messe und Feuerwerk nach dem Umzug. Herum geschlendert, vor der Kirche auf die Umzugsteilnehmer gewartet und dann zum Marktplatz. Ein Riesenandrang, alles was rundum Beine hat, war auf denselben. Um den Platz herum war kaum ein Durchkommen, alle Balkone waren besetzt, genau wie die Fenster. Und dann ging's los. Ohrenbetäubendes Geknalle bis hin zu Erschütterungen, die wie ein kleines Erdbeben anmuteten. Das Ganze so 5 Minuten lang.
    Später haben wir dann festgestellt, auf den Tag genau drei Jahre zuvor hatten wir das Ende der Falla in Valencia erlebt. Von der Teilnehmerzahl kann Banicarló nicht an die Großstadt tippen, mit der erreichten Phonzahl aber allemal.
    Danach ging es dann tatsächlich zum Delta, das uns auch wirklich mit Sonne, aber doch kühlem Wind empfing. Einige Kilometer fuhren wir auf engsten Sträßchen durch riesige Reisfelder, Salinen und Wassergebiete mit allerlei Wasservögeln und massenhaft Flamingos, insbesondere jungen, die rein weiß umherstakten oder sich auf einem Bein stehend etwas Ruhe gönnten.
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  • Kreuz und quer durch's Ebro Delta

    March 20 in Spain ⋅ ☁️ 14 °C

    Unsere Weiterfahrt haben wir einen Tag hinaus geschoben und uns noch einige Punkte im Ebro Delta angeschaut. Interessant sind die vielen Beobachtungsstationen sowie Hinweistafeln, etwa wie sich das Delta in 2 tausend Jahren entwickelt hat, wie bereits heute gegen den steigenden Meeresspiegel Schutz aufgebaut wird, wie Süß- und Salzwasser miteinander harmonieren und ineinander fließen, wie die unterschiedlichen Pegelstände nivelliert werden und so könnte man ganze Tage mit immer neuen Impressionen im Delta verbringen.
    Wir fahren aber morgen vom Stellplatz in Deltebre aus weiter, wohin genau wissen wir noch nicht.
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  • Tal und Berg nach Cambrils

    March 21 in Spain ⋅ 🌙 12 °C

    Der Plan war klar. Ganz gemütlich auf Nebenstraßen weiter in Richtung Sitges und dort einen Platz suchen.
    Gemütlich hat so weit geklappt, dass die Nebenstraßen außer absoluter Enge und maximaler Steigungen und Gefälle normale Geschwindigkeit nicht zuließen.
    So also bis nach Miami, wo uns artgerecht auf dem Plaza Major auch die circa 40köpfige Tanzgruppe des Miami Country Clubs bei einem Reigentanztraining empfing.
    Ein Bier getrunken und weiter auf der Landstraße nach Cambrils. Etwas am Stadtrand geparkt und zu Fuß los. Durch die Altstadt zum Hafengelände, herumspaziert und eingekehrt, Bier und Vermuth getrunken und zum angesagten Paella Lokal zurück Richtung Auto. Unterwegs festgestellt, dass die Paella Domäne geschlossen ist und zu Tapas eingekehrt. Noch ein Bier und zurück zum Womo. Mittlerweile 19.30 Uhr und so bleiben wir wo wir sind und morgen geht's weiter. Grobe Richtung ist jetzt Kloster Montserrat.
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  • Gaudi in Reus

    March 22 in Spain ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute morgen ging es nach Reus, Geburtsstadt des genialen Architekten Antoni Gaudi. Reus hat angeblich rund 110 tausend Einwohner. Dass sich gefühlt die Hälfte davon bei Sonnenschein auf den vielen Plätzen in der Altstadt aufhält!?
    Einige Wohnhäuser im gaudischen Stil, dem Katalanischen Modernisme, haben wir uns anschauen können und sind dann ins entsprechende Museum, das versucht, dem Besucher den Meister näher zu bringen.
    Ein Großteil des Museums ist dem Bau der Sagrada Familia gewidmet, der Ende der 80er Jahre im letzten Jahrhundert begonnen wurde und dessen Baufortschritte wir die letzten 40 Jahre gelegentlich persönlich begutachten könnten.
    Jetzt stehen wir auf dem Parkplatz der Zahnradbahn, die uns morgen auf rund 500 Meter Höhenunterschied zum Kloster Montserrat bringen soll.
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  • Kloster Montserrat

    March 23 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Zunächst sind wir zwei Stunden inklusive Einkehr durch die schmalen und verwinkelten Sträßchen des Weilers Monistrol gelaufen. Danach ging es dann mit der Zahnradbahn auf den Berg. Wir hatten ein Kloster mit etwas drumherum erwartet, fanden uns aber in einem kleinen Dörfchen wieder. Ein Rundgang mit einer phänomenalen Aussicht. Angeblich bei gutem Wetter bis nach Barcelona. Jedenfalls hat uns die Bergregion einige Bewunderung abverlangt.
    Danach zur Basilika, bei deren Besuch wir offensichtlich einen kleinen Fehler machten. Statt durch das Hauptportal gingen wir durch einen Nebeneingang, den uns ein etwas verdutzter Wächter auch anstandslos öffnete und uns mit Handweisung geradeaus los schickte und uns mit Finger vorm Mund anhielt nur ja leise zu sein. Wir also am Hauptschiff vorbei durch verschnörkelte Gänge, die Kirche voll gestopft mit Christen bei einer Messe auf Englisch, die der Mitra tragende Abt höchst persönlich hielt. Zielstrebig weiter, ein enges Treppchen hoch und so standen wir dann mutterseelenallein vor der Hauptperson des ganzen Primboriums um uns herum. Die schwarze Madonna mit dem schwarzen Jesuskind. Nur langsam, damit die Madonna auch von der Kirche aus sichtbar ist, ist der Raum zum Kirchenschiff geöffnet und befindet sich mit einer Balustrade abgetrennt genau über dem Altar. So haben wir dann zwischen Madonna und Messebesuchern genau über des Abtes Mitra gestanden, was von unten auch einigen auffiel.
    Nicht dran gestört, einige Bilder gemacht und auf der anderen Seite wieder treppab, noch in einen toll ausgeschmückten Gebetsraum mit Madonna von hinten, auf der anderen Seite wieder zurück und durch das Hauptportal in die Kirche, in der der Abt gerade seinen Schlusssegen gab.
    Dann merkten wir auch, warum gelegentlich geschrieben steht, man brauche viel Geduld der Madonna ansichtig zu werden. Es bildete sich bereits in der Kirche ein großer Klumpen Menschen, die nacheinander durch eine Tür in der Kirchenmitte ins Seitenschiff gingen und dann hinter oben beschriebener Balustrade wieder sichtbar wurden.
    Wir haben nicht warten müssen!
    Danach noch ins Museum mit Bildern aus den letzten beiden Jahrhunderten, insbesondere von spanischen Malern, aber auch einige aus dem späten Mittelalter.
    Insgesamt ein Tag, den wir gerne mit den über 2 Mio Besuchern jährlich teilen.
    Montserrat ist jedenfalls einen Besuch wert.
    Jetzt stehen wir wie auf der Hinfahrt wieder in Pineda de Mar und legen zwei Tage Renovierung ein.
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  • Erholung

    Mar 24–28 in Spain ⋅ 🌙 13 °C

    Heute haben wir uns vom Reisen und Besichtigen etwas erholt. Da es bislang zeitlich noch nicht zu einer Paella gereicht hat, wurde der Mangel natürlich sofort im besten Haus in Callella zu spanisch üblicher Essenszeit , 15.00 Uhr, behoben. Danach noch etwas durch die Gemeinde gestrolcht, eine Cerveza getrunken und wieder zurück.
    Morgen geht's dann langsam weiter Richtung Frankreich.
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  • Cadaqués

    March 25 in Spain ⋅ 🌬 12 °C

    Von Pineda ging es heute über Girona nach Cadaqués, genauer nach Potlligat, zum Wohnhaus Salvador Dalis. Die Fahrt auf den letzten rund 15 Kilometern war etwas abenteuerlich über die Pyrenäenausläufer. Womo auf dem Parkplatz P4 abgestellt. zur Hausbesichtigung, dann zum Umtrunk ins Dorf und in eine Kirche, deren Inneneinrichtung man dem kleinen Dorf nicht zugetraut hätte.
    Das Dalische Haus ist jedenfalls einen Besuch wert. Der Mann war eben ein bisschen irre, so auch das Haus, dessen Geschichte uns bei einer Führung, die wir ohne Anmeldung mitmachen konnten, detailliert erläutert wurde.
    Morgen schaffen wir uns dann weiter Richtung Montpellier - Lyon. Wird bestimmt eine aufregende Fahrt. Der Wind soll laut Vorhersage bis nächsten Freitag unverändert anhalten. Mit Aussitzen geht's dann wohl nicht!
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    Trip end
    March 29, 2026