A 42-day adventure by Imke, TeeJayst, Oliver & Anika
  • Day26

    Casa Pronoia

    July 20 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir mussten etwas Zeit vergehen lassen, bis wir bereit waren über diese Erfahrung zu schreiben. Mitten in der Nacht vom 19.07 sind wir an dieser etwa 25km nördlich von Mahahual gelegenen Unterkunft angekommen. Die Fahrt über eine Sandstraße direkt am Meer vorbei war bereits abenteuerlich. Als wir begriffen wie weit abgelegen die Unterkunft ist, freuten wir uns alle sehr auf ein kleines Paradies abseits von Touristen und großen Hotels.
    Bereits auf dem Weg hatten wir einen seltsamen Geruch in der Nase.👃 Doch die Unterkunft war auf dem ersten Blick schön und der Besitzer Alejandro super herzlich und gastfreundlich. Wir wurden empfangen, haben unsere Sachen ins Zimmer gelegt, nahmen eine Taschenlampe mit und gingen 10 Meter zum Meer. Dort konnten wir unseren Augen kaum glauben. Es lagen riesige Haufen von Algen am Strand. Ein wirklich abartiger Schwefelgeruch kam uns entgegen.

    Der Besitzer war so lieb und machte uns mit seinem Personal noch etwas zu essen. Doch Oliver und Imke ging es ziemlich schnell gar nicht mehr gut. Erst mussten wir über die Situation lachen. Aber die Nacht war für die beiden nicht schön. Wir mussten unser Paradies direkt am nächsten Morgen eilig verlassen.

    Der große Teil der karibischen Küste in Mexiko hat Probleme mit Algen am Strand. In den letzten Jahren aber sei das immer schlimmer geworden und sicherlich auch eine Folge des Klimawandels. Unter dem leiden nun auch die Menschen vor Ort, weil der Tourismus stark eingebrochen ist.
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    Traveler

    Tut mir leid, ich musste auch erst lachen, aber es ist eigentlich traurig zu sehen was mit unserem Planeten passiert. Ich hoffe wir bekommen das hin. 🥹

    7/27/22Reply
    Traveler

    Ahhhh Gott…..

    7/27/22Reply
     
  • Day25

    Busfahrten adé

    July 19 in Mexico ⋅ ⛅ 31 °C

    Endlich habe wir die Zeit der langen Busfahrten hinter uns gelassen und sind nun mit unserem kleinen Auto auf der Straße.
    Die Hauptstraßen lassen sich gut befahren und wir fühlen uns sicher. Mexikanische Verkehrsregeln sind manchmal gewöhnungsbedürftig. Die vielen Geschwindigkeitsbegrenzungen (tope) und Verwendung der Warnblinkanlage nerven manchmal etwas aber sonst kommen wir gut voran. Vielleicht könnten bei Zeiten auch die Bremsen ausgetauscht werden. ;)Read more

  • Day19

    Chillkröten und Krokos

    July 13 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Ein Kilometer langer idyllischer Strand, fernab vom Tourismus.

    Hier gelangt man nur mit dem Taxi (unbedingt eine oder zwei Taxinummern im Handy haben um wieder da weg zu kommen) oder eigenem Leihwagen/Motorrad hin.

    Das letzte Stück zu dem Punta Colorada ist teilweise schwer zu befahren aber machbar.
    Tagsüber wird man belohnt mit einem Strand für sich alleine, abends wird man mit einem perfekten Spot zum Sonnenuntergang genießen belohnt.

    Direkt am Strand ist eine Lagune mit Krokodilen und vielen exotischen Vögeln. Mit ein wenig Glück bekommt man die zu sehen. Warnschilder beinhalten alle Informationen über diese anmutigen Lebewesen.

    Außerdem wird der Strand von https://vivemar.com.mx/ patroliert - einer NGO, die sich dem Schildkröten Schutz verschrieben hat. Mit vorheriger Absprache über Instagram lässt sich auch ein Termin zum Babyschildkröten ins Meer lassen vereinbaren. Ab 100MXP pro Schildkröte ist man dabei, man lernt alles über die lokalen Schildkröten und darüber wie die Organisation arbeitet.

    Wir waren an dem Tag alleine da und sollten über den Strand verteilt sogar mehrere Schildkröten aussetzen um die Jungs und Mädels so bei Ihrer Arbeit zu unterstützen und spannender geht's nicht. Auf dem Weg ins Meer wurde eine unserer Schildkröten tatsächlich plötzlich von einer Krabbe angegriffen aber sie konnte sich zum Glück erfolgreich wehren!

    Auch wir könnten uns erfolgreich vor den hungrigen Krokos in der Lagune, welche direkt am den Strand anschloss auf den Berg retten und die Krokis mussten sich Mal wieder lediglich mit einem exotischem Vogel genugtun. Buen provecho!
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    Traveler

    oh wie süß die Kleinen sind 😍😍😍

    7/19/22Reply
    Traveler

    übrigens...ich sehe das gerade ... Yucatan ist so eine wunderschöne Gegend. Fahrt ihr auch nach Cancun?

    7/19/22Reply
     
  • Day16

    Töpferspaß

    July 10 in Mexico ⋅ 🌧 23 °C

    Nach dem Besuch bei "el Conejo" geht es nich zur letzten Station, bei dem wir uns das Töpferhandwerk vor Ort anschauen können. Anschließend spielen wir selber ein bisschen mit dem Ton, die Ergebnisse könnt ihr auf den Fotos begutachten.Read more

    Traveler

    😍😍😍😍

    7/23/22Reply
     
  • Day16

    El Conejo

    July 10 in Mexico ⋅ ☀️ 17 °C

    Ihr denkt, das war genug Mezcal? Dann kennt ihr die Jungs aber nicht gut genug. Heute gibt's sogar nochmal Verstärkung durch Mezcalliebhaber Kai und Ronja, denn wir haben gestern spontan entschlossen, noch eine Nacht länger zu bleiben und mit den beiden noch eine prähispanische Mezcalfertigung (ancestral) anzuschauen. Dafür besuchen wir den Familienbetrieb von "El Conejo" (das Kaninchen) und sehen uns an, wie er auf seinem Grundstück Mezcal herstellt und die Agaven auf seinen Feldern anbaut. Natürlich steht auch hier ein Tasting auf den Tagesprogramm, bevor es anschließend mit dem Pick-Up auf die Felder geht, um Piñas zu schlagen. Der Besuch war echt verrückt. Zu sehen, dass die ganze Familie inklusive der 4 Kinder und seiner Frau dort mit anpackt, eine sehr persönliche Tour also.Read more

  • Day15

    Mezcaleria // Mal de amor

    July 9 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    2. Stop: Mezcaleria
    Weiter ging unsere Tour mit Caesar zu einer ursprünglichen Brennerei für Mezcal. Dort wird der Mezcal noch mithilfe von Pferden in Handarbeit hergestellt.
    Das war schon ziemlich beeindruckend anzusehen, wie viel Zeit und Arbeit dies kostet. Nachdem man im Schnelldurchlauf die Prozedur begleiten konnte, wusste man den Mezcal und vor allem auch die Preise dafür besser zu schätzen. Beim Anheben einer "Pina", dem Inneren einer Agavenpflanze kamen die Jungs schon ganz schön ins schwitzen, weil diese mal gut und gerne an die 200kg wiegen können.
    Im letzten Schritt durften wir sogar frisch destillierten, noch warmen Mezcal probieren.
    Anschließend gab es ein Tasting mit den unterschiedlichen Abgabensorten, die wir vorher im Garten der Mezcaleria begutachten konnten.
    Die Jungs sind im Anschluss im 7. Himmel und schlagen bei den Flaschen zu. Das es später deswegen noch Tränen geben wird, könnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen....
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  • Day15

    Hierve del Agua

    July 9 in Mexico ⋅ ☀️ 14 °C

    Früh morgens wurden wir von unserem Guide Caesar am Hostel abgeholt. Es ging direkt in die Berge raus aus Oaxaca, vorbei an Plantagen, alten Höhlenmalereien begleitet von spannenden Geschichten durch Caesar. Er erzählte und von den indigenen Völkern, dessen Bestrebungen nach Unabhängigkeit.

    1. Stop: Hierve del Agua
    Auf unseren Wunsch sind wir als erstes zu diesem Wasserfall gefahren, um dort Zeit ohne viele Touristen zu verbringen. Das ging absolut auf und wir hatten sogar noch Zeit für ein Obstfrühstück mit Mezcal. Der Wasserfall ist im Laufe der Jahrhunderte durch den Aufbau von Mineralien entstanden und die Quelle befindet sich immer noch oben und speist die natürlichen Becken, die durch die Quelle entstanden sind. Aufgrund von Quarzbohrungen in der Nähe, die versehentlich auf die Quelle getroffen sind, ist die Quelle nicht mehr so groß wie früher, sondern gleicht eher einem kleinen Sprudler. Fun fact: "Hierve del Agua" heißt kochendes Wasser, weil die indigenen Völker früher durch das Sprudeln dachten, das Wasser würde kochen. Dabei ist das Wasser, was in den blaugrünen Becken ist, recht kühl und erfrischend. Nach einem kleinen Bad sind wir noch eine kleine Wanderung runter zu einem Aussichtspunkt gelaufen. Beim Rückweg hoch zum Parkplatz haben wir definitiv die Nachwirkungen von COVID zu spüren bekommen. Begleitet von viel Schnaufen und einigen Pausen haben wir es bei der Hitze aber doch geschafft! Damit hatten wir uns das anstehende Mittagessen verdient.
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    Traveler

    sieht ja aus wie bei uns in Norwegen 🤪

    7/23/22Reply
     
  • Day14

    Fiesta mexicana

    July 8 in Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    In Oacaxa ist jeden Tag ein Fest [Zitat: irgendein berühmter Mann, irgendwann]
    Und wir sind heute mitten drin! Eine große bunte Parade findet statt bei der die Mexikaner mit Musik, Kostümen und viel (!) Feuerwerk und Bengalos über die Hauptstraße ziehen. Wir haben uns einen schönen Platz gesichert und feiern mit.
    Im Anschluss lassen wir den Abend in einer der vielen süßen Rooftopbars ausklingen. Allzu lang feiern wir aber nicht, da uns morgen ein langer und aufregender Tag bevorsteht.
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    Traveler

    mega schön! wären gerne bei euch zum anstoßen 😍

    7/19/22Reply
     
  • Day14

    Monté Albán im Herzen der Zapotheken

    July 8 in Mexico ⋅ 🌧 23 °C

    Monte Albán ist eine wunderschöne und riesige Stätte der alten Zapotheken.
    Aufgrund der diversen Corona erkrankungen in unsere Gruppe musste ich (Oliver) leider alleine dorthin gehen. Dafür habe ich mir ein etwas späteren Zeitpunkt ausgesucht wodurch ich die ganzen anderen Touristen meiden konnte. Das heißt ich war nahezu alleine dort. Zumindest verhältnismässig!

    Das Areal ist wunderschön und riesengross.
    Man kann sich kaum vorstellen wie das alles vor über zweieinhalb tausend Jahren erbaut wurde bzw. angefangen hat...
    Ich habe mir mehrere Stunden Zeit gelassen und bin mit einem kleinen Knopf im Ohr durch die Ruinen gewandert, die Pyramiden hoch gewandert und habe mir die Aussicht auf den Bergen angeschaut.

    Durch den Audioguide habe ich zum Beispiel auch erfahren, wie die berühmte Halle der Tänzer gar keine Tänze abbildet, sondern in wirklichkeit Gefangene und wie diese gefoltert und massakriert wurden.
    Danach wurden eben diese Folterungen abgebildet, was für die Menschen damals vor etwas über 100 Jahren als das Ganze entdeckt wurde aussah wie Tänzer.
    In Wirklichkeit sind es aber die Häuptlinge der anderen Städte, die gefangen genommen und eingesperrt wurden.
    Ebenso fand ich sehr faszinierend, dass sich damals die Leute direkt in ihren Häusern begraben haben lassen. Das heißt man sieht überall kleinere Häuser um die Pyramiden herum die mit Kryptas versehen sind.
    Und in den krypten sind eben die Leichen der damaligen Hausbesitzer.
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    Super [Mel]

    7/17/22Reply