Indonesia
Krajan

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Travelers at this place
    • Day18

      Bandschuwangi oder so

      July 22, 2022 in Indonesia ⋅ ⛅ 24 °C

      Von Malang aus ging es mit dem Zug, in der echten Holzklasse, nach Banyuwangi. 8 Stunden Knie an Knie mit deinem Gegenüber auf einer Bank für knapp 3 Personen. Die Rückenlehne ist dabei natürlich genau senkrecht, nicht das es bequem wird. 😅 Wir hatten immerhin das Glück das wir schon nach 4 Stunden unsere Bank für uns hatten 😁👍
      In Banyuwangi waren wir in einer sehr coolen Unterkunft, eine Empfehlung von unserem letzten Host Vico.
      Hier sind wir mit dem Roller ein paar Strände angefahren. Wir können es gar nicht erwarten endlich unsere Badehosen auszupacken. Erster Stopp eine Schnorchel Empfehlung aus dem Zug-leider ein reinfall, denn hier werden die Fische in Netzen gehalten und du darfst dann dazwischen schwimmen 🙇🙅 dafür zahle ich bestimmt nicht.
      Also nur Strand. Wir fahren zur nächsten Empfehlung, wobei uns schon gesagt wurde das Strände hier nicht so toll sind. Dann stehen wir da, Bali, die Insel der Götter direkt vor uns. Berge die grün aus dem Wasser ragen in den strahlend blauen Himmel. Wow, so eine malerische Kulisse. Schauen wir zu unseren Füßen, liegt da aber alles voller Müll. So unglaublich viel Plastikmüll. Nicht nur am Strand, der Müll ist überall und das schon lange. Bei dieser malerischen Kulisse hier fällt uns das nur besonders ins Auge.
      Wir gehen ins nächste Café, den Schock verarbeiten mit einem Eiscafé. Obwohl wir uns setzen und bleiben, ist natürlich auch dieser in Einwegplastik verpackt. Es beginnt eine Unterhaltung und kleinere Recherchen um unsere ganzen "Warum?" zu sortieren.
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      Lea Elina

      🥺💔

      7/25/22Reply

      Oje ,das unter aber auch verhüllt.So eine schöne Kulisse.Schade Ihr findet bestimmt noch eine schönere Ecke.Viel Glück Euch [Oma u]

      7/25/22Reply
      Zwickermanns on Tour

      Das mit dem Müll ist echt heftig! 🥺

      7/25/22Reply
       
    • Day47

      Lovely locals of Banyuwangi

      March 24, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

      Eigentlich war Banyuwangi nur auf unserer Liste, um von da aus den Mount Ijen zu besteigen und das weltberühmte blaue Feuer brodeln zu sehen. Leider wurde der Vulkan aber von den Behörden kurzfristig auf unbestimmte Zeit geschlossen - Grund dafür sind austretende giftige Schwefeldämpfe. Wir mussten also eine Planänderung einbauen und beschlossen 2 Tage in Banyuwangi zu bleiben und dann mit dem Zug weiter nach Probolinggo zu reisen.

      Wie es der Zufall will, lernten wir gleich am ersten Nachmittag Hendra und Desy kennen, ein junges einheimisches Pärchen. Sie haben uns im Einkaufscenter angesprochen und sogleich auf eine leckere ,Soto Ayam‘ bei sich zu Hause eingeladen. Hendra war vor 10 Jahren für einige Monate zu Besuch in der Schweiz und hatte noch einige Dialektwörter auf Lager. Wir sind überwältigt von der Gastfreundschaft und Offenheit.

      Gestern erkundeten wir mit dem Scooter die Stadt (allerdings gab es nichts Nennenwertes zu sehen) und gingen am Nachmittag mit den Gastgebern unseres Homestays auf die Reisfelder. Gestärkt mit dem Saft und Fruchtfleisch frischer Kokosnüsse direkt ab der Palme ging es dann zurück ins Homestay. Zum Abschied schenkten wir den beiden eine echte ‚Swiss Toblerone‘, welche wir zuvor im Supermarkt kauften - verblüffend was es hier alles gibt🧐
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      Traveler

      Mir hän uf Koh Samui au Fertigkäse Fondue vo Emmi gfunde🙈

      3/26/18Reply
      Traveler

      Ja mä stuunt wases nid alles gid.. und mängisch billiger as ide schwiiz

      3/26/18Reply
       
    • Day160

      Auf gehts nach Lombok

      October 11, 2022 in Indonesia ⋅ 🌧 28 °C

      Heute stand neben der Arbeit die Reise nach Lombok an… Das war ein richtiges Abenteuer!! 😂

      Gegen Mittag, so um 13:30 Uhr, habe ich eine WhatsApp Nachricht von der Busagency „Titian Mas“ bekommen, ob wir nicht bereits um 15 Uhr an dem Terminal sein können, da der Bus um 15:30 Uhr fährt anstatt, wie geplant um 17 Uhr.
      Etwas angepisst von der Nachricht, da wir 1h zum Busbahnhof brauchen und durch die Arbeit am Vormittag noch nicht alle Sachen packen konnten, haben wir uns extrem beeilt die Sachen zu packen. Wir mussten auch noch zum Indomarkt wegen Essen, da die Tour „regulär“ 18h dauern sollte. Sachen gepackt, ausgecheckt und schnell zum nächsten Indomarkt. Das geplante Mittagessen blieb leider aus. Nun ja.. Aber wir hatten wenigsten ein paar Snacks für später. 😂

      Das Bluebird Taxi haben wir dann schon auf dem Rückweg vom Indomarkt zum Hotel via App bestellt. Das war ziemlich easy. Das war auch direkt da, als wir ankamen. Also alle Backpacks/Rucksäcke von der Rezeption ins Auto und schnell zum Busterminal.

      Angekommen fühlten wir uns etwas verloren. Aber dort waren nette Leute die uns dann zum richtigen Platz „hinter den Terminals“ 😂😂 geführt haben, wo bereits zwei Busse von Titian Mas standen. Diese sahen jetzt nicht so prickelnd aus, aber wir haben auch nichts besonderes erwartet, da wir die Busse vorher schon oft gesehen haben.

      Wir zeigten unsere E-Tickets und uns wurden zwei Plätze in der letzten Reihe zugewiesen.
      Nach Plan sollte der Bus am nächsten Tag um 13:30 Uhr in Lombok am Fährhafen ankommen. Wir fragten direkt nach und uns wurde einmal 16 Uhr, 18 Uhr gesagt und via What’sApp (Touranbieterservice vom Mittag) sogar 19-20 Uhr geschrieben. Da waren wir richtig gut gelaunt, da wir nichts im Magen hatten und nicht genug Essen und Trinken für eine 29h-Tour hatten. Wir beschlossen trotzdem im Affekt, da es auch anfing zu regnen und die Backpacks bereits ziemlich verpackt im Bus lagen, in den Bus einzusteigen.
      Kein Fehler aber eine Erfahrung fürs Leben wie sich später rausstellten sollte.

      Wir gingen in den Bus und mussten erstmal über ein Riesen Gepäckstück in der Mitte klettern. Nachdem wir uns gesetzt und die Rücksäcke und Essenstasche auf dem Schoß gelegt haben, kam uns der Gedanke, was wir hier überhaupt machen… 😂 Aber gut, hier saßen wir jetzt nun mal. Nach 15min kamen auch alle anderen in den Bus rein. Hier stellte sich raus, dass der Bus überfüllt war und die, die kein Ticket hatten bzw. durch Connections zum Busmanager rein durften ganz hinten bei uns auf dem Boden Platz nehmen durften. Es gab auch kleine Plastikhocker für zwei Leute auf dem Gang.😂😂

      Wir waren die einzigen Europäer im Bus, was Aufsehen erregte. Auch leider für die Männer hinter. Einer, der sehr sich nur sehr komisch artekulieren konnten (auch aufgrund nur eines Zahnes im Mund) hat uns bzw. mich direkt angesprochen.
      Wer mich kennt, weiß, dass wenn ich nichts im Magen habe, ich etwas gereizt sein kann. In dem Moment hatte ich kein Bock auf Menschen. Janine auch nicht. Sie tat erstmal so als, wenn sie schlief. Danke!!! 😂😂 Der Typ hörte einfach nicht auf zu reden und komisch zu sein. Er konnte auch nicht richtig Englisch und meinte oft so zu mir, dass wir aufpassen sollten. Die Höhe war, als er meinte man sollte nicht schlafen, da es gefährlich sein kann.

      Mit etwas im Magen und einige Zeit später kam ich dann immermal wieder ins Gespräch mit dem Kerl. Irgendwann hat er uns auch Ectasy angeboten, was wir „dankend“ abgelehnt haben….was für ein Vogel. So wie er drauf war, hat er wohl selbst ein paar Pillchen konsumiert, denn er schlief die ganze Nacht nicht, schrie oft rum und fing oft laut an zu singen.

      Abgesehen von dem Sitzplatz und den Leuten im hinteren Teil, war der Bus aber ganz bequem und wir haben doch hier und da die Augen zumachen können.🙈

      Womit wir nicht gerechnet hatten, war das der Bus gegen 8 Uhr an einem Restaurant hielt und wir erfahren haben, dass das Essen inclusive war. Das war echt cool und auch lecker.

      Weiter gehts am nächsten Tag ;)
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      Traveler

      🙈 Diese Busfahrt wäre was für mich gewesen 🙄😅

      10/19/22Reply
       
    • Day29

      Osing Deles / Banyuwangi I. Teil

      November 5, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

      Zwei Begriffe, ein Ort.
      So haben wir also in unser neus Hostel „Green Ijen“ eingecheckt. Johan hat uns freundlicherweise am Abend nach der Zugfahrt abgeholt und sind gleich super sympathisch ins Gespräch gekommen. Nach einer kurzen Einführung ins sein Haus und der Bekanntgabe für den Ort des Bieres, tranken wir selbiges mit ihm.
      Am nächsten Tag stand dann seit langem wieder Schnorcheln auf dem Program. Johan war unser persönlicher Tourguide und hat uns zu seinem liebsten Ort fürs Schnorcheln gefahren. Ein schwarzer Lavastrand und Korallen direkt von da aus zu erreichen. Johan hatte zuvor noch einen Wein gekauft. Komisch war es schon, weil wir ja ins Wasser wollten. Aber gut. Ein Glas. Leider war der Wettergott uns absolut nicht wohl gesonnen und somit waren wir nach 10 Minuten wieder aus dem Wasser an Land, um es uns in einer Bambushütte gemütlich zu machen. Ausserdem war der Regen so stark, dass ein Unterschlupf das Beste war. Wein? Ok! :D
      Wir haben gequatscht, uns es gut gehen lassen und noch frischen Maiskolben vom Grill gegesen.
      2 Stunden später sind wir dann noch zu einem Restaurant gefahren. Johan´s Empfehlung. Wir testeten uns ran. Das erste viel aus, weil die Erinnerung an Sulawesi sofort wieder im Kopf war. (Hund, Katze, Maus.) Unsere nöchste Station war ein Saté-Imbiss. Saté ist eine Art Fleischlollie vom Grill :D naja mehr so wie ein Schaschlik, eben nur mit Fleisch. Wahlweise Huhn oder Lamm. Letzteres viel auch aus, weil wir keine Babytiere essen und Huh war ausverkauft. Dann die dritte Station. Ein wirklich sehr nettes, gemütliches Lokal an der Strasse, mit wunderbarer Auslage und nettem Ambiente. Unsere letzte Stärkung vor unserem zweiten nächtlichen Trip auf einen Vulkan. Ijen.
      Nach dem Essen also nur noch nach Hause, Sachen zusammen packen und probieren zu schlafen. 23.45Uhr soll uns das sanfte Klingeln des Handys wecken.
      Ijen.
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    • Day33

      Genung Ijen

      August 31, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

      Na de dag met de stijve Britten was het tijd om te doen waarvoor we gekomen waren: Genung Ijen bezoeken. Op sommige plekken op deze actieve vulkaan kun je vuur zien dat blauw brandt en dat leek ons wel wat. Om het te kunnen zien, moet het wel donker zijn, en dus liepen we om twee uur 's nachts de berg op. Ook al was het donker, toch was het een mooie wandeling: de lucht was helder en de maan scheen alsof hij de zon wou zijn. En, het allerbeste: het was rustig. Terwijl ik toch dacht dat het een toeristische attractie was, zagen we misschien twintig andere mensen onderweg. Eenmaal boven moesten we over een smal pad naar beneden. Af en toe zagen we een mijnwerker: in Ijen wordt zwavel gewonnen, dat eerst verhit wordt en dan in vormen geperst, waarna de blokken door dragers worden vervoerd. Best knap, aangezien het pad al best tricky was zonder dat je tientallen kilo's zwavel vervoerde. Eenmaal beneden zagen we het blauwe vuur. Dat bleek toch niet zo heel indrukwekkend. Het was vuur. En het was blauw. Door de dikke zwaveldampen (goddank hadden we gasmaskers!) zag je het vuur elke keer ook maar een paar seconde.

      Eenmaal klaar met staren naar het blauwe vuur, of eigenlijk, eenmaal klaar met in de dikke zwaveldamp staan, gingen we weer naar boven. Aha, daar waren de toeristen! Als in een lange processie zag je de zaklampjes naar beneden lopen. Het was dan ook een hele kunst om langs al die toeristen naar boven te lopen. Eenmaal boven was het nog 1,5 uur knikkebollen en blauwbekken totdat de zon op kwam. Maar dat werd beloond!
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      Traveler

      Dag wereldreizigers. Fijn om te lezen dat jullie onverschrokken en onverstoord blijven door slangen, corrupte taxichauffeurs, stenen in grote tenen..., etc. Jullie lopen niet in 7 sloten tegelijk. Sterker nog, jullie zien helemaal geen sloten! Jullie zien wel mooie dingen waar ik jaloers op ben. Geniet nog een paar dagen en kom heel weer terug. Groet Tinus en nel

      9/2/18Reply
      Traveler

      Bedankt Tinis! Gaat goedkomen (:

      9/3/18Reply
       
    • Day107

      Mount Ijen

      January 31, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

      Wir sind um kurz nach Mitternacht aufgestanden und haben uns mit einem Jeep auf den Weg Richtung Ijen Krater gemacht. Dort angekommen wurden wir mit Lampen und Gasmasken ausgestattet.

      Der Vulkan Ijen ist einer von 38 Vulkanen in Java. Im Krater wird Schwefel abgebaut und manchmal kann man blaues Feuer sehen, das entsteht, wenn sich Gase und der Schwefel selber an der Luft entzünden.
      Der Schwefel tritt gasförmig aus und wird in Rohren abgekühlt. Später lagert er sich an der Erdoberfläche aus und die Arbeiter können große Schwefelbrocken aus dem Gestein hauen, die sie dann in ihren Körben abtransportieren.
      Unser Guide ist auch ein „Miner“, so nennen sich die Arbeiter und macht jetzt aber auch Touren zum Krater.
      Der Aufstieg war relativ steil und da es stockfinster war musste man aufpassen, dass man auf dem Weg blieb. Am oberen Kraterrand angekommen hat man schon den Schwefel gerochen und wir sind runtergeklettert, um das Ganze von nah zu sehen. Teilweise standen wir in Schwefelwolken, die richtig in den Augen gebrannt haben, da war man froh um die Gasmaske.
      Nachdem wir sogar das blaue Feuer gesehen hatten und viele Arbeiter, die Körber voller Schwefelbrocken nach oben trugen, sind wir auch wieder hochgeklettert um den Sonnenaufgang anzuschauen.
      Der Anblick war unglaublich und jetzt erst konnten wir den riesigen Kratersee erkennen und die karge Kraterlandschaft.
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      Gertraud M

      Toll! 💪✌️👍

      1/31/19Reply
      Traveler

      Sehr beeindruckend

      2/1/19Reply
      Traveler

      So unwirklich schön😃

      2/1/19Reply
      Traveler

      Ja es sah unglaublich aus!

      2/3/19Reply
       
    • Day153

      Religion und Tradition in Harmonie

      September 10, 2017 in Indonesia ⋅ 🌬 18 °C

      1 mal im Jahr findet in jedem Dorf ein großes Fest statt. Ähnlich wie bei uns in Bayern die traditionelle Kerwa (Kirchweih). Das Ganze dauert 3 Tage und das gesamte Dorf macht mit. Auf einer Bühne wird traditionelle Musik gespielt und Tänze aufgeführt. Am Abend wird für eine Religiöse Prozession mit Fackeln im gesamten Dorf der Strom abgeschaltet. Es ist ungewöhnlich still und dunkel. Vor jedem Haus brennt eine kleine Fackel während die Prozession mit Gesängen durch das Dorf zur Moschee zieht. Dort wird eine kurze Predigt abgehalten mit deren Ende der Strom wieder angestellt wird. Jetzt wird vor allen Häusern ein großer Teppich ausgerollt und gemeinsam gegessen. Es gibt überall die gleichen traditionellen Speisen, gegrilltes wildes Hühnchen, Hühnchen mit Kokos-Chilli, Spinat, Gemüse, Reis und Früchte. Keiner muss hungern, wer sich kein Hühnchen leisten kann wird von den Nachbarn spontan eingeladen. Nach dem Abendessen kommt der Höhepunkt des Festes, der Mystic Dance. In früheren Zeiten galt Banyuwangi als die Hauptstadt der schwarzen Magie in ganz Indonesien. Noch heute glauben die meisten Indonesier an Geister und Magie. Reist ein Einwohner von Banyuwangi in einen anderen Teil Indonesiens und die Menschen dort erfahren von seiner Herkunft, so zucken sie noch heute zusammen und zollen einen großen Respekt. Viele alte und auch aktuelle, nicht erklärbare Geschichten über die schwarze Magie in dieser Region wurden mir erzählt. Der Mystic Dance wird von einer alten Frau durchgeführt. Sie wird auf 80 bis 85 Jahre geschätzt und wird vor dem Tanz mit Rauch aus Kräutern und Gewürzen in einen Trance artigen Zustand versetzt. Mit geschlossenen Augen tanzt sie ohne Choreografie unterstützt von 2 Aufpassern die ihr ab und zu die Richtung weisen. Begleitet wird sie von alten Melodien und Gesängen in denen Geschichten aus früheren Zeiten von Krieg, Ernte und Familie erzählt werden. Das gesamte Areal war erfüllt mit dem mystischen Rauch und so war auch die Stimmung. Man konnte allen Menschen die Faszination und den Glauben an die Geister ansehen. Zum Schluss nach ca. 2 ½ Stunden wird eine Schüssel mit mystischem Wasser gebracht das Glück und Schutz verleihen soll. Jeder versucht ein paar Spritzer abzubekommen. Durch meinen „Bule – Bonus“ wurde auch zu mir die Schüssel gebracht. Auch durfte ich im VIP-Bereich zusammen mit Bürgermeister und Gefolge sitzen und wurde mit Kuchen und Getränken versorgt.
      Wieder mal ein unvergessliches Erlebnis.
      Was mich aber auch sehr beeindruckt, das alles funktioniert ohne Alkohol. Keine betrunkenen Menschen, niemand pöbelt oder wird ausfällig und trotzdem haben alle ihren Spaß. Und wer sich nicht vorstellen kann das das funktioniert, einfach mal nach Indonesien reisen und selbst erleben.
      Hier ein Filmchen vom Fest:
      https://youtu.be/xSwzp_Klf-Q
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      Soulgliding

      Essen mit Freunden.

      9/11/17Reply
      Soulgliding

      Mystic dance

      9/11/17Reply
      Kurt Schmidt

      Echt phantastisch !! Eine andere Welt - ohne Haß und Böses. Erkläre Denen da mal KERWA, KRENFLEISCH ...

      9/11/17Reply
       
    • Day112

      Megatour zurück nach Banyuwangi

      July 31, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 23 °C

      Nach dem Festival in Batu bin ich zu meiner längesten Tagesetappe von 290km zurück nach Banyuwangi aufgebrochen. Wow, was für eine Tour. 10 Stunden im Sattel und zum Schluss um Mitternacht über den 2000 Meter hohen Pass am Mt. Ijen. Es war saukalt, mein Scooter und ich hatten vor lauter Schlottern Probleme die Spur zwischen den großen Schlaglöchern zu halten. Das ständige Reisen ist auf Dauer wirklich anstrengend. Einpacken, auspacken, Roller fahren, neue Unterkunft suchen, usw. Jetzt möchte ich mal etwas zur Ruhe kommen in einer Gegend wo ich vor ein paar Wochen schon einmal war und es mir ganz gut gefällt. Viel Grün, hohe Berge, Meer und natürlich nette Menschen, alles im nahen Umkreis. Demnächst möchte ich auf jeden Fall nachts auf den Mt. Ijen um das spektakuläre blaue Feuer zu sehen und den größten Säuresee der Welt. Natürlich möchte ich hier auch nach einer Möglichkeit zum Fliegen suchen. Piloten die ich auf meiner Tour getroffen habe und hier aus der Gegend stammen sind sich sicher das es am Mt. Ijen zum fliegen geht. Es hat nur noch keiner versucht. Das nächste gute offizielle Fluggebiet ist ca. 1 bis 1,5 Stunden von hier entfernt. Jetzt genieße ich erst mal die Ruhe hier bei einer Flasche kühlem Bintang.Read more

      Kurt Schmidt

      Hallo !! Also Dein Roller ist schon ein zuverlässiger und treuer Begleiter. Wie machst Du das eigentlich mit dem Tanken? Von dem blauen Licht und dem Säuresee habe ich schon mal was gehört. Dann mach´s gut. Liebe Grüße von K&P

      8/2/17Reply
       
    • Day59

      Meine erste Königskobra

      June 8, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

      Meine erste Königskobra

      So, mittlerweile bin ich seid gut einer Woche hier und muss feststellen – mir gefällt es hier immer noch. Obwohl ich hier noch keinen Flug machen konnte und auch auf dem Mt. Ijen war ich noch nicht. Das Wetter ist nicht stabil, täglich ziehen immer mal wieder kurze Regenschauer durch. Laut der Einheimischen ist das nicht typisch für diese Jahreszeit, wir haben Trockenzeit. Der Klimawandel lässt grüßen.
      Auf dem Mt. Ijen gab es vor einiger Zeit zwei schwere Unfälle, einer davon tödlich. Die giftigen Gase haben zugenommen und einige Touristen gingen ohne Atemschutz zu nahe in die gefährlichen Regionen des Vulkans. Man kann zwar hoch gehen, aber nicht in die Regionen wo es wirklich interessant ist.
      Vor 2 Tagen habe ich meine erste Königskobra verscheucht. Die Arbeiterinnen auf dem Melonenfeld neben meinem Homestay waren plötzlich ungewöhnlich laut. Hier hört man normal nie ein lautes Wort oder gar jemanden schreien. Der Grund war eine Schlange, von denen es hier sehr viele gibt. Ich habe mir einen sehr langen Bambus gesucht und damit die Folie mit der die Pflanzen geschützt werden, an der vermuteten Stelle angehoben. Ein Stück von der Schlange war durch das Gestrüpp zu sehen. Ich habe sie mit dem Bambus vorsichtig etwas hoch gehoben und sie hat ohne Gegenwehr sofort die Flucht ergriffen. Die Frauen haben sich gefreut und konnten ihre Arbeit fortsetzen. Ich wusste das es hier überall Schlangen gibt, jedoch bekommt man nur sehr selten eine zu sehen. Ich habe einige Tipps der Einheimischen bekommen wie man sich verhalten sollte wenn man doch mal eine Schlange direkt vor sich hat. Dabei sollte man nicht nur auf den Boden sehen, da die häufig vorkommende und sehr giftige grüne Baumschlange oft in Kopfhöhe an den Ästen hängt. Auch für den Fall eines Bisses habe ich gute Tipps bekommen, wie man die Wirkung des Giftes bis auf mehrere Tage verzögern kann.
      Heute habe ich mir einen gebrauchten Roller gekauft, da das auf Dauer günstiger kommt als ständig einen zu mieten. Vor 2 Tagen hatte ich einen Platten am Hinterrad. Zum Glück fast direkt vor einer Werkstatt. Die ca. 30 Minütige Reparatur hat umgerechnet 60 Cent gekostet, genau so viel wie mein Haarschnitt vor ein paar Tagen hahaha.
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      Soulgliding

      Ein Ort wie auf einem Kalenderblatt. So sieht es hier fast überall aus.

      6/8/17Reply
      Soulgliding

      Dieses Tierchen war etwas größer als meine Handfläche. Frittiert soll sie sehr wohlschmeckend sein sagen die Einheimischen. Und das ist kein Scherz.

      6/8/17Reply
      Soulgliding

      Edler Kaffee von hand geröstet und gemahlen. Der beste den ich jeh getrunken habe und er wächst hier direkt vor der Haustür.

      6/8/17Reply
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    • Day120

      Der teuerste Kaffee der Welt...

      August 8, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

      ...oder wie aus Sch..... viel Geld gemacht wird.
      Copi Luwak gilt als der teuerste Kaffee der Welt. Die Bohnen haben einen langen Weg hinter sich bevor sie als aromatischer Kaffee konsumiert werden können. Der lange Weg geht durch den Magen und die Gedärme der Luwak Schleichkatze. Sie frisst bevorzugt die roten ungeschälten Kaffebohnen und scheidet das Innere, also die Kaffeebohne selbst wieder aus. Dieser Vorgang verändert das Aroma der Kaffeebohne und macht ihn angeblich milder. Wie der Mensch eben so ist, wird das an manchen Orten zu Ungunsten der Tiere in einer Massentierhaltung praktiziert. Manche Farmer lassen der Natur und den Schleichkatzen aber freien Lauf auf ihrer Plantage und können mit einem Ökosiegel einen noch höheren Preis verlangen. In der kleinen Kaffeerösterei die ich besucht habe werden die Bohnen die von wilden Schleichkatzen ca. 10km von hier entfernt stammen gewaschen, von Hand verlesen, von Hand auf den Punkt genau geröstet und nochmal kontrolliert und verlesen. Das macht diese Bohnen nochmal viel edler als die, die für Supermärkte und große Kaffeehausketten hergestellt werden. 100 Gramm kosten hier ca. 17 Euro, in Deutschland muss man dafür das Doppelte hinlegen. Ich habe den Kaffee versucht, er schmeckt etwas anders aber meiner Meinung nach nicht außergewöhnlich. Ob für diesen Geschmack der hohe Preis auch wirklich gerechtfertigt ist oder ob es nur geschicktes Marketing für wohlhabende Menschen ist, sollte jeder selbst für sich beurteilen.Read more

      Soulgliding

      Kot der Luwak Schleichkatze

      8/7/17Reply
      Soulgliding

      Die Bohnen werden von Hand verlesen.

      8/7/17Reply
      Soulgliding

      Hier wird in kleinen Mengen auf den Punkt genau geröstet.

      8/7/17Reply
      Kurt Schmidt

      Hallo !! Tja, die Welt will ja auch besch..... werden .... Mit so Vielem wird dann eben fett Kohle gemacht. Trotzdem ein guter Bericht. Mach´s gut dann.

      8/8/17Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Krajan

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