Indonesia
East Java

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124 travelers at this place:

  • Day162

    Wider Erwarten reibungslos verlief diesmal die halbtägige Überfahrt per Taxi - Fähre - Bus - Taxi von Ubud/ Bali nach Red Island auf der indonesischen Nachbarinsel Java. Als wir ohne Plan, wie es danach weitergehen sollte, von der Fähre stiegen, sprangen wir gleich auf den nächsten lokalen Bus auf, der uns fast bis ans Ziel brachte. Dort lernten wir auch den einheimischen Jungen „Danang“ kennen, der zwar kein Wort Englisch sprach, doch unheimlich viel Freude daran hatte, sich mittels „Google Translate“ mit uns auszutauschen. Auf dem letzten Stück bot er uns an mit ihm nach Pulau Merah zu reisen. Spät abends erreichten wir endlich unser Ziel. Danang wich uns dankenswerterweise so lange nicht von der Seite bis wir eine passende Bleibe gefunden hatten. 🙏🏼

    In Pulau Merah - übersetzt „rote Insel“, da der grün bewachsene Hügel im Meer bei Sonnenuntergang in verschiedenen roten Tönen erscheint - fanden wir weisse Traumstrände vor und perfekte Bedingungen zum Wellenreiten. 🌄 Genau deswegen hatten wir diesen kleinen Ort an der Ostküste Javas, der noch nicht auf den Radaren der Touristenströme ist, ausgewählt. Vor allem Séb machte hier unglaubliche Fortschritte beim Surfen. 🏄🏽‍♂️ Auch wenn die Bretter ihre besten Jahre hinter sich hatten. 🙈 Der Beach statt Reef Break war hier eine nette Abwechslung für’s Surfen. Wenn wir es aus dem Bett schafften (meist sorgte der gelbe Kanarienvogel unseres Hotels dafür), dann gab‘s eine Morning Session um High Tide herum; spätestens am Nachmittag fand man uns bei Mid oder Low Tide auf dem Wasser. Und dort war es mega entspannt: wenn es richtig „voll“ wurde, teilte man sich die Wellen mit gerade mal bis zu 10 anderen Surfern. Die Einheimischen feuerten einen auf‘m Brett richtig an. Nach wenigen Tagen kannte man auch gefühlt jeden der Stadt, zumindest die auf‘m Wasser. Auch den Tag der Unabhängigkeit feierten wir am Wochenende mit den Einheimischen am Strand, wo Beach Spielchen angeboten wurden. Alkohol, bis auf Bier, gab es hier keinen. Es war hier schon deutlich muslimischer als auf unseren vorherigen indonesischen Inseln. Für die Feierlichkeiten waren die Strassen sogar so auffällig mit Lichterketten geschmückt, dass man sich nachts wie auf der Kirmes fühlte.

    Maggi brauchte erstmal 1,2 Tage, um sich mit der Gegend anzufreunden. Die Schönheit dieses Ortes und die unbeschreibliche Gastfreundschaft der Einwohner erkannt, entpuppte sich Pulau Merah für uns nicht nur als Zwischenstopp auf dem Weg ins Landesinnere Javas, sondern wurde zum paradiesischen Aufenthalt, den wir auch gern um ein paar Tage verlängerten.

    Da es hier nur sehr wenige Touristen hinverschlägt, gab es ERSTENS auch keine richtigen Restaurants, sondern nur indonesische Warungs. Die hatten zwar unschlagbaren Meerblick, doch die Speisekarten waren überschaubar. Groß war die Freude, wenn wir statt Reis oder Nudeln auch mal so was wie Bananen Pancakes fanden. 🥞
    ZWEITENS wurde Maggi hier mit ihrem europäischen Aussehen zum beliebten Fotomotiv unter den Einheimischen und Gästen aus dem Innland. Zumindest wurde man immer höflich gefragt, ob man gemeinsam posieren möchte. Doch das ungefähr 20 mal am Tag. 😅📸
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  • Day18

    Tschüss Drachen, Hallo Java

    September 20 in Indonesia

    Nachdem eindruckvollen Tag gestern wurde heute mal wieder geflogen. Da der Flug erst am Nachmittag ging, nutzten wir den Morgen zur Planung der weiteren Tour durch Java.
    Die Anreise zum Flughafen das Check-in und der Flug verliefen so reibungslos, dass wir uns schon fast Sorgen machten. (Die Airline ist schon nur wegen des tollen Namens unsere neue lieblings Airline. Zudem hatten wir auch noch Plätze bei den Notausgängen, wuhu😁)
    In Surabaya angekommen schafften wir es mit unseren, mittlerweille Fortgeschrittenen Handelfähigkeiten, einen super Taxideal auszuhandeln.
    Von Surabaya selber haben wir noch nicht viel gesehen. Nur auf dem Weg zum Abendessen. Da sahen wir auch welches Hotel wir wohl eigentlich hätten buchen sollen.
    Das Abendessen selbst zeigte uns, dass wir endlich etwas besser Indonesisch lernen sollten. In den Restaurants der Einheimischen sprechen nicht viele Leute englisch, meist versteht man sich zum Glück dann doch.
    Allgemein fallen wir in dieser Stadt mehr auf als an den bisherigen Orten. Seit unserer Ankunft sind uns keinen "weissen" mehr begegnet. Man fühlt sich etwas ausgestellt. Zudem ist Surabaya klar muslimischer als wir es bisher erlebt haben. Da sich die höchste Moschee Javas in unserer Nähe befindet, wissen wir noch nicht wie lange wir ausschlafen können. 😅

    Die Reise war anstrengender als gedacht. Beide sind wir echt ko und werden bald schlafen gehen. (Einer ist bereits während dem scrollen am Handy eingepennt. Wir verraten nicht wer 😉)
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  • Day22

    Bis zum Bromo und noch viel weiter...

    September 24 in Indonesia

    Um 03.00 schrillt der Wecker und um 03.30 sitzen wir im Jeep richtung Aussichtsplattform. (Annatina sogar kaum nörgelnd) Zusammen mit vielen anderen Jeeps werden wir durchgerüttelt und sind bei der Ankunft somit auch wach. Beim Aussichtspunkt, mit sicht auf den Bromo und andere Vulkane angekommen heisst es warten. Da wir im Gepäck nicht so viel Platz haben trugen wir vergleichsmässig mit den anderen Touristen nicht sehr viele Kleider, was ohne Wind auch geklappt hätte. Durch den starken Wind wünschten wir uns den Sonnenaufgang noch schneller herbei. Dieser war dann auch wunderschön und das Wetter perfekt. Unser Guide erwies sich als toller Hobbyfotograf und platzierte uns jeweils für sämtliche Fotos perfekt. Zudem nötigte er uns auch zu mehr Fotos, (wir stehen sonst nicht so auf das Tourigehabe) was im Nachhinein dann doch toll ist.
    So die Sonne ist oben, ab in de Jeep, über die Ebene und ab zum Bromo. Nach 30 Minuten wandern und Treppen steigen haben wir es geschafft. Die Luft ist dünn, riecht nach Schwefel und man kann den Vulkan blubber hören. Es ist 06.30!
    Nach einem Foto mit dem Jeep dem Guide und Fahrer gehts ins Hotel, Sachen packen und weiter. Um 09.30 essen wir dann endlich Frühstück, Reis und Nudelsuppe und Curry 😅.
    In den nächsten 5 Stunden fahren wir durch das Land zu unserem zweiten Ziel. Doch bevor wir im Hotel ankommen, besuchen wir einen Wasserfall (mal wieder) und ein Dorf der Minenarbeiter, welche wir morgen auf dem Ijen treffen werden. Unser Guide ist in dem Dorf aufgewachsen und erzählt uns wie sein Grossvater schon in der Mine arbeitete.
    Nach einem kleinen Abendessen liegen wir nun im Bett (in einem Hotelzimmer, mit Klimaanlage und einem Badezimmer mit einer Heisswasserdusche, Annatina ist fast ausgeflippt vor Freude) und schlafen bis 00.00 um um 00.30 wieder bereit zum Abmarsch zu sein.
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  • Day23

    Ihr habt richtig gelesen: 00.00 aufstehen, 00.30 ab ins Auto und hoch zum Minenarbeitet-Camp am Ijen Vulkan.
    Es war eine kurze Nacht und es versprach ein laaaaanger Tag zu werden.

    Zum Glück sind die Strassen zum Ijen nicht besser als die anderen, so dass wir ordentlich wachgeschüttelt ankamen (ausser unser Guide, der pennt im Auto egal was kommt, der Glückliche)

    Auf dem Parkplatz bekommt jeder von uns noch eine Atemmaske und dann geht hoch auf den Berg. Circa 3km und 600 Höhenmeter später (und das um 01.15 morgens!!!) stehen wir am Krater um herauszufinden das wir innen am Krater wieder etwa 100m nach Unten steigen.

    Das Naturschauspiel unten im Krater entschädigt uns jedoch für die Mühen. Der dauerhaft ausströmende Rauch und der riesige See sind atemberaubend (nicht nur sprichwörtlich 😷). Auch die Weltweit bekanntem blauen Flammen bekommen wir zu Gesicht, wenn auch in einem nicht ganz so spektakulären Ausmass. Mit der aufgehenden Sonne erkennen wir dann auch die gelbe Verfärbung vom Schwefel im ganzen Krater. Das alles ist echt schön und spannend anzusehen wäre da nicht schonwieder der ar***kalte Wind der an unserer eher leichten Kleidung zerrt.

    Samsul ist hier weniger für Fotos aufgelegt, (die blauen Flammen mal ausgenommen) sondern erzählt uns wie es mit den Arbeitsbedingunen für die Schwefel-Mineure aussieht, wie die Arbeiter organisiert sind und welche bizzaren Geschichten sich bereits im Ijen-Krater, dank der Touristen abgespielt haben.

    Gegen 06.30 erreichen wir drei wieder den Parkplatz, alle mit schmerzenden Knien vom steilen Abstieg und völlig fertig vom Schlafmangel und der früh morgentlichen Betätigung. Das Resultat spricht für sich: bei der Rückfahrt schlafen alle drei fast sofort ein.

    Wie ausgemacht bringt uns unser Fahrer zum Bus Terminal in Banyuwangi, wo Samsul uns hilft den richtigen Bus mach Malang zu finden.
    Wir haben Glück: 30min nach unserer Ankunft fährt ein Bus nach Malang, ohne dass wir umsteigen müssten. Ein grosser Sieg denken wir uns als wir uns von Samsul und unserem Fahrer (wir konnten uns seinen Namen leider beide nicht merken 😅) verabschieden. Es waren tollen zweieinhalb Tage mit Ihnen!

    Kurz noch etwas Proviant gekauft und ab in den Bus zu unserem nächsten Ziel.
    Dass wir nicht umsteigen mussten, war tatsächlich ein Sieg, allerdings fordern die 9 STUNDEN Busfahrt (holpern, beschleunigen, bremsen, beschleunigen, weiter holpern - schlafen praktisch nicht möglich) doch ihren Tribut. Völlig verspannt und zerknautsch fallen wir in Malang aus dem Bus und suchen uns einen Fahrer zu unserem Hostel im Zentrum der Studentenstadt.

    Endlich angekommen, könnten wir mit der Wahl der Unterkunft nicht zufriedener sein: das MaDor Hostel ist perfekt organisiert, komfortabel, sauber, modern. Wir geniessen eine warme Dusche, eine schnelle Nudelsuppe und dann ab ins Bett und schlaf nachholen. (zumindest eine von uns, der andere hat noch die grosse Ehre den heutige Blogeintrag zu schreiben, bevor er sich zur Ruhe legt).
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  • Day25

    Futter für Instagram

    September 27 in Indonesia

    Heute war ein richtig gemütlicher Tag. Erstmal richtig ausschlafen, dann gemütlich zum Frühstück schlendern und bei Kaffee und Müsli mit den anderen Hostelbewohnern Reiseerfahrungen und Lebensweisheiten austauschen.

    Nach dem Duschen machten wir uns mit Doro auf den Weg um das farbenfrohe Quartier in der Nähe zu erkunden.
    Kampung Jodipan Malang war bis vor kurzen ein zugemüllter, runtergekommener Slum. Durch ein Projekt einiger Studenten wurde die Gegend entmüllt, in den knalligsten Farben gestrichen und mit Wandbildern verschönert: Fertig ist der Touristenmagnet für den man Eintritt verlangen kann und in dem sich die Reisenden auch gerne zum Essen irgendwo hinsetzen.

    Es ist erstaunlich wie enorm lebenfroh die engen Gassen und Treppen alleine dank der Farben und dem Lächeln der Bewohner wirken.
    Natürlich ist es auch der perfekte Ort um sich mit Fotos in Szene zu setzen (nach dem Besuch explodierten unsere Instagramaccounts fast).
    Für die zwei Schweizer und die Deutsche durften natürlich die obligaten Fotos mit den asiatischen Touristen und einigen Locals nicht fehlen. So standen wir an einer Gemäldewand und einer Brücke für mindestens 4 andere Touristengruppen + deren Guides Spalier und lächelten in ihre Smartphones (wenn wir wieder zuhause sind, wird uns die Aufmerksamkeit bestimmt fehlen 😝)

    Am Nachmittag war für Tina dann chillen und plaudern im Hostel angesagt, während Stephan seine rastlosigkeit mit einem Spaziergang durch die Strassen auslebte. So kam Tina zu Empfehlungen für den Aufenthalt in Sumatra und tollen Stories zweier Langzeit-Reisender und Stephan wurde Teil einer Englisch-Hausaufgabe einer Schülerin aus Malang.

    Für das Abendessen suchten wir uns ein traditionelles Nudelsuppen Restaurant aus und schlossen mit einem Dessert aus dem Nightmarket ab.

    Gestärkt und entspannt sind wir bestens vorbereitet für den nächsten Behördengang morgen früh.
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  • Day26

    Vor langer Zeit (ok ca 5h vor euch in der Schweiz), in einem weit entfernten Land, erhoben sich unsere zwei Helden um ein kleines Frühstück zu sich zu nehmen und sich um 8.00 Uhr mit ihrem treuen Roller auf den Weg zum entfernten Immigrations Büros zu machen. Der Weg führte über sehr stark befahrene Strassen, auf welchen sich die Zwei auf ihrem Gefährt meisterlich schlugen.
    Im Immigrations Büro angekommen durften sie sofort vortreten und ihr Anliegen nennen. (Wir waren die einzigen Weissen und fielen mal wieder auf.) Nach der Kontrolle der Papiere eilte eine Informationsmitarbeiterin unseren Helden zu Hilfe und führte sie zum Ort der Bezahlung. (Ausserhalb des Gebäudes, hinter dem Kopierraum in einem kleinen stickigen Zimmer.) Frohen Mutes kamen die zwei zurück, liessen ein Lichtbild von sich machen, hinterliessen ihre Fingerabdrücke und hofften darauf den fertigen Passierschein (die Visumsverlängerung) um 15.00 Uhr an diesem Nachmittag abholen zu können.
    Die Zeit bis dahin nutzten unsere Helden dazu ihren Geist, ihre Augen, und Daumen zu trainieren. (Ok wir haben uns die Zeit mit Smartphone Games vertrieben). Zuversichtlich sattelten sie am Nachmittag den Roller und begaben sich noch einmal zum Immigrations Büro. Dort angekommen hielten sie mach 5 Minuten ihre Tropähen in den Händen und dürfen nun bis am 2.11 im Lande verbleiben.
    Beflügelt von diesem Erfolg wurden endlich im nahegelegenen Alphamart die Zugtickets gekauft und später auch eine weitere Unterkunft gebucht.

    Der restliche Nachmittag wurde durch einen Spaziergang mit Tinas goldenem Lieblingssnack gekröhnt. Abends gab es erneut Speis und Trank auf dem Nachtmarkt und zur krönung süsse Speisen vom Dessertstand.

    So endet die Geschichte der Visaverlängerung und wird hoffentlicht sobald nicht mehr wiederholt.
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  • Day383

    Am Kraterrand des Bromo Vulkans

    August 5 in Indonesia

    Nach unserem Stop in Yogyakarta ging es, mit wieder 8h Zugfahrt, nach Probolinggo und von dort aus nochmal 1,5h mit dem Auto nach Cemoro Lawang. Für hier hatten wir eine kleine Wanderung zum Bromo Vulkan gemacht. Morgens um 3 klingelte der Wecker und dann ging es los, pünktlich zum Sonnenaufgang waren wir am Aussichtspunkt, von wo aus wir den Sonnenaufgang und die Vulkanlandschaft im Blick hatten. Danach sind wir zum Vulkan und sogar bis zum Kraterrand gelaufen und konnten dann direkt in den Krater hineinschauen. Iwie ein wenig unheimlich es in dem riesigen Schlot qualmen zu sehen aber gleichzeitig auch eine schöne Erfahrung. Abschließend betrachtet müssen wir allerdings sagen, dass der Blick zum Sonnenaufgang und auch der Blick in den Krater sehr schön waren aber alles drum herum war es iwie gar nicht. Außer einem weiteren Pärchen waren wir die einzigen Menschenseelen, die von ihrer Unterkunft aus alles zu Fuß erkundet haben. Alle anderen Touristen, und von denen gab es Tausende dort, lassen sich schön mit nem Jeep hochkarren weil sie zu faul zum laufen sind und lassen sich dann am besten noch auf Pferden den Vulkan hochtragen. Für uns absolut unverständlich, da wir gerade mal eine Stunde von der Unterkunft bis zum Aussichtspunkt gebraucht haben. Uns wurde dann auch relativ schnell klar warum man die Tour unbedingt zum Sonnenaufgang machen soll. Der Grund liegt darin, dass man später einfach nichts mehr sieht weil die Abgaswolke der ganzen Jeeps und Scooter dann über dem ganzen Gebiet hängt und man nicht mal mehr den Himmel sieht. Auf dem Rückweg viel es uns so schwer zu atmen vor lauter Abgasen und dem Staub, der durch die Fahrzeuge aufgewirbelt wird und zu Fuß unterwegs haben wir kaum Luft bekommen. Man merkt also schnell warum Indonesien 25 Prozent der weltweiten Umweltverschmutzungen verursucht. Wir würden die Tour also nicht unbedingt weiterempfehlen auch wenn der Blick in den Krater nicht schlecht war aber Vulkane gibt es ja auch noch woanders auf der Welt.Read more

  • Day167

    Was für ’ne für uns typische Aktion mal wieder! 🙈Am Vorabend wussten wir 2 Perfektionisten nach 3 Tagen Grübelei noch immer nicht, wie wir am liebsten/ besten zum Bromo Vulkan im Landesinneren der Insel Java kommen. Der Warung und Homestay Besitzer sowie Tour Guide unseres Vertrauens namens Hendro bot uns an, uns sehr komfortabel über Nacht 8 Stunden (!) 😳 lang mit dem Auto von Pulau Merah zum Berg zu fahren. Doch dies zu einem verhältnismässig sehr hohen Preis. Vielleicht wagen wir doch das Abenteuer mit dem Zug quer durch’s Land? Doch dann müssten wir häufig umsteigen und hatten keine Ahnung, ob das alles so nahtlos klappen würde.
    Um 19h diskutierten wir noch mit Hendro beim Abendessen was wir tun sollten. Züge wären für heute Nacht noch verfügbar. Hendro sei ausgeschlafen und könnte uns fahren, doch gab auch ehrlich zu, dass die lange Fahrt im Dunkeln durch‘s Nirgendwo sehr an ihm zehren würde. Nach viel Hin und Her - es war mittlerweile 20h - entschieden wir die Bahn zu nehmen. Jetzt war es auch schon zu spät mit dem Auto, denn wir würden es nicht mehr rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Vulkan schaffen. Doch als wir die Zugtickets online buchen wollten, wurden uns plötzlich keine Verfügbarkeiten mehr angezeigt. Was nun?!? Hendro packte uns mit Kind und Kegel ins Auto und düste 2 Stunden lang zum übernächsten Bahnhof. Denn wenn wir hier keinen Zug mehr erwischen würden, hätten wir schon ein wenig Strecke in Richtung Vulkan gemeistert. Nun hiess es Daumen drücken, ob wir es rechtzeitig zum Bahnhof schafften, ob wir überhaupt noch Plätze an Board kriegen würden, und wenn nicht, ob wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Bromo Berg wären.

    Letztendlich schafften wir es in die Bahn um 23h. Die auch recht komfortabel war. 🚞 In Probollingo um 2:15h angekommen, wartete auch schon ein Fahrer auf uns - alles perfekt von Hendro aus der Ferne spontan organisiert. Wir luden unser Gepäck in der Unterkunft ab und fuhren um 2:45h nach Cemoro Lawang, einen Ort am Fusse der Vulkanlandschaft. Um 4h angekommen, begann der Fussmarsch den Berg hinauf, soweit wir kamen bis die Sonne aufging, um von dort einen hoffentlich atemberaubenden Blick über die Bergkette zu haben. Wir kraxelten im Dunkeln hoch, der Sternenhimmel schenkte uns Licht. 🌌 Nah und Fern sah man menschliche Glühwürmchen: Touris, die mit Stirnlampen bewaffnet durch die Aschefelder oder Bergklippen der umliegenden Vulkane stapften.
    Hier hoch oben wurde es auch ein wenig schneller hell als gedacht. Wir suchten uns ein leises Plätzchen und bewaffneten uns mit allen Kameras, die wir hatten. 🤣📱📸📹📱

    Das Faszinierende an diesem Aufstieg ist, dass man im Dunkeln die Umgebung kaum erkennt. Doch wenn dann die Morgenröte erstrahlt, findet man sich inmitten einer unbeschreiblich schönen Vulkanlandschaft wieder. Rechts und links türmen sich die Bergklippen, unten das Tal besteht aus einer ewigen Aschewüste, man ist trotz der Ferne auf Augenhöhe mit dem riesigen Vulkankrater. Das alles erstrahlt in unterschiedlichen, warmen gelb-orange-roten Farbtönen entsprechend der Höhe und Intensität der Sonne. 🌄 Wir waren ganz gefesselt von der Schönheit Mutter Naturs. Die Strapazen der Anreise waren damit auch vergessen. Für diesen wunderbaren Anblick hatte es sich sowas von gelohnt, auf 1 Nacht Schlaf zu verzichten.

    Eine gute Stunde nach Sonnenaufgang ging es mit einem Geländewagen rüber zum Krater. Das Aschemeer überquerten wir auf dem letzten Stück zu Fuss. Hoch oben angekommen, verschlug es uns den Atem. Wir hatten auf unserer Reise zwar schon aktive Vulkane gesehen, doch so nah am Kraterrand mit direktem Blick in seinen tiefen Schlund waren wir noch nie zuvor. Wahnsinn, was für ein Naturschauspiel!! 😳🤗 Man bekam ganz weiche Knie, und das nicht nur, weil der Kraterrand kein bisschen Sicherheitsbegrenzung aufwies. Wer hier stolperte, würde als Schwefelwolke wieder raufkommen. 😱😉 Bei dem Kopfkino wurden Maggis Beine auf einmal schwer wie Blei und den Weg zurück meisterte sie nur, indem sie nicht den Abhang hinunter schaute, sondern sich einzig und allein auf ihren Gänsefüßchenmarsch konzentrierte. 😅

    Um 11h zurück in der Unterkunft setzte die Müdigkeit ein. Wir befreiten uns unter der Dusche und unsere Klamotten im Waschsalon von all der Asche bevor wir dann nach einer laaaangen aber faszinierenden Nacht am Mount Bromo todmüde ins Bett fielen und Mittagsschläfchen hielten. 😴👍🏽
    Abends haben wir uns eine Massage gegönnt. Leider die schlechteste EVER, aber nun gut, nach so vielen tollen Erlebnissen wollen wir uns mal nicht beschweren. 🙊
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  • Day24

    Die Visaverlängerung Teil 1

    September 26 in Indonesia

    Nach einer durchgeschlafenen Nacht sieht die Welt heute morgen wieder um einiges besser aus.
    Nach dem Frühstück ziehen wir uns um und fahren los zum Immigration Office um unsere Visas zu verlängern. Ausgerüstet mit Wasser, Pullover (Klimanlagen), Kopien der Pässe und dem Visumstempel und vollem Handyakku betreten wir das Büro. Um nach 5 Minutem am Schalter zu stehen und 25 Minuten später das Büro zu verlassen. Die Verlängerung der Visas dauert normalerweise 3 Tage, nach unserer Planung könnten wir somit am Samstag weiterreisen. Der Beamte meinte jedoch, dass es Montag werden würde. Nach etwas gejammer und einer filmreifen Schauspielleistung von Stephan versuchen sie den Pass bis Freitagnachmittag fertig zu kriegen (Daumendrücken). Bis am Montag hier zu bleiben wäre wohl echt langweillig. Malang ist eine Studentenstadt. Für Touristen aber eher uninteressant und meist nur als Zwischenstopp genutzt.
    Zurück im Hostel planen wir das weitere Vorgehen und informieren uns darüber was Malang zu bieten hat. (Spoiler: nicht viel)
    Annatina spürt seit dem Aufstehen jeden Muskel und beschliesst deshalb endlich eine Massage machen zu lassen.
    Die Massage war himmlisch, wenn auch etwas schmerzhaft. Sogar Stephan, der Massagen eher kritisch gegenüber steht, fühlt sich danach entspannt. Um nicht gleich zurück zu fahren, trinken wir noch einen Kaffee oder Grün Tee und kaufen uns ein paar Früchte. Äpfel wie haben wir euch vermisst 😍
    Was die undefinierbare Frucht ist, welche wir gekauft haben, sehen wir morgen. 😅
    Im Hostel angekommen freunden wie uns mit den anderen Gästen an. Mit einer davon besuchen wir den hisigen Nachtmarkt und essen uns durch die vielen Essenstände. Zurück im Hostel treffen wir einen Welschen und unterhalten uns noch etwas mit ihm.
    Nun liegen wir im Bett (auch heute schläft schon jemand und die andere darf noch den Footprint schreiben 😝) und freuen uns auf die nächste Nacht ohne Wecker. 😉
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  • Day19

    Ein Tag ohne Mücken

    September 21 in Indonesia

    Keine Mücke, den ganzen Tag: Was für ein Lebensgegühl 😁

    Mancheiner mag sich nun fragen, wie das in Surabaya gehen soll, schliesslich ist es hier 31 Grad heiss und die Luft ist ja auch nicht gerade Sahara-mässig trocken.
    Die Lösung mag etwas beschämend klingen, war aber echt toll: eine 7 Stockwerke hohe, gefühlte tausend Geschäfte umfassende Mall 😅

    Tina und Stephan nahmen sich einen Tag um eine der riesigen Komplexe während 7 Stunden zu erforschen. Natürlich nicht nur aus Spass, schliesslich braucht Stephan noch immer eine Sonnenbrille und eine lange Hose für die Besteigung des Bromo und des Ijen, plus ein T-shirt mehr wäre auch nicht schlecht. Tina muss Haargummis und -spangen auffüllen und wäre froh um eine kurze Hose und ein Top mehr - Perfekte Voraussetzungen für einen Tag shopping.

    Es war anstrengend, witzig, interessant, lecker, lustig, laut, stressig, beeindruckend, (umgerechnet) echt günstig.

    Ca. 12'000 Schritte später verliessen wir die Mall mit einer langen Jogginghose für Stephan (die gewünschte, leichte Pluderhose muss wohl bis Yogikarta warten) und einem Shirt, Haargummis, -klammern, Reinigungstücher und neuem Cap für Tina. 50m vor dem Hoteleingang findet Stephan auch noch eine Sonnenbrille für 45'000 IDR (ca. 3 CHF).
    Wir würden sagen voller Erfolg 😎✌️🏻
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You might also know this place by the following names:

Jawa Timur, East Java, Jawa Timu, جاوة الشرقية, Източна Ява, Dĕ̤ng Jawa, Východní Jáva, Dwyrain Jawa, Cava Rocvetışi, Orienta Javo, Java Oriental, جاوه شرقی, Itä-Jaava, Java oriental, Tûng Cháu-ôa-sén, पूर्व जावा, Giava Orientale, 東ジャワ州, Jawa Wétan, აღმოსავლეთი იავა, 자와티무르 주, جاوه افتوزنون, Rytų Java, Дорно Жава, Tang Jawa, Øst-Java, Oost-Java, Aust-Java, Jawa Wschodnia, صوبہ چڑھدا جاوا, Provincia Java de Est, Восточная Ява, Vzhodna Java, Источна Јава, Silangang Java, Doğu Cava, Східна Ява, مشرقی جاوا, Ġiava Oriental, Đông Java, Sinirangan nga Java, 東爪哇, 东爪哇省

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