Indonesia
East Java

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Top 10 Travel Destinations East Java
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Travelers at this place
    • Day 14

      Blick in den Schlund der Erde

      October 9, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 22 °C

      Jetzt geht es auf die raue Seite Javas. Wir verzichten bewusst auf eine organisierte Tour und fahren selbst mit einem Moped in Richtung Mount Bromo, einen der vielen aktiven Vulkane hier in Indonesien🌋.

      Wrooooom... Wir düsen steile Bergstrassen bis auf 2.300 Meter hinauf🛵. Die letzten Höhenmeter wollen zu Fuß bewältigt werden. Ganz schön anstrengend. Nur mit einer Stirnlampe geht es nachts bei 4 Grad die engen Bergpfade hinauf. Über uns das klare Sternenzelt und die Milchstraße. Aber viel Zeit zum staunen bleibt nicht. Denn wir wollen vor Sonnenaufgang an einem geheimen Aussichtspunkt sein.

      Wir schaffen es rechtzeitig und werden mit einem stimmungsvollen indonesischen Sonnenaufgang belohnt. Zu unseren Füßen liegt die riesige Vulkanlandschaft, die von der Morgensonne nun langsam in die verschiedensten Rottöne getaucht wird. Überall kleine rauchende Schlote. Wow.

      Wir wollen näher an die Schlote ran und beginnen die Wanderung durch das Aschefeld zum rauchenden Mount Bromo. Es ist staubig, es ist dreckig, es ist trocken. Der steile Aufstieg an den Vulkanwänden hinauf kostet sehr viel Kraft. Doch plötzlich stehen wir mitten drin im Krater. Nur ein paar Meter unter uns klafft ein riesiges Loch. Wir hören und sehen es brodeln. Überall dampft es. Was für ein Naturschauspiel😳.
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    • Day 38

      Bootstrip Tag2: Sonnenaufgang&Schnorchel

      October 12, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

      Tag zwei startete mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang nach einem kleinen Hike auf einen Hügel. Danach ging es zu zwei verschiedenen Schnorchelspots. Die Nacht würde durchgesegelt, war also eine sehr schauklige Angelegenheit.Read more

    • Day 23

      Ankunft in Surabaya

      November 18, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

      Das war mal wieder ein Tag 😅. Heute Mittag sind wir ganz gemütlich 10 Minuten von unserem Hostel zum Flughafen Labuan Bajo gewandert. Es hat alles super geklappt und knappe 3 Stunden später waren wir auch schon in Surabaya, nach Jakarta die zweitgrößte Stadt Indonesiens.
      Unser Hotel ist ganz gemütlich und eher am Stadtrand und außerdem das erste Hotel in dem es kein Klopapier, sondern nur ein Dusch-WC gibt (bis jetzt hatten wir immer beides...) 😬. Daran merkt mn wohl dass hie deutlich weniger Tourismus herrscht 😅. Wir sind hier relativ nahe am Studentenviertel, wollten dann am frühen Abend aber lieber in die andere Richtung zum Hafen gehen. Hier geht man nach und nach immer weiter weg vom Stadttrubel und rein in eine Gegend voller kleiner Gassen, Verkausständen und Warungs, in denen die Locals essen. Andere Touris haben wir de ganzen Abend nicht mehr gesehen. Da absolut keine Straße in Indonesien für Fußgänger ausgelegt ist, ließen wir uns noch ein Stück von einer bunten Bimmelbahn (bestehend aus einem Roller, der die Waggons zieht) mitnehmen, von denen kreuz und quer viele durchs Viertel fahren.

      Am Wasser angekommen hatten wir dann einen ganz guten Blick auf die große „Suramadu-Brücke“, die Surabaya mit der Insel Madura verbindet. Leider gab es weit und breit auf einmal keine einzige Möglichkeit mehr, gemütlich was zu essen und umdrehen wollten wir dann ja auch nicht mehr 😅 also ging’s nochmal knappe 1,5km an der Hauptstraße entlang bis wir ein kleines Restaurant gefunden haben, direkt neben dem „Suroboyo-Monument“, welches einen Hai zeigt, der mit einem Krokodil kämpft. Das bezieht sich auf die Entstehungsgeschichte Surabayas. Das Essen hatten wir uns jetzt auf jeden Fall verdient! Wir haben uns nach einem schnellen, günstigen Essen statt zu Fuß zu gehen doch lieber abholen lassen und sind jetzt nach einem kleinen Nachtisch im McDonalds um die Ecke gemütlich im Bett :).

      und wenn man die Straße Richtung Hafen runtergeht wird es nach und nach immer ruhiger, bis man in
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    • Day 24

      25000 Schritte durch Surabaya

      November 19, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

      Bea und ich haben heute Surabaya zu Fuß erobert. Wir haben uns zuerst ins Zentrum fahren lassen (der Weg wäre zu Fuß etwas weit gewesen) in ein Café, dass unsere Hipster-Herzen höher schlagen ließ 😅. Nach einem unglaublich leckeren Frühstück sind wir dann los und haben uns auf den Weg zur „Surabaya Old Town“ gemacht. Wir sind an reichen Anwalts-Vierteln und überfüllten Hauptstraßen vorbei und haben in den Nebenstraßen das Herz Surabayas entdeckt.
      Kleine Gassen mit bunten Häuschen, vielen Pflanzen, bemalten Wänden und spielenden Kindern. Die Locals haben uns überrascht aber sehr freundlich begrüßt und es war wirklich schön, diese kleinen Viertel zu durchschlendern. Die Old Town selber, sowie die benachbarte Chinatown waren dagegen eher grau und laut, aber es war interessant, diese verschiedenen Facetten der Stadt zu sehen. Und immer wieder konnte man zwischendurch kleine geschmückte Gassen entdecken, in denen viel los war.
      Wir sind dann noch über ein riesiges Einkaufszentrum gestolpert, in dem wir uns abkühlen und bummeln konnten :). Hier bimmelte überall Weihnachtsmusik und es war sehr geschmückt, und man konnte in vielen Läden Winterpullis kaufen - bei 32 Grad in einem Land was zu fast 90% muslimisch ist 😅. Aber man konnte sich mal ein bisschen wie Zuhaue fühlen ☺️.

      Wir wollten uns dann die Suramadu-Brücke nochmal genauer ansehen, also ging es für uns weiter und weiter entlang ein paar großen, lauten Straßen. Das letzte Stück ließen wir uns dann von einem netten älteren Mann in einer „Bentor“ fahren, eine Mischung aus Motorrad und Rikscha, davon gibt es hier viele und das muss man mal gemacht haben 😅.
      Wir hatten einen schönen Blick auf die Brücke, aber das Café, dass wir uns vorher rausgesucht hatten entpuppte sich als kleiner Essensstand, wo man Süßigkeiten und Instant-Nudeln kaufen konnte 😅. Also heute mal, zwischen vielen Locals die am Ufer saßen, „Pop-Mie“ aus dem Becher 😬. Der Rückweg wurde uns dann netterweise von einer Gruppe Indonesen organisiert, weil weit und breit kein WLAN in Sicht war ☺️.
      Nach einem weiteren kleinen Snack beim McDonalds um die Ecke - weil wir doch nicht ganz satt geworden waren - wurden wir im Hostel von einer Ratte begrüßt, die die Treppe runterhuschte. Gut dass es morgen früh weiter geht nach Yogyakarta 😅.
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    • Day 43

      Surabaya

      November 19, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 34 °C

      Am Dienstag nahm ich den Flieger von Bali nach Surabaya. Nichts erwartend aber dennoch mit Bali Feeling kam ich dort gegen Nachmittag an.
      Was soll ich sagen... Ich wollte sofort wieder weg aus der Stadt 😅
      Zu voll, zu stressig, zu viele Menschen, nicht viel zu sehen.

      Allerdings lernte ich Beel hier kennen. Er lebt in Surabaya und war sehr offen. Am Mittwoch trafen wir uns, noch mit einem anderen aus dem Hostel, zum Abendessen. Danach zeigte er uns noch seinen Lieblingseisladen 🍨
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    • Day 45

      Malang

      November 21, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

      Gestern nahm ich den Zug von Surabaya nach Malang. Innerhalb von 2,5 Stunden ging es vorbei an Reisfelder und Bergen raus aus der Stadt.

      In Malang angekommen schauten wir uns das Blue Village und das Rainbow Village an, welche von einer Straße voneinander getrennt sind.
      Die beiden Dörfer waren früher Slums. Als die Regierung den Umzug der beiden Dörfer anordnete, hatten Studenten aus Malang eine Idee. Sie wollten den Dörfern einen frischen und neuen Anstrich geben und somit das Image aufbessern. Somit wurde im Juni 2016 Jodiplan, Rainbow Village, gegründet und Air Force Truppen bemalten alle Häuser. 2018 folgte dann Blue Village.
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    • Day 46

      Mount Bromo

      November 22, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 14 °C

      Um 0 Uhr ging es mit dem Jeep Richtung Bromo.
      Dort wollten wir den Sonnenaufgang anschauen. In unserer Gruppe waren wir zu viert.
      Es ging also los durch die Nacht und holprigen Straßen. Nach ca 2,5 Stunden kamen wir am Viewpoint an. Da dieser auf ca. 2.900m lag wurde es auch etwas frisch dort oben 🥶 Super Voraussetzung, dass der Sonnenaufgang erst um ca. 4.30 Uhr startet.

      Lustige Geschichte:
      In der Ferne und in der Richtung wo der Vulkan Bromo liegen sollte, sahen wir einen Vulkan über diesem gerade eine Rauchwolke aufstieg. Kurz fragten wir uns ob es die Richtige Entscheidung war den 'Bromo' zu erklimmen 😅 Als es heller wurde, erkannte man etwas Näher einen weiteren Vulkan. Dieses Bild hatten wir doch Schonmal gesehen. Schnell wurde uns klar, dass der erste Vulkan (mit der Rauchwolke) garnicht der Mount Bromo war 😅 Nun waren wir uns aber sicher!
      Noch lustiger: unser Guide erzählte uns dann später, bevor wir zum Krater gingen das auch unser zweiter vermeintlicher Mount Bromo, nicht der Mount Bromo war 🙈😂

      Wir waren froh als der Sonnenaufgang startete und die Kälte etwas nachlies. Wir genossen das tolle Farbspiel und den tollen Ausblick. Da wir noch etwas den Berg hoch kletterten, konnten wir dies gerade mal mit einer Handvoll Menschen genießen.
      Danach ging es weiter Richtung Krater. Dafür mussten wir durch den 'Sea of Sands' und um den Mount Batok herum fahren. Der Weg zum Krater führte ca eine halbe Stunde durch Sand und 200 Treppenstufen hinauf.
      Einzigartig wie man dann dort oben steht und das Brodeln des Vulkans hört und den Rauch aufsteigen sieht.

      Zum Abschluss ging es noch zum Air Tumpak Wasserfall. Gegen 11 Uhr erreichten wir wieder das Hostel. Nun steht erstmal ein kleines Nickerchen an 😊
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    • Day 191

      Mt Bromo (Java/Bali 1/3)

      February 24, 2020 in Indonesia ⋅ 🌧 18 °C

      Da unser Visum für Indonesien bald auslief und wir so viel Zeit wie möglich in Raja Ampat verbringen wollten, haben wir nur knapp zwei Wochen um das östliche Java und Bali zu bereisen.

      Wir versuchen so viel Unternehmungen wie möglich einzubauen und besteigen auf Java gleich zwei Vulkane, bevor wir uns in Bali vornehmlich auf die ländliche Umgebung Ubuds inkl. Reisterrassen und jede Menge hinduistischer Tempel konzentrieren.

      Wir erreichen Java per Flugzeug in Surabaja und unsere anschließende Fahrt mit dem Zug zum größten Vulkan Indonesiens verläuft wie so viele Transporte in Südostasien. Der Zug ist ausgebucht und jeder Platz belegt, als wir uns mit unseren Rucksäcken den Weg durch die viel zu schmalen Gänge zu unseren Sitzplätzen bahnen, die definitiv nicht für europäische Rucksacktouristen ausgelegt sind. Vom Einstieg an werden wir von unzähligen Augenpaaren verfolgt, die manchmal schnell wegsehen wenn ihr Blick erwidert wird aber häufiger noch von vielen Lachfalten umschlossen werden und uns so international verständlich lächelnd begrüßen.
      Trotz der vielen Touristen sind die meisten Indonesier immer noch an Europäern interessiert und neugierig und bieten uns immer wieder ihre Hilfe an.

      Als wir schließlich unsere Plätze in der Wagonmitte erreichen strahlt uns auf den Plätzen gegenüber eine Familie mit zwei Kindern an, die sich auf eine Bank drängt, die zwar offiziell für drei Personen ausgelegt, aber kaum größer ist als ein Doppelsitz im Metronom zwischen Bremen und Hamburg.
      Nach anfänglicher Schüchternheit ist das Eis schnell gebrochen, Namen und Herkunft ausgetauscht, Gruppenselfies gemacht und am Ende sogar das berühmte und omnipräsente Nasi Goreng geteilt.

      Bei unserem Aufstieg auf den Mt Bromo haben wir am nächsten Morgen Glück, dass das Wetter mitspielt und uns einen ausreichend wolkenfreien Sonnenaufgang mit wunderbarem Blick über eine weite, pitoreske Ebene gesäumt von verschiedenen Vulkanen und Bergen beschert, die uns wiedermal an eine abenteuerliche Reise verschiedener Romanhelden erinnert. Bei der anschließenden Besteigung des aktiven Vulkans laufen wir durch eine erstarrte aber durch die Temperaturunterschiede dauerhaft dampfende Lava-Landschaft und sind dieses Mal eher an eine intergalaktische Mondoberfläche erinnert als an das sonst so häufig tropische Südostasien.

      Für unsere Besteigung des Mt Ijen werden wir ein paar Tage später um 0:30 Uhr abgeholt. Dementsprechend müde sind wir also, als wir uns nach einer guten Stunde Autofahrt schließlich an den ca. dreistündigen Aufstieg machen.
      Doch die frühe Anstrengung hat sich spätestens dann gelohnt, als wir nach dem Abstieg ins Kraterinnere die blauen Flammen des brennenden Schwefels sehen.
      Ein insgesamt schon beeindruckendes Erlebnis, was aber hauptsächlich dadurch zu erklären ist, dass zwischen den Touristengruppen mit Atemschutzmasken die einheimischen Schwefelstecher ihre tägliche Arbeit verrichten und (ohne Masken) mit Eisenstangen den gerronnenen Schwefel aus der Erde brechen bevor sie ihn in Körben auf der Schulter bis zum Kraterrand hinauftragen. Bis zu 200kg pro Tag, 6 Tage die Woche, für umgerechnet 300 Euro pro Monat.
      Die anschließende Wanderung auf dem Kraterrand gibt uns einen Überblick über das gesamte Ausmaß des Vulkans und erlaubt uns Blicke zu werfen auf türkisblaues hochgiftiges Wasser, die steilen Hänge des inneren Kraters und die dampfende Schwefelszenerie.

      Zwei Tage später empfängt uns Bali in der Nebensaison wenig überlaufen und trotzdem meist sonnig, aber leider auch mit sehr viel Plastikmüll an den Stränden. Ubud gilt als spirituelles Zentrum der Insel und schon auf dem Weg zu unserer netten Unterkunft sehen wir geschmückte hinduistische Tempelanlagen und Bögen voller Blüten die Straßen schmücken.
      Wir nutzen das gute Wetter und machen einige Fahrten mit dem Roller durch die umliegenden Reisterrassen und zu Wasserfällen und genießen die hohe Dichte und Diversität an guten günstigen Restaurants. Unsere letzten Tage in Indonesien verbringen wir in Amed im Norden Balis, bekannt für seinen schwarzen Sandstrand, die schönen Schnorchelspots und den guten Blick auf den Vulkan Mt Agung (den wir ausnahmsweise nicht besteigen).

      Mit unserer letzten Station auf Bali geht auch unsere Zeit in Indonsien und insgesamt in Südostasien zu Ende. Seit der Ankunft in Kambodscha im Oktober sind mehr als 4 Monate vergangen, in denen wir wahnsinnig viel gesehen und erlebt haben. Wir sind gewandert, geschwommen, getaucht und geschnorchelt, haben Tempel, Dschungel, Strände und Vulkane besucht, waren in traditionellen Bergdörfern und mordernen Metropolen, haben viele nette Menschen getroffen, Einheimische und Mitreisende, sind mit Rollern gefahren, mit Fahrrädern und Tuk Tuks und vor allem haben wir wahnsinnig viel und gut gegessen.

      Doch jetzt ist Zeit für etwas neues und so machen wir uns schon im bedrohlichen Schatten der nahenden Corona-Welle auf nach Australien und freuen uns auf einen kulturellen Wechsel in Perth, das Camper-Leben, den Roadtrip nach Darwin und scheinbar selbstverständliche und profane Dinge wie grüne Parks, Bürgersteige oder leckeren Käse.
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    • Day 225

      Green Turtles

      March 11, 2022 in Indonesia ⋅ 🌧 25 °C

      🇩🇪
      Ein Erlebnis sondergleichen! 48 Stunden waren wir ja insgesamt unterwegs, bislang mit nur einer Stunde Schlaf. Um hier anzukommen mussten wir auf einen Jeep umsteigen. Ganze 4 Stunden wurden wir damit durch den Dschungel gefahren und ich meine wirklich durch den Dschungel, eine Straße gab es hier nicht. Wir kamen in einer Unterkunft an, die wir niemals buchen würden, ich sag nur ein Hoch auf unsere Duschen Zuhause und auf Klopapier.
      Später, Nachts, haben wir noch weitere 2 Stunden am Strand gewartet, im Dunkeln natürlich, bis wir beide eingenickt waren. AABER das alles war es wert!
      Ein magisches Naturschauspiel. Eine Schildkröte legte ihre Eier in den Sand und wir waren dort. Die Grüne Schildkröte, welche unter anderem hier angesiedelt ist, ist die zweitgrößte Schildkröte der Welt. Sie kommen nach 25 Jahren wieder hier her und legen ihre Eier an den gleichen Strand, an dem sie in Meer gingen. Die Eier werden direkt von den Rangern eingesammelt, in die Station gebracht und fachgerecht eingebuddelt. Wenn die kleinen Schildkröten schlüpfen, werden sie zum Strand gebracht und freigelassen. So wird der Artenschutz unterstützt. Wenn die kleinen Schildis auf dem Weg in Wasser stehen bleiben, dann prägen sie sich den Weg und die Umgebung ein. Und diesmal waren wir dabei. Nach einer sehr kurzen Nacht brachten wir die kleinen Schildkröten zum Strand. Je näher wir zum Strand kamen, umso nervöser und aufgeregter wurden die kleinen Schildkröten, weil sie das Meer spüren konnten. Unglaublich faszinierend, traumhaft und magisch dieser viel zu kurze Moment. Ein Traum wird wahr.
      🇵🇱
      Niezrównane doświadczenie! Byliśmy w trasie łącznie sumie 48 godzin, do tej pory tylko godzina snu. Aby się tu dostać, musieliśmy przesiąść się do jeepa. Jechaliśmy przez dżunglę 4 godziny i naprawdę przez dżunglę, tutaj nie było drogi. Dotarliśmy do miejsca, którego nigdy byśmy nie zarezerwowali.
      Później w nocy czekaliśmy kolejne 2 godziny na plaży, oczywiście po ciemku, aż oboje zasnęliśmy. ALE było warto!
      Magiczny spektakl natury. Żółw złożyła jaja na piasku i my tam byliśmy. Żyjący tu m.in. zielony żółw jest drugim co do wielkości żółwiem na świecie. Wracają tu po 25 latach i składają jaja na tej samej plaży, na której wypłynęli w morze. Jaja są zbierane bezpośrednio przez strażników, przywożone do stacji i profesjonalnie zakopywane. Kiedy wykluwają się małe żółwie, są one zabierane na plażę i wypuszczane. Wspomaga to ochronę gatunkową. Gdy żółwie zatrzymują się po drodze do wody, zapamiętują drogę i otoczenie. I tym razem tam byliśmy. Po bardzo krótkiej nocy zabraliśmy żółwie na plażę. Im bliżej plaży zbliżaliśmy się, tym bardziej nerwowe i podekscytowane były małe żółwie, bo czuły morze. Niesamowicie fascynująca, zjawiskowa i magiczna ta zdecydowanie za krótka chwila. Marzenie się spełnia.
      🇬🇧
      An experience beyond compare! We were on the road for a total of 48 hours, so far with only one hour of sleep. To get here we had to transfer to a jeep. We were driven through the jungle for a total of 4 hours and I mean really through the jungle, there was no road there. We arrived at a place we would never book, I just say cheers to our home showers and toilet paper.
      Later, at night, we waited another 2 hours on the beach, in the dark of course, until we both fell asleep. BUT it was all worth it!
      A magical natural spectacle. A turtle laid her eggs in the sand and we were there. The green turtle, which among other things lives here, is the second largest turtle in the world. They come back here after 25 years and lay their eggs on the same beach where they went to sea. The eggs are collected directly by the rangers, brought to the station and professionally buried. When the baby turtles hatch, they are taken to the beach and released. This supports species protection. When the little turtles stop on the way to the water they memorize the way and the surroundings. And this time we were with them. After a very short night we took the little turtles to the beach. The closer we got to the beach, the more nervous and excited the little turtles got because they could feel the sea. Incredibly fascinating, dreamlike and magical this much too short moment. A dream becomes true.
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    • Day 224

      Ijen auf Java

      March 10, 2022 in Indonesia ⋅ ⛅ 16 °C

      🇩🇪
      -Julian-
      Scheinbar ziehen uns Vulkane irgendwie magisch an…Der Ijen ist nun der dritte Vulkan, den wir innerhalb von 21 Tagen erobert haben. Von den vulkanischen Eigenschaften und Begebenheiten her ist er wirklich der faszinierendste von den dreien. Im Krater brennt blaues Schwefelfeuer und dazu kommt der wunderschöne türkisfarbene Kratersee. Dieser hat einen pH-Wert von 0,2 und ist der sauerste Kratersee der Welt… also leider nicht zum Baden geeignet 😅
      Wieder einmal wurden wir mitten in der Nacht abgeholt und waren seit dem Morgen davor wach. Also begann ein Trip von 48 Stunden mit kaum Schlaf. Mit der langsamsten Fähre der Welt sind wir auf die Nachbarinsel Java gefahren. Dort angekommen wurden wir 2 Stunden zum Vulkan gefahren. Um 03:00 Uhr morgens ging es dann zuerst ca. 1,5 Stunden einen steilen Weg bergauf, bis zum Rand des Kraters und von da ab sind wir nochmal eine halbe Stunde in den Krater hineingeklettert. Der Aufstieg war noch „relativ“ einfach, verglichen mit den anderen beiden Vulkanen.
      Auf dem kompletten Weg kamen uns bereits einige besondere Menschen entgegen. Die Schwefelarbeiter.
      Auf besagtem Weg waren sie noch mit Rollwagen unterwegs, im Krater hingegen mit jeweils zwei Körben an einer Holzplanke befestigt, auf der Schulter balanciert. Seit vielen Jahren schon sind hier einheimische Arbeiter unterwegs um den Schwefel abzubauen und ihn dann zu verkaufen. Das geschieht unter den widrigsten Umständen, die man sich vorstellen kann und sie bekommen pro 20Kg Schwefel umgerechnet ca. 1 US Dollar. Die Schwefeldämpfe des Vulkans werden durch per Hand gebaute Rohrsysteme so umgeleitet, dass sich an deren Ende der pure Schwefel absetzt. Ohne jeglichen Atemschutz brechen die Arbeiter den Schwefel mit Eisenstangen heraus und transportieren ihn dann, mit den Körben an den Rand des Kraters, von wo aus sie ihn dann mit den Rollwagen nach unten fahren. Diese Rollwagen werden erst seit wenigen Jahren benutzt und bis heute können ihn sich viele Arbeiter nicht leisten.
      Der Schwefeldampf ist wirklich giftig und extrem beissend. Wir haben extra Atemmasken bekommen, aber die Augen haben beim geringsten Kontakt mit dem Dampf sofort extrem gebrannt. Unser Guide, Harry, war bis vor sieben Jahren auch einer der Arbeiter. Seine Schulter ist durch das Tragen der Körbe ohne irgendwelche Polster, völlig zerstört. Bis zu 100 kg wiegen diese selbstgebauten Tragen. Ich habe das mal ausprobiert. Ohne die Hilfe der Arbeiter hätte ich das niemals auf die Schulter gehoben bekommen und die tat nach Sekunden schon krass weh. Ich hätte damit auch niemals einen Schritt gehen können, geschweige denn auf Felsen herumklettern.
      Bis zu vier Mal klettern die Arbeiter pro Tag in den Krater und tragen jedes Mal so viel sie können nach oben.
      Man sieht es ihnen in keiner Weise an, aber das sind die stärksten Menschen, denen ich jemals begegnet bin.
      Der Ausblick von und in diesen Vulkan ist wirklich fantastisch. Allerdings hat uns die Begegnung mit den Arbeitern auch sehr mitgenommen. Immer wieder kämpfte Moni mit den Tränen, weil es einfach so überwältigend ist, was diese Männer hier leisten und trotzdem in völliger Armut leben.
      Wir haben ihnen unser Wasser, den Eistee und sämtliche Müsliriegel aus unserem Proviant überlassen, worüber sie sich sehr gefreut haben. Moni war sehr traurig, dass wir nicht noch mehr dabei hatten, was wir ihnen geben konnten.
      Es ist unglaublich verrückt, berührend, erschütternd und zutiefst traurig.
      🇵🇱
      -Julian-
      Podobno wulkany mają dla nas magiczną atrakcję... Ijen jest teraz trzecim wulkanem, który zdobyliśmy w ciągu 21 dni. Jest to naprawdę najbardziej intrygująca z trzech pod względem cech wulkanicznych i wydarzeń. W kraterze płonie niebieski ogień siarkowy, a dodatkowo znajduje się tu piękne turkusowe jezioro kraterowe. Ma wartość pH 0,2 i jest najbardziej kwaśnym jeziorem kraterowym na świecie... niestety nie nadaje się do pływania 😅
      Po raz kolejny zostaliśmy odebrani w środku nocy i nie spaliśmy od poprzedniego ranka. Tak rozpoczęła się 48-godzinna podróż prawie bez snu. Popłynęliśmy najwolniejszym promem na świecie na sąsiednią wyspę Jawę. Tam jechaliśmy 2 godziny do wulkanu. O 03:00 rano najpierw wspinaliśmy się stromą ścieżką przez około 1,5 godziny do krawędzi krateru, a stamtąd przez kolejne pół godziny wspinaliśmy się do krateru. Podejście było wciąż „stosunkowo” łatwe w porównaniu z pozostałymi dwoma wulkanami.
      Po drodze spotkaliśmy wyjątkowych ludzi. Pracownicy siarki.
      Na wspomnianej ścieżce jechali z wózkami, ale w kraterze każdy z nich miał drewnianą deskę z dwoma koszykami balansując je na ramionach. Miejscowi pracownicy są tu od wielu lat, aby wydobywać siarkę, a następnie ją sprzedawać. Dzieje się tak w najbardziej niesprzyjających okolicznościach, jakie można sobie wyobrazić, i otrzymują równowartość około 1 dolara za 20 kg siarki. Pary siarki z wulkanu są kierowane przez ręcznie budowane systemy rur w taki sposób, że czysta siarka osadza się na końcu. Bez żadnej ochrony dróg oddechowych robotnicy wydobywają siarkę za pomocą żelaznych prętów, a następnie transportują ją koszami na krawędź krateru, skąd następnie zjeżdżają na dół wózkami. Wózki te są używane zaledwie kilka lat i do dziś wielu pracowników nie może sobie na nie pozwolić.
      Pary siarki są naprawdę toksyczne i niezwykle gryzące. Dostaliśmy dodatkowe maski do oddychania, ale najmniejszy kontakt z parą natychmiast i strasznie parzył nam oczy. Nasz przewodnik, Harry, był również jednym z pracowników jeszcze siedem lat temu. Jego ramię jest całkowicie zniszczone przez noszenie koszy bez obicia. Te nosze domowej roboty ważą do 100 kg. Próbowałem też podnieść te koszyki. Bez pomocy robotników nigdy nie byłbym w stanie założyć go na ramię i po kilku sekundach strasznie bolało. Nigdy nie byłbym w stanie zrobić z nim kroku, nie mówiąc już o wspinaniu się po skałach.
      Robotnicy wspinają się do krateru do czterech razy dziennie, niosąc za każdym razem tyle, ile mogą.
      W żaden sposób na to nie wygląda, ale to najsilniejsi ludzie, jakich kiedykolwiek spotkałem.
      Widok zi na ten wulkan jest naprawdę fantastyczny. Jednak spotkanie z pracownikami również bardzo na nas wpłynęło. Raz za razem Moni walczyła ze łzami, ponieważ to jest tak przytłaczające, co ci mężczyźni tutaj osiągają i nadal żyją w kompletnej biedzie.
      Daliśmy im wodę, mrożoną herbatę i wszystkie batony musli z naszego prowiantu, z czego byli bardzo zadowoleni. Moni była bardzo smutna, że ​​nie mamy im więcej do zaoferowania.
      Jest niesamowicie szalona, ​​wzruszająca, wstrząsająca i głęboko smutna sytuacja.
      🇬🇧
      -Julian-
      Apparently, volcanoes have a magical attraction for us...The Ijen is now the third volcano that we have conquered within 21 days. It really is the most intriguing of the three in terms of volcanic features and events. Blue sulfur fire burns in the crater and in addition there is the beautiful turquoise crater lake. This has a pH value of 0.2 and is the most acidic crater lake in the world... unfortunately not suitable for swimming 😅
      Once again we were picked up in the middle of the night and had been awake since the morning before. So began a 48 hour trip with almost no sleep. We took the slowest ferry in the world to the neighboring island of Java. Once there we were driven 2 hours to the volcano. At 03:00 in the morning we first climbed a steep path for about 1.5 hours to the edge of the crater and from there we climbed another half hour into the crater. The ascent was still "relatively" easy compared to the other two volcanoes.
      On the whole way we met some special people. The sulfur workers.
      On the mentioned path they were still traveling with trolleys, but in the crater they were climbing with two baskets attached to a wooden plank, balanced on their shoulders. Local workers have been here for many years to mine the sulfur and then sell it. This happens under the most adverse circumstances imaginable and they get the equivalent of about 1 US dollar per 20 kg of sulfur. The sulfur vapors of the volcano are diverted through hand-built pipe systems in such a way that the pure sulfur settles at the end. Without any breathing protection, the workers break out the sulfur with iron bars and then transport it with the baskets to the rim of the crater, from where they then drive it down with the trolleys. These trolleys have only been used for a few years and to this day many workers cannot afford them.
      The sulfur vapor is really toxic and extremely acrid. We were given extra breathing masks, but the slightest contact with the steam immediately and extremely burned our eyes. Our guide, Harry, was also one of the workers until seven years ago. His shoulder is completely destroyed from carrying the baskets without any padding. These homemade stretchers weigh up to 100 kg. I've tried it. Without the help of the workers I would never have been able to put it on my shoulder and after a few seconds it hurt terribly. I would never have been able to take a step with it, let alone climb around on rocks. The workers climb into the crater up to four times a day, carrying as much as they can up each time.
      They don`t look like it in any way, but these are the strongest people I've ever met.
      The view from and into this volcano is really fantastic. However, the encounter with the workers also affected us a lot. Again and again Moni fought back tears because it is just so overwhelming what these men achieve here and still live in complete poverty.
      We gave them our water, iced tea and all the muesli bars from our provisions, which they were very happy about. Moni was very sad that we didn't have more to give them.
      It is incredibly crazy, touching, harrowing and deeply sad.
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    You might also know this place by the following names:

    Jawa Timur, East Java, Jawa Timu, جاوة الشرقية, Източна Ява, Dĕ̤ng Jawa, Východní Jáva, Dwyrain Jawa, Cava Rocvetışi, Orienta Javo, Java Oriental, جاوه شرقی, Itä-Jaava, Java oriental, Tûng Cháu-ôa-sén, पूर्व जावा, Giava Orientale, 東ジャワ州, Jawa Wétan, აღმოსავლეთი იავა, 자와티무르 주, جاوه افتوزنون, Rytų Java, Дорно Жава, Tang Jawa, Øst-Java, Oost-Java, Aust-Java, Jawa Wschodnia, صوبہ چڑھدا جاوا, Provincia Java de Est, Восточная Ява, Vzhodna Java, Источна Јава, Silangang Java, Doğu Cava, Східна Ява, مشرقی جاوا, Ġiava Oriental, Đông Java, Sinirangan nga Java, 東爪哇, 东爪哇省

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