• Skukuza, aber mit Umweg

    June 29 in South Africa ⋅ ☀️ 29 °C

    Der Morgen begann mit einem wunderschönen Sonnenaufgang hinter den Bergen, als wir Pretoriuskop verließen und uns wieder auf den Weg machten.
    Unsere erste Strecke führte uns noch einmal über die Voortrekker Road, da uns diese gestern so gut gefallen hatte. Diesmal entdeckten wir dort nur die leuchtenden Augen eines Schakals, dafür begegneten uns aber auch wieder die Rotwangenhornraben. Anschließend fuhren wir weiter nach Afsaal, wo wir gemütlich frühstückten.
    Danach wollten wir eigentlich über die S114 weiter in Richtung Skukuza fahren. Irgendwie landeten wir am Ende aber wieder auf der H2-2 und kamen noch einmal in Afsaal heraus. Ein kleiner Umweg, aber einer, der sich gelohnt hat, denn unterwegs hatten wir einige richtig schöne Sichtungen.
    Also suchten wir uns eine neue Offroad-Route nach Skukuza. Eine ganze Weile passierte nicht viel. Es war Mittagszeit, viele Tiere hatten sich zurückgezogen. Doch dann verrieten plötzlich wieder zahlreiche Autos am Straßenrand, dass es etwas Besonderes zu sehen gab. Und tatsächlich: Im Schatten lag eine Gepardenmama mit ihren drei Jungen.
    Wir machten es uns im Auto gemütlich, legten eine Mittagspause ein und beobachteten die Tiere in aller Ruhe. Sogar eine Landschildkröte entdeckten wir noch am Wegesrand. So könnten Mittagspausen wirklich öfter aussehen.
    Anschließend ging es weiter ins Skukuza Rest Camp – diesmal wirklich. Wir schauten uns nur kurz unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage an und fuhren direkt wieder los. Die nächste Sichtung wartete schließlich irgendwo da draußen.
    Rund um Skukuza merkte man sofort, dass hier mehr los ist. Wir sahen sogar die Polizei am Straßenrand stehen, wie sie mit einem Lasergerät die Geschwindigkeit kontrollierte. Ein Anblick, mit dem wir mitten im Kruger irgendwie nicht gerechnet hatten.
    Wir fuhren noch schnell bis zum Paul Kruger Gate, durften kurz aus dem Park hinaus und schauten uns die Paul-Kruger-Statue an. Tatsächlich konnten wir auf dem Rückweg noch einige schöne Tierbeobachtungen erhaschen, bevor dieser lange, volle und wunderschöne Safari-Tag langsam zu Ende ging.
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