Dankie, Kruger!
July 2 in South Africa ⋅ ☀️ 30 °C
Nach einer Woche Selbstverpflegung fühlte sich das Frühstücksbuffet in der Safari Lodge heute fast schon luxuriös an. Vielleicht gerade deshalb haben wir diesen ruhigen Start besonders genossen. Danach ging es wirklich zum letzten Mal auf die Pirsch.
Und irgendwie ließ uns das Gefühl nicht los, dass uns der Kruger noch nicht so ganz gehen lassen wollte. Auf unserer letzten 2,5-stündigen Tour zeigte sich die Tierwelt noch einmal von ihrer schönsten Seite. Überall gab es etwas zu entdecken und es fühlte sich fast so an, als würde dieser besondere Ort uns zum Abschied noch einmal alles mitgeben wollen.
Ein Moment bleibt uns dabei ganz besonders im Kopf: unsere sechste Sichtung der Rotwangenhornraben. Ausgerechnet diese Begegnung wurde die aufregendste von allen. Zwei Hornraben beschlossen kurzerhand, an unseren Reifen herumzupicken. Hinter uns standen bereits andere Autos, sodass wir gar nicht so schnell zurücksetzen konnten. Also saßen wir da, mussten lachen und konnten kaum glauben, dass der Kruger uns wirklich noch mit so einer Szene verabschiedet.
Nach einem letzten Tankstopp in Skukuza ging es dann schweren Herzens weiter zum Flughafen. Auto abgeben, einchecken, warten – alles lief völlig entspannt und fast so, als würden wir privat betreut werden. Jetzt sitzen wir an unserem kleinen „Gate“, mitten in einer grünen Oase, hören das Wasser plätschern und lassen die letzten Tage noch einmal Revue passieren.
Unser Traum, die Big Five während unserer Flitterwochen zu sehen, ist wahr geworden. Wir haben seltene Tiere gesehen, wunderschöne Landschaften entdeckt und besondere Begegnungen erlebt, die wir nie vergessen werden. Fast 1.000 Kilometer sind wir durch den Kruger gefahren und haben rund 60 Stunden im Auto verbracht.
Diese Woche hat uns berührt, überrascht, begeistert und immer wieder sprachlos gemacht. Der Kruger war wild, wunderschön, manchmal rau und doch voller Magie. Ein Ort, den wir mitnehmen – nicht im Koffer, sondern im Herzen.
Jetzt geht unsere Reise weiter zum nächsten Stopp – in eine Stadt, in der einst Goldgräber ihr Glück suchten.
🇿🇦 Dankie (Afrikaans) = DankeRead more


























TravelerDie Emotionen, die Ihr beschreibt, kann ich absolut nachvollziehen. Immer, wenn wir (dieses mal nach 2,5 Wochen Kruger) beschleicht mich ein Gefühl der Wehmut. Man will nicht weg. Es ist wie Heimweh, es ist der Afrika-Virus, der nie vergeht. Deshalb geht es für uns im November für 2 Wochen in den Kgalagadi Transfrontier NP. Nächstes Jahr plane ich Namibia+Botswana. Mal sehen. EUCH jetzt eine gute Weiterreise!
TravelerEine wunderschöne Zeit wünschen wir euch weiterhin 🥰♥️
TravelerDanke 🫶🏼