Japan
Kyōto Shiyakusho-mae-eki

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Travelers at this place
    • Day84

      Kyōto II

      November 26 in Japan ⋅ ⛅ 19 °C

      Stefans 33. Geburtstag verbrachten wir heute etwas entspannter. ☺️
      Auf dem Plan standen der Fushimi Inari-Schrein mit den berühmten roten Toriis und die Burg Nijo. Den Weg zum Schrein schmücken mittlerweile mehr als tausend Tore. Es war ein sehr schöner Anblick. Die Schrift auf einem Tori entspricht dem Käufer.
      Am Abend gingen wir noch super lecker Essen. Es gab Kobe- und Wagyu-Rind. Köstlich. 🤗
      Morgen verlassen wir Kyōto und fahren weiter nach Hakone.
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    • Day83

      Kyōto I

      November 25 in Japan ⋅ ☀️ 18 °C

      Kyoto. Eine der traditionsreichsten Städte in Japan besticht vor allem mit seiner unzähligen Anzahl an Tempeln, Schreinen und alten Gassen. Hier bleibt einem gefühlt nie genug Zeit um alle Highlights der Stadt zu besichtigen, doch wir nahmen uns vor, so viel wie möglich zu besuchen. Wir kamen am ersten Tag am späten Nachmittag an, legten unsere Rucksäcke ab und liefen nur noch etwas umher. Am nächsten Morgen ging es dann richtig los. Auf dem Plan standen:
      🔸 Kennin-ji Tempel
      🔸 Kodai-ji Tempel
      🔸 Gion Viertel (Geisha-Kultur)
      🔸 Kiyomizu-dera Tempel
      🔸 Kinkaku-ji – Der Goldene Pavillon
      🔸 Bambuswald in Arashiyama

      Die Liste war lang und die Spots über die gesamte Stadt verteilt. Los ging es mit dem goldenen Pavillon, Kinkaku-ji. Ein wunderschönes Gebäude, welches im oberen Teil mit Gold verkleidet wurde. Da zur Zeit Herbst in Japan ist, färben sich die Blätter bunt. Besonders die roten Blätter des Zwergahorns sorgen für tolle Farbspiele.

      Weiter ging es zum Bambuswald in Arashiyama. Ein sehr belebtes und beliebtes Touristenziel. Und das zurecht. Weiter ging es mit Tempeln.
      Der Kennin-ji Tempel ist Kyotos ältester Zen-Tempel und war dadurch ein absolutes Muss auf der Liste. Er unterschied sich vor allem in seiner Schlichtheit von den Anderen, was aber der Schönheit keinen Abbruch tat.

      Unser absolutes Highlight war aber der Must-See Tempel schlechthin, Kiyomizu-dera. Ein farbenprächtiger Tempel im Osten Kyotos, von dessen Anhöhe man einen tollen Ausblick genießen kann. 😍

      Zum Abend hatten wir dann noch eine geführte Tour durchs Gion-Viertel. Das Gion-Viertel ist das bekannteste von 5 Vierteln in Kyoto, in denen die Geisha-Kultur noch eine ganz besondere Rolle spielt. Die Tour war klasse, um etwas über diese Tradition und ihre Geschichte dahinter zu erfahren. Und wir waren umso glücklicher, weil wir das große Glück hatten eine Geisha auch wirklich zu Gesicht zu bekommen. ☺️
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    • Day142

      Torii und Geisha

      November 23 in Japan ⋅ 🌧 13 °C

      In Kyoto gibt es ganz viel traditionelles zu sehen.
      Zum Beispiel das traditionelle Geisha Viertel. Geishas sind traditionelle Künstlerinnen in Japan. Ausgebildet werden auch heute noch Frauen in speziellen Schulen. Hier sieht man ganz viele in Geisha Kostümen herumlaufen. Die Japaner lieben ja verkleiden und das bis ins kleinste Detail. Bequem scheint das nicht zu sein, dafür freuen wir uns darüber wie lustig sie in engen Kleidern und Holz Flipflops versuchen viel zu hohe Stufen zu erklimmen. 😅

      Dann sind hier in Kyoto noch viele Tempel und Schreine. Zu einem Schrein führt der Weg durch 10.000 Torii Gates. Ein Torii Gate steht meistens im Eingang zu einem Shinto Schrein, der hier vorherrschenden Religion.
      Wir dachten die Torii Gates sind ein kleiner Spazierweg und wollten einen Zeitslot zwischen dem Regen dafür nutzen. Tatsächlich aber geht es einmal auf einen Berg rauf und oben einmal herum. Irgendwo müssen ja auch die ganzen Tore stehen 🤷🏼
      Oben angekommen haben wir dann schon den dicken Regen und die Blitze in der ferne sehen können. Schnell genug waren wir nicht wieder unten aber zum Glück gibt's ja gute Regenkleidung. ☔😉
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    • Day141

      Bambooforest

      November 22 in Japan ⋅ ☁️ 18 °C

      Heute haben wir einen Ausflug in den Westen von Kyoto unternommen. Auf einem Dienstag morgen haben wir mit wenigen Leuten gerechnet. Aber gleich morgens um 10Uhr war es schon richtig voll.
      An der Bahnstation gab es eine Kimono Forest Ausstellung. Die fand ich ja ziemlich cool und sollte wohl schon ein Vorgeschmack auf den Bambus geben.
      Da dies hier anscheinend ein beliebter Ort ist, gibt es auch hier wieder die japanischen Rikschas. Die haben wir schon in Tokio gesehen aber da war alles flach. Hier sind das wirklich sportliche Männer an den Wagen.
      Das tolle Bild von uns allein im dicken Bambus haben wir dann schnell aufgeben müssen. Verstehen können wir den Andrang natürlich schon, es sieht wirklich cool aus.
      Immerhin gab es eins im angrenzenden jüngeren Bambuswald.
      Nach dem Spaziergang durch den Wald haben wir festgestellt, dass es nun noch voller wurde an der Bahnstation. Also sind wir zu Tempeln weiter außerhalb geflüchtet. Dort gab es auch noch einige der tollen Bäume zu sehen. Da kann man sich gar nicht dran satt sehen.
      Auf dem Weg nach Hause gab es Okonomiyaki im Kyoto style und süße Takiyaki. Da in den originalen immer Oktopus drin ist waren wir ganz glücklich diese wenigstens als Süßspeisen probieren zu können. Hat sich gelohnt.
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    • Day48

      Mit dem Velo durch Kyoto

      September 28, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 28 °C

      Am Mittwoch haben wir uns, wieder sehr schwer bepackt, auf den Weg nach Kyoto gemacht. Wir haben uns sowas von geschworen in Kyoto endlich ein Paket nach Hause zu senden mit all den Sachen die wir nicht mehr brauchen. Die Zugfahrt von Osaka nach Kyoto hat nur knapp eine halbe Stunde gedauert, was uns nicht einmal genügend Zeit für ein Mittagsschläfchen gegeben hat. Da die Gastgeberin von unserer Unterkunft uns eine „Tubeli sicheri“ Anleitung für den Bus zum Appartement gegeben hatte, haben wir uns wie Profis im japanischen ÖV gefühlt.

      Unser Appartement, welches wir zunächst für 4 Nächte und später für 6 Nächte gebucht hatten, hatte keinen Schlüssel. Zuerst muss man im Eingangsbereich einen Code eingeben, dann geht es mit dem Lift hoch und die Zimmertür möchte nochmals einen Code. Wenn man diesen eingetippt hat, erscheinen jeweils, wie in einem Game, ein paar zufällige Zahlen und diese muss man dann in der richtigen Reihenfolge wieder eingeben. Also ganz klar, wer in Kyoto zu viel Alkohol trinkt wird nie wieder in sein Zimmer kommen. Unser Zuhause auf Zeit hat 17m2, inklusive Küche, WC, Badezimmer und Balkon (1m2 mit einem Geländer bis zum Hals und die Hälfte des Platz ist für die Klimaanlage) dass es so klein und eng ist hat definitiv auch seine Vorteile, denn so können wir vom Bett aus alles erreichen, egal ob Waschbecken, Kühlschrank oder Lichtschalter.

      Kyoto ist eine sehr traditionelle Stadt und es gibt an fast jeder Ecke einen schönen Tempel, Schrein oder eine Gartenanlage zu entdecken. Wir haben uns entschlossen Velos zu mieten und uns einige der Sehenswürdigkeiten so anschauen zu gehen. Für mich mit meinen Storchenbeinen war es jedoch gar nicht so einfach ein Velo zu finden bei welchem ich die Knie nicht beim Kinn hatte, aber bei einem Shop der mit extra grossen Fahrrädern geworben hatten wurden wir doch noch fündig.

      Am Donnerstag haben wir uns um kurz nach 6:00Uhr aus dem Haus gemacht, da wir den berühmten Fushimi Irani Shrine vor den grossen Massen besuchen wollten. Das bis dorthin fahren hat viel Spass gemacht, obwohl der Linksverkehr so seine Tücken hatte, und die „sportliche“ Betätigung tat uns richtig gut. Es hatte sich gelohnt so früh aufzustehen, denn zu Beginn waren wir noch fast alleine beim Shrine was wir für ein paar schöne Fotos genutzt haben. Der Fushimi Irani Shrine ist sehr bekannt und besteht aus tausenden orange-roten Holzschreinen auf welchen in Schriftzeichen die Familiennamen der „Sponsoren“ eingeschnitzt wurden. Der Weg durch die Schreine führt durch den Wald einen langen Weg den Berg hinauf. Wir hatten das Glück einen Kranich beobachten zu können und zwei Katzen haben uns auch ganz freundlich gegrüsst. Am Weg entlang gibt es viele Altare, dort gibt es Geländer an welchen in Form von beschrifteten Zetteln oder Holzplättchen Wünsche angebracht werden, ganz selbstverständlich, dass auch wir einen Wunsch hinterlassen haben.
      Beim Abstieg kamen uns immer mehr Leute entgegnet, einige in Geisha Kostümen für noch beeindruckendere Fotos, und unten beim Hauptschrein war richtig viel los und wir fühlten uns in unserer Entscheidung früh los zufahren nochmals bestätigt.

      Die nächste Station war der Tofukuji, ein Zen Tempel aus dem 12. Jahrhundert, der wegen Grossbränden mehr als einmal wieder aufgebaut werden musste. Die Anlage ist vor allem für seine Aussicht von der Terrasse, welche gerade wegen Renovation geschlossen war, über die Wälder von Kyotos bekannt, aber auch für seinen Steingarten und die lange Holzbrücke. Zu der Anlage gehören auch diverse alte, sehr grosse und beeindruckende Holzgebäude, bei welchen wir fast nicht mehr aus dem Staunen herauskamen. Nach einem kurzen Mittagsimbiss in einem kleinen Lokal am Strassenrand fuhren wir noch zu der buddhistischen Tempelanlage Toji, auf welcher unter anderem die grösste Pagode (Art von Turm) von Japan steht. Selbstverständlich war auch dies beindruckend, da wir in China bereits viele solche gesehen hatten, haben uns die Gebetshallen mit den uralten Buddhas (teils von 600JnC.) viel mehr imponiert.

      Nach dem Tempel war ich dann auch langsam müde vom vielen Wandern, Velo fahren und Tempel schauen und Zeit fürs Abendessen war es auch schon bald. Meine innere Uhr ist da ziemlich genau. In der Nähe von unserer Unterkunft gibt es ein beliebtes Ramen Restaurant und wie in Japan üblich muss man für fast alles das gut ist Schlange stehen, so also auch für unser „Znacht“. Die Ramen, eine Art Nudelsuppe, war sehr fein, aber an die Schlürf-Geräusche von den Tischnachbarn werden wir uns wahrscheinlich nie gewöhnen.
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      Traveler

      😍

      9/30/19Reply
      Minchen unterwegs

      hihi, nein nein, den hatte er schon vorher😬 problematisch ist eher, dass in Japan das Nasenschneuzen sehr unhöflich ist😂

      9/30/19Reply
      Traveler

      Hallo, wir sind gerade in Kyoto, wo habt ihr Eure Fahrräder ausgeliehen?

      10/8/19Reply
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    • Day46

      Kulturelles Kyoto

      October 24 in Japan ⋅ ☀️ 17 °C

      🇨🇭
      Nach einer erholsamen Nacht in unserem doch eher kleinen Zimmer checkten wir am Morgen sogleich aus, liessen unser Gepäck aber noch im Hotel. Wir hatten nämlich noch einige kulturelle Pläne in Kyoto. Es ging wiederum zu Fuss zum Bahnhof, wo wir mit dem Zug nach Inari fuhren, um den bekannten Fushimi Inari-Taisha zu besichtigen. Dieser Schrein ist vor allem durch seine Wege mit Tausenden Torii (Eingangstore zu einem Schrein) bekannt. Der Hauptpfad führt dabei den Berg hinauf, wo wir es aber nicht ganz hinschafften, da wir etwa auf halber Strecke umkehrten. Zurück am Bahnhof von Kyoto planten wir unser weiteres Vorgehen (dank gratis WIFI). Ein Besuch des Kiyomizu-dera Tempels lag auch noch in der Zeit, weshalb wir uns entschlossen, dorthin zu fahren. Als wir umstiegen und kurze Zeit warten mussten, öffnete der Himmel wie aus dem Nichts seine Schleusen; ziemlich heftig, aber zum Glück nur kurz. Den anstehenden 20-minütigen Fussmarsch konnten wir dann im Trockenen unternehmen. Die Tempelanlage war natürlich voller Leute, beeindruckte uns aber dank seiner schönen Lage am Berghang im Wald. Auf dem Rückweg probierten wir noch kleine Reis-Dumplings, welche uns nur noch hungriger machten. Zurück am Bahnhof Kyoto gab es dann Ramen, um unseren Hunger zu stillen. Nach Abholung unseres Gepäcks bestiegen wir dann kurz vor dem Dunkelwerden den Shinkansen, welcher uns nach Atami brachte. Dazu später mehr…

      🇪🇸
      Tras una noche de descanso en nuestra habitación, más bien pequeña, nos fuimos inmediatamente por la mañana, pero dejamos nuestro equipaje en el hotel. Todavía teníamos algunos planes culturales en Kioto. Caminamos de nuevo hasta la estación de tren, donde tomamos el tren a Inari para visitar el conocido Fushimi Inari-Taisha. Este santuario es mejor conocido por sus caminos con miles de torii (puertas de entrada a un santuario). El camino principal sube una montaña, pero no llegamos hasta allí, ya que dimos media vuelta en la mitad de camino. De vuelta en la estación de tren de Kioto, planeamos nuestros próximos pasos (gracias al WIFI gratuito). Una visita al Templo Kiyomizu-dera aún estaba a tiempo, por lo que decidimos ir allí. Cuando cambiamos de tren y tuvimos que esperar un rato, el cielo abrió sus compuertas de la nada; bastante fuerte, pero afortunadamente sólo por un tiempo. Luego pudimos hacer la caminata de 20 minutos en seco. El complejo del templo estaba, por supuesto, lleno de gente, pero nos impresionó gracias a su hermosa ubicación en la ladera de la montaña en el bosque. En el camino de regreso probamos unos pequeños dumplings de arroz, que solo nos dieron más hambre. De vuelta a la estación de Kioto, comimos ramen para saciar nuestra hambre. Tras recoger nuestro equipaje, subimos al Shinkansen poco antes del anochecer, que nos llevó a Atami. Más sobre eso más adelante...
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      Me gusta😍 [Beli❤️]

      10/27/22Reply
      Traveler

      ❤️

      10/28/22Reply
       
    • Day26

      Rainy day in Osaka

      October 25, 2019 in Japan ⋅ 🌧 17 °C

      Raining again and our clothes had still not dried out from the day before.
      So had a leisurely start to wait for the rain to ease. It didn't so started walking towards the Osaka castle. Who knew you could get umbrellas from your hotel.
      Went up to the top of Osaka castle, and sat in a coffee shop for a while, again waiting for the rain.
      We found a good rainy day activity.... the aquarium.
      Went up in a London eye type wheel after as the rain had finally stopped. Great night time views.
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      Traveler

      Lovelyx

      10/27/19Reply
      Traveler

      Great photos x

      10/27/19Reply
      Traveler

      It stopped raining! 👍🏽

      10/28/19Reply
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    • Day27

      Was that an Earthquake?

      October 26, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 20 °C

      Kyoto was, until 1869, the capital of Japan.

      We traveled via the JR train line from Osaka to Kyoto.
      Dumped the bags at the hotel and went on a trip advisor based wander.
      Found the "largest wooden building in the world". A huge shrine with massive turned down columns of wood. They could have made massive tall masts.
      Did a bit more Google time and found there was a 2000 person parade going on about 30 mins north. This consisted of dancing people, armoured warriors on horseback and geisha. We followed them to the Heian Shrine.
      After that, we joined some other Brits forming an orderly que outside a British pub. All keen to watch the rugby.
      We saw England beat the all blacks with 150 people rammed into a 40 person bar. Looks like not many bars were showing the match in this local area.
      On the way home went to the Kyoto tower to see the city from the sky. Not many high rise buildings, so you can see for miles, a few pretty illuminated castles on the hills surrounding the city.
      Got back to the room to absolutely not watch bake off...

      Suddenly the whole room felt like it had been nudged from the side. Sounded a bit like when someone heavy falls over upstairs and the ceiling shakes a bit, but with the whole room. Checked out online and yep, it was an earthquake. Got another one a small while later. Cool and weird to experience. Wouldn't want to be in one much bigger.
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    • Day88

      Kyoto, Hello Again

      November 7, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 18 °C

      Da wir uns beim ersten Mal bereits Hals über Kopf in Kyoto verliebt hatten, war für uns klar, dass wir in der wunderschönen nochmals einen Stopp einlegen würden.
      Von Nara aus war es mit dem Zug nicht weit und da wir dasselbe Appartement wie beim ersten Mal gebucht hatten, war es ein leichtes den Weg dorthin zu finden.

      Auf der To Do Liste stand ganz oben, Alex sein Armkettchen nochmals im Toji Tempel kaufen zu gehen, da er sein erstes in Nagoya beim Treppengeländer-Rutschen-herunterfallen kaputt gemacht hatte. Wir waren mit dem Stadtbus unterwegs und haben es 10 Minuten vor Ladenschluss zum Souvenirshop des Tempels geschafft. Alex war so happy endlich einen Ersatz für sein Armbändchen wieder zu haben und wir konnten mit dem Bus zurück in die Stadt. Fürs Abendessen gab es ganz klar nur eine vernünftige Option, wir wollten unbedingt nochmals zu dem Restaurant wo wir am Tischgrill super leckeres Wagyu Beef zubereiteten.

      Am nächsten Tag haben wir endlich wieder einmal ausgeschlafen, bevor wir mit dem Bus zum Gion Distict fuhren und von da aus zur Kiymizu-Dera Tempel Anlage gingen. Diese ist besonders im Herbst ein beliebtes Touristenmagnet, da die Anlage von bunt gefärbten Ahornbäumen umgeben ist. Nach dem Tempelrundgang durfte ein kleiner Bummel durchs Gion Viertel, mit Macha Tiramisu als Belohnung, natürlich nicht fehlen. Dort entdecken wir ebenfalls einen kleinen, kunterbunten Schrein, bei welchem Wünsche und Gebete auf kleine farbige Stoffbällchen geschrieben und danach an den Wänden befestigt wurden, was so hübsch ausgesehen hatte.

      Wir schafften es einfach fast nicht, die Spiel Höllen in Japan zu umgehen. So kam es, dass wir am Nachmittag einmal mehr völlig fasziniert in einer standen und den Leuten zuschauten. Mit fast schon olympischen Disziplin widmeten die Spieler all ihre Aufmerksamkeit den Game Konsolen und spielten über Stunden. Fast alle trugen Handschuhe, um jeweils noch schneller über die Tastaturen gleiten zu können. Es ist Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie viel Geld und Zeit die Spieler Tag täglich in die Maschinen stecken. Wir haben uns auch nicht zurückgehalten und nebst dem stets beliebten Mario Kart auch noch das einte und andere Spiel ausprobiert. Auch wir haben zu spüren bekommen, was für Zeitfresser die Spiel Höllen sind, denn als wir nach gefühlt nur kurzer Zeit wieder raus gingen, war viel Zeit vergangen und es war bereits Zeit fürs „Znacht“.
      Zum Abschluss wollte Alex sich die Spezialität Gyukatsu gönnen. Hierbei handelt es sich um paniert und frittiertes Wagyu Beef welches in Streifen geschnitten und mit diversen Saucen zum Dippen serviert wird. Alex beschrieb das Essen, als besser als jeder Orgasmus, als er genüsslich die letzten Krümmel verputzten.

      Da wir am 7.11. am morgen früh von Osaka nach Thailand fliegen würden, hatten wir ein Hotel in der Nähe des Flughafens in Osaka gebucht, damit wir am Morgen rechtzeitig und ausgeschlafen vor Ort sein konnten. So nahmen wir am 6.11.19 ein letztes Mal einen Shinkasen um von Kyoto nach Osaka zu gelangen. Unsere Rucksäcke deponierten wir in Schliessfächern, damit wir unbeschwert noch ein wenig in der Stadt herumschlendern und für Alex Volcom T-Shirts kaufen konnten. Zu einem gelungen Abschluss in Japan gehörte dann nur noch ein hervorragendes Sushi Abendessen und ein Bad im Hotel Onsen. Japan wir werden dich so sehr vermissen.
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      Traveler

      ❤❤❤❤ Grüessli aus Hamburg

      11/20/19Reply

      Hoi

      11/21/19Reply

      Na Maitli. Hoffe Dir gaht's guat. Bi Mist Isch allas a note darnäba. Und Du fälsch. 🤔☹️ Liaba Gruass. Sigi

      11/21/19Reply
       
    • Day50

      Essen am Laufmeter

      September 30, 2019 in Japan ⋅ ⛅ 26 °C

      In Kyoto gibt es den berühmten Nishiki Markt, dies ist eine Strasse in welcher sich ein Stand mit Leckereien an den nächsten reiht. Genau dort haben wir uns den ganzen Freitag herumgetrieben und uns die Bäuche so voll geschlagen, dass wir fast nicht mehr in unser mini Appartement gepasst haben. Zu kaufen gab es kleine mini Oktopusse am Spiess, eingelegte Gurken, heisse Marronis, Kobe Beef, Fische, Austern und ganz schlimm, grillierte Spatzen. Andere Länder, andere Sitten wie man so schön sagt, aber Leid tat es uns trotzdem. Es gab einfach alles aus Macha (junger Grüntee, eine Spezialität aus Kyoto), Glace, Pralinen, Waffeln, Tiramisu selbst Schoggi. Vieles haben wir probiert und besonders lecker fanden wir die gerösteten Sesambällchen welche mit einer roten Bohnenpaste gefüllt waren. Am aller besten haben uns jedoch die Riesen Krabenbeine geschmeckt, welche frisch mit dem Bunsenbrenner grilliert und mit ein wenig Chillipulver verfeinert wurden, etwas vom besten dass wir je gegessen haben.

      Eine Seitenstrasse weiter gibt es viele Geschäfte und Boutiquen durch welche ich natürlich unbedingt durchstöbern wollte. Es gibt in Kyoto sehr viele „edel“ Second Hand Shops, welche alle mit sehr viel Stil betrieben werden. Dort gibt es Raritäten aus den 40er und 50er Jahre wie perfekt erhaltene Kleidchen mit passenden Handschuhen und Hüten, original Schlaghosen und Seidenhemden aus den 60er und 70er Jahren usw. Ich konnte mich kaum satt sehen an all den hübschen Kleidern, speziell ein hell gelbes Kleid im Stil der 50er hatte es mir angetan, aber da unsere Rucksäcke eh schon zu schwer waren habe ich mich mit Müh und Not zurückgehalten. Die Shops machen aber auch ohne Einzukaufen viel Spass, da es in jedem Geschäft etwas gibt, das wir noch nie gesehen hatten zB. Windeln für Hunde oder kleine Sumo Ringer die mit den Köpfen wackeln. Da Alex ein grosser Fan der ganzen Manga und Anime Kultur ist, kamen wir auch an keinem Anime Shop vorbei ohne hinein zu gehen. Die ganzen Charaktere welche man als Figuren zum Sammeln und Aufstellen kaufen kann, sind überraschenderweise sehr kostspielig und daher meist hinter Glasvitrinen. Ein Besuch in einem Anime Shop hat uns besonders zum Schmunzeln gebracht, denn auf einmal standen wir nichts ahnend neben einer Reihe „real Love Dolls“ (Gummipuppen die wie echte Frauen gemacht sind) und ein Schild wies uns darauf hin, dass Fotografieren erwünscht sei. Was für eine verrückte Welt, wenn man bedenkt, dass wir in einem Shop mit vielen Comicfiguren und Plüschtieren standen.

      Den Samstag haben wir sehr ruhig angehen lassen, unter anderem auch weil mein armer Schatz, wie viel Pech kann man nur haben, eine üble Erkältung eingefangen hatte. So haben wir gemütlich ausgeschlafen und danach entschieden unseren Aufenthalt bis am Dienstag zu verlängern. Später waren wir noch kurz im Waschsalon bevor wir zu unserem Termin beim Coiffeur gingen. Natürlich waren wir weiterhin immer mit unseren Velos unterwegs. Der Coiffeur hatte seinen Salon in einem alten, traditionellen Holzhaus in welchem man sich sofort in eine andere Zeit versetzt fühlte. Alle Möbel waren wie von Früher, es spielte Klassische Musik und da er immer nur einen Kunden auf einmal hat und er während des Schneidens nicht redete, war es der wohl entspannendste Friseur Besuch aller Zeiten. Zumindest für mich, denn Alex hatte die ganze Zeit mit seinen Taschentüchern und dem Niesen zu kämpfen. Um den Abend dann perfekt entspannt abzuschliessen war ich noch Einkaufen und habe ein kleines Buffet auf unsern Tisch, Mangels solchen haben wir das Bett genommen, gezaubert und wir haben dazu noch ein Paar Episoden auf Netflix geschaut. Fast wie zu Hause.
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      Traveler

      Ohhh der Schnupfen ist die Rache der Krabenbeine.....🙈

      9/30/19Reply
      Traveler

      Guati Besserig. Dia süasse Igel heti au gern😋

      10/1/19Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Kyōto Shiyakusho-mae-eki, Kyoto Shiyakusho-mae-eki, きょうとしやくしょまええき

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