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  • Day319

    Kuta II

    August 23, 2018 in Indonesia ⋅ 🌬 29 °C

    Heute wurden wir mehr oder weniger aus dem Bett "gebebt". Nach den Erdbeben der letzten Wochen auf der Nachbarinsel Lombok kam es heute südlich von Bali zu einem Seebeben der Stärke 5,2. Dies dauerte nur wenige Sekunden, aber Alex und ich guckten uns trotzdem erst einmal leicht geschockt an. Was jetzt?! Kurz darauf gab es einen kurzen Alarm im Hotel. Wir machten uns auf den Weg in Richtung Treppe, passierten dabei eine australische Familie, die anscheinend auch nicht wusste, wie man sich nun am besten verhält und uns kurz darauf folgte. Unten in der Lobby saßen noch einige andere Hotelgäste in ihren Schlafanzügen. Wir warteten darauf, was jetzt passiert oder wenigstens auf eine kurze Ansage . . . aber es kam NICHTS. Leicht verwirrt über die spärlichen Informationen machten sich nach und nach alle wieder zurück auf ihre Zimmer. Es war ja nichts weiter passiert, aber man fühlte sich schon ein bisschen verunsichert.
    Nach dem Frühstück gingen Alex und ich zum bekannten Souvenirshop "Krisna". Dieser lag dieses Mal in die andere Richtung und war deshalb wesentlich einfacher zu erreichen. Beim Betreten bekamen wir vom Sicherheitspersonal erst einmal einen Sticker auf die Klamotten geklebt, welcher uns für die Verkäufer als Touristen kennzeichnen sollte. Die zahlen hier (und nicht nur "hier") nämlich mehr als die Einheimischen. Da alles ein wenig an 'Kik' und richtigen Billigramsch erinnerte, fanden wir nicht wirklich viel. Beim Verlassen wurden wir von einem "Fisch-Spa"-Betreiber angesprochen, ob wir dies nicht einmal ausprobieren wollten. Warum nicht. Ich hatte zwar in letzter Zeit viel darüber gelesen, dass diese Fische oft nichts zu fressen kriegen, damit sie eben ihren Job machen, aber egal - einmal kann man das schon machen. ^^ Die kleinen Tiere machten sich auch gleich zu schaffen und ich hatte eher das Gefühl, dass meine Füße eingeschlafen sind, als dass ich dies entspannend finden konnte. Noch einmal werde ich das deshalb wohl tatsächlich nicht machen, aber es war schon ganz lustig. Der Betreiber hat sich noch ganz nett mit uns unterhalten und uns angeboten, dass sein Bruder uns als Guide die Insel zeigen kann. Er gab mir seine Nummer und die des Bruders, wo ich mich gerne melden sollte. Der Bruder kann uns zu ganz vielen tollen Orten bringen und uns davon auch Fotos schicken. Jaja... Hier auf Bali ist es üblich, sich einen privaten Guide zu buchen, der einen über die Insel fährt und einem das Ein oder Andere erklärt. Ich hatte jedoch im Internet schon einen gefunden, den ich kontaktieren wollte. Alex und ich bedankten uns noch einmal recht herzlich und verabschiedeten uns, als er uns darauf hinwies, dass wir doch noch bezahlen müssen. Ach ja! Peinlich! :D
    Wir entschuldigten uns, zahlten und machten uns dann aber wirklich auf den Rückweg.^^
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