• Meeting Amy at windy Camden Market

    April 22 in England ⋅ ☀️ 16 °C

    Während ich hart arbeiten und die vielen Biere bewerten durfte, hat Brigitte ausgeschlafen und sich auf den Fussweg zum verabredeten Treffpunkt gemacht - 14 Uhr an der Amy Winehouse-Statue auf dem Camden Market. Spoiler: die Verabredung hat nur so halb gut geklappt…

    Vor über 30 Jahren war ich schon einmal hier - in meiner Erinnerung war alles ganz anders. In den 90ern war Camden ein Zentrum für Gegenkultur. Punk, Goth, Rave und alternative Mode prägten das Bild. Es gab halluzinogene Pilze, Second Hand und überall roch es nach Gras.

    Heute ist Camden Market einer der meistbesuchten Orte Londons mit über tausend Shops, Foodständen und Bars. Er ist grösser, sauberer und internationaler, aber auch stärker durchkommerzialisiert. Und nach Gras riecht es nur noch an wenige Stellen.

    Den Kommerz nutzen wir aus, es gibt neue Dr. Martens und neue Fred Perry-Shirts.
    Und in der Camden Brewery zu gutem Bier den wahrscheinlich schlechtesten Cheeseburger von ganz England - mit Original-Cheddar-Scheibletten-Schmelkäse.
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