• Brigitte und Jürgen
  • Brigitte und Jürgen

Transsib und Lhasa

Petualangan 143-sehari oleh Brigitte und Jürgen Baca selengkapnya
  • Töw-Aimag, Mongolei

    29 Juli 2014, Mongolia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach wie uns scheint unendlicher länger Zeit sind alle Pferde (und auch das letzte Fohlen) über den Fluss geschwommen und haben die Böschung erklommen. Als wäre nichts gewesen zieht die ganze Herde weiter.
    Die Flussüberquerung der Herde war ein Schauspiel, das wir unser Leben nicht mehr vergessen werden.
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  • Ger Camp, Töw-Aimag, Mongolia

    29 Juli 2014, Mongolia ⋅ ☀️ 25 °C

    Für den letzten Abend im Ger Camp haben wir uns anstelle des Buffet ein traditionelles mongolisches Essen bestellt: Khorkhog
    Das Essen nicht wirklich speziell (es gibt Hammelfleisch mit Kartoffeln, Möhren und Kraut), aber die Zubereitungsart.
    Der Koch hat zehn bis zwanzig faustgrosse, schwarze, runde, Flussteine ins Feuer und wenn sie rot glühend sind kommen sie in einen Topf, in dem das Fleisch und das Gemüse drin sind. Nach eineinhalb Stunden ist das Gericht fertig.
    Bevor jetzt aber gegessen wird benutzt man die noch warmen Steine, um sich die Hände damit einzureiben.
    Lecker war es und mit dem Drumherum kam es uns auf jeden Fall mongolisch vor.
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  • Baganuur, Mongolia

    30 Juli 2014, Mongolia ⋅ ⛅ 32 °C

    Auf dem Rückweg vom Ger-Camp sind wir in Baganuur gelandet, der Metropole des mongolischen Braunkohle-Abbaus. Gerade nach den Tagen im Nationalpark ist diese Stadt nur hässlich. Beim schlendern durch etwas, was früher wohl der Stadtpark gewesen sein soll, hält uns der Police-Officer an. Wenigstens kann er englisch und verhaftet uns nicht. Doch auch er kann uns die rätselhafte Tür nicht öffnen ...Baca selengkapnya

  • Nathan Tuul Market, Ulaanbaatar

    30 Juli 2014, Mongolia ⋅ ⛅ 27 °C

    Was für ein Gewimmel auf diesem Markt. An gefühlten 5000 Ständen gibt es alles ausser Lebensmittel. Dafür direkt vom LKW oder aus dem Container. Zu Schnäppchenpreisen. Egal ob dies eine komplette Jurte ist, mongolische Schuhe, Möbel, Kleidung, Kochutensilien bis zur Zahnbürste. Während Brigitte nach mongolischer Tracht oder Caschmir sucht gibt es für mich neue Socken - von Nike und garantiert gefälscht.
    Zum Abschluss des Marktbesuchs noch eine Hamelfleisch-Spies vom Grill. Und dann weg aus diesem Chaos.
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  • Ulaanbaatar

    31 Juli 2014, Mongolia ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Bauboom und der Verkehr sind allgegenwärtig. Nach einer halben Stunde auf der Strasse knirscht der Staub im Mund zwischen den Zähnen und der Hals ist vom Ozon belegt. Trotzdem wird immer mehr und mehr gebaut. Ich frage mich, für wen denn? In Ulan Batar lebt ja schon die Mehrheit aller Mongolen.
    Trotzdem ist die Mischung aus alt und neu, an den wenigen Stellen wo,sie vorkommt, faszinierend zu sehen.
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  • Peace Avenue, Ulaanbatar

    31 Juli 2014, Mongolia ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Verkehr in Ulan Batar ist fürchterlich. Er ist das Schlimmste an dieser Stadt, einfach grauenvoll. Nicht als Autofahrer, auch als Fussgänger muss man hier ständig um sein Leben fürchten. Bei Grün fährt jeder, wie er will. Und bei Rot wird genau so gefahren, nur mit Dauerhupen. Fussgänger werden entweder als Freiwild oder als Verkehrshindernisse angesehen, die grundsätzlich mit lautem Hupen von der Strasse gescheucht werden müssen - ganz besonders dann, wenn die Fussgänger Grün haben.Baca selengkapnya

  • National Amusement Park, Ulaanbaatar

    31 Juli 2014, Mongolia ⋅ ☀️ 23 °C

    Ulan Batar hat, wie alle russischen Städte auch, einen fest installierten Vergnügungspark. Eine Mischung aus Rummel und Europapark. Und genau wie in Russland lassen sich auch in Ulan Batar die aufgebauten Fahrgeschäfte in drei Kategorien unterteilen: a) alt, kaputt und nicht mehr funktionsfähig; b) funktioniert toll, ist aber teuer; c) noch nicht fertig (zB die Achterbahn!)
    In Ulan Batar kostet der Eintritt 50 Rappen, die Fahrgeschäfte zwischen 50 Rappen und zwei Franken.
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  • Gurvan Saikhan Airport, Dalanzadgad

    1 Agustus 2014, Mongolia ⋅ ⛅ 21 °C

    Das ist er also, der Flughafen mit der zweitlängsten asphaltierten Landebahn der Mongolei. Dafür wurde aber am Gebäude gespart.
    Der Flughafen liegt knappe sechs Kilometer ausserhalb und ich habe mir das ein bisschen einfacher vorgestellt. Es gibt nämlich keine Taxis hier.
    Nach viel gutem Zureden kann ich einen Flughafenangestellten dazu bringen, mich für eine Handvoll Dollar (während seiner Arbeitszeit) in die Stadt zu fahren.
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  • Dalanzadgad, Umnugovi

    1 Agustus 2014, Mongolia ⋅ 🌬 22 °C

    Ja, das hab ich mir wirklich anders vorgestellt. Ein gemütlicher Trip in die Hauptstadt der Süd-Gobi und von dort dann spontane Tagesausflüge zu den Sehenswürdigkeiten in der Wüste.
    Doch das wird nichts. Im Hotel kam meine Reservierung nicht an, so dass ich mühsam ein neues Zimmer bestellen musste. Von den auf der Hotel-Webseite angebotenen Touren wissen die Angestellten nichts, zumal sie kein Englisch können.
    Und in der (Klein-)Stadt gibt es keinerlei Touristen-Informationen. Ich sehe mich schön vier Tage in dieser Einöde festsitzen. Da war ich wohl bei der Buchung des Flugs ein bisschen blauäugig.
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  • Süd-Gobi Museum, Dalanzadgad

    1 Agustus 2014, Mongolia ⋅ 🌬 22 °C

    Die Hauptattraktion in Dalanzadgad ist das Museum zur Süd-Gobi. Wenn ich schon hier festsitze besuche ich es doch auch gleich mal.
    Es stellt sich als bunte Mischung allerlei Regonialem heraus. Über Dinosaurier-Knochen aus der Gobi, Gobi-Gemälde, Portrait eines Ring-Kämpfers (Mischung aus Wrestling und Schwingen) aus der Gobi bis zu allerlei buddhistischen Gegenständen.
    Der Ticketverkäufer gibt dich Mühe, mir als einzigem Besucher einige Dinge auf mongolisch zu erklären.
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  • Dalanzadgad, Umnugovi

    1 Agustus 2014, Mongolia ⋅ ⛅ 27 °C

    Jetzt habe ich wirklich alles in Dalanzadgad gesehen. Was soll ich denn nur die nächsten Tage bis zu meinem Rückflug nach Ulan Batar hier machen?
    Das Kino habe ich entdeckt, aber nicht herausgefunden, ob und welcher Film läuft. Das Theater hat im Sommer keine Vorstellungen. Das einzige Museum im Ort habe ich schon besichtigt. Den Markt und die Shoppingmeile habe ich besichtigt, ein Restaurant entdeckt (es gibt mal wieder nur ein Gericht, diesmal das zweite von rechts auf der Tafel), Touristen habe ich keine getroffen. Fast alle Pubs und Bar sehen geschlossen aus. Und Englisch spricht auch niemand.
    Jetzt habe ich für morgen wenigstens telefonisch in Ulan Batar einen Trip in die Wüste organisieren können. Dies wäre deutlich einfacher gegangen, wenn ich dies gleich so gebucht hätte.
    Mal sehen, was ich aus dieser Erfahrung für den Rest der Reise lerne.
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  • Yolyn Ann, Zuun Saikhan Nuruun, Mongolia

    2 Agustus 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Da bin ich jetzt also auf dem Weg in die Wüste Gobi. Pünktlich um acht Uhr wurde ich von Tsoodol, einem 52-jährigen Mongole und von Chuluunchimeg, genannt Chim, eine 22-jährige Studentin aus Dalanzadgad, mit dem Jeep abgeholt. Wir werden die nächsten Tage miteinander verbringen.
    Der erste Weg führt uns zum Naturmuseum in den Govi Gurvan Saikhan Nationalpark. Dort sind all die Tiere ausgestellt, die in der Gobi leben - Luchse, Wölfe, Füchse, Schneeleoparden, wilde Bergziegen, Esel, etc.
    Unterwegs zeigt sich schon die Landschaft der Berge, welche die Ausläufer des Altai-Gebirges sind.
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  • Yolyn Ann, Zuun Saikhan Nuruun, Mongolia

    2 Agustus 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Die Felsschlucht ist wirklich beeindruckend. Nicht sonderlich tief, aber sehr abwechslungsreich. Wir laufen stetig bergab und hinter jeder Biegung der Schlucht verändert sich die Landschaft. Andere Pflanzen, andere Gesteinsschichten, anderer Bachlauf. So geht es über eine Stunde weiter. Die Temperatur sinkt dabei merklich. Vor dem Canon angenehme 30 Grad, jetzt am Grund des Canon noch gefühlte 15 Grad.
    Höhepunkt (also Tiefpunkt im Canon) ist natürlich der Gletscher, der jeden Winter mitten in der Schlucht entsteht und in manchen Jahren den ganzen Sommer überdauert. Dieses Jahr sieht es nicht so aus.
    Leider sind die einzigen Tiere, die wir auf Hin- und Rückweg sehen, die kleinen Pika-Boo, eine Art Wüstenmäuse. Davon gibt es aber reichlich.
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  • Tsagaan Tolgoi, South-Gobi, Mongolei

    2 Agustus 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Besuch bei einer Nomaden-Familie steht auf dem Programm. Mein Fahrer (Toni) und mein Guide (Jim) fahren mit mir die wenigen Kilometer bis zur Jurte der Familie. Es handelt sich um ein 75-jähriges Rentnerpärchen und ihren 12-jährige Ur-Enkel, der während der Schulferien bei ihnen zu Besuch ist.
    Sie leben schon immer in einer Jurte, in der ihr Bett, ein Gästebett, ein Schrank mit Koch- und Essgeschirr, ein Kleiderschrank, zwei Kommoden und ein Regal mit vielen Familienbildern stehen. Die Wände und das Dach der Jurte werden genutzt, um alles mögliche aufzuhängen. Von den Kochlöffeln über verschiedene Zeitschriften und Hefte bis hin zum Autoschlüssel.
    Vieles erinnert mich an meine Grossmutter, wie sie in ihrem alten Bauernhaus gelebt hat. Neu ist hier lediglich die Solaranlage neben der Jurte, die Strom für den Satelliten-Reciver, den TV und die Glühbirne liefert.
    Die Familie bittet uns in ihre Jurte, serviert Tee mit Milch und Salz (das mongolische Nationalgetränk), selbstgemachten Ziegenkäse und selbstgebackene Kekse. Und natürlich die vergorene Stutenmilch, die direkt aus einem Fass in der Ecke geschöpft wird. Und sogar vom Schnupftabak aus original Gobi-Gestein-Dose darf ich probieren.
    Mein Guide und der Rentner erzählen sich - in der Hocke am Boden sitzend - Geschichten aus alten Zeiten (sie scheinen sich zu kennen), während ich die Einrichtung betrachte und Jim mir Fragen beantwortet.
    Auch ich werde neugierig von dem Rentner angeschaut und er möchte wissen, wo ich herkomme und was ich beruflich mache.
    Nach etwa zwei Stunden brechen wir wieder auf. Nicht ohne uns mit dem mitgebrachten Kuchen für die Gastfreundschaft zu bedanken. Ich werde mit allen guten Wünsche für meine weitere Reise verabschiedet.
    Photos gibt es keine, es war mir einfach zu peinlich, danach zu fragen!
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  • Gobi Mirage Tourist Camp, South-Gobi

    3 Agustus 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Zum Frühstück offenbaren sich unsere Sprachprobleme. Toni spricht kein Wort englisch. Jim ist Englisch-Übersetzerin, doch ihre Aussprache ist für mich oft nicht verständlich. Aber nach einigen Lachern wird mir klar, dass wir heute nicht nur zur Sanddüne fahren, sondern auch in einem anderen Camp, neben der Sanddüne, übernachten werden.
    Also packen, ins Auto, und ab geht die vierstündige Fahrt über schlecht befestigte Strassen.
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  • Gobiin Anar Ger Camp, Khongoryn Els

    3 Agustus 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Ankunft im Ger Camp, meine Jurte für diese Nacht. Diesmal eine Zwei-Jurte für mich alleine. Wieder mit Kopfkissen, die anstelle mit Federn mit trockener Hirse gefüllt sind. Und mit offenem Dach, ich schlafe heute unter dem Sternenhimmel. Alle bisherigen Jurten hatten in der Mitte des Daches eine transparente Folie. Und die heutige Jurte hat eine Stein in der Mitte hängen, damit der Wind die Jurte nicht um- oder wegblasen kann.
    Vom Camp hat man einen wunderbaren Blick auf die Sanddüne Khongoryn Els.
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