• Nusa Lembongan

    Jan 23–25, 2025 in Indonesia ⋅ 🌧 28 °C

    Früh morgens nach einem Kaffee, ging es zur Fähre. Alles lief wie geschmiert: nach etwa 20 Minuten waren wir auf dem Boot Richtung Nusa Lembongan. Die Überfahrt war ruhig, das Meer glitzerte im Morgenlicht, und ich konnte endlich mal tief durchatmen. Es fühlte sich an, als würden wir gerade die Hektik der letzten Tage ein wenig hinter uns lassen. Die Hoffnung keimte auf.

    Die Nusa Islands haben einen ganz eigenen Zauber. Sie bestehen aus drei kleinen Inseln: Nusa Lembongan, der entspannten Basis für viele Reisende, Nusa Ceningan, die durch eine ikonische gelbe Brücke verbunden ist, und Nusa Penida, die abenteuerliche Schwester mit ihren berühmten Klippen und Tauchspots. Es heißt, auf den Nusa Islands ist die Zeit stehen geblieben – hier gibt es keine Hektik, nur kleine Straßen, Fischerboote und das einfache Leben.

    Mitten in meinen Gedanken unterbrach Paul plötzlich: “Delfine!” Und tatsächlich – dort waren sie, die ersten Delfine, die ich jemals in freier Natur gesehen habe. Sie waren zwar etwas weit weg, aber dieser Moment bleibt für mich unvergesslich.

    Ich hätte stundenlang einfach nur aufs Meer schauen können, doch schon nach 30 Minuten legten wir an der Mushroom Bay an. Während ich noch versuchte, meinen Rucksack zu schultern, hatte Paul bereits zwei Roller organisiert – die Anbieter schwirrten zwar um uns herum, aber in einer sehr angenehmen, entspannten Art.

    Die Verhandlungen liefen so unkompliziert wie noch nie: keine Papiere, keine Kaution, einfach ein bisschen Vertrauen. Schon tuckerten wir los – ein herrliches Gefühl von Freiheit.

    An unserer Unterkunft angekommen, wurden wir herzlich begrüßt. Schon am Tor empfing uns ein freundliches Lächeln, und beim Check-in gab es frisch gepressten Orangensaft – eisgekühlt. Die Unterkunft, eine grüne Oase mit nur 11 Bungalows, eingebettet in einen wunderschönen Garten mit Pool. Perfekt, um nach den letzten Tagen abzuschalten.

    Auch das Drumherum machte direkt einen guten Eindruck: fußläufig nette Restaurants, die sogar in der Nebensaison lange geöffnet haben, und mit dem Roller liegt uns die ganze Insel zu Füßen. Alles deutet darauf hin, dass es hier einiges zu entdecken gibt.

    Der erste Eindruck von Nusa Lembongan fühlt sich genau richtig an – entspannt, ein bisschen abenteuerlich und genau das, was wir gebraucht haben 🌴
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