Welcome to Australia
February 19, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 14 °C
Unser Flug nach Melbourne sollte gegen 21 Uhr starten, knapp sechs Stunden in der Luft, eine angenehme Zeit. Doch schon beim Online-Check-in mittags die erste Änderung: neue Abflugzeit 22:30 Uhr. Kein großes Ding, dachten wir, dann kommen wir wenigstens nicht ganz so früh in Australien an. Doch die Stunden zogen sich wie Kaugummi, und während wir warteten, rückte das Boarding immer weiter nach hinten. Kurz vor Mitternacht saßen wir endlich im Flieger. Australien, wir kommen!
Kaum in der Luft, gerieten wir in heftige Turbulenzen. Der Flieger sackte mehrmals tief ab, und während sich mein Magen irgendwo in der Kabine verteilte, sah ich für einen kurzen Moment meinen Australien-Traum an mir vorbeihuschen. Doch das Schütteln legte sich und die Vorfreude stieg wieder.
Aus den geplanten sechs Stunden Flug wurden am Ende fast sieben – der Flughafen in Melbourne war zu voll, also drosselte der Pilot die Geschwindigkeit, um nicht ewig in der Luft kreisen zu müssen. Und so bekam ich noch ein bisschen mehr Zeit, um die Aussicht auf Australien von oben aufzusaugen. Ein Moment, den ich nie vergessen werde.
Beim Landeanflug wurde mir dann endgültig bewusst, dass dieser lange gehegte Traum jetzt Realität ist. Ich konnte kaum das Pipi in den Augen zurückhalten.
Die Einreise verlief schnell, und schon stolperten wir – übernächtigt, aber überglücklich – durch die Türen in die Empfangshalle.
Welcome to Australia, Baby!
Nach einem großen Kaffee ging es per Uber in unsere Unterkunft – mitten im CBD von Melbourne, dem pulsierenden Herzen der Stadt.
Als Erstes fiel uns die unglaubliche Sauberkeit der Straßen auf. Als Zweites? Die Herzlichkeit der Australier. Ein freundliches Lächeln hier, ein entspanntes „How’s it going?“ da – alles wirkte offen und unaufgeregt.
Da unser Zimmer noch nicht bezugsfertig war, stellten wir die Rucksäcke ab und zogen los, um die Nachbarschaft zu erkunden.
Breite Gehwege, wunderschöne Architektur, unzählige Cafés und Restaurants – und wilde Papageien in den Bäumen. Obwohl wir uns mitten im geschäftigen Business-Viertel befanden und viele Anzugträger um uns herum unterwegs waren, kam kein Hauch von Hektik auf. Alles wirkte entspannt, lässig und irgendwie mühelos.
Melbourne, du gefällst uns!
Am frühen Nachmittag bahnte sich dann doch die Schlaflosigkeit der letzten Nacht ihren Weg. Paul fühlte sich zunehmend unwohl, und wir merkten beide, dass es Zeit war, die Reißleine zu ziehen.
We call it a day. Morgen beginnt das Abenteuer wirklich.Read more





















