Einziehen, Einrichten, Anstoßen
Feb 21–23, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C
Unser Camper wird zum Zuhause
Als wir am Abend unseren Camper abholten, hätten wir nicht glücklicher sein können. Super neues Fahrzeug, erst 8000 Kilometer gelaufen, top gepflegt und von der Größe her genau richtig. Ein echter Glücksgriff!
Für die erste Nacht entschieden wir uns, auf einem Campingplatz nicht weit von Melbourne zu übernachten – nahe genug am Verleiher, falls doch noch etwas fehlen oder nicht funktionieren sollte. Einmal in Ruhe alles testen, uns mit dem Fahrzeug vertraut machen und vor allem ankommen.
Am Platz angekommen, war das Set-up schnell aufgebaut: zwei Stühle, ein Tisch, fertig. Die Grundausstattung war milde gesagt: ziemlich mau. Also war klar, dass der nächste Tag Shopping-Tag werden würde.
Immerhin hatten wir in weiser Voraussicht bereits Weingläser gekauft – man muss ja Prioritäten setzen! Damit stießen wir stilvoll auf dieses neue Kapitel an, während unser Abendessen eher improvisiert ausfiel. Abendbrot statt warmes Essen, denn wir hatten an der Tankstelle die falsche Gasflasche mitgenommen – Anfängerfehler, passiert uns nicht nochmal.
Als es später wurde, kam der erste Testlauf für das Camper-Bett. Nach einer kurzen Diskussion über die beste Schlafrichtung – ich hatte vier Optionen, Paul eine 🙃 – gab ich klein bei. Die Sorge, dass der Platz nicht ausreichen könnte, erwies sich als unbegründet. Mehr als genug Raum für uns beide.
Der nächste Morgen begann mit einer freundlichen Überraschung: Unsere Nachbarn versorgten uns mit heißem Wasser für den Kaffee und gaben uns gleich ein paar Insider-Tipps für die Weiterreise. Hatte ich schon erwähnt, dass Australier einfach wahnsinnig nett sind?
Nach dem Frühstück hieß es: Los geht’s – next stop: Shopping!
Wir tingelten uns durch sämtliche Läden: Drei Camping-Zubehör-Stores, ein Baumarkt, IKEA. Stunden später waren wir stolze Besitzer eines kleinen Pavillons, eines Gasgrills, Lichterketten, neuer Bettwäsche, Handtücher, Geschirrtücher, Tischdecke, Kerzen – die ganze Palette.
Und dann war da noch Jacky. Unsere Mitreisepflanze. Weil selbst ein Camper ein bisschen Leben braucht 🪴
Während der Fahrt buchten wir für die Nacht einen Campingplatz direkt am Strand. Capel Sound Foreshore, 110 Kilometer entfernt – genau die richtige Strecke nach einem Shopping-Marathon.
Am Abend saßen wir dann gemütlich eingerichtet vor unserem neuen Zuhause auf Rädern, genossen unser erstes richtiges Camper-Dinner mit gutem Wein und nickten zufrieden in die Runde.
Die anerkennenden Blicke der eingefleischten Camper blieben nicht aus.
“Nice set-up, mate. Nice set-up!”Read more













Love it! [Phil]