• Luss und Loch Lomond Whisky

    3. juli, Skotland ⋅ ☁️ 15 °C

    Luss ist eines der schönsten Dörfer Schottlands. Mit seinen gepflegten Steinhäusern, den blumengeschmückten Gassen und dem kleinen Pier zieht es Touristen aus aller Welt hierher.

    Der Ort war jahrhundertelang ein Zentrum der Clan-Kultur, insbesondere des Clan Colquhoun.

    Einer Legende nach wird der Loch Lomond von geheimnisvollen Wassergeistern, den Kelpies, bewohnt, die Menschen mit ihrer Schönheit anlocken und in die Tiefe ziehen.

    Das Besucherzentrum der Marken Loch Lomond Whiskys und Ben Lomond Gin und wurde auf dem Gelände der ehemaligen Räucherei von Luss errichtet.
    Hier besuchen wir die interaktive Discoverytour und machen ein Tasting mit. Unser Favorit des Tages: "Fire & Steam"

    Warum reift der Whisky im Fass?

    Eine Geschichte erzählt, dass im 16. Jahrhundert schottische Mönche ihren frisch gebrannten Spirit – den heutigen "New Make" – mangels anderer Gefäße in ein leeres Heringsfass gefüllt haben. Heringsfässer waren damals weit verbreitet, weil Hering ein wichtiges Handelsgut war. Das Fass wurde im Keller vergessen.
    Als die Mönche den Spirit später wieder öffneten, stellten sie fest, dass er sich verändert hatte. Er war nicht mehr klar und scharf wie frisch gebrannter Alkohol, sondern hatte eine goldene Farbe angenommen und schmeckte weicher und komplexer.
    Das Heringsfass war wohl sicher nicht die beste Wahl, aber die Idee der Fassreifung war geboren. 😁😁

    Und wenn nicht war ist, war's zumindest gut erzählt. 😉 😆
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