• Highland Park Destillerie

    July 18 in Scotland ⋅ 🌬 13 °C

    Mit der Destillerie verbindet sich die berühmte Geschichte von Magnus Eunson, einem Kirchendiener und Metzger, der nebenbei illegal Whisky brannte und schmuggelte. Der Legende nach versteckte er Fässer sogar unter der Kanzel seiner Kirche, um die Steuereintreiber zu täuschen. Obwohl sich Geschichte und Legende heute vermischen, ist Magnus Eunson bis heute die Symbolfigur von Highland Park.

    Highland Park hebt sich von vielen anderen Destillerien durch einige traditionelle Verfahren ab:

    Orkney-Torf:
    Die Brennerei verwendet Torf von den Hobbister-Mooren. Dieser enthält viel Heidekraut und nur wenig Holz, da auf den windreichen Orkneys kaum Bäume wachsen. Dadurch entsteht ein sanfter, aromatischer Rauch, der deutlich milder ist als der kräftige Torfrauch vieler Islay-Whiskys.

    Traditionelles Mälzen:
    Ein Teil der Gerste wird noch immer von Hand gewendet und in historischen Darren getrocknet – eine Technik, die heute nur noch wenige Destillerien anwenden.

    Sherryfässer:
    Ein großer Teil der Reifung erfolgt in sorgfältig ausgewählten, sherrygewürzten Eichenfässern. Sie verleihen dem Whisky Noten von Trockenfrüchten, Honig und Gewürzen.

    Die Balance zwischen Süße und Rauch macht Highland Park bei vielen Whiskyfreunden so beliebt.
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