• Kirkwall

    18 luglio, Scozia ⋅ 🌬 14 °C

    Kirkwall ist die größte Stadt der Orkney-Inseln und das kulturelle sowie wirtschaftliche Zentrum des Archipels. Die Stadt hat rund 9.000–10.000 Einwohner und liegt an einer geschützten Bucht, die seit Jahrhunderten ein wichtiger Hafen für Handel und Seefahrt ist.

    Kirkwall wurde im 11. Jahrhundert von den Wikingern gegründet. Der Name leitet sich vom altnordischen Kirkjuvágr ab und bedeutet etwa „Kirchenbucht“. Damals gehörten die Orkneys zum norwegischen Königreich. Erst 1468 gingen die Inseln an Schottland über, als sie im Zusammenhang mit einer königlichen Heirat verpfändet wurden.

    Trotzdem ist die nordische Identität bis heute stark spürbar. Viele Bewohner sehen die Wikingerzeit nicht nur als Teil ihrer Geschichte, sondern als wichtigen Bestandteil ihrer kulturellen Identität.

    2007 gat Orkney eine eigene offizielle Flagge eingeführt. Sie zeigt: ein rotes Kreuz auf gelbem Grund (Farben Norwegens),
    eingefasst von einem blauen Kreuz (Farben Schottlands).
    Die Flagge symbolisiert also bewusst die Verbindung zwischen Norwegen und Schottland.
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