• Goldener Tempel und Bambuswald

    27. juli, Japan ⋅ ☁️ 32 °C

    Dieser Goldene Tempel heißt Kinkaku-ji und der war das Highlight meiner bisherigen Japan Reise. Warum? Weil ich ihn schon soooo lange sehen wollte.

    Man geht im Prinzip fast ein Mal um ihn herum und darf ihn von allen Seiten genießen. Wofür wir uns richtig lange Zeit ließen. Gleich ums Eck im Wald war dann ein kleines Tee-Häuschen, wo wir uns eine Tee-Zeremonie gönnten. Die Aussicht in das Stückchen Wald war perfekt zum Entspannen und Genießen. Da hat sich einer was dabei gedacht, wie er das Häuschen da hinplatziert hatte.

    Von der Temperatur her waren wir wieder auf vollen 34 Grad mit Sonne unterwegs, weshalb wir auf die öffentliche Anreise zum Bambuswald verzichteten, sondern gleich mit dem Taxi fuhren. Nachdem Lenny und Pudi einen gemütlichen Osaka Tag einlegten, konnten wir uns ein Taxi schon zu viert teilen.

    Aber noch bevor es zum Bambuswald ging, tauchten wir in die Welt der Udon-Nudeln ein. Ein Erlebnis. Papa nahm eine Schüssel mit Rindfleisch, Michi mit paniertem Hühnerfleisch (daneben), ich mit Ente und Felix mit Onsen Ei und Tororo (geriebene Süsskartoffel). Jeder einzelne schmeckte speziell lecker.

    Der Bambuswald war richtig hoch und schön, wobei ich ihn mir größer vorgestellt hatte. In Hawaii waren Papa und ich auch schon mal in einem und da konnte man wirklich zwischen den einzelnen Baumen hindurchgehen, dafür waren sie dünner. Dieses Mal waren sie richtig alt, weil dicker und leider umzäunt.
    Michi fand heraus, dass der Bambus täglich zwischen 50cm und einem Meter wachsen kann. Ich hab’s ihm ehrlich nicht geglaubt. Bitte was wächst so schnell?
    Der Wald endete bei einem Sumpf-Teich mit unzähligen wunderschönen pinken Lotusblüten 🩷.
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