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Japan & Südkorea

Tokyo - Fuji - Osaka - Kyoto - Okinawa (Miyakojima) - Soul - Tokyo Read more
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    🇯🇵 Osaka, Japan

    Osaka Castle

    Yesterday in Japan ⋅ ☀️ 29 °C

    Um fünf Uhr verließen wir das Haus in Richting Osaka Castle.
    Michi fand nämlich heraus, dass es zwei Laufrunden rund um das Schloss in Osaka gibt und in seinem Trainingsplan für den Graz Marathon standen heute 20km als zu absolvierende Distanz. Eisern wie Michi ist, hat er es durchgezogen.
    Papa und ich sahen das etwas entspannter und entschieden uns für einen Sightseeing Lauf. Beste Entscheidung ever.

    Rund um das Osaka Castle wurden zwei Wassergräben errichtet, die auf zwei unterschiedlichen Plateaus angelegt sind. Das Hauptgebäude des Schlosses ganz oben besteht aus acht Stöcken, wobei von außen nur fünf zu erkennen sind. Genau vor diesem Gebäude spielte es sich am Samstag Vormittag ab. Einerseits vernahmen wir einen gebetsähnlichen Gesang, beobachteten eine Gruppe bei Tai Chi und beteiligten uns beim Seniorenturnen mit circa 60 anderen Menschen.

    Als wir zu einem kleinen Teich kamen, mit wunderschöner Aussicht auf das Schloss, wurden wir Zeugen eines Heiratsantrages, der zwischen zukünftigem Bräutigam und Fotograf vereinbart war und die zukünftige Braut überraschte. Es war sehr schön anzusehen und verursachte Gänsehaut bei mir.

    Nach dem verspäteten Mittagessen wurde das Wuzzelturnier ausgetragen, das sich Lenny seit dem Einzug ins Haus gewunschen hat.
    Rangliste:
    1. Felix
    2. Lenny
    3. Michi
    4. Pudi
    5. Opa
    6. Nana
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  • Umeda Sky Building

    July 24 in Japan ⋅ ☀️ 37 °C

    Mit den angesagten 37 Grad planten wir für heute mal wenig bis nichts. Während Lenny, Pudi und Felix bis 10 Uhr ausschliefen, gingen Papa, Michi und ich zum nächsten größeren Supermarkt und deckten uns mit Lebensmittel ein. Das mit Abstand teuerste war das Obst.

    Bis 13:30 Uhr tat jeder was er wollte: lesen, Blog schreiben, Harry Potter schauen oder schlafen. Dann stand Papa auf einmal auf und sagte: „Ich geh jetzt raus.“ Natürlich zogen wir mit und düsten mit der Loop-Line zu drei große Shopping Center nur zehn Gehminuten vom Umeda Sky Building entfernt.
    Lenny deckte sich von oben bis unten mit Mont Bell Gewand ein, Felix und Michi schlugen bei den T-Shirts zu und ich kaufte für Mama eine neue Mont Bell Regenjacke - in pink natürlich.

    Das Essen heute war das erste Mal Yakiniku. Wir hatten zwei Grills am Tisch und bestellten rohes Fleisch, welches wir selbst je nach Belieben und Geschmack drauflegen und mit vier unterschiedlichen Saucen verzehren konnten. Die Zuspeisen waren lediglich ein Mini Paprika, eine Scheibe Zwiebel, eine Knoblauchzehe oder eine Spalte Kürbis.

    Ca. 45 Minuten vor Sonnenuntergang (19:07 Uhr) besuchten wir das Umeda Sky Building, also wieder eine Aussichtsplattform und verweilten dort bis 21:30 Uhr. Wir haben einstimmig beschlossen, dass uns Osaka besser gefällt, weil wir es als angenehmer und übersichtlicher empfinden als Tokyo. Natürlich, hat ja auch gerade mal 2,75 Millionen Einwohner:innen.

    Zuhause wünschte sich Lenny schon seitdem wir vom Fuji herunten waren ein Peeling (er selbst sagt aber immer Piercing). Also durften alle Reiseteilnehmer antreten, zuerst Peeling, dann Maske und Augencreme. Lustig war’s, zumindest für mich 😜
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  • Osaka

    July 23 in Japan ⋅ 🌙 33 °C

    Die Reise geht weiter nach OSAKA. Gestern Abend nach dem Fuji haben wir spontan eine Unterkunft mit dem Thema: Harry Potter gebucht, weil Lenny so begeistert davon war. Überdies verlängerten wir den Check-Out von 10 auf 14 Uhr, um auszuschlafen, gemütlich zu frühstücken und das Haus ein wenig zu genießen.

    Mit dem Shinkansen ging es über Shizuoka nach Osaka, dabei kamen wir wieder an unzähligen Reisfeldern vorbei. Dank Felix' Handy konnten wir die Fahrgeschwindigkeit messen und diese stoppte bei 270km/h.

    In der Osaka Station lernten wir, uns richtig für die U-Bahn anzustellen bzw. einzuordnen. Denn ohne Japanisch Kenntnisse war es teilweise ein Raten oder Hinzittern, ob wir richtig sind.
    Es erinnerte mich an: „1, 2 oder 3, ob ihr richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.“
    In unserem Fall, wenn wir in die richtige Richtung fuhren.

    Im neuen zweistöckigen Zuhause angekommen, liefen wir von Zimmer zu Zimmer, um die einzelnen aus Buch und Film bekannten Harry Potter Accessoires zu entdecken, bestaunen oder auszuprobieren.

    Osaka als kulinarisches Zentrum Japans machte gestern seinem Namen alle Ehre. Das Sashimi war richtiger Fancy Shit. Mal sehen was ich mir für das nächste Fancy Shit Dinner Zuhause für meine Arbeitskolleg:innen abschauen werde.

    Der Abend endete mit dem ersten Teil aus Harry Potter auf der fetten Leinwand.
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  • Mt. Fuji

    July 22 in Japan ⋅ ☁️ 21 °C

    Unser Traum seit dem Buchen dieser Reise war die GEMEINSAME Besteigung des Mt. Fuji! 🗻 Es war zusätzlich ein Drei-Generationen-Bergsteigen.

    Für Papa und Lenny sollte es das erste Mal sein.
    Michi und Felix gelang separat der Gipfelaufstieg im Sommer 2019 - zufällig mit zehn Tagen Abstand. Zu diesem Zeitpunkt kannten wir Michi aber noch nicht.
    Pudi und ich sahen den Krater im November 2018, da zeigte sich der Berg von seiner wirklich winterlichen Seite und wir benötigten Steigeisen. Damals zählten wir sieben andere Personen. Heute sah das Bild etwas anders aus.

    Unsere Tour begann mit der Tagwache um 3:30 Uhr. Am Vorabend reservierten wir zwei Uber Taxis, jedoch erschien nur eines davon zur ausgemachten Uhrzeit um 4:00. Ich bat den äußerst netten Fahrer einen Freund anzurufen, um uns raufzubringen und er organisierte tatsächlich sofort jemanden - ein Wahnsinn zu der Uhrzeit! Unsere Konklusion: die Japaner schlafen nie 😜.
    Wir wurden bis zur 5th Station des Fujinomiya Trails auf 2400m gefahren und seit Langem hatten wir wieder eine angenehme Temperatur von 19 Grad.

    Auf dem Weg zum Gipfel kamen wir an sechs oder sieben (⁶🤷🏼‍♀️⁷) kleinen Berghütten vorbei, auf denen genächtigt werden kann bzw. jeweils Getränkeautomaten und kleine Shops zu finden waren. Diese Gelegenheiten nutzten wir des Öfteren um zu pausieren und uns zu hydrieren.

    Anfangs zierten grüne Büsche den Weg, die mehr und mehr von den typischen Vulkangesteinen in unterschiedlichen Größen und Farben abgelöst wurden. Zwischendurch passierten wir sogenannte Torii Tore, die nicht exakt in der Mitte durchquert werden sollen, da dieser Weg für die Götter reserviert ist.
    In ein für uns kaputtes Torii (nur mehr zwei Holzpfähle ersichtlich) wurden Geldmünzen in die Holzrisse gesteckt. Offensichtlich als Glücksbringer oder Opfergabe.
    Der Fuji ist für die Japaner ein heiliger Berg, den jeder einmal besteigen solle.

    Alles in allem meisterten wir den Gipfel des Mt. Fuji mit seinen 3776 Meter, der nur 22 Meter niedriger ist als der Großglockner. Also Hut ab!

    Eine kleine Anekdote von der Früh: Wer hätte gedacht, dass auch Michi ein kleiner Morgenmuffel sein kann, wenn er am Vortag drei Teller Wagyu Rind isst und dann am nächsten Tag mit Bauchweh aufwacht? Das ist offensichtlich die Grenze, wir haben sie gefunden 😜. Also keine drei Teller mehr für ihn.
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  • Shibuya

    July 21 in Japan ⋅ ⛅ 35 °C

    Nachdem wir lange geschlafen hatten, bis auf Papa der um halb fünf noch laufen war, packten wir die Sachen und machten uns bei einer viel zu heißen Temperatur mit viel zu viel Gepäck auf in Richtung Tokyo Station, um gleich mal die Koffer zu verstauen.
    Es war eine dezente Challenge, sich in dieser riesen Station zurechtzufinden.

    Nachdem uns alles gelungen war, gönnten wir uns ein Filet Steak bzw. Wagyu. Weder Lenny, Felix noch Pudi mochten letzteres, weshalb Michi alle drei Teller von dem echt Fett-durchzogenen Fleisch aß! Mal abwarten wie es ihm bekommt 😜.

    Unser letztes Ziel in Tokyo war die Shibuya Kreuzung. Eine gut besuchte Kreuzung, die schon in dem einen oder anderen Film zu sehen war.
    Nachdem wir ein wenig bummelten, trennten sich unsere Wege. Die Jungen (Lenny, Felix und Michi) suchten ein Elektronikkaufhaus auf - also einen mega großen japanischen Mediamarkt - und die Alten (Papa, Pudi und Ich) fuhren im Shibuya Scremble Square zum Shibuya Sky rauf, also wieder eine Aussichtsplattform.

    Wie das Leben so spielt, war es ausgebucht, weshalb wir einfach einen Stock tiefer ein geiles spanisches Restaurant aufsuchten und die Atmosphäre GENOSSEN. Es war soooo genial.

    Unsere Reise endet heute in Tokyo und führt uns weiter nach Fujinomiya, wo wir morgen den Fuji zu erklimmen beabsichtigen.
    Um beim neuen Airbnb anzukommen, nahmen wir den Shinkansen, stiegen drei Mal um !!! und leisteten uns zwei Taxis zum Haus.
    Die Taxilenker:innen waren die geilsten. Wir wissen ja schon von früher, dass in Fujinomiya ungefähr 3% der Bevölkerung Englisch spricht, aber das war dann ein kompletter Auflauf von 6-7 Personen, die debattierten, wo genau die fünf Minuten entfernte Unterkunft zu finden sei.
    Das Haus ist enorm groß für japanische Verhältnisse und es gefällt uns sehr gut.
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  • Skytree bei Nacht

    July 20 in Japan ⋅ 🌙 30 °C

    Wir sind schon draufgekommen, dass bei einer Stadt mit 10 Millionen Einwohner:innen - im Kernraum - sich pro Tag immer nur ein Sightseeing-Event ausgeht. Vor allem, wenn man mit einem Jet-Lag zu kämpfen hat.

    Aber heute wollten wir noch ein zweites Gustostück erleben: den Skytree und zwar bei Nacht. Wir haben es mit Cheesecake, Gingerale und Biertschi genossen.
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  • teamLab Planets

    July 20 in Japan ⋅ ☀️ 32 °C

    Dieses heutige Highlight haben wir Isolde zu verdanken, denn sie hatte mir schon vor Monaten zum Kauf dieser Karten geraten, um nicht zu sagen: genötigt. Und es ist jeden Yen wert! Danke Isöldi!

    Aber nun von Anfang des Tages an: Michi, Felix, Lenny und Papa standen um vier Uhr auf, um entweder Laufen zu gehen oder das WM Finalspiel zu schauen. Nach dem sehr zufriedenstellenden Ergebnis frühstückten wir und machten uns auf den ca. 30-40 minütigen Weg zum teamLab: ein extrem bekanntes, digitales und interaktives Kunstmuseum in Tokyo.

    Bei diesen Außentemperaturen nahmen wir uns vor, zumindest einen Halbtag dort zu verbringen und rückwirkend betrachtet, hätte uns da vorher sowieso niemand rausbekommen. Es ist in vier Bereiche eingeteilt: Wasser, Wald, Garten und der Essbereich Outdoor.
    Unser aller Highlight war der Raum, in dem die Lichterketten von der Decke hingen. Sie wurden einzeln gesteuert und erzeugten dreidimensionale Effekte und Muster.
    Für alle weiteren Teile lassen wir die Bilder und Videos sprechen.

    (Der vegane Ramen war übrigens der beste, den ich je gekostet habe...zumindest bis jetzt 😉)

    Nach den vielen Eindrücken brauchten wir erst einmal eine kleine Erfrischung und landeten dabei in einer ziemlich besonderen Bar. Wir hatten einen eigenen Raum, in dem die Lichter zwischen den Orchideen und sogar in den Gläsern miteinander verbunden waren. Sobald man ein Glas bewegte oder etwas einschenkte, reagierten die Lichter darauf. Dazu kamen passende Klänge, die ebenfalls auf alles abgestimmt waren.
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  • Studio Ghibli Museum

    July 19 in Japan ⋅ ⛅ 33 °C

    Das Museum war soooo lässig!
    Als Vorbereitung sahen wir uns Zuhause schon vier Studio Ghibli Animes an: Mein Nachbar Totoro, Chihiros Reise ins Zauberland, Das wandelnde Schloss und Das Schloss im Himmel.

    Im Museum selbst waren neben den übermenschlich großen Figuren, die originalen Storyboards (Entwurfsskizzen), die nachgestellten Arbeitsplätze, unzählige Mangas in unterschiedlichen Entwurfsstadien und eine Vielzahl an fertigen Bildern zu sehen.
    Der Kurzfilm, der ausschließlich in diesem Museum gezeigt wird, war besonders berührend, detailliert und wie Lenny sagt: für Tierliebhaber sehr zu empfehlen.

    Studio Ghibli wurde 1985 von drei Personen gegründet und zählt heute ca. 190 Mitarbeiter:innen.

    Heute Früh um 5 Uhr gingen Michi, Papa und ich laufen - einmal um den Kaiserpalast. Endlich sahen wir das, was uns Lenny gestern verweigert hatte 😜. Als wir mit dem Frühstück Zuhause eintrudelten, stand es schon 3:0 für England.
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  • Tokyo und Kaiserpalast

    July 18 in Japan ⋅ ☁️ 29 °C

    Ja, das war ein langer Reisetag.
    Die erste Challenge stellte sich beim Einsteigen in den Flieger, als wir so taten, als wäre es schon sieben Stunden später - uns also auf die Zeitverschiebung vorzubereiten. Lenny knickte ein paar mal weg, aber in Summe schlief er während des gut zwölf Stunden dauernden Fluges wahrscheinlich nur eine. Der Rest von uns schlief so gut es ging, wahrscheinlich drei bis fünf Stunden.

    Als wir um 8:30 Uhr in Tokyo ankamen (nach österreichischer Zeit 01:30 Uhr), ging es relativ zügig durch die Grenzkontrollen, zumal Felix von Zuhause aus schon alle erforderlichen Daten für die Einreise eingegeben hatte und wir nur mehr den QR-Code herzeigen brauchten.

    Mit dem Skyliner ging es durch die grünen Außenbezirke bis zur Nippori Station über den Umweg des Bargeld Behebens, um die Suica Card kaufen zu können. Mit dieser können wir landesweit mit Bus, Zug oder U-Bahn reisen.

    Ab 12 Uhr konnten wir unsere Koffer beim Airbnb parken, der Check-In war leider erst um 16 Uhr. Deshalb überbrückten wir die Zeit mit Essengehen, was mega gut war und zum Garten des Kaiserpalastes zu spazieren. Dem lieben Lenny ging die Luft aus und er schlief gleich mal bei der ERSTEN Parkbank ein. Mit Müh und Not konnten wir ihn unter einen Baum zerren. Deshalb haben wir nicht recht viel vom Kaiserpalast gesehen.

    Das Airbnb gefällt uns sehr gut und neben zwei Klimaanlagen stehen auch noch zwei Balkone mit Grill oder Sauna zur Verfügung. Aber an die Sauna denken wir bei rund 30 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit nicht.

    Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen und um 20 Uhr ging’s in die Heia.
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  • Endlich wieder am Start!

    July 17 in Austria ⋅ ☁️ 24 °C

    Hallo liebe Follower!

    Die nächsten fünf Wochen touren wir durch Japan, Okinawa und Südkorea. Mit am Start sind Michi, Felix und Kathi für die gesamten fünf Wochen und Fritz, Martin und Lenny für einen Zeitraum von drei Wochen.

    Heute um 7:30 Uhr stand Isabella mit einem mega-riesen Bus vor der Haustüre und chauffierte uns mit Mama zum Flughafen in Wien. Mit dem Direktflug geht es 12 Stunden und 20 Minuten nach Tokyo, wo wir die ersten vier Tage verbringen werden.

    Wir freuen uns, wenn ihr wieder mit dabei seid und auf zahlreiche Kommentare.
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    Trip start
    July 17, 2026