• Kathi.
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Canada / USA

Canada West und Ost: Vancouver, Vancouver Island, Rockies, Toronto und USA: Westküste (von Vancouver nach LA und zurück inkl. Las Vegas, Grand Canyon), Alaska, Niagarafälle, New York --- einige Bilder fehlen noch, ich hoffe, ich finde sie... Read more
  • Trip start
    May 1, 2004

    München Flughafen

    May 1, 2004 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    13:20-14:20 MUC -> LON
    17:05-18:40 LON -> VAN

    Am Morgen, als ich aufwache bin ich so wahnsinnig aufgeregt. Ein halbes Jahr Kanada. Ich frühstücke mit Papa, wir bepacken das Auto und ich verabschiede mich von ihm. Mann, ist das hart.

    Am Flughafen machen mir Flomeine Schwester, meine Mum, Werner, Anja und Daniel den Abschied schwer, auch wenn ich mich auf das bevorstehende Abenteuer freue.
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  • Ankunft

    May 2, 2004 in Canada ⋅ 15 °C

    Schule: Vancouver English Center

    Ankunft Samstag, Schulstart Montag: Grammar am Vormittag, Conversation am Nachmittag. Das ganze zwei Wochen lang. Dann Grammar am Vormittag und pop culture am Nachmittag (Fernseh gucken und Englisch super verbunden; und man lernt wirklich was!)Read more

  • La Traviata - Oper in Vancouver

    May 8, 2004 in Canada ⋅ 14 °C

    Nach einem Besuch von Stanley Park gingen Claudia, Birgit und ich in die die Oper. "La traviata". Arvind hatte die Tickets für Tatjana, Arti und mich besorgt, aber Tatjana flog nach Edmonton, um sich ein Haus zu kaufen (!) (ihr Freund ist ein Hockeyspieler und wohnt in Alberta. Er hat eine Farm gefunden, die er gerne kaufen wollte und hat ihr einen Flug gebucht.) Arti ist erst 13 und nicht interessiert an Opern.

    Die Oper an sich, also das Gebäude, die Kostüme und das Bühnenbild waren super! Aber das Gesinge... Einfach nicht meins. Vielleicht in 10 Jahren.

    Nach den drei Stunden Oper (8-23:30, 2 Pausen inklusive) trafen wir Francesca und David und eine Österreicherin und gingen in eine Bar. Den letzten Skytrain um 1:15 Uhr Morgens hab ich noch erwischt.
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  • Autokauf

    May 9, 2004 in Canada ⋅ 🌧 16 °C

    Toyota Camry 1989, automatik, 179.000 km
    2.900 C$ (ca. €1856)
    Versicherung: ICBC: 1038,25 CA$ (632,96 €)

  • Rocky Mountain Tour (6. Juni – 25. Juni)

    June 6, 2004 in Canada ⋅ 🌧 14 °C

    Von Vancouver quer durch British Columbia über durch den Mount Revelstoke und Yoho National Park (NP) weiter nach Lake Louise. Natürlich zum gleichnamigen See, der mich wegen seines Touristenansturms (und es war noch nicht mal Hauptsaison) sehr enttäuscht hat. Aber er war ja mitunter auch mein Anlass in die Rockies zu fahren. Wir haben uns dann für eine Wanderung dort entschieden. Von oben ist es ja noch mal etwas anderes. Und es hat sich gelohnt!! Ein dunkelgrüner, noch mit einer dünnen Eisschicht überzogener See, Mirror Lake, erwartete uns an der ersten Station. Weiter oben beim Teehaus war ein weiterer See, Lake Agnes, der noch von Schnee umsäumt war und ebenfalls eine dünne Eisschicht trug.

    Wir stapften noch weiter nach oben, durch den Schnee, zur Aussichtsplattform. Die Menschen wurden weniger, der Schnee mehr und die Luft dünner. Einmal bin ich im Schnee eingesunken, stand bis zum Knie drin. Dann ist auch noch mein Schuh steckengeblieben, als ich meinen Fuß wieder rauszog. Was ein Tag!! Es hat sich aber gelohnt, oben war kein Mensch und wir hatten eine tolle Aussicht auf Lake Louise und die weiten Wälder der Rocky Mountains.

    Wieder unten angekommen sind wir zum 11 km entfernten Moraine Lake gefahren. Der bezauberndste See den ich je gesehen hab! Und nicht so überlaufen. Was vielleicht auch daran lag, dass wir unsere Uhren in die falsche Richtung gestellt haben, als wir nach Alberta fuhren. Bei uns war es fünf als wir dort hin fuhren. Und wir wunderten uns noch, dass uns nur Autos entgegenkommen, keine mehr hin fuhren.

    Dann ging es weiter in den Kootenay NP, zu den Radium Hot Springs. Im Anschluss nach Banff und wegen Regen von dort nach einem Tag Richtung Edmonton (ich weiß, Calgary wäre näher gewesen, aber gibt es da das größte Shopping-Center der Welt??).

    Nach zwei Tagen flachem Cowboyland und wirklich das größte Shopping Center, mit Wellenbad, Achterbahnen, Unterwassertauchen mit Fischen, und natürlich auch zahlreiche Geschäfte, zurück in die Berge, diesmal in den Jasper NP. Und weil’s da so schön war sind wir gleich 5 Tage geblieben und haben wirklich alles gesehen! Haben "The Whistlers" in Rekordzeit erklommen und konnten von dort die Aussicht auf alle Seen genießen, die wir in den Tagen davor besucht hatten.

    Dann ging's zurück Richtung Lake Louise, über das Columbia Icefield (von unten sieht es nicht so toll aus wie es ist, wenn man mal ganz oben auf dem Eis steht!), die Athabascafalls, meines Erachtens die schönsten Wasserfälle die es gibt (ich fahre erst nächste Woche zu den Niagarafällen!), vorbei am Peyto Lake (einer der schönsten Seen in den Rockies, mit wirklich türkiesgrünem Wasser) und mit Besuch des Mistaya Canyon. Der beeindruckendste Canyon in den Rockies! Wir haben natürlich viel öfter Halt gemacht, aber das waren die schönsten Stopps.

    In Lake Louise sind wir noch einmal zum Moraine Lake gefahren. Insgesamt war ich viermal dort und es ist mit Abstand mein absoluter Lieblingssee! Dann noch mal nach Banff. Der Regen hatte aufgehört und wir konnten die Seen dort abklappern. Lake Minnewanka, Two Jack Lake (hier haben wir uns ein paar Burger zum Abendessen gegrillt) und Johnson Lake.

    Hatte ich eigentlich erwähnt, dass wir zelten waren? Ich glaub nicht. Das erste Mal für mich für einen so langen Zeitraum. Wirklich toll. Vor allem nicht so teuer, hust. Ohne Zelt oder Wohnmobil ist man hier übrigens sehr aufgeschmissen.

    Tags darauf haben wir den Banff Monuntain erklommen (natürlich wieder in Rekordzeit) und dann ging's eigentlich auch schon wieder gen "Heimat". Wir wollen noch einen Abstecher zum Lake O'Hara machen. Dieser See ist deswegen so reizend, weil man nur mit Bussen hinkommt (Reservierung nötig und war natürlich schon bis Anfang August ausgebucht), oder zu Fuß, wobei ein Fußmarsch von nicht weniger als 3 Stunden veranschlagt wird. Wir wollten es trotzdem versuchen. Dieser See war in meinem Reiseführer einfach "awesome" (gibt es im Deutschen eigentlich ein Wort, dass das ausdrückt, was hier "awesome" meint? Mir ging es eigentlich tierisch auf den Keks. Vor allem in USA wird es ja einfach immer verwendet, wenn einem grad die Worte fehlen. Das kommt dort ja sehr oft vor...) Nun ja, wir waren also auf dem Weg zu diesem beschützten See (wir waren übrigens auch die EINZIGEN auf dem Weg zu diesem See). Es hat sich rentiert, wobei die Farbe nicht so wie in meinem Reiseführer war. Aber wer den Bus dorthin bekommt oder den Marsch nicht scheut... ist es Wert!

    Zurück ging's dann über Kamloops. Und endlich hatten wir auch Sommer. In den Rockies war es zwar meist Sonnig, aber doch wegen der Höhen ziemlich kalt. Und in Kamloops hatte es 40° C! Die Armen dort. Im Sommer Plus, im Winter dafür das Gleiche im Minus. Brrrrr.

    Und schon waren wir auch wieder zurück. Halt. In Whistler haben wir noch kurz einen Stopp eingelegt. War ganz nett, hab mir aber fast meine Bremsen ruiniert! Das hat gedampft! Und nicht mehr funktioniert. Gut das es noch die Handbremse gibt. Bei den Steigungen und Kurven möchte ich nämlich wirklich nicht den Berg runter sausen.
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  • Tag 3 - Sicamos -> Golden

    June 8, 2004 in Canada ⋅ 17 °C

    Sicamos - Crazy Creek Suspension Bridge + Waterfalls - Golden

    Abfahrt: 11:15 Uhr
    Wetter: sonnig & warm
    Ziel: Golden
    Campsite: Kicking Horse Campsite (17C$, in straßennähe, gelangweilte Inhaber, spektakuläre Aussicht, saubere Duschen)Read more

  • Tag 4 - Golden -> Radium Hot Springs

    June 9, 2004 in Canada

    Golden - Lake Louise - Mirror Lake - Lake Agnes - Morraine Lake - Radium Hot Springs

    Abfahrt: 9 Uhr
    Wetter: sonnig
    Ziel: Radium Hot Springs
    Motel: Black Bear's Inn 57,45C$ (35,18€); ruhig & freundlich mit Yakuzzi

    Zeitumstellung! (hehe)

    Parks Canada Lake Louse (Field) 84C$ (51,45€)
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  • Tag 9 - Jasper

    June 14, 2004 in Canada ⋅ 8 °C

    Pyramid Lake, Patricia Lake, Lake Anette, Edith Lake, Mildred Lake, Lac Beauvert

    Abfahrt: ---
    Wetter: Regen & Wind
    Ziel: ---
    Campsite: Whistler

  • Tag 12 - Pyramid Lake

    June 17, 2004 in Canada ⋅ 14 °C

    Whistlers - Pyramid Lake

    Abfahrt: ---
    Wetter: sunnig und warm
    Ziel: ---
    Campsite: Whistlers

    Wanderung auf den Whistlers Mountain. In 2 Stunden 15 Min sind wir oben (3-5 Stunden sind angegeben). Dann eine halbe Stunden bis zum Gipfel. Diese Wanderung ist es einfach Wert gemacht zu werden! Wir hatten einen tollenBlick auf all die Seen, die wir am Tag zuvor besucht hatten.Read more

  • Alaska (1. Juli – 17. Juli)

    June 29, 2004 in Canada ⋅ ⛅ 22 °C

    Das war ein faszinierender Trip! Kann ich auf jeden Fall wärmst empfehlen.

    Sind mit der Fähre von Vancouver nach Victoria auf Vancouver Island gefahren. Von dort aus ging es mit dem Auto die ganze Insel rauf bis Port Hardy. Haben aber keine Besichtigungsstopps eingelegt, dafür aber 2 Übernachtungen. Was für eine große Insel! Dann sind wir mit der nächsten Fähre nach Prince Rupert gefahren, hatten dort Zwischenstopp für 2 Tage um dann die dritte und letzte 2-tägige Fahrt nach Haines anzutreten. Wir haben uns aus Geizgründen keine Kabine gemietet und durften somit die Nacht auf den Sofas verbringen. Unruhiger Schlaf, da die letzten sehr spät ins Bett sind, dafür die ersten schon wieder um 5 Uhr den Sonnenaufgang bewundern wollten. Wir haben aber viele "humpback whales" und kleine Eisgletscher gesehen, die mich dann für die windige, kalte, schlaflose Fahrt entschädigt haben. Angekommen Abends um 7 sind wir erst mal mit dem Auto los gedüst. Wir mussten uns etwas beeilen, weil wir noch über die erste Grenze wollten (mit dem Schiff sind wir bereits in die USA eingereist, mussten aber noch mal durch Canada (Yukon), um dann wieder in die USA zu kommen. Das ist vielleicht ein Stress mit den Ständigen Grenzen und die Zeit wird auch laufend umgestellt!
    Ach ja, speaking of Grenzen: wenn ich an der Grenze nach Amerika das Gewehr gehabte hätte, nach dem sie mich gefragt haben, hätte ich den Grenzwärter als ersten erschossen. Wir wurden behandelt wie Terroristen und am liebsten wäre ich gleich wieder nach Canada gefahren. Die sind sooo pflegeleicht was das Einreisen betrifft... Haben aber alles über uns ergehen lassen und sind schimpfend zur Fähre getuckert.

    Von den übrigen Menschen in Alaska, was für mich übrigens nicht zu den Vereinigten Staaten zählt, wurden wir dann aber so freundlich empfangen und so habe ich das Ganze einfach verdrängt.

    Wir sind also von Haines losgefahren. Eine tolle Strecke gleich zu Anfang, schön zu fahren und viel zu sehen. Was ich am tollsten an Alaska fand, nach der Landschaft natürlich, war die midnightsun. Die Lichter meines Autos waren falsch eingestellt, so dass Nachts fahren sehr gefährlich gewesen wäre. Aber wir sind nie Nachts gefahren, weil es nie Nachts war. Aber das interessiert jetzt keinen. Ist ja nur eine Zusammenfassung.

    Kurz noch die Route: Vancouver – Victoria – Port Hardy – Prince Rupert - Haines – Tok – Anchorage – Fairbanks – North Pole – Arctic Circle – Fairbanks – Dawson City – Prince George – Vancouver

    Was an Alaska so richtig fasziniert: alles blüht auf einmal. Da es ja nur einen sehr kurzen Sommer gibt, wächst, blüht und lebt alles auf einmal – und genau zu dieser Zeit waren wir da. Alle 5-10 Minuten musste ich meinen Scheibenputzer bedienen, weil ich vor lauter Fliegen nichts mehr gesehen hab und wir hätten duzende Libellensammler mit Libellen beliefern können (täglich mindestens 30 am Grill gehabt, Kühlergrill natürlich).

    Mit dem Wetter hatten wir auch mehr als Glück. Oder Pech?? Auf jeden Fall hat mich etwas anderes erwartet, als gedacht. Ich kaufe extra noch dicke Fleecepullis (ich hab sie immerhin auf der Fähre gebraucht) um dann mit kurzen Hosen und T-Shirts rumzulaufen. Nun ja, uns hat der heißeste Sommer seit 10 Jahren dort erwartet, wie uns erzählt wurde. Gott sei Dank war meine Reise nach Alaska auch gleichzeitig mein Ausziehen bei meiner alten Gastfamilie. Ich war also für alles gerüstet.

    Durch die Hitze stand allerdings auch ganz Alaska in Flammen. Und wir sind durch viele Brandgebiete gefahren. Jedes mal hieß es: "Keine Gefahr. Einfach Fenster geschlossen halten und nicht anhalten". Das ist schwer zu glauben, wenn neben einem die Flammen züngeln und das nicht anhalten ist leichter gesagt als getan, wenn einem das Benzin ausgeht (was uns Gott sei Dank nicht passiert ist, aber das Lämpchen war sehr, sehr, sehr rot!!) oder man einen platten Reifen hat (was uns passiert ist!). Haben Hilfe von einem Schulbusfahrer bekommen (was macht DER auf dieser Straße???). Da hatten wir wahrhaftig Glück. Ist wirklich nicht leicht Nachts um 10 auf einer steinigen, holprigen, staubigen Strasse Hilfe zu bekommen. Dank auch der midnightsun!!

    Und wir mussten sogar 1x im Rauch übernachten! Wollten noch über die Grenze nach Canada zurück. Wer denkt denn daran, dass eine Grenze um 7 Uhr dicht macht? Und da saßen wir dann gemütlich in einer Barbecue-Runde mit ein paar Leidgenossen aus der Schweiz und Canada und haben uns einräuchern lassen. Ohne zu übertreiben: man hat keine 5 Meter weit gesehen!

    Am nächsten Tag ging die abenteuerliche Fahrt dann auch schon weiter: an der Grenze gab es keine Tankstelle. Und wir sind doch schon wieder auf roter Lampe gefahren. Kanister wäre echt eine Anschaffung Wert gewesen! Gott sei Dank ging es die meiste Zeit bergab und wir sind nur im Leerlauf gefahren, zu schnell runter, zu langsam rauf. Und das bei den Straßenverhältnissen... Was ich hier an Fahrpraxis bekommen hab, lern ich in Deutschland nicht in 5 Jahren!
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