• Elefanten, Sundowner & Spotlight – dieser Nachmitt

    September 1 in South Africa ☁️ 18 °C

    Nach unserer Frühstücks- und Vormittagstour und dem anschließenden Mittagessen hieß es erst einmal: kurz durchatmen.
    Papa und Kim machten es sich am Pool gemütlich und gönnten sich etwas Entspannung, während Mama und Felix noch eine Runde ins Gym gingen. Doch lange hielt die Ruhe nicht an – denn kurze Zeit später ging es schon wieder los.
    Und Halleluja… was für ein Erlebnis! 🤩
    Den Anfang machten die Nashörner. Mit dabei war das berühmte Tanti und ihr Baby (bekannte Geschichte: Sie wurde angegriffen wegen ihrem Horn und hat es überlebt)- allein dieser Anblick war schon etwas ganz Besonderes. Danach führte uns die Tour mitten hinein in eine riesige Herde Wasserbüffel. Und mit „mitten drin“ meinen wir auch wirklich MITTEN DRIN. 🦏🐃
    Aber natürlich hatten wir noch einen großen Wunsch: Elefanten! Also ging es bis zum westlichsten Punkt des Reservats. Und dann… WOW. Einfach nur WOW. 🐘 Was dort auf uns wartete, lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen. Eine komplette Elefantenherde – und wir mittendrin. Wir haben unzählige Bilder gemacht, Videos aufgenommen und irgendwann einfach aufgehört, durch die Kamera zu schauen. Manche Momente muss man einfach nur genießen. So etwas erlebt man wahrscheinlich wirklich kein zweites Mal.
    Und als wäre das noch nicht genug, wurde genau dort unser Sundowner aufgebaut. Wein, Bier, Fanta, Sprite, Cashews, Chips und dazu ein Sonnenuntergang mitten in der afrikanischen Wildnis. 🌅🍷
    Keine Häuser. Keine Straßen. Kein Lärm. Nur wir, die Elefanten und diese unglaubliche Landschaft.
    Natürlich durfte auch eine kleine Pipipause beim Sundowner nicht fehlen. 😂 Allerdings war „kurz mal entspannt verschwinden“ leichter gesagt als getan. Gefühlt haben wir uns vorher zehnmal umgedreht und geschaut, ob wirklich kein Tier irgendwo im Gebüsch liegt und auf uns wartet. Entspannung sieht definitiv anders aus. 😅
    Irgendwann mussten wir dann tatsächlich los. Die Rückfahrt dauerte ungefähr eine Stunde – und inzwischen war es stockdunkel. Auch das war wieder ein Erlebnis für sich. Wenn die Augen langsam nicht mehr so richtig mitspielen und man plötzlich bei jedem Geräusch und jeder Bewegung im Gebüsch etwas wachsamer wird, bekommt die Fahrt noch einmal eine ganz andere Atmosphäre. Ein bisschen beeindruckend, ein bisschen unheimlich – und vor allem jede Menge Adrenalin. Und als wäre die Nachtfahrt nicht spannend genug, wurden unterwegs noch die Spotlights ausgepackt, um nach Hyänen und anderen nachtaktiven Tieren Ausschau zu halten. 🔦👀 Jedes Aufleuchten im Dunkeln ließ uns gespannt ins Gebüsch schauen: War da gerade etwas? Oder doch nur ein Busch? Am Ende ging es direkt zum Abendessen – natürlich wieder viel zu spät. Genau wie schon beim Frühstück. 🙈
    Aber ganz ehrlich: Wenn man dafür eine Elefantenherde beim Sundowner erlebt, mitten in der afrikanischen Wildnis steht und anschließend noch im Dunkeln auf Hyänensuche geht, dann darf das Abendessen ruhig ein bisschen warten.
    Was für ein Nachmittag. Was für ein Tag. Und was für Erinnerungen. ❤️🇿🇦
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