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  • Day3

    Regen.

    March 6, 2019 in the Netherlands ⋅ ☁️ 8 °C

    Es regnet. Amsterdam ist grau in grau. Gut daher, dass ich für heute die Amsterdamer Museen eingeplant habe.
    Mit dem Rad zum Museumsplein ist - wie eigentlich jede Strecke hier - problemlos, wenn ich auch ein oder zwei mal gegen mir unbekannte Fahrrad-Verkehrsregeln verstoße. Zumindest, wenn ich das Geschimpfe der älteren Dame, die mir auf einem der Fahrradwege entgegenkommt, richtig deute. Rot scheint übrigens für Fahrradfahrer hier auch nichts zu bedeuten. Ich passe mich an.

    Am Museumplein bin ich ein wenig enttäuscht, dass der iamsterdam-Schriftzug verschwunden ist. Google (das zu diesem Zeitpunkt noch funktioniert, kurz darauf drosselt mir O2 die Datengeschwindigkeit auf vorsintflutlich) weiß natürlich mehr: der Schriftzug wird inzwischen an unterschiedlichen Orten in Amsterdam aufgestellt. Nun gut.

    Mein erster „Programmpunkt“ ist das Moco, ein kleines, aber feines Museum, das moderne Kunst zeigt. Mich zieht es hauptsächlich wegen der Banksy-Ausstellung dort hin - und ich werde nicht enttäuscht. Auch alle anderen Kunstwerke sind sehenswert und besonders.

    Noch besser gefällt mir aber dann das VanGogh-Museum. Diese Farben, diese Dynamik! Kein Druck oder Foto kommt auch nur annähernd an die Originale heran. Ich bereue nicht, mir einen Audio-Guide geleistet zu haben. Definitiv eine Bereicherung.

    In einer Regenpause radle ich weiter nach DePijp, um über den Albert Cuyp-Markt zu schlendern. Auch bei Regenwetter kann man sich hier wunderbar durchfuttern und ich probiere eine typische Amsterdamer Spezialität: eine Stroopwafel. Für alles weitere hab ich dann leider keinen Platz mehr.

    Eigentlich möchte ich noch gerne in den Vondelpark, aber es hat sich inzwischen eingeregnet und ich bin nass bis auf die Haut, als ich am Hotel ankomme.
    Den Rest des Tages verbringe ich mit dem, was bei Regen besonders gut geht: Shopping.
    Bei einem Kaffee in einer der vielen Seitenstraßen, die vom Damplatz abgehen, schaue ich ein wenig dem bunten Treiben zu. Unglaublich, wie oft mir der Geruch von Gras in die Nase steigt.
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