• Überraschung im Puyehue

    Feb 7–8 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir haben Schwierigkeiten mit der Routenwahl: Sollen wir in Chile chillen und auf der Westseite der Anden nordwärts die Lagos abfahren oder sollen wir die "Sieben-Seen-Route" in Argentinien und damit auch San Carlos de Bariloche besuchen? Da das Wetter auf der Ostseite der Anden tendenziell trockener ist, fahren wir Richtung Argentinien durch den Nationalpark Puyehue. Ohne viel zu erwarten, machen wir einen Abstecher zu Thermen, deren Anlage sich in Aguas Calientes (= warmes Wasser) als ausgesprochen schlicht herausstellt. Aber wir sind wieder sauber ... und erkunden - weil wir nun schon mal von der Hauptroute abgebogen sind - noch den weiteren Verlauf der Straße, die in ein Winterskigebiet führen soll.
    Doch es wartet eine Überraschung auf uns: Der Weg führt an der Ranger- und Talstation der Lifte vorbei bis an den Kraterrand des Raihuén und noch höher auf einen unbenannten Hügel auf 1400 Hm. Grobi trägt uns über vulkanischen Boden bis nach oben. Die Aussicht ist grandios!

    Am nächsten Morgen starten wir früh, denn wir haben nicht nur einen Grenzübergang vor uns, sondern auch eine verhältnismäßig weite Strecke. Obwohl die Landschaft einzigartig ist - nach einem Vulkanausbruch sind die Wälder abgestorben, überall ist der Boden mit weißlich grauem Aschelavagestein bedeckt - halten wir nur einmal an. Vielleicht liegt es an Cheddar, einem Anhalter aus Frankreich, den wir über weite Strecken und auch über die Grenze mitnehmen. Wir fühlen uns gehetzt ...
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