• Pazifikküste

    Mar 10–13 in Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir sind unschlüssig, was wir als nächstes machen sollen ... schnell noch nordwärts bis San Pedro de Atacama, dann nach Süden bis wir den Paso Francesco erreichen und von dort nach Argentinien? An der Küste den Strand genießen? In die Atacama fahren?
    Wir erkunden die Küstenlinie, die viel Felsen und wenig Strand bietet. Die Menschen leben vom Algensammeln und trocknen. Sie winken uns zu, sie wirken zufrieden-fröhlich, aber die Armut bedrückt uns.
    Wir besuchen die Atacama in Küstennähe (Parque Nacional Desierto Florido), drehen aber wieder um, denn die zarten, braunen Stängelchen der letzten Wüstenblüte haben eine deprimierende Wirkung auf uns.
    Das Wetter ist bemerkenswert: Morgens liegt eine dicke Wolkendecke über dem Küstenstreifen, gegen Mittag klart es auf und wird sengend heiß, aber einen schönen Sonnenuntergang erleben wir nicht, da gegen Abend schon wieder Wolken den Himmel verdunkeln. Nachts ist es kühl-feucht, keine Sterne. Das kleine bisschen Feuchtigkeit in der Luft reicht Kakteen, um zu gedeihen ... andere Pflanzen gibt es nur durch Bewässerung. Südliche Atacama ... . Alles macht einen trostlosen Eindruck auf uns.
    Nördlich von Caldera geht uns wider Erwarten das Wasser aus. Wir fahren zurück in die Stadt, denn ohne Wasser in der Wüste herum zu kurven ist eine nicht so gute Idee.
    Wollen wir überhaupt noch mehr Wüste? Und dann können wir uns entscheiden: Wir fahren auf chilenischer Seite nicht weiter nördlich, sondern lassen uns Zeit für den letzten Andenpass - den Paso San Francisco! Wir kaufen ein für mehrere Tage, tanken, baden ein letztes Mal im Pazifik, winken dem Ozean ein letztes Mal zu und fahren nach Osten.
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