• Gegensätze

    March 28 in Argentina ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Puna ist ein Landstrich in Argentinien, der sich Richtung Süden nahtlos an den Altiplano anschließt. Der Unterschied zum Altiplano ist in erster Linie die Höhe: Während der Altiplano ab 4000m aufwärts liegt, erreichen die Höhenzüge der Puna nur maximal 4000 Höhenmeter. Dadurch ist der Aufenthalt in diesem Gebiet für uns nicht so anstrengend. Ziel unserer Fahrt ist ein kleiner Ort Namens Iruya. Der Weg dorthin führt durch Schluchten und Pässe, die Fahrspaß und -wieder einmal - Landschaft verspricht.
    Doch zuerst geht es auf asphaltierter Strecke nordwärts durch einen winzigen Ort Namens Tumbaya. Es scheint Markttag zu sein, also steigen wir spontan aus. Zwischen Bahnschienen und der Durchgangsstraße reiht sich ein kleiner Stand an dem nächsten. Von billigen Plastikartikeln über Süßwaren bis hin zu Kartoffeln wir alles mögliche angeboten. Zwischendrin stehen Asado- und Empanadastände. Wir sind die einzigen Nichtindigenen und werden neugierig beäugt.

    Ein paar Kilometer weiter biegen wir von unserer Hauptrichtung ab, um Purmamarca zu besuchen. Das Bild könnte unterschiedlicher nicht sein: Auch hier gibt es Verkaufsstände, doch sie sind ausschließlich auf Touristen ausgerichtet. Indigene sind in der Minderheit. Alles ist staubfrei auf europäischen Standard, die Häuser wie die Kirche sind Schmuck hergerichtet.
    Wir finden Platz im Schatten an einem Tisch eines Cafés und genießen hausgemachte Limonade und frischen Fruchtsaft bei Lifemusik. Das Indigene wird hier vermarktet.
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