Tag 36 – Ruhig durch Dänemark 🇩🇰❤️
August 20 in Denmark ⋅ ⛅ 16 °C
Heute Morgen sind wir um 8:00 Uhr in Fredensborg gestartet. Die Nacht war schön ruhig, und in unserem kleinen Eckchen auf dem Campingplatz waren wir tatsächlich ganz allein geblieben. Rundherum kamen zwar noch andere Fahrzeuge dazu, aber direkt bei uns blieb es herrlich ruhig.
Nach Henrys Morgenrunde haben wir alles verstaut und wollten beim Auschecken noch kurz zur Rezeption. Eigentlich war sie noch geschlossen, aber der Betreiber hatte mich wohl gehört und machte extra noch einmal die Tür auf. Wieder so herzlich wie bei der Ankunft – der Platz hat uns wirklich gut gefallen. ❤️
Danach ging es erstmal tanken und dann wieder bewusst über kleine Nebenstraßen durchs flache Dänemark. Ganz ehrlich: Landschaftlich reizt mich Dänemark nicht so sehr wie Norwegen oder Schweden, aber es war trotzdem schön, die Autobahn hinter uns zu lassen und gemütlich übers Land zu fahren.
Unser Frühstücksstopp führte uns nach Roskilde ins Café Fjordliv direkt am Wasser. Mit Henry sind wir einfach ganz selbstverständlich hineingegangen. Erst war alles völlig problemlos, wir bekamen einen Tisch und bestellten dort. Erst als das Frühstück kam, meinte die Bedienung plötzlich, dass wir mit Hund eigentlich auf die Terrasse sollten. Draußen war es allerdings ziemlich kalt, Henry lag völlig ruhig unter dem Tisch und störte niemanden – also blieben wir sitzen. 😄
Zum Glück, denn das Frühstück war richtig lecker: Kaffee, eine Zimtschnecke mit Fruchtfüllung und für Volker ein belegtes Brötchen.
Danach kam für mich der schönste Moment des Tages: der Aussichtspunkt an der Storebæltbrücke.
Wir sind einfach runter an den Strand gegangen. Ich habe mir noch schnell einen Kaffee gekocht und dann saßen wir da – zu dritt mit Henry – und haben unsere Reise ein kleines bisschen Revue passieren lassen.
Kein großes Programm, kein Zeitdruck. Einfach Wasser, Brücke und dieser ruhige Moment.
Das war richtig schön. ❤️
Auf dem Weg weiter nach Kerteminde kam spontan die Idee, noch essen zu gehen. Volker suchte ein Restaurant mit guten Bewertungen raus, wir fanden mit Harry sogar einen Parkplatz – aber Henry durfte nicht mit rein.
Kein Problem, es gab eine Terrasse und das Wetter passte. Also setzten wir uns draußen hin.
Als wir dann nach der Speisekarte fragten, wirkte der Kellner allerdings schon etwas überrascht. 😄 Die Küche würde in 45 Minuten schließen und eigentlich gab es nur noch zwei Fischgerichte. Damit war Volker dann raus.
Also haben wir nur etwas getrunken und sind anschließend noch zum Supermarkt gefahren.
Dort haben wir einfach selbst etwas fürs Abendessen geholt: Fleisch für Volker, dazu Bratkartoffeln und Gurke, für mich Bratkartoffeln mit Ei. Mein Essen war richtig lecker, Volkers Fleisch eher so mittelmäßig – aber Hauptsache satt. 😂
Am Kerteminde Camping haben wir einen guten Platz bekommen. Direkt über die Straße liegt das Meer, und ich bin mit Henry noch einmal bis zum Steg gelaufen.
Ein schöner, ruhiger Abschluss für einen Tag, der gar nicht viele große Stopps brauchte.
Heute waren es 194,6 km.
Und irgendwie war genau das heute das Schöne: kleine Straßen, ein gutes Frühstück, ein besonderer Moment am Wasser und am Abend einfach ankommen. ❤️Read more






























Traveler
🤗