• Volker und Kerstin Schäfer
  • Volker und Kerstin Schäfer

Unser Sommer 2026

Vom Rheinland an die Nordsee, über meine Heimat Sachsen bis ans Nordkap —> das ist der Plan Read more
  • Trip start
    July 16, 2026

    🚐 Bevor es losgeht…

    July 16 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Viele von euch begleiten unsere Reisen schon seit Jahren und lesen immer fleißig unser Reisetagebuch. ❤️

    Vielleicht fällt euch diesmal auf, dass sich mein Schreibstil hier und da ein wenig verändert hat.

    Das liegt daran, dass ich mir in diesem Jahr einen ganz besonderen Reisebegleiter ausgesucht habe: eine KI. 🤖

    Nicht, weil mir die Ideen fehlen – sondern weil ich meine Zeit lieber mit Volker, Henry, einem guten Kaffee und all den schönen Erlebnissen verbringen möchte, als jeden Abend lange am Handy zu sitzen.

    Die Reise erleben wir natürlich selbst. Jeder Kilometer, jede Begegnung und jede Erinnerung sind unsere. Die KI hilft mir nur dabei, unsere Erlebnisse in schöne Worte zu fassen und euch jeden Tag mit auf unsere Reise zu nehmen.

    Ich freue mich, wenn ihr uns auch dieses Mal wieder begleitet. ❤️

    PS: Die Reise planen musste ich natürlich trotzdem selbst… 😄 Denn eine KI weiß zwar viel – aber sie kennt weder Volkers Vorliebe für Schokolade noch Henrys Meinung zum Thema Wasser („Pfoten ja – Schwimmen nein!“) oder meine ewige Suche nach dem schönsten Kaffeeplatz. ☕🍫🐾

    Also… los geht’s! 🚐🌊🌍
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  • ❤️ Ein neuer Sommer

    July 16 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Um 7:30 Uhr schließen wir die Haustür in Bergheim hinter uns.

    Vor uns liegen sechs Wochen voller Begegnungen, Landschaften und gemeinsamer Zeit.

    Der erste Halt ist Vario Mobil in Bohmte. Dort treffen wir Appi und Inge. Natürlich bleibt es nicht bei einer kurzen Begrüßung – erst werden die neuesten Wohnmobile bestaunt. Schließlich gehört ein bisschen Träumen immer dazu.

    Am Nachmittag erreichen wir Carolinensiel. Dort warten bereits Renate und Dieter auf uns. Im Gepäck haben wir etwas ganz Besonderes aus der Heimat: Kölsch, das am Samstag gemeinsam zum Geburtstag von Dieter geöffnet werden soll.

    Auf dem Campingplatz haben wir zwei schöne Stellplätze bekommen.
    Nachdem wir alles aufgebaut hatten und die Yamaha aus dem Kofferraum befreit war, begann unser erster richtiger Urlaubsnachmittag.

    Gemeinsam ging es zu Janssens Fisch, wo wir uns frischen Fisch schmecken ließen. Ein entspannter Nachmittag mit guten Gesprächen, leckerem Essen und ganz viel Urlaubsgefühl.

    Danach gab es für mich endlich den ersten Urlaubskaffee am Hafen von Carolinensiel. ☕🌊

    Als die anderen später mit Roller und Fahrrad zurückfahren, entscheide ich mich für den schönsten Weg des Tages. Gemeinsam mit Henry laufe ich die 3,2 Kilometer entlang der Harle zurück zum Campingplatz.

    40 Minuten Ruhe.

    Wasser.

    Schilf.

    Und Henry, der jeden Grashalm genau untersucht.

    Es ist einer dieser Momente, in denen man merkt:

    Der Alltag liegt jetzt hinter uns.
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  • Carolinensiel

    July 17 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    🚐 Unser Sommer 2026 – Tag 2

    Guten Abend zusammen! 👋

    Heute haben wir unseren zweiten Urlaubstag ganz entspannt in Carolinensiel verbracht – und genau so sollte Urlaub sein. 😊

    Nach einem gemütlichen Frühstück beim Bäcker durfte für mich natürlich ein leckerer Cappuccino nicht fehlen. ☕ Anschließend sind wir durch die kleinen Geschäfte gebummelt, bevor wir mit der Carolinchen-Bahn zum Hafen gefahren sind.

    Von dort ging es zu Fuß über die Mole bis ans Meer und anschließend zurück zum Campingplatz. Am Ende standen über sieben Kilometer auf der Uhr – allerdings ganz ohne Wandergefühl. Mit der frischen Nordseeluft und dem Blick aufs Wasser verging die Zeit wie im Flug.

    Nach einer kleinen Mittagspause haben wir uns Renates Auto ausgeliehen und sind nach Schillig zum Drachenfest gefahren. Was für ein Anblick! 🪁 Der Himmel war voller bunter Drachen und am Strand flogen unzählige Lenkdrachen sowie riesige Drachenfiguren. Wirklich beeindruckend!

    Zur Stärkung gab es für die meisten ein Softeis. 🍦 Ich habe mich allerdings lieber für einen Aperol entschieden. 🍹😄

    Zurück in Carolinensiel wurde noch ein wenig geshoppt – ein paar schöne Dinge mussten natürlich mit. 😉

    Den Abend haben wir schließlich gemeinsam mit Renate und Dieter bei einem leckeren Essen beim Griechen ausklingen lassen.

    Ein rundum entspannter Urlaubstag mit vielen schönen Momenten und ganz viel Nordseeluft. ❤️
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  • Tag 3 – Geburtstagsstimmung

    July 18 in Germany ⋅ 🌬 18 °C

    Heute ging es mit Appi und Inge wieder zu Fuß nach Carolinensiel. Frühstück gab’s stilecht mit Fischbrötchen bei Janssens Fisch. Danach wurde durch die Boutiquen gebummelt – und irgendwie fanden wieder ein paar schöne Sachen (und Schuhe 😅) den Weg ins Wohnmobil. So langsam brauchen wir wohl einen Anbau. 😂

    Eigentlich wollten wir anschließend nur einen Kaffee trinken … daraus wurden drei Windbeutel und ein Apfelstrudel. 🙈

    Während die anderen mit der Carolinchen-Bahn zurückfuhren, bin ich mit Henry gemütlich an der Harle entlang zum Campingplatz gelaufen. Der Blick auf die Fähren nach Wangerooge hat dabei viele schöne Erinnerungen an die Zeit geweckt, als meine Kinder noch klein waren.

    Am Abend haben wir dann gemeinsam Dieters Geburtstag gefeiert. Bei leckeren Cocktails, Livemusik und jeder Menge guter Laune wurde gesungen, gelacht und auf das Geburtstagskind angestoßen. Ein rundum gelungener Tag mit lieben Freunden – genau so fühlt sich Urlaub an. ❤️🎂🍹🚐🐾
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  • Von der Nordsee nach Sachsen Tag 4

    July 19 in Germany ⋅ 🌧 15 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen von Carolinensiel. 🌊❤️ Nach einer ziemlich stürmischen Nacht gab’s – wie immer – erst einmal einen gemütlichen Kaffee im Bett, bevor ich mit Henry noch eine letzte große Runde am Deich gedreht habe. Er musste natürlich jeden Grashalm noch einmal ausgiebig beschnuppern. 🐾😄

    Um 9 Uhr sind wir gemeinsam mit Appi und Inge vom Campingplatz gestartet. Natürlich durfte ein letzter Stopp bei Janssens Fisch nicht fehlen. Fischbrötchen für unterwegs und frische Leckereien für die Familie mussten einfach mit. 🐟🥰 Anschließend haben wir uns von Appi und Inge verabschiedet. Es waren drei richtig schöne gemeinsame Tage.

    Danach ging es auf die Autobahn Richtung Sachsen. Regen, Wind und rund um Bremen und Braunschweig jede Menge Verkehr – aber danach lief die Fahrt wieder ganz entspannt. 🚐🌧️

    Am Nachmittag haben wir spontan bei meiner Schwester in Krippen Halt gemacht. Es war zwar nur ein kurzer Besuch, aber dafür umso schöner. ❤️ Ich habe meinen Neffen mit seiner Familie getroffen, mit meiner Schwester noch einen Kaffee getrunken (ja… eigentlich schon viel zu spät 😅) und sogar meine Kinder kurz gesehen. Sie machen mit ihrer Kletterclique Urlaub im Elbsandsteingebirge und bleiben bis zum Geburtstag meiner Mama hier. Vielleicht schaffen wir es ja, sie in den nächsten Tagen einmal beim Klettern zu besuchen. 🧗

    Danach ging es nur noch die letzten Kilometer zu meinen Eltern. Die Freude über das Wiedersehen war groß, alle Mitbringsel wurden ausgepackt und das Wohnmobil gleich noch ein bisschen umsortiert. 😅

    Jetzt lassen wir den langen Tag ganz gemütlich im Wohnmobil ausklingen und schauen das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft. ⚽

    📍 660 km geschafft – und wir sind glücklich in Sachsen angekommen. ❤️🚐🐾
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  • Zwischen Heimat und Herzensmenschen

    July 20 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute war ein richtiger Heimattag. ❤️ Nach einer stürmischen Nacht und der Nachricht, dass Spanien Weltmeister geworden ist, ging es zunächst zum Stellplatz am Burghotel Stolpen. Von dort starteten wir mit dem Roller nach Dresden – erst zum Schaffer-Mobil-Händler, anschließend auf einen alkoholfreien Spritz in die Innenstadt und danach mit einer frischen Eierschecke im Gepäck zu meiner Tante. 😄 Der Wind war so kräftig, dass ich unterwegs mehr Angst um den Kuchen als um mich hatte, aber er kam heil an. Wir verbrachten zwei wunderschöne Stunden bei Kaffee und vielen Erinnerungen. Über kurvige Straßen ging es anschließend zurück nach Stolpen. Nach einer kleinen Pause ließen wir den Tag bei einem leckeren Essen im Burghotel ausklingen. Henry war natürlich den ganzen Tag mit seinem Jäckchen und seinem Roller-Koffer mit dabei. 🐾🛵❤️Read more

  • Auf den Spuren der Kletterer

    July 21 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute war einer dieser Tage, die man so schnell nicht vergisst. ❤️ Nach einem gemütlichen Frühstück bei meinen Eltern ging es mit dem Roller zum Wanderparkplatz. Meine Schwester war mit ihren Jungs, den Enkelkindern und der gesamten Klettergruppe unserer Kinder bereits voraus. Dank kleiner Krepppapierstreifen an den Ästen fanden wir den richtigen Weg durch den Wald – bis plötzlich ein Streifen fehlte. 😄 Zum Glück führte uns unser Bauchgefühl weiter. Als wir die Stimmen der Gruppe schon hören konnten, sie uns aber noch nicht sehen konnten, ließen wir kurzerhand unsere Drohne aufsteigen und überraschten sie aus der Luft. Die Gesichter waren herrlich – und wenige Minuten später standen wir selbst lachend mitten zwischen allen. Von 10 bis 17 Uhr verbrachten wir einen wunderschönen Tag zwischen den Felsen, schauten beim Klettern zu, spielten mit den Kindern und genossen einfach die gemeinsame Zeit. Natürlich war alles bestens gesichert und beeindruckend anzusehen. Anschließend wurden alle Krepppapierstreifen wieder eingesammelt, bevor wir mit meiner Schwester und ihrem Mann noch lecker essen gingen. Danach fuhren wir müde, aber glücklich mit Henry im Roller-Koffer über die schönen Landstraßen zurück nach Stolpen. Ein perfekter Tag voller Familie, Natur und ganz besonderer Momente. ❤️🧗🚁🐾🛵 🥰Read more

  • 🚐 Tag 7 – Frauenkirche und Familienzeit ❤️

    July 22 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute stand ein Ausflug in meine Heimatstadt Dresden auf dem Programm. Nach einem gemütlichen Morgen mit Kaffee im Bett und einer kleinen Umleitung wegen einer Straßensperrung erreichten wir die Altstadt – natürlich durfte ein Besuch in der Frauenkirche nicht fehlen. Eine Kerze anzünden, kurz innehalten und den Moment genießen gehört für mich einfach dazu.

    Mittags ging es in unser Lieblingsrestaurant Ontario. Das kanadische Rauchbrot als Vorspeise ist inzwischen Tradition, danach gab es für mich leckeres Rindertatar und für Volker ein Sandwich mit Rinderfilet.

    Anschließend schlenderten wir über die Brühlsche Terrasse und durch die Altstadt zurück zum Rathaus. Henry war natürlich mit Begeisterung dabei und nutzte jede Gelegenheit für seine Schnüffel- und Pipi-Pausen. 🐾

    Zurück in Stolpen wartete schon der nächste schöne Programmpunkt: Gemeinsam mit meinen Eltern haben wir die Gastgeschenke für Mamas Geburtstag fertig gebastelt. Es wurde viel gelacht, und den anschließenden Eierlikör hatten wir uns wirklich verdient.

    Den Abend ließen wir gemütlich im Wohnmobil mit einem alkoholfreien Aperol und selbstgemachtem Aperoleis ausklingen. Ein Tag voller Heimat, schöner Begegnungen und ganz viel gemeinsamer Zeit. ❤️
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  • Tag 8 - Regen und Vorfreude

    July 23 in Germany ⋅ 🌧 12 °C

    Heute hat uns der Regen zu einem ganz entspannten Tag eingeladen. Also blieben wir einfach etwas länger im Bett, genossen unseren Kaffee und ließen den Morgen ganz in Ruhe beginnen.

    Anschließend wurden die Geschenke für Mamas Geburtstag eingepackt und das Wohnmobil langsam für den nächsten Reiseabschnitt vorbereitet. Alles, was wir für Skandinavien nicht mehr brauchen, dürfen unsere Kinder nach dem Wochenende mit nach Hause nehmen.

    Nach einem kleinen Snack mit Tomaten und Feta hörte der Regen kurz auf. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit sofort, um mit Henry vor dem Wohnmobil zu spielen. Für ein paar Minuten war der graue Himmel vergessen. 🐾

    Am Nachmittag luden wir noch den Roller ins Wohnmobil, damit morgen alles bereit ist. Anschließend holten uns meine Eltern zum gemeinsamen Abendessen ab. Es wurde viel erzählt, gelacht und wir verbrachten noch einmal schöne Stunden miteinander. Auch Volkers Sohn war inzwischen angekommen, sodass die Vorfreude auf den morgigen Geburtstag immer größer wurde.

    Jetzt liegen wir müde, zufrieden und voller Vorfreude im Bett. Morgen feiern wir einen ganz besonderen Menschen – meine Mama wird 80 Jahre alt. ❤️🎂
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  • ❤️ Tag 9 – 80 Jahre voller Liebe

    July 24 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute durften wir den 80. Geburtstag meiner Mama feiern – ein Tag voller schöner Begegnungen, Musik und ganz viel Herz. ❤️

    Schon am Morgen sorgten die Ballons für die ersten Lacher: Erst platzte beim Aufblasen die große Acht, später machte sich der neue Ballon unter der Decke selbstständig. Zum Glück konnte Papa ihn mit einer langen Stange wieder retten. 🎈😄

    Anschließend ging es zur Feierlocation, wo jeder Gast einen kleinen Keilrahmen gestalten durfte. Es war schön zu sehen, wie aus vielen kleinen Bildern ein ganz persönliches Gemeinschaftsgeschenk entstand.

    Am Nachmittag sorgten Florian und Tabea mit ihrer Musik für beste Stimmung und nahmen alle Gäste mit. Der emotionalste Moment folgte, als wir gemeinsam das Lied sangen, das wir schon zur Diamantenen Hochzeit meiner Eltern geschrieben hatten. Zusammen mit meiner Schwester, unseren Kindern, den Urenkeln und Volker konnten wir Mama damit eine große Freude bereiten. Anschließend verzauberte Katrin alle mit ihrem Geigenspiel.

    Henry war natürlich den ganzen Tag mit dabei und ließ sich zwischendurch von Raja zu einer kleinen Gassirunde ausführen. 🐾

    Es wurde viel gelacht, lecker gegessen und bis in den Abend hinein erzählt. Müde, glücklich und voller Dankbarkeit ließen wir diesen besonderen Tag schließlich im Wohnmobil ausklingen.

    Ein Tag, den wir alle ganz sicher nie vergessen werden. ❤️🎂🚐
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  • 🚐 Tag 10 – Plötzlich waren wir unterwegs

    July 25 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute begann der Tag noch ganz ruhig. Wir hatten gut an der Location geschlafen und sind morgens zum Frühstück zu meinen Eltern gefahren. Nach und nach verabschiedete sich der letzte Besuch vom Geburtstag, und für mich war dann der richtige Moment gekommen, die Gästetafel fertigzumachen.

    Jeder Gast hatte gestern mit so viel Hingabe seinen kleinen Keilrahmen bemalt. Es sind wirklich kleine Kunstwerke entstanden – eine wunderschöne Erinnerung an Mamas 80. Geburtstag. ❤️

    Mama packte noch Geschenke aus und entdeckte dabei das Fotobuch von der Diamantenhochzeit und die Eintrittskarten für das Sinfoglesia-Konzert im November bei uns in Köln.

    Während ich mit Mama noch unsere Wäsche gewaschen und aufgehangen habe, machte Volker das Wohnmobil startklar: tanken, AdBlue, waschen und putzen. Henry war die ganze Zeit bei mir, mal im Garten, mal drinnen, und konnte den Garten bei meinen Eltern noch einmal genießen. 🐾

    Eigentlich wollten wir erst morgen früh los. Aber dann kam es anders. Um 15:30 Uhr haben wir spontan entschieden: Wir fahren doch schon Richtung Norden.

    Mit zwei Pausen und ungefähr 608 km sind wir um 21:30 Uhr an unserem Nachtplatz angekommen. Wir stehen auf einem Penny-Parkplatz. Ich bin mit Henry noch eine kleine Runde gelaufen und habe mir im Penny noch gekochte Eier fürs Frühstück gekauft. Die mag ich unterwegs richtig gern. 😄

    Wir sind bekloppt – aber auf die schönste Art. 🚐

    Morgen um 11:00 Uhr treffen wir unsere Freunde zum Frühstück, und danach geht es weiter Richtung Tierarzttermin für Henry.

    Der Norden ist plötzlich schon ganz nah. 🌲🚐❤️
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  • Tag 11 – Besuch bei Freunden

    July 26 in Germany ⋅ 🌧 16 °C

    Heute begann der Tag erst einmal ganz praktisch: Die Dusche im Wohnmobil wurde getestet – und was soll ich sagen? Sie hat überzeugt. 😊 Manchmal sind es ja genau diese kleinen Dinge, die unterwegs plötzlich richtig wichtig werden.

    Gestartet sind wir noch vom Penny-Parkplatz in Henstedt-Ulzburg. Das Wetter war eher grau und nass, aber davon haben wir uns die Laune nicht verderben lassen. Vor allem nicht, weil ein richtig schönes Frühstück auf uns wartete.

    Wir waren bei Sigrid und Rolf eingeladen, und aus „wir frühstücken mal gemütlich“ wurden fast fünf Stunden voller Gespräche, Lachen und neuer Pläne. Der Tisch war so liebevoll gedeckt, dass man sich sofort willkommen gefühlt hat. Es wurde erzählt, erinnert und natürlich auch schon wieder vom nächsten Treffen geträumt – vielleicht im September in Empuriabrava.

    Danach ging es für uns weiter Richtung Schafflund. Gefahren sind wir heute 142 km. Nach knapp zwei Stunden kamen wir bei der Tierarztpraxis an. Der Parkplatz war groß, und wir fanden dahinter eine ruhige Ecke für die Nacht.

    Der Regen machte zwischendurch kurz Pause, also nutzte ich die Gelegenheit für Henrys kleine Runde. Ganze 1,5 km ist er tapfer mitgelaufen – bei Regen für Henry wirklich völlig ausreichend. Danach war seine Meinung ziemlich klar: bitte wieder rein und am besten direkt ins Bett. 🐾

    Zum Abendessen gab es Kuchen vom Geburtstag. Ein kleines Stück Feier vom Vortag, mitten im Wohnmobil, irgendwo auf einem Parkplatz in Schafflund.

    Und natürlich musste auch das Internet noch gerichtet werden. Also Starlink raus – und Volker war glücklich. 😄 Den Abend haben wir dann ganz gemütlich mit einer Serie ausklingen lassen.

    Kein aufregender Tag, aber ein richtig schöner. Mit Freunden, Regen, Kuchen, Henry, Starlink und diesem gemütlichen Gefühl, unterwegs trotzdem irgendwie angekommen zu sein. ❤️🚐
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  • Tag 13 – Endlich angekommen!

    July 28 in Sweden ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute Morgen begann unser Tag ganz entspannt. Während Volker wegen der Straße nicht ganz so gut geschlafen hatte, konnte ich wunderbar schlafen. 🤪 Nach unserem ersten Kaffee um 7 Uhr machten wir uns fertig, drehten noch eine kleine Runde mit Henry und ließen Janet als Dankeschön noch eine Kleinigkeit da. Schade nur, dass wir ihr süßes Café nicht mehr besuchen konnten – es öffnet erst mittags und da waren wir längst unterwegs.

    Pünktlich um 8 Uhr ging es los Richtung Edebäck.

    Schweden zeigte sich heute wieder von seiner schönsten Seite. Wälder, Seen und diese unendliche Ruhe – einfach herrlich.

    Zur Mittagszeit entdeckten wir zufällig ein kleines Schild: „Annas Creperia“. Nach kurzem Überlegen sind wir einfach mal abgebogen. Und was für eine gute Entscheidung! 😊 Das Café hatte geöffnet. Volker bestellte einen leckeren Apfelpfannkuchen, ich ließ mich überraschen. Am Ende bekam ich einen Crêpe mit Safran-Eis und Sahne. Safran-Eis hatte ich vorher noch nie gegessen. Es war wirklich ein besonderer Geschmack… auch wenn ich zugeben muss, dass Eis sowieso nicht zu meinen Lieblingsdesserts gehört. 😂

    Nach dem Essen lagen noch etwa eineinhalb Stunden vor uns, bis wir unser Ziel erreichten.

    Edebäck begrüßte uns mit den typisch roten schwedischen Häusern – genau so, wie man sich Schweden vorstellt. Den Hof von Robert und Ingrid fanden wir sofort. Das Schönste war der Empfang: Beide standen schon draußen und winkten uns entgegen. ❤️ Da fühlt man sich sofort willkommen.

    Henry durfte gleich den ganzen Hof erkunden, wir parkten unser Wohnmobil, packten den Roller aus und schauten uns alles in Ruhe an. Es ist wirklich wunderschön hier – genau so, wie man sich einen schwedischen Hof wünscht.

    Nachdem wir uns eingerichtet hatten, fuhren wir gemeinsam in ein Restaurant, etwa 17 Kilometer entfernt. Das Essen war richtig lecker und wir verbrachten einen schönen Abend zusammen.

    Anschließend zeigte uns Robert noch die Gegend. Über kleine Straßen ging es entlang eines Sees und durch die Wälder. Mit etwas Glück hätten wir vielleicht einen Elch entdecken können – daraus wurde zwar nichts, aber die Fahrt war trotzdem wunderschön. Natürlich mussten wir zwischendurch noch für ein paar Fotos anhalten.

    Zurück auf dem Hof gab es noch einen gemütlichen Kaffee, bevor wir uns in unser Wohnmobil zurückzogen.

    Heute sind wir nicht nur an einem neuen Ort angekommen – sondern bei Freunden. ❤️

    Gefahrene Kilometer heute: 459 km

    Gute Nacht aus Edebäck! 🇸🇪🚐🐶❤️
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  • Tag 14 – Ein ruhiger Tag in Edebäck

    July 29 in Sweden ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute Morgen haben wir es richtig ruhig angehen lassen. Ich habe tatsächlich bis 9 Uhr geschlafen – hier war alles so still und friedlich, einfach herrlich. Nach dem Aufstehen gab es erst einmal ganz gemütlich Kaffee, und dabei haben wir schon ein bisschen geplant, wie es am Freitag weitergehen soll. Wahrscheinlich machen wir jetzt erst einmal Strecke Richtung Nordkap und genießen Norwegen dann später auf dem Rückweg.

    Nach einer Dusche bei Ingrid im Haus haben wir uns fertig gemacht. Volker hat Wasser für die nächsten Tage aufgefüllt und danach mit Robert die Drohne über den Hof fliegen lassen. Das war natürlich spannend, den schönen Hof auch mal von oben zu sehen.

    Danach gab es Kaffee mit Ingrid und einen kleinen Schwatz, bevor sie wieder weiterarbeiten musste.

    Für unseren Ausflug bekamen wir von Robert und Ingrid ihr kleines Auto und fuhren nach Munkfors zum Fröken Ruths Café. Das war wirklich ein schöner Tipp! Wir konnten direkt davor parken, und das Café lag in einem historischen Teil des Ortes. Dort gab es kleine Museen und alte Gebäude zu sehen. Ins Brandhaus sind wir auch hineingegangen – dort waren alte Feuerwehrsachen von früher ausgestellt.

    Anschließend gab es ein leckeres Sandwich mit Käse und Schinken und etwas Kaltes zu trinken. Danach sind wir noch über das sehr gepflegte Gelände spaziert. Besonders schön war der Wasserfall. Natürlich wollte ich dort auch ein paar Fotos auf der Brücke haben. Volker wollte erst mit meinem Handy fotografieren, kam aber mit Apple nicht so richtig klar. 😅 Also hat er dann mit seinem eigenen Handy Bilder gemacht – ich bin gespannt, wie sie geworden sind.

    Auf dem Rückweg sind wir bewusst eine andere schöne Strecke gefahren und haben dabei noch ein weiteres Café entdeckt. Es hatte geöffnet und einen wunderschönen Garten. Wir fanden einen Platz auf der Terrasse, und Volker entdeckte auf der Karte direkt einen Café Affogato – sehr lecker.

    Danach ging es noch kurz in den Supermarkt, um für Ingrid etwas mitzubringen. Über eine schöne Strecke fuhren wir zurück nach Edebäck und kamen pünktlich zum Feierabendkaffee von Ingrid und Robert wieder auf dem Hof an.

    Volker hat danach noch ein bisschen am Rechner gearbeitet, und ich habe mich einfach der Kaffeegesellschaft angeschlossen. 😂 Später hat Ingrid mir noch das Haus gezeigt, und danach begann sie mit dem Abendessen. Ich habe sie dabei ein bisschen unterhalten.

    Am Abend saßen wir alle gemeinsam beim Essen zusammen. Henry war natürlich wie immer mittendrin. Wir haben lange geschwatzt, viel gelacht und zum Abschluss wieder unseren gemeinsamen Kaffee getrunken.

    Nach Henrys Pippi-Runde ging es zurück ins Wohnmobil. Jetzt sitzen wir noch ein bisschen zusammen: Ich schreibe mein Tagebuch, Volker sitzt noch kurz am Rechner – und gleich geht es ins Bett.

    Heute waren wir außerdem insgesamt etwa 4 km mit Henry unterwegs. Ein ruhiger, schöner Tag mit lieben Menschen, kleinen Entdeckungen und ganz viel schwedischer Gemütlichkeit.

    Gute Nacht aus Edebäck. 🇸🇪🚐🐶❤️
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  • Tag 15 Schlüsselchaos, Elche und ein langer Tag

    July 30 in Sweden ⋅ 🌧 21 °C

    Heute begann der Tag etwas früher als die letzten Tage. Um 8 Uhr sind wir aufgestanden, denn Volker musste mit dem Roller zur Inspektion.

    Während er unterwegs war, bin ich noch einmal zum Tierarzt gefahren. Da wir unsere Route geändert haben und nun über Finnland Richtung Nordkap fahren, wollte ich für Henry alles richtig und vollständig haben.

    Danach bin ich in ein Café gefahren und habe mir einen Kaffee gegönnt. Gerade als ich fertig war, schrieb Volker, dass er auch wieder von der Werkstatt losfährt.

    Er war sogar ein bisschen eher zurück am Wohnmobil – kam aber nicht hinein.

    Eigentlich hatte er den Schlüssel heute Morgen extra mitgenommen. Doch plötzlich war er verschwunden. Taschen wurden durchsucht, Jacken kontrolliert, alles mehrfach angeschaut – aber der Schlüssel blieb weg. Damit hatten wir nur noch einen einzigen Wohnmobilschlüssel.

    Wir sind dann extra noch einmal zur Werkstatt gefahren, in der Hoffnung, dass er vielleicht dort liegen geblieben ist. Aber auch dort war nichts. Das war wirklich ärgerlich. Jetzt müssen wir einfach hoffen, dass er irgendwann wieder auftaucht.

    Nach dem ganzen Hin und Her sind wir erst einmal etwas essen gegangen. Danach ging es weiter zum Elchpark.

    Der Besuch dort war schön, auch wenn es ein bisschen schade war, dass so viele Leute in der Gruppe waren. Man konnte nicht wirklich in Ruhe an die Tiere heran, sondern musste sich immer wieder anstellen. Trotzdem haben wir schöne Eindrücke von diesen beeindruckenden Tieren mitgenommen und auch viel Wissenswertes erfahren. Im Nachhinein war es gut, dass wir es gemacht haben.

    Als wir zurück waren, waren wir aber wirklich durch. Der Tag war lang und irgendwie voll: Roller, Tierarzt, Schlüsselchaos, Essen, Elchpark.

    Bevor wir endgültig ins Wohnmobil gegangen sind, haben wir noch kurz bei Robert und Ingrid reingeschaut, um uns noch einmal zu bedanken. Nach den schönen Tagen bei ihnen war uns das wichtig.

    Jetzt ist der Tag geschafft. Morgen geht es weiter Richtung Norden. Wir lassen uns treiben, schauen, wie weit wir kommen, und suchen uns dann unterwegs einen schönen Nachtplatz.
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  • Tag 16 – Zwischen Seen, Wäldern und dem Gefühl

    July 31 in Sweden ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen von Robert und Ingrid. Nach meinem obligatorischen Kaffee im Bett machten wir das Wohnmobil startklar und verabschiedeten uns herzlich von den beiden. Es waren wunderschöne Tage bei ihnen, an die wir sicher noch oft zurückdenken werden.

    Kaum waren wir losgefahren, hielten wir in Edebäck noch einmal kurz an, um die Frontscheibe zu putzen – schließlich wollten wir unterwegs schöne Fotos machen.

    Unser erster Stopp entstand ganz spontan. Volker entdeckte eine kleine Brücke mitten im Wald und nur wenige Meter dahinter einen idyllischen Rastplatz direkt an einem See. Dort gab es für mich zwei Frühstückseier, während wir die Ruhe der schwedischen Natur genossen. Natürlich durfte auch die Drohne noch einmal in die Luft, um diesen besonderen Ort von oben festzuhalten.

    Weiter ging es nach Siljansnäs. Der Aussichtspunkt mit Annas Café war einfach traumhaft. Bei einem Cappuccino und meiner ersten schwedischen Zimtschnecke genossen wir den herrlichen Blick über den Siljansee. Volker entschied sich für ein leckeres Krabbenbrot – ein wirklich gelungener Stopp.

    Das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten. In Nusnäs besuchten wir die berühmte Dala-Pferde-Manufaktur. Es war spannend zu sehen, wie die traditionellen Holzpferde entstehen. Natürlich durfte ein kleines Dala-Pferd als Erinnerung mitreisen – und vielleicht haben wir auch schon an unsere Enkel gedacht. 🥰

    Von dort führte uns die Route weiter über kleine Landstraßen durch endlose Wälder, vorbei an unzähligen Seen und durch typisch schwedische Orte. Genau so hatten wir uns diese Reise vorgestellt.

    Am späten Nachmittag fanden wir einen wunderschönen Rastplatz und beschlossen kurzerhand, dort unser Abendessen zuzubereiten. Bratkartoffeln mit Würstchen schmecken in so einer Umgebung einfach doppelt so gut.

    Gegen 20 Uhr erreichten wir Sundsvall. Da die Dämmerung gerade begann, entschieden wir uns, noch ein Stück weiterzufahren. Vielleicht würden wir ja doch noch Elche entdecken.

    Ganz ohne tierische Begegnungen blieb der Abend nicht. Ein Fuchs kreuzte unseren Weg und später konnten wir noch zwei Rehe beobachten. Auch wenn die Elche heute noch auf sich warten ließen, waren diese Begegnungen ein schöner Abschluss des Tages.

    Für die Nacht steuerten wir schließlich einen Parkplatz am Betarsjön bei Junsele an. Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Nacht. Das Beste daran: Morgen sind es nur noch rund 660 Kilometer bis Rovaniemi. Kaum zu glauben, wie nah wir unserem nächsten großen Traum schon gekommen sind.

    Heute war wieder einer dieser Tage, an denen wir uns einfach treiben ließen. Ohne Zeitdruck, ohne festen Plan – und genau das macht diese Reise so besonders. 🩵🚐🌲
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  • Tag 17 - Mit Elchen nach Finnland

    August 1 in Finland ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute war ein langer, aber wunderschöner Reisetag.

    Wir sind morgens um 7:50 Uhr in Junsele am Betarsjön gestartet. Es regnete, aber nach meinem Kaffee im Bett und der Runde mit Henry waren wir bereit für die nächste Etappe. Der Platz dort war wirklich toll – ruhig, schön gelegen und genau richtig für eine Nacht unterwegs.

    Dann ging es weiter über endlose Straßen, weit weg von den großen Hauptstrecken. Schweden zeigte sich wieder von seiner stillen Seite: Wälder, Seen, kleine Orte und ganz viel Weite.

    In Lycksele machten wir Pause. Es gab Kaffee und ein Brötchen, wir haben getankt und waren noch kurz in einer kleinen Boutique. Danach ging es weiter Richtung Weihnachtsmann – und dieser Gedanke wurde heute immer greifbarer.

    Unterwegs hatten wir dann endlich unsere Elchmomente. Erst stand plötzlich ein junger Elch am Wegesrand, leider war ich nicht schnell genug mit dem Handy. Kurz danach kam schon der nächste. Volker dachte, er hätte einen tollen Film gemacht, aber am Ende waren es nur Fotos. Immerhin können wir sie zeigen. 😂

    Später wurde es noch besser: Ein Elch sprang uns sogar vors Auto, sodass Volker stark bremsen musste. Dann sahen wir eine Elchkuh mit Baby, die auf der Straße entlangliefen – diesmal sogar mit Video. Und ein Rentiere lief vor uns her und wusste scheinbar selbst nicht, ob er rechts oder links abbiegen sollte. Alles noch in Schweden. Das war einfach toll.

    Gegen halb zwei machten wir eine Kuchenpause. Den Kuchen hatten wir morgens aus der Bäckerei mitgenommen. Volker überraschte mich dann noch mit pinken Weidenröschen vom Wegesrand. Genau meine Farbe. Schnell standen sie auf unserem Kaffeetisch und machten die Pause noch schöner.

    Kurz vor 18:00 Uhr fuhren wir über die Grenze nach Finnland. Ein neues Land auf unserer Liste – und dann auch noch eines, das wir zum ersten Mal besuchen. Das war schon ein besonderer Moment. Ab der Grenze ging die Uhr für uns eine Stunde vor, plötzlich war es fast 19:00 Uhr.

    Um 20:39 Uhr finnischer Zeit kamen wir auf dem Campingplatz in Rovaniemi an. Wir meldeten uns an, richteten unseren Platz ein und gingen danach noch ins Platzbistro. Ein Bier mit Limo-Geschmack und ein warmer Toast – mehr brauchten wir nach dieser langen Tour nicht mehr.

    Heute sind wir 681,5 Kilometer gefahren. Der Tachostand steht jetzt bei 4.342 km.

    Jetzt heißt es nur noch schlafen. Morgen startet ein neuer Tag – und dann wartet Rovaniemi mit dem Weihnachtsmann auf uns. 🎅🚐🇫🇮
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  • Tag 18 - Ein Tag am Polarkreis

    August 2 in Finland ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute war einer dieser Tage, auf die ich mich schon lange gefreut hatte.

    Nach einem entspannten Start in den Morgen mit meinem Kaffee und den letzten Vorbereitungen machten wir den Roller startklar. Henrys Koffer wurde montiert und dann ging es los zum Weihnachtsmanndorf.

    Schon auf dem Parkplatz hatten wir eine nette Begegnung mit einem spanischen Motorradpaar. Solche kleinen Gespräche unterwegs gehören für mich einfach zum Reisen dazu.

    Der Höhepunkt des Tages war natürlich das Treffen mit dem Weihnachtsmann. Henry wurde sofort herzlich begrüßt und unser gemeinsames Erinnerungsfoto ist richtig schön geworden. Im Post Office verschickten wir anschließend unsere Postkarten. Irgendwie fühlt sich eine handgeschriebene Karte immer noch viel persönlicher an als jede Nachricht auf dem Handy.

    Danach bummelten wir gemütlich durch das Dorf, stöberten in den kleinen Läden und probierten einen Rentierburger. Außerdem standen wir natürlich am Polarkreis – wieder so ein besonderer Moment unserer Reise.

    Anschließend fuhren wir noch nach Rovaniemi in die Stadt. Eigentlich wollte ich nur eine neue Wanderhose kaufen, weil meine wohl versehentlich mit den Sachen der Kinder nach Hause gereist war. Am Ende durfte aber auch noch ein schöner Pullover mit. Jetzt bin ich für die nächsten Etappen Richtung Inari und Nordkap bestens ausgestattet.

    Zurück auf dem Campingplatz packten wir den Roller wieder ein, bevor der angekündigte Regen kam. Danach ließen wir den Tag mit einem leckeren Bier auf der Terrasse des Platzbistros ausklingen. Die Sonne schien noch einmal und wir genossen diesen ruhigen Moment.

    Während Volker sich später etwas ausruhte, schrieb ich Tagebuch und schnitt die Videos der letzten beiden Tage. Draußen begann es zu regnen – genau im richtigen Moment. Alles war erledigt und wir konnten den Abend ganz entspannt im Wohnmobil verbringen.

    Heute sind wir zwar nur 19,6 Kilometer mit dem Roller gefahren und 4 Kilometer zu Fuß unterwegs gewesen, aber trotzdem war es einer der schönsten Tage unserer Reise.

    Manche Träume muss man sich einfach erfüllen. Heute war genau so ein Tag. 🎅🩵🚐🇫🇮
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  • Tag 19 - Schotterpiste, Rentiere und Inari

    August 3 in Finland ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute haben wir Rovaniemi verlassen – allerdings nicht, ohne noch einmal einen kleinen Abstecher zum Weihnachtsmann zu machen. Ich wollte unbedingt noch eine Karte für Gianna schreiben. Ein handgeschriebener Gruß direkt vom Weihnachtsmann ist einfach etwas Besonderes. Bei einem gemütlichen Frühstück verabschiedeten wir uns von diesem zauberhaften Ort.

    Danach ging es auf einer wunderschönen Strecke über Levi, Kittilä und Pokka Richtung Inari. In Levi fuhren wir noch einmal auf den Berg und genossen die tolle Aussicht bei einer kleinen Kaffeepause.

    Das eigentliche Abenteuer begann aber erst danach. Aus der Straße wurde plötzlich eine 65 Kilometer lange Schotterpiste. Teilweise konnten wir nur noch mit 10 km/h fahren, weil die Schlaglöcher so heftig waren. 😅 Dafür wurden wir mit ganz vielen Rentieren belohnt. Die Straße war fast leer, sodass wir sogar die Drohne starten konnten. Hoffentlich sind dabei ein paar schöne Aufnahmen entstanden.

    Am Nachmittag kamen wir schließlich in Inari an. Unser Campingplatz war schon vorbereitet und nach dem Einparken machten wir uns direkt auf den Weg zum Abendessen.

    Unterwegs begrüßten uns schon die ersten Rentiere mitten im Ort. Das Restaurant war ein echter Glücksgriff. Es gab kleine Grüße aus der Küche und anschließend ein fantastisches Abendessen. Volker entschied sich für ein Menü, ich für einen regionalen Weißfisch – beides war unglaublich lecker.

    Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Mit Henry ging es noch eine Runde zum kleinen Hafen und später telefonierten wir per Video mit unserem Enkel. Das ist jedes Mal ein schöner Moment.

    Jetzt hoffen wir auf gutes Wetter für morgen. Dann möchten wir zur Pielpajärvi-Wildniskirche wandern. Sollte das Wetter nicht mitspielen, werden wir stattdessen das Sámi-Museum besuchen. Wir lassen uns einfach treiben – und genau das macht diese Reise so besonders. 🩵🌲🦌🚐
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  • Tag 20 - Von Bank zu Bank ans Ziel 🌲⛪🐾

    August 4 in Finland ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute stand unsere Wanderung zur Pielpajärvi-Wildniskirche auf dem Programm.

    Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Anfangs fragten wir uns schon, ob das wirklich eine gute Idee war. 😅 Allein der Weg bis zum eigentlichen Wanderparkplatz zog sich ganz schön. Umkehren? Ganz kurz kam der Gedanke auf … aber natürlich haben wir durchgezogen.

    Der Wanderweg selbst war wunderschön. Mitten durch den Wald, über Stock und Stein und fast ohne andere Menschen. Das Komoot-Navi meinte zwar ständig: „Noch 2 Kilometer … noch 1 Kilometer …“, aber irgendwie fühlte sich jeder Meter länger an als der davor. 😂

    Als wir endlich die Wildniskirche erreichten, waren wir schon ziemlich stolz. Von außen ist sie wunderschön, leider war der eigentliche Kirchenraum geschlossen. Trotzdem war die Atmosphäre dort etwas ganz Besonderes. Natürlich haben wir uns auch ins Gästebuch eingetragen.

    Unser Frühstück gab es dann ganz gemütlich am Rastplatz: Ei, Käsekuchen und Knusperflocken. Eine etwas ungewöhnliche Kombination, aber draußen schmeckt bekanntlich alles. 😄

    Der Rückweg hatte es dann noch einmal in sich. Volkers Beine wollten irgendwann einfach nicht mehr so richtig. Also ging es von Bank zu Bank, immer mit kleinen Pausen. Irgendwann zählt nur noch das gemeinsame Ankommen.

    Am Ende standen 13 Kilometer auf der Uhr – und Henry ist die komplette Strecke tapfer mitgelaufen. 🐾

    Zurück am Wohnmobil war erst einmal Beine hochlegen angesagt. Volker war völlig geschafft, also bin ich noch einmal los und habe für uns beide Burger zum Mitnehmen geholt. Die waren richtig lecker – nur der Preis hatte es ebenfalls in sich. 😳 Aber nach dieser Wanderung hatten wir uns das wirklich verdient.

    Jetzt liegen die Beine hoch und wir freuen uns auf morgen. Dann heißt es Abschied von Finnland nehmen und weiter Richtung Norwegen – das Nordkap rückt immer näher. 🇳🇴🚐🩵

    Liebe Grüße aus Inari! 🌲🐾🇫🇮
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  • Tag 21 – Kurz vor dem Nordkap

    August 5 in Finland ⋅ ☁️ 11 °C

    Unser Morgen begann heute mit einem kleinen Schock: Als wir vor dem Duschen noch schnell heizen wollten, stellten wir fest, dass unser Gas leer war. Adapter hatten wir zwar dabei, nur leider passte keiner davon. Also begann die Suche nach einer Lösung.

    Trotzdem ließen wir uns den Morgen nicht verderben, gingen ganz entspannt duschen und besuchten noch das Sámi-Museum. Besonders schön fand ich die farbenfrohe traditionelle Kleidung und die kleinen Kinderstiefel – einfach zauberhaft.

    Danach entschieden wir, direkt nach Norwegen weiterzufahren und dort eine norwegische Gasflasche zu kaufen. An der Grenze nahmen wir wegen Henry die rote Spur und waren schon etwas aufgeregt, ob wirklich alles passt. Der Grenzbeamte kontrollierte seinen Ausweis ganz genau – und gab uns dann das Go. Erleichterung!

    In Karasjok tankten wir und konnten an derselben Tankstelle tatsächlich auch eine norwegische Gasflasche kaufen. Nur der passende Adapter fehlte weiterhin.

    Die anschließende Strecke Richtung Nordkap war einfach unglaublich schön: Berge, Fjorde, sattes Grün und überall Rentiere auf den Wiesen. Wir haben uns einfach treiben lassen und jeden Kilometer genossen.

    In Honningsvåg waren die Geschäfte leider schon geschlossen, also kümmern wir uns morgen um den Anschluss. Jetzt stehen wir in Skarsvåg auf dem Basecamp Camping direkt am Wasser.

    An der Rezeption entdeckten wir noch die Speisekarte vom nördlichsten Krabbenlokal – und die hat uns so angelacht, dass es heute tatsächlich noch ein zweites Essen gab. 😊

    Zum Glück konnten wir auf dem Campingplatz über den Stromanschluss auch unsere Heizung wieder anbekommen. Draußen ist es sehr stürmisch, aber im Wohnmobil ist es schön warm.

    Nun hoffen wir, dass der Wetterbericht recht behält und es morgen Nachmittag am Nordkap schön wird. Das wäre natürlich perfekt.
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  • Tag 22 – Nordkap, Gasglück und Sonne am Fjord

    August 6 in Norway ⋅ ☁️ 9 °C

    Unsere Nacht war stürmisch und regnerisch, und ich war schon gegen 4:30 Uhr wach. Mit Kaffee in der morgendlichen Stille und der Wetter-App im Blick starteten wir früh Richtung Nordkap.

    Um 7:50 Uhr waren wir da. Schon die Fahrt war beeindruckend: überall Rentiere auf den Wiesen und zwischen den Häusern, sattes Grün und diese besondere Landschaft ganz oben im Norden.

    Am Nordkap war es durch die frühe Uhrzeit herrlich leer. Wir liefen direkt zur berühmten Weltkugel und machten unser Erinnerungsfoto. Es war schon ein besonderes Gefühl, dort zu stehen – am nördlichsten Punkt Europas. Vor allem, weil wir auch schon am südlichsten Ort des europäischen Festlandes gewesen sind.

    Das Wetter hielt eine Weile, dann kamen Regen und Wolken. Die große Drohne wollte wegen eines Updates nicht starten, also kam eben die kleine zum Einsatz. Der Trend geht schließlich zur Zweitdrohne. 🤪

    Um 9:30 Uhr fuhren wir weiter Richtung Alta. In Olderfjord wollten wir Kaffee und Kuchen, aber der kleine Kuchen sollte tatsächlich 11,90 Euro kosten und die Kaffeemaschine war kaputt. Also eindeutig nicht unser Laden. Im Souvenirshop wurden wir natürlich trotzdem fündig. 😂

    In Alta begann dann die nächste Runde unserer Gasgeschichte. Alta Caravan hatte keinen passenden Adapter, beim Batterieservice passte der nächste Versuch ebenfalls nicht. Nur zwei Minuten später fanden wir an einer Gasbefüllstation endlich die Lösung: Gas, passender Adapter und zwei sehr glückliche Menschen. Alles angeschlossen, getestet – funktioniert!

    Danach schauten wir uns die Nordlichtkathedrale an und ließen uns im RAUS Social mit leckeren norwegischen Tapas verwöhnen.

    Weil wir jetzt keinen Stress mehr hatten, fuhren wir noch weiter bis zum Arctic FjordCamp bei Burfjord. Um 17:30 Uhr kamen wir an – direkt am Wasser, mit grünen Hängen, Schnee auf den Bergen und strahlender Sonne.

    Henry machte noch seinen Pfotencheck am Wasser: Pfoten ja, Schwimmen nein. Ganz Henry. 😊

    Jetzt sitzen wir vor dem Wohnmobil in der Sonne, schauen auf Fjord und Berge und lassen diesen ereignisreichen Tag einfach nur sacken.
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  • Tag 23 – Wasserfälle, Fjorde und jetzt erstmal Pa

    August 7 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Morgen begann ganz entspannt mit Kaffee vor dem Wohnmobil und Blick aufs Wasser. Genau so mag ich es.

    Um 8:35 Uhr ging es los. Erst noch tanken und dann weiter Richtung Süden. Unser erster Stopp war das Kvænangsfjellet – wieder so eine Landschaft, bei der man eigentlich dauernd anhalten könnte.

    Um 10:15 Uhr kamen wir im På Taket Kafé in Sørkjosen an. Das Café hat mir richtig gut gefallen. Wir saßen direkt am Fenster mit Blick auf den Hafen, haben lecker gefrühstückt und endlich wieder einen richtig guten Kaffee bekommen. Henry durfte natürlich auch noch eine ausgiebige Runde am Hafen drehen.

    Danach ging es weiter zum Målselvfossen. Ein kleiner Spaziergang führte uns zu einem Aussichtspunkt – und dort war diese unglaubliche Kraft des Wassers einfach nur beeindruckend. Ich hätte noch länger stehen bleiben können, aber wir wollten den Wasserfall bewusst als Zwischenstopp nutzen und noch ein Stück weiterkommen.

    Die Strecke danach war wieder wunderschön: Wasserfälle, Wälder, Seen, Fjorde und kleine Ortschaften. Es wird hier wirklich einfach nicht langweilig.

    Zwischendurch hat sich im Kofferraum noch eine Befestigungsleiste gelöst – natürlich genau so ein kleines Wohnmobil-Ding, das man unterwegs nicht braucht. 🙈

    Am Ende sind wir am Bjerkvik Camping angekommen und stehen wieder direkt am Wasser mit Blick auf die Berge.

    Und weil wir beide gemerkt haben, dass wir mal eine Pause brauchen, haben wir direkt zwei Nächte gebucht.

    Morgen wird nicht gefahren. Kein Kilometer. Ich will endlich mal in Ruhe Videos schneiden, alles sortieren und einfach nur ankommen.

    Jetzt ist das Wohnmobil aufgebaut, gleich geht es noch eine Runde mit Henry – und dann genießen wir einfach den Abend am Wasser.
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  • Tag 24 – Heute einfach mal Pause 😊

    August 8 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute war tatsächlich mal ein Tag ganz ohne Kilometer – und der tat richtig gut!

    Wir haben ausgeschlafen, ganz gemütlich Kaffee getrunken und dazu noch die letzten kleinen Teilchen von gestern verputzt. Danach war es mit der Ruhe allerdings kurz vorbei, denn die gestern abgegangene Leiste in unserer Garage musste repariert werden.

    Also hat Volker die komplette Garage ausgeräumt, der Roller kam raus und gemeinsam haben wir die Leiste wieder befestigt. Kaum war der Roller wieder drin, fing es natürlich an zu regnen. 🙈 Also schnell alles ins Wohnmobil, Regen abwarten und danach wieder sortieren und einräumen. Geschafft!

    Da es anschließend trocken blieb, sind wir noch ein bisschen durch Bjerkvik geschlendert. Ein kleiner Ort, nichts Spektakuläres – aber heute brauchten wir auch überhaupt kein großes Programm.

    Zurück am Wohnmobil habe ich gekocht und danach stand mein persönliches Tagesziel an: endlich die ganzen Videos fertig machen! Und tatsächlich – alles geschafft. 😅✔️

    Am Nachmittag haben wir noch ein bisschen Serie geschaut, später ging es natürlich wieder mit Henry raus und ansonsten war heute einfach mal Ruhe angesagt.

    Kein großes Abenteuer. Keine Sehenswürdigkeiten. 0 Kilometer.

    Dafür Garage repariert, Videos fertig, ein bisschen durchgeatmet und einfach mal angekommen.

    Und wisst ihr was? Nach all den Kilometern und Erlebnissen der letzten Wochen war genau so ein Tag mal richtig schön. ❤️

    Morgen geht’s dann wieder weiter Richtung Süden. 🚐🇳🇴
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  • Tag 25 – Elch, Fähre, Tunnel

    August 9 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

    Heute ging es nach unserem Pausentag wieder früh los. Die Nacht war durch den immer wiederkehrenden Regen etwas unruhig, aber morgens wurde das Wohnmobil startklar gemacht, entsorgt, frisches Wasser aufgefüllt und um 7:00 Uhr waren wir unterwegs Richtung Süden.

    Und dann kam schon nach einer Stunde unser erstes Highlight!

    Seit Tagen fahren wir an unzähligen Elch-Warnschildern vorbei und haben uns immer gefragt: Wo sind denn nun eigentlich die Elche? 😂

    Heute Morgen um 8:00 Uhr stand sie plötzlich da – eine große, stattliche Elchkuh auf einer Wiese! 🫎❤️ Volker hatte zum Glück blitzschnell das Handy in der Hand und konnte ein paar Fotos und sogar ein kurzes Video machen. Endlich unser erster Elch in Norwegen!

    Danach ging es weiter zum Fähranleger in Skarberget. Wir hatten ja lange überlegt, ob wir diese eine Fähre wirklich nehmen sollen – und dann hatten wir unglaubliches Glück: 8:35 Uhr angekommen, Fähre stand schon da, draufgefahren und um 8:40 Uhr ging es los. Kein Anstehen, kein Warten. Perfekter hätte es nicht laufen können. 😄

    Auf der Fähre gab es für uns einen kleinen Snack und damit gleich unser Frühstück. Henry blieb ganz entspannt im Wohnmobil, wo er sich zum Glück immer sehr wohlfühlt.

    Nach der Fähre ging es wieder durch eine wunderschöne Landschaft: Berge, Kurven, Seen und Fjorde. Leider begleitete uns weiterhin der Regen, sodass wir manches einfach nur aus dem Wohnmobil heraus bestaunt und fotografiert haben.

    Und dann kamen die Tunnel. Viele Tunnel. Und wer saß ausgerechnet am Steuer? Natürlich ich. 🤪 Dunkle und dann auch noch schmale Tunnel gehören nun wirklich nicht zu meinen Lieblingsstrecken. Aber ich bin einfach weitergefahren – bis Saltstraumen!

    Dort machten wir zunächst einen Café-Stopp und fuhren anschließend noch zur Brücke. Von dort konnten wir die Gezeitenstrudel richtig gut beobachten. Unglaublich, welche Kraft Wasser entwickeln kann. Wieder einmal so ein Moment, bei dem man einfach nur dasteht und staunt, was die Natur so alles kann. 🌊

    Weiter ging es durch die Berge Richtung Süden. In Misvær wurde noch einmal getankt und AdBlue aufgefüllt.

    Und dann entdeckte Volker unterwegs plötzlich eine Hängebrücke über einen Fluss. Also spontan angehalten und losgelaufen. Der Weg dorthin war zwar ziemlich feucht und matschig und Henry gönnte sich unterwegs sogar noch ein unfreiwilliges kleines Bachbad 😂, aber der Abstecher hat sich gelohnt.

    Und ich bin tatsächlich über die Hängebrücke gelaufen! 😅 Zum Glück war sie nicht so hoch, dass meine Höhenangst überhaupt richtig Zeit hatte, sich einzumischen.

    Danach ging es weiter zu unserem nächsten Ziel: dem Polarkreis. Am Arctic Circle Centre haben wir einen kurzen Stopp gemacht, sind durch den Shop geschlendert und haben uns das Gelände angesehen. Als der Regen wieder stärker wurde, ging es zurück ins Wohnmobil und auf die letzten Kilometer.

    Nach insgesamt 460,9 Kilometern erreichten wir schließlich das Arctic Circle Camp.

    Und auch hier hatten wir wieder perfektes Timing: Direkt nach der Ankunft konnten wir eine Waschmaschine ergattern – kurz nach uns stand schon die nächste Camperin mit ihrer Wäschetüte da. 😅 Während die Maschine lief, haben wir im Restaurant noch etwas gegessen und anschließend wanderte alles direkt in den Trockner.

    Jetzt ist die Wäsche bald wieder fresh, wir sind satt und können die Beine hochlegen. 😄

    6.266 Kilometer liegen inzwischen hinter uns.

    Und heute waren wieder einige dieser Momente dabei, die man vorher überhaupt nicht planen kann: unser erster Elch in Norwegen , eine Fähre ohne eine Minute Wartezeit, Saltstraumen, eine spontan entdeckte Hängebrücke und der Polarkreis.

    Norwegen macht es uns wirklich nicht leicht, einfach nur Kilometer Richtung Heimat zu fahren. Überall gibt es noch etwas zu sehen. ❤️🇳🇴
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