Heimreise & Fazit 🤔
March 9 in France ⋅ ☁️ 16 °C
Nachdem unsere Wetter App nach einer erneut sehr durchwachsenen Woche 🌦 schon wieder vor weiteren Unwettern mit schweren Sturmböen warnte, hatten wir von dem schlechten Wetter der letzten Wochen die Nase endgültig voll und so machten wir uns direkt nach der Verabschiedung von Conny spontan und schneller als geplant auf den Heimweg.
Unser erster Zwischenstopp nach rund 500 km war Cáceres. Die Altstadt gehört seit 1986 zum UNESCO-Welterbe und ist wirklich sehr sehenswert. Steinerne Paläste und alte Türme säumen die gepflasterten Gassen. Besonders gefiel uns die mittelalterliche Atmosphäre. In den meisten Gassen gab es weder Restaurants noch Geschäfte und so hatte man das Gefühl in einer anderen Zeit umherzuwandeln. Noch schöner wäre es gewesen, wenn es nicht gar so trüb und der Stellplatz nicht so trostlos gewesen wäre 🙄.
Am nächsten Tag ging es über 700 km weiter nach Capbreton 🇨🇵. Die spanischen Autobahnen sind im Norden deutlich besser und weniger befahren als an der Mittelmeerküste und so kamen wir relativ schnell vorwärts. Der Stellplatz am wunderschönen Strand von Capbreton war der perfekte Zwischenstop. Ich konnte mein Glück kaum fassen, als sich die Sonne nochmals blicken ließ und ich völlig unerwartet in den Genuss eines wunderschönen Sonnenuntergangs kam. Meine gänzlich unromantische bessere Hälfte zog es derweil vor, sich der Sportschau zu widmen ⚽️🤪. Bei besserem Wetter wären wir sicherlich länger an diesem schönem Ort geblieben, aber so zog es uns nun magisch Richtung Heimat.
Wir nutzten den verkehrsarmen Sonntag um richtig viel Strecke zu machen. Die französischen Autobahnen sind ein Traum (wenn man von der exorbitant hohen Maut absieht 💰). Wir fuhren nahezu ohne Pause und so erreichten wir nach fast 1.000 km am Ende des Tages das kleine Dorf La Cheppe, wo wir auf einem äußerst ruhig Stellplatz die letzte Nacht unserer Reise verbrachten. Die letzten gut 400 km nachhause waren dann nur noch ein Katzensprung 🐈 .
Fazit unserer Reise:
Mit nur zwei Werkstattbesuchen (einmal mit dem Fahrrad und einmal mit dem Womo) lief es für unsere Verhältnisse fast schon perfekt 🙈. Gut, dass wir noch einen Tag vor der Reise die schwächelnde Starterbatterie ausgetauscht hatten, sonst wäre sicherlich noch ein ADAC Einsatz dazugekommen 😅.
Das schlechte Wetter der vergangenen 6 Wochen mit schweren Unwettern und Dauerregen war sehr zermürbend. Da geriet auch in Vergessenheit, dass wir die ersten 4 Wochen zwar verhältnismäßig kaltes aber schönes Wetter hatten. Ich mache ja immer eine kleine Wetteraufzeichnung und war heute beim genaueren Anschauen überrascht, dass wir immerhin an 37 von 72 Tagen gutes Wetter hatten ☀️. "Nur" an 21 Tagen war das Wetter absolut grottig ☔️🌩🌬 🌨 und an 15 Tagen noch gut genug, dass man wenigstens noch etwas unternehmen konnte ☁️🌂🌈.
Bedingt durch das schlechte Wetter und unserer Verabredung mit einer Freundin verbrachten wir fast 4 Wochen auf dem Turiscampo in der Nähe von Lagos. Auch wenn der Campingplatz aufgrund der tollen Ausflugsmöglichkeiten zu unseren Lieblingsplätzen gehört, haben wir die Möglichkeit vermisst, unsere Reise nach Wetter, Lust und Laune zu planen. In Zukunft werden wir uns daher bei Womo Reisen wie bisher wieder von einem Ort zum anderen treiben lassen ohne uns im Vorfeld langfristig festzulegen.
Besonders schade fanden wir, dass wir aufgrund des Wetters das reizvolle Hinterland nicht intensiver bereisen und wir weniger als geplant auf Entdeckungstouren gehen konnten. Unsere Bucket List ist daher nicht deutlich kürzer geworden. Die spanische Mittelmeerküste kennen wir mittlerweile so gut, dass sie auf jeden Fall für die nächste Herbst- oder Wintertour ausscheidet.
Das Schönste ist aber, dass wir uns nach einer Reise auch immer wieder darauf freuen, nachhause zu kommen. Wir lieben unsere (mittlerweile nicht mehr ganz so) neue Heimat Alzenau ❤️ und sind mega glücklich, in diesem sympathischen Städtchen an den Ausläufern des Spessarts unseren Lebensabend verbringen zu können - unterbrochen natürlich durch hoffentlich noch gaaaaaanz viel schöne Reisen durch die Welt 🌍.
Nun noch ein bisschen Statistik 📈:
• Bei unserer 71-tägigen Reise standen wir auf 23 verschiedenen Stell- und Campingplätzen (Ø 23 €)
• Mit dem Womo legten wir rund 6.200 km zurück. Dazu kommen 1.200 km mit dem Mietauto und 467 km mit dem Fahrrad.
• Während unserer Reise zeichneten wir 45 Spaziergänge und Wanderungen (243 km und 2.500 Höhenmeter) sowie 17 Radtouren (467 km und 4.130 Höhenmeter) über Komoot auf.
• Mein Camping- und Stellplatzführer wächst und gedeiht. Mittlerweile habe ich schon über 280 Plätze beschrieben und über 2.300 Follower. Besonders freue ich mich über die daraus entstandenen schönen Begegnungen 🫶.
Danke an alle, die unsere Reise mit Interesse verfolgt haben und für die vielen netten Kommentare 🤗!Read more






TravelerDanke, dass ich ein wenig mit reisen durfte, gutes Ankommen zu Hause! Nach der Reise ist immer vor der (nächsten) Reise!! Herzliche Grüße aus zur Zeit Addo Elephant Park
Liz und Thomas on tourIch reise nun noch ein bisschen weiter mit euch durch Südafrika 😁 ...
Liz und Thomas on tour🌟 Stellplatz Cáceres ❤️ https://findpenguins.com/5o2d2lgqnzbhu/footprin…