• San Blas Inseln

    30. nov.–1. dec. 2025, Panama ⋅ ☁️ 27 °C

    Die San Blas Inseln sind ein Archipel mit über 350 Inseln vor der Karibikküste Panamas. Sie gehören zum autonomen Territorium der indigenen Guna, die dort leben und die Region selbst verwalten. Guna Yala ist in drei administrative Bereiche unterteilt: Corregimiento de Narganá, Corregimiento de Ailigandí und Corregimiento de Puerto Obaldía. Die Flagge von Guna Yala zeigt ein rotes Feld mit einem gelben Rechteck in der Mitte und einem nach links gedrehten Hakenkreuz. Dieses traditionelle Guna-Symbol stellt eine Nase-Ring-Form da, die auf alte Schmucktraditionen verweist und hat nichts mit dem bei uns bekannten Symbol zu tun hat.

    Nach dem Frühstück ankerten wir zwischen unseren ersten drei Inseln. Alle waren sie recht klein, eine war mit einer großen Hütte bebaut und privat, da sollten wir nicht hinschwimmen. Auf einer der anderen stand eine kleine Hütte und eine einheimische Familie lebte hier, die letzte war nicht bewohnt und steht unter Naturschutz. Auf diesen Inseln, wie auch auf den meisten anderen, wachsen ausschließlich Palmen und ein paar Bodengewächse. Leider ist am Strand relativ viel Plastikmüll angeschwemmt. Ich umrundete die Insel zuerst im Wasser und dann noch mal am Strand. Im Inneren entdeckte ich, dass der Boden hinter dem weißen Sandstrand, also im Inneren der Insel, sehr sumpfig war. Ich fand auch ein paar frische Kokosnüsse, die man leider weder mitnehmen noch öffnen darf, verständlich.

    Mit dem kleinen Schlauchboot unseres Katamarans konnten wir zum Ufer gebracht werden, wenn man trocken bleiben wollte. Ich schwamm aber meistens lieber. Gerne legte ich jedoch ein paar Bier in die kleine Kühltruhe, die dann zum Strand gefahren wurde. Wir saßen dort, hörten Musik und spielten Karten. Es macht einfach nur Spaß, mit diesen Leuten im Paradies unterwegs zu sein!

    Am Abend gab es auf der anderen Insel, die mit der Hütte, ein Zusammentreffen mit den Gästen des anderen Bootes, der Amande. Ebenfalls aus der Blue Sailing Flotte und mit uns zeitgleich von Kolumbien aus losgefahren. Wir durften ein Lagerfeuer am Strand machen, genug angeschwemmtes Treibholz war vorhanden, auch wenn alles etwas nass war. Die Stimmung war ausgelassen und es wurde ein langer Abend.
    Læs mere