• Milford Sounds im Regen

    10. januar, New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Eigentlich wollten wir schon am Vortag die etwa 118 km von Te Anau in den Norden bis in den Milford Sound (Fjord) fahren. Weil es am nächsten Tag viel regnen sollte und deswegen Wandern nicht möglich gewesen wäre, entschieden wir uns, die Tage zu tauschen und den Regentag mit ein paar Stunden gemütlicher Autofahrt zu verbringen.

    Morgens vom Campingplatz etwa 20 km über Schotterstraßen rausgefahren, sahen wir an der großen Straße einen Anhalter, den wir einsammelten und bis Te Anau mitnahmen. Er war schon mal am Milford Sound gewesen und bestätigte uns, dass die Reise dorthin im Regen sogar noch besser sei. Man würde dann unzählig viele kleine Wasserfälle entlang der Berge in die Täler stürzen sehen.

    Und er hatte nicht übertrieben – auf dem Hinweg hörten wir irgendwann auf, die ganze Zeit anzuhalten und Fotos zu machen. Lieber erst mal ankommen und dann auf dem Rückweg mehr Zeit nehmen. Durch den einzigen Tunnel auf der Strecke, im letzten Berg, auf die andere Seite gefahren, kamen wir im Milford Sound an. Hier waren der Regen und die Wolken noch intensiver und tiefer verhangen, sodass an eine Bootsfahrt in den Fjord nicht wirklich zu denken war, denn die Aussicht wäre nichts gewesen. Also wieder zurück. Auch auf dieser Seite der Berge hatten sich die Wolken weiter ins Tal gedrückt und versperrten nun einen Teil der Sicht auf die vielen hohen Gipfel, trotzdem waren die Eindrücke genial.

    Am Nachmittag fuhren wir bis zum riesigen Lake Wakatipu in der Region Quenstown und fanden dort am Anfang das Kingston Lake Camp. Ein Stückchen Wald direkt am Ufer des Sees. Viele Camper waren hier, doch das störte nicht. Wir gingen früh ins Bett.
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