• Archway Islands und Abel Tasman Park

    January 18 in New Zealand ⋅ 🌬 17 °C

    Die vorletzte Nacht auf der Südinsel verbrachten wir an ihrem nördlichsten Strand, dem Wharariki Beach. Die hier im Wasser stehenden Archway Islands sind den meisten vermutlich als Standard-Hintergrundbild von Windows 10 bekannt. Ich habe diesen Ort schon auf vielen Bildschirmen gesehen, ähnlich ikonisch wie die grüne Wiese unter blauem Himmel von Windows XP. Am Strand entlang spazierend verschiebt sich die Perspektive auf die Felsen langsam in die gewohnte Position. Aus der kleinen Höhle am Strand herausfotografiert ist das Bild dann perfekt.

    Kurz danach, Silas und ich unterhielten uns gerade mit ein paar radreisenden Franzosen, die sich hier ein Abendessen kochten. Robbte sich eine Neuseelöwin mit gelegentlichem Aufheulen aus dem Wasser, direkt auf uns zu. Dann erklang die Antwort ihres Babys von hinter uns. In der kleinen Höhle gibt es links einen schmalen Seitengang, der weit bis unter den Fels führt. Ich hatte zuvor noch überlegt, hier rein zu krabbeln, da man am Ende Licht sehen konnte. Besser nicht, denn das Seelöwenbaby hatte sich hier versteckt.

    Am nächsten Tag fuhren wir, wie am Vortag auch, durch das Örtchen Takaka. Fish'nChips, Supermarkt, Wasser auffüllen und Müll wegbringen. Hier entdeckten wir im Vorbeifahren die Labyrinth Rocks - ein etwa 2 Hektar großes Gelände mit beeindruckenden Landschaften aus Kalkstein, welches durch jahrmillionenlange Regenwassererosion entstanden ist. Es sind begehbare, labyrinthartige, enge Pfade mit tiefe Spalten, welligen Wänden, vertikalen Rissen, Unterführungen und skulpturartigen Felsformationen.

    Dann ging es in den Abel Tasman Nationalpark. Über unbefestigte Straßen einige Kilometer in den urwaldähnlichen Wald. Den Totaranui Campground hier nutzen wir nur zum Parken. Nach einem kurzen Sprung ins sehr angenehme Salzwasser, der Wind am Strand war etwas zu viel, um dort lange entspannt zu sitzen, wollten etwas wandern gehen. Die etwas mehr als 5 km bis in die Awaroa Bucht und zurück sollten ein toller Wander-Abschluss für die Südinsel werden.
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