• Moreton Island

    February 7 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Insel Moreton ist eine der beiden größeren Inseln vor Brisbane und aufgrund ihrer Natur mit schönen Stränden, Campingplätzen und den Schiffswracks vor dem Strand ein beliebtes Ziel für Tages- oder Wochenendausflüge. Um auf der Insel mit dem Auto unterwegs zu sein, braucht man Allradantrieb, denn es gibt zwischen den kleinen Urlaubsorten keine Straßen und man kann nur bei Ebbe außen herum von Strand zu Strand über den Sand fahren. Axel und ich entschieden uns, mit der Fähre morgens hin- und nachmittags zurückzufahren.

    Wir waren etwas knapp dran und schafften es gerade noch so, auf die Fähre zu huschen – allerdings ohne vorher ein Ticket zu kaufen, was in der Hektik auch keiner Kontrollierte. Wenn man so wirkt, als würde man irgendwo hin gehören, wird das oft von anderen auch so gesehen und nicht hinterfragt. Auf dem Rückweg fiel unser kleiner Schwindel auf und zum Glück durften wir noch ein Ticket nachkaufen, ohne ernsthaften Stress zu bekommen, was wir vielleicht verdient hätten.

    Auf der Insel selbst blieben wir den ganzen Tag am gleichen Strand, von wo die Fähre anlegte, und nüchterten die Vornacht langsam im Schatten eines Baumes aus. Das Wasser war erfrischend bis angenhem warm und eine willkommene Abkühlung.

    Die hier im flachen Wasser liegenden die 15 Tangalooma-Wracks, welche ab 1963 absichtlich als Wellenbrecher zum Schutz von kleinen Booten versenkt wurden. Heute sind sie zu großen Teilen weggerostet, korallenüberwachsen und zu einem künstlichen Riff mit vielen vielen bunten Fischen geworden. Leider hatte ich meine Unterwasserkamera nicht dabei und kann euch daher keine Fotos hier zeigen – das Schnorcheln hier hat sich richtig gelohnt, das müsst ihr mir nun einfach glauben.

    Abends haben wir das Hostel nur für einen kleinen Snack verlassen und obwohl andere Gäste Musikboxen und ein Mischpult aufgebaut hatten und recht gute Töne kombinierten, war uns nicht mehr nach Party für diese Nacht. Ich arbeitete an meinem Blog – heute am letzten Post zu Neuseeland – irgendwie hänge ich mehr hinterher als sonst, seitdem ich mit Freunden unterwegs bin, weil ich schneller reise, als alleine, und wir sooo viel erleben. Dann ging es zeitig ins Bett. Axel und ich freuten uns darauf, Holly am nächsten Tag wiederzusehen.
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