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  • Day5

    Reisen durch die Wüsten

    April 20, 2018 in Jordan ⋅ ⛅ 30 °C

    Bereits um 3 Uhr klingelte der Wecker und wir kämpften mit dem Aufstehen. Nach wenigen Minuten und dem erneuten Klingeln des Weckers war der Kampf jedoch aussichtslos verloren. Wir hatten glücklicherweise bereits am Abend zuvor die Taschen gepackt und machten uns mit dem Daypacks auf den Weg zum Treffpunkt am anderen Ende der Stadt. Wir kamen dort müde an und mussten noch kurz mit dem Taxifahrer feilschen, der plötzlich 10 Schekel mehr haben wollte als vereinbart. Die bekam er natürlich nicht! Ab in den Bus und von Tel Aviv nach Eilat in den südlichsten Teil Israels. Hierbei fuhren wir durch die Wüste Negev und bestaunten den Sonnenaufgang über der kargen Landschaft, in der sich mitten im nirgendwo ein McDonalds befand. In Eilat ging es dann zur Grenze, bei der wir in Israel gegen Gebühr auscheckten und in Jordanien nach knapp 3,5 Stunden die Grenze passierten. Wir mussten hier sehr viel warten, da die Grenzbeamten sehr gerne und sehr viel redeten. Dann war auch Mittagszeit und in einem Restaurant in Aqaba gab es dann arabische Spezialitäten bestehend aus eingelegten Gemüse, Hummus und diverse Fleischspiesse. Hier ist es so gar nicht mehr vegan. Das nächste Ziel auf der Reise war Wadi Rum. Wir fuhren zunächst zu unserer Oase und konnten unsere Sachen in unserem Zelt abstellen und ein Bad nehmen. Währenddessen tobte ein kleiner Sandsturm und der Wind fegte über uns hinweg. Es gab Sand überall. Nach unserer Erfrischung fuhren wir mit offenen Jeeps durch einen Teil des Wadi Rum. Diese Wüstenlandschaft mit den markanten roten Sand, hohen Kliffen und Felsen war vor Millionen Jahren unterhalb des Meeresspiegels und daher durch Wasser geschaffen worden. Es sah wirklich beeindruckend aus und wie auf einem anderen Planeten. Wir wunderten uns daher nicht, dass gerade hier viele internationale Filme gedreht werden (wofür auch die stabile Lage von Jordanien wohl eine wichtige Rolle spielt). Wir machten in Wadi Rum verschiedene Stopps, bei denen wir die Felsen erklimmen konnten und eine sehr hohe Düne um die Wette herunterliefen. Zur Belohnung gab es leckeren Schwarztee mit Zimt von den Beduinen. Anschließend fuhren wir zurück ins Camp, wo sich einige jordanische Familien zu Feierlichkeiten versammelten. Wir aßen wieder arabisch, sahen den Leuten beim Tanzen zu und gingen dann erschöpft ins Bett.Read more