• Taiyaki (鯛焼き) sind nicht nur ein süßer Genuss, sondern auch ein echter Hingucker. Die japanischen Fischwaffeln sind ein süßer Snack, den man an vielen Street Food Ständen und auf japanischen Festen (Matsuri) findet.

    Was ist Taiyaki?

    Taiyaki sind ein traditionell mit Anko (gesüßte rote Bohnenpaste) gefülltes Gebäck. Der Teig erinnert dabei an Waffeln, die bei Taiyaki allerdings normalerweise in einer Fischform gebacken werden. Deshalb wird dieser süßen Snack auch gelegentlich als Fischwaffeln bezeichnet.

    Wenn auch streng genommen ein Dessert, werden Taiyaki vor allem als Snack genossen und an der Straße oder an Ständen auf japanischen Festen und Festivals – Matsuri – verkauft. Neben der traditionellen Füllung findet man heute auch Taiyaki mit vielen anderen Füllungen und als Hörnchen für Eiscreme.

    Herkunft: Woher kommt Taiyaki?

    Taiyaki, übersetzt „gebackene Seebrasse“, entstanden als Snack und Dessert zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der langsam ausgehenden Meiji-Zeit. Der Legende nach wurden die ersten Taiyaki 1909 in Tokio verkauft.

    Damit sind sie im Vergleich zu anderen Wagashi (和菓子), japanischen Süßigkeiten, eine eher neue Erfindung. Allerdings basieren Taiyaki auf einem schon während der Edo-Zeit beliebten Süßigkeit, dem Imagawayaki ( 今川焼き). Dies sind runde, mit Anko gefüllte Pfannkuchen.

    Mit der Idee, diese in einer Fischform auszubacken und mit Anko zu füllen, sollten wohl neue Kunden gefunden werden. Dabei spielt auch der Fisch, nachdem die Fischform gewählt wurde, eine wichtige Rolle, da Seebrassen nicht nur als (teure) Delikatesse gelten, sondern auch Glück bringen sollen.

    Nur an diesem Stand sind sie ohne Ei und damit vegan 😍
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