• Fahrradtour durch Tokyo

    15. maj, Japan ⋅ ☀️ 23 °C

    Da mich meine Füße noch den ganzen Urlaub viele Kilometer tragen müssen, werden sie heute mal geschont. Doch die Beine sollten im Training bleiben also mache ich eine Fahrradtour. Es geht in über 3 Stunden durch den Norden Tokyos, auf einem E-Bike ohne Gangschaltung, aber ordentlich Strom.

    Was gibt es zu sehen:
    Die verrückte Straße in Akihabara in der das Geek Herz höher schlägt. Japaner sie nennen Geeks, wir würden sie Nerds nennen. Eine Straße, in der es nur um Spiele, Karten, Mangas und all die wilden, verrückten bunten Dinge geht. Dazu folgt noch mal ein separater Post.

    Wir fahren durch eine gemütliche Nachbarschaft, wo viele Japaner leben mit einer überdachten Einkaufsstraße, die früher total üblich war, weil Japan eine lange Regenzeit hat. Heute sterben diese Straßen aus, weil es große Supermärkte gibt oder aber alles online bestellt wird.

    Weiter geht es an den Fluss Sumida, wo wir einen schönen Blick auf Tokio Skytree Tower haben, der mittlerweile höchste Turm Japans. Daneben haben wir ein großes Gebäude, das aussieht wie…? Vielleicht kann man es erahnen. Ein Bierglas unten gelb und die Glasfassade soll den Schaum darstellen, denn das ist der Hauptsitz der größten Brauerei Japans. Direkt daneben soll das Kunstwerk eine Flamme darstellen, doch die Japaner nennen dieses Gebäude nur golden Poop, was ich nachvollziehen kann. Die Vermutung ist, dass der Künstler die Flamme aufstellen wollte, um es mehr wie eine Flamme erscheinen zu lassen. Jedoch konnte er aufgrund der vielen Erdbeben in Japan dieses nicht mit der großen Sicherheit gewährleisten. Eigentlich wollte er diese Flamme auch rot streichen. Doch das hat die Feuerwehr verboten. Somit ist es eine…ja… goldene liegende Flamme geworden oder eben ein goldener „Haufen“.

    Weiter geht es durch die bekannte Einkaufsstraße Kappabashi, in der es nur Küchenzubehör gibt. Hier kaufen Restaurantbesitzer ein: zum Beispiel die Lampions, die vor den Restaurants hängen und anzeigen, ob geöffnet oder geschlossen ist oder auch das Plastik Essen das in den Restaurants immer ausgestellt wird, damit man sieht was angeboten wird. Zu guter letzt fahren wir noch zum Stadion wo sechs mal im Jahr Sumo Turniere stattfinden. Und wir haben Glück, denn genau jetzt findet eines dieser Turniere statt. Wir hatten noch mehr Glück, denn genau als wir kamen, sind einige Sumoringer gerade dort lang gegangen und haben sich tatsächlich bereit erklärt Fotos zu machen.
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