• Ōwakudani - Schwefelfelder

    19. maj, Japan ⋅ ☀️ 21 °C

    Ich stehe früh auf, um eine der ersten Gondeln zu bekommen. Als ich mit dem Bus ankam und da „Abkürzung zur Talstation“ stand hatte ich nicht mit so vielen Treppenstufen gerechnet und war direkt nass geschwitzt. In Gora angekommen, ging es mit der ersten Bahn rauf zur Station der Gondel, um nach Owakudani weiter zu fahren. Owakudani (大涌谷, Ōwakudani) ist das Gebiet um einen Krater, der während des letzten Ausbruchs des Mount Hakone vor etwa 3000 Jahren entstand. Heute ist ein Großteil des Gebiets eine aktive vulkanische Zone, in der schwefelhaltige Dämpfe, heiße Quellen und heiße Flüsse zu erleben sind. Darüber hinaus hat Owakudani an klaren Tagen einen guten Blick auf den Berg Fuji. Und heute war so ein guter Tag. Davon soll es im Schnitt nur 70-80 im Jahr geben.

    Eier, die in den heißen Quellen von Owakudani gekocht werden, wobei ihre Schalen durch den Schwefel geschwärzt sind, werden in Geschäften in der Gegend verkauft, und der Verzehr von Eiern soll die Lebensdauer um sieben Jahre verlängern.

    Den Schwefelkrater fand ich jetzt nicht so spannend und schwarze Eier schon mal gar nicht. Aber der Blick auf den Mount Fuji war es auf jeden Fall wert.
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