• Hakone Amasake Chaya Tea House 甘酒茶屋

    19. maj, Japan ⋅ ☁️ 23 °C

    In meinem Reiseführer las ich von einem sehr alten historischen Teehaus, dass man auf alten steinigen Wegen erreichen kann. Das klang nach einem netten Spaziergang, den ich total unterschätzt habe. Die nur 2 km waren sehr beschwerlich. Der Weg war anstrengend und mit Barfußschuhen eine ungewollte intensive Fußmassage. Bei Regen glaube ich, dass der Weg sehr rutschig und gefährlich sein kann.

    Im Teehaus angekommen hat sich aber alles gelohnt, denn man kommt rein und ist wie auf einer Zeitreise. Das Gebäude ist sehr dunkel und der Fußboden besteht einfach nur aus Lehmboden. Ich bestelle mir den bekannten Amazake und drei verschiedene Mochi - meine ersten Mochi auf dieser Japanreise. Und ich muss sagen, ich glaube, dass keine anderen Mochi jemals wieder da rankommen werden. Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, mir noch mal was zu bestellen.

    Hier noch ein paar Infos zum Teehaus: Dieses warme und historische Teehaus serviert das traditionelle Amazake-Getränk der 13. Generation derselben Familie in einem wunderschön erhaltenen Gebäude. Hier spürt man Geschichte.

    In den Bergen von Hakone befindet sich ein Teehaus, das seit mehr als 300 Jahren in Betrieb ist. Das Amasake Chaya, das zwischen Lake Ashi und Yumoto liegt, wird jetzt von der 13. Generation der Yamamoto-Familie geführt. Das Gebäude, die Speisekarte und die Atmosphäre haben sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert.

    Hier kann man Amasake probieren, ein traditionelles japanisches Getränk aus fermentiertem Reis.

    Hakone war einst wegen der steilen Berge und des felsigen Geländes als einer der schwierigeren Teile der Tokaido Road bekannt. Auf dem Kamm des Weges gab es ein paar Teehäuser, die den Reisenden die Möglichkeit gaben, sich auszuruhen und nach dem Wandern auf der Bergstraße Energie zu tanken. Das Amasake Chaya ist das einzige, das noch übrig ist.
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